Ökumenische Pilgerwanderung stellt Hoffnung ins Zentrum

Wanderung der ACK findet zum vierten Mal statt

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden in Hagen (ACK) lädt für Samstag, 20. Mai, zu einer Pilgerwanderung ein. Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr an der Reformierten Kirche, Bergischer Ring 37, in der Hagener Innenstadt. Der Pilgerweg steht unter dem Thema: „… gingen von Jerusalem nach Emmaus“. Der Weg wird in drei Stationen und drei Wegabschnitte gegliedert. Am Ende der Osterzeit bedeutet diese Pilgerwanderung noch einmal eine Beschäftigung mit dem Osterereignis. Hoffnung steht im Zentrum der Gebete, Lieder, Texte und Gedanken an den Stationen. Der Pilgerweg führt auf den Goldberg zum Bismarck-Turm, durch den Stadtwald zum KaiserFriederich-Turm und von dort zur Bonifatius Kirche nach Haspe, wo die Pilgerwanderung mit einem Ökumenischen Gottesdienst endet. Die Teilnehmer des ökumenischen Pilgerns werden gebeten, für sich selbst ausreichend Tagesverpflegung mitnehmen. Die reine Gehzeit wird etwa dreieinhalb Stunden betragen; mit Gottesdienst, Gebetsstationen, Pausen und Rückfahrt wird die Pilgergemeinschaft etwa fünf bis sechs Stunden unterwegs sein. Wem der Aufstieg zum Bismarck-Turm zu anstrengen erscheint, kann mit dem Pkw von der Reformierten Kirche zum Parkplatz auf dem Goldberg fahren und von dort aus am Pilgerweg teilnehmen. Die Rückholung der Autos ist sichergestellt. Nach der guten Resonanz der vergangenen Jahre, gestaltet die ACK-Hagen das ökumenische Pilgern im Jahr des Reformationsjubiläums zum vierten Mal. Die Idee zum Pilgern in Ökumenischer Gemeinschaft wurde bei der Übernahme des Kulturhauptstadtkreuzes geboren. Damals folgte eine recht große Zahl von Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam dem Kreuz, das durch die Straßen des Hagener Stadtteils Altenhagen von der Ev. Markuskirche zur Kath. St. Josefskirche getragen wurde. Die beteiligten katholischen Christen erinnerte das an die Prozessionen zu Fronleichnam. Die evangelischen Christen konnten eher mit dem Begriff des Pilgerns etwas anfangen. Vertreter aller christlichen Kirchen und Gemeinden waren dabei und trugen abwechselnd das Kreuz. Für viele muss das wie ein Emmaus-Erlebnis gewesen sein: Begegnung miteinander war möglich und damit auch Begegnung mit „dem Herrn“. Diese Erfahrungen liegen den Planungen der ACK-Hagen für ökumenisches Pilgern zugrunde: den gleichen Weg gehen, die gleiche Anstrengung erfahren, Nähe erleben, sich im Gespräch austauschen, miteinander die Hl. Schrift hören, singen und beten, und auch schweigen – all das führt zu spirituellen Erfahrungen.

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