Quartiers-Management erfolgreich bei der Innenstadt-Belebung

(SPD Hagen) >>Ideen zur Belebung der Hohenlimburger Innenstadt gebe es viele, weiß Quartiersmanagerin Lea Zila zu berichten. „Doch leider fehlt es der Stadt an Geld und Personal zur Umsetzung. Das haben wir immer wieder in der Bezirksvertretung zu hören bekommen.“ Seit Mitte des vergangenen Jahres kümmert sich die studierte Geografin an 20 Stunden im Monat im Auftrag der Hohenlimburger Werbegemeinschaft, der Bezirksvertretung und des Hohenlimburger Bauvereins um ein attraktiveres Stadtbild. „Die vielen Leerstände, die ich zu Beginn meiner Tätigkeit als Quartiersmanagerin hier vorgefunden habe, konnten wir bereits verringern“, berichtete Lea Zila den Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion, die sich vor Ort in Hohenlimburg ein Bild machen wollten. „Es ist schwierig und oft auch langwierig, aber wir konnten bislang 12 Ladenlokale neu beleben. In wenigen Wochen wird im ehemaligen Kaiser’s-Filiale ein Dekoladen eröffnen“, so ihre Erfolgsbilanz. Die reiche aber noch nicht aus. Denn die Hohenlimburger wünschten sich beispielsweise einen Drogeriemarkt. Hier seien Verhandlungen aber immer wieder aus verschiedensten Gründen ins Stocken gekommen. So stehe momentan die Verbesserung der Kommunikation zwischen Geschäftsinhabern, Hausbesitzern, der Werbegemeinschaft und der Politik im Vordergrund. Debattiert und Pläne geschmiedet werde regelmäßig an einem runden Tisch im neu eingerichteten QuaLimBu-Büro (Quartiersmanagement Hohenlimburg) an der Freiheitstraße 40. „Das ist eine gute Kontaktbörse. Außerdem bin ich gerade dabei, eine neue Internetseite für Hohenlimburg zu erstellen“, gibt sich Lea Zila trotz aller Widrigkeiten optimistisch. Jörg Meier, Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss, hält eine bessere Erreichbarkeit der Hohenlimburger Fußgängerzone für dringend geboten und Wilhelm Bögemann vermisste Hinweisschilder auf die schöne Altstadt. „Vom Nahversorgungszentrum am Bahnhof muss es eine bessere fußläufige Anbindung an die Innenstadt geben. Von der Preinstraße aus ist die Fußgängerzone aufgrund der baulichen Gestaltung gar nicht zu sehen“, so Meier. Hier könnte auch mit kleineren Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden. Mit der Kanustrecke und einer besseren Anbindung des Lenneradweges müsse die Hohenlimburger Innenstadt auch touristisch besser vermarktet werden, wünscht sich der SPDFraktionsvorsitzende Claus Rudel.<<

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