Kind auf der Rathausstraße angefahren

Hagen. Am Mittwoch kam es gegen 16:00 Uhr auf
der Rathausstraße in der Innenstadt zu einem Unfall zwischen einem 12
jährigen Mädchen aus Hagen und einem PKW aus Hagen. Das Mädchen
beging zunächst die Rathausstraße aus Richtung Märkischer Ring in
Richtung Fußgängerzone. Als sie dann auf der Brücke über die Volme
die Fahrbahn überqueren wollte, näherte sich ein grauer PKW aus der
Gegenrichtung. Hierbei fuhr der männliche PKW Führer der jungen Dame
mit dem vorderen und hinteren Reifen der rechten Fahrzeugseite über
den Fuß und der Spiegel berührte die Hand des Mädchens. Sie musste
mit einem Rettungswagen einem Hagener Krankenhaus zugeführt werden.
Der silberne Kombi, bei dem Zeugen sagen können, dass es sich um ein
Hagener Kennzeichen gehandelt hat, entfernte sich unerlaubt vom
Unfallort. Nach Angaben der Zeugen fuhr der PKW in Richtung
Märkischer Ring und wurde von einem Mann gefahren, auf dem
Beifahrersitz soll sich eine Frau befunden haben. Die Polizei Hagen
bittet Zeugen, die sich bislang noch nicht gemeldet haben, sich unter
der Rufnummer 02331 986 2066 zu melden. (tr)

Nach Unfall auf der A1 geflüchtet

Hagen. Am Mittwoch kam es gegen 16:20 Uhr auf
der Autobahn 1 in Höhe der Ausfahrt Weststraße zu einem
Auffahrunfall. Ein 39 jähriger Mann aus Wuppertal war einer 53
jährigen Frau aus Hagen hinten aufgefahren. Dabei hatte sich die
Hagenerin leicht verletzt und an ihrem Fahrzeug war ein Sachschaden
entstanden. Als die Hagenerin dem Unfallfahrer aus Wuppertal
eröffnete, dass sie bereits die Polizei alarmiert hatte, entfernte
sich der Wuppertaler mit seinem Fahrzeug in Richtung Innenstadt. Eine
sofort eingeleitete Fahndung führte bereits auf der Eckeseyer Straße
in Höhe des Bauhauses zum Erfolg. Der PKW aus Wuppertal konnte dort
angehalten werden. Der Mann aus Wuppertal ließ sich nicht weiter zum
Sachverhalt ein. Er musste jedoch seinen Führerschein abgeben, da er
sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Die Ermittlungen
dauern hierzu noch an. (tr)

Management AG – Schülerinnen und Schüler erkunden die Sparkasse HagenHerdecke

Viele Schülerinnen und Schüler fragen sich: „Abitur – was nun?” In der vorletzten Jahrgangsstufe haben sie jetzt die Möglichkeit, wichtige Arbeits- und Berufsbereiche in verschiedenen Unternehmen in ihrer Nähe zu erkunden. Zum zweiten Mal in diesem Jahr nutzen daher Schülerinnen und Schüler von vier Hagener Gymnasien über die Veranstaltungsreihe Management AG das Angebot der Sparkasse HagenHerdecke, das Tätigkeitsfeld des Bankkaufmanns näher kennenzulernen. Ausbildungsleiterin Birgit Frese (3.v.r.) und die beiden Auszubildenden Denise Brauer und Isabel Neu (links) führten gestern durch das Sparkassen-Karree und standen für Fragen zur Verfügung.

Containeraufbrüche in der Sedanstraße

Hagen.  Am Dienstag meldeten die Arbeiter von gleich drei
Firmen Einbrüche in Baucontainer. Die Täter schlugen vermutlich
zwischen Freitag und Montag zu. Wie sie auf das Baugelände der
Sedanstraße gelangten, ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen
brachen sie dort die Vorhängeschlösser von drei Baucontainern auf.
Die Einbrecher durchsuchten die Container und stahlen Werkzeuge,
Arbeitsmaschinen und Stromkabel im Wert von mehreren tausend Euro.
Anschließend konnten die Täter unerkannt entkommen. Die Kripo nahm
die Ermittlungen vor Ort auf und sucht jetzt nach Zeugen. Hinweise,
insbesondere zu verdächtigen Fahrzeugen und Personen, werden unter
02331 986 2066 entgegen genommen.

Ehrenamtliche Umgangs-begleiterinnen und -begleiter gesucht

 

Wenn Eltern sich trennen und über die Umgangsregelung nicht einig sind, leiden oftmals besonders die Kinder sehr unter ihrer neuen Lebenssituation. Die Beteiligten sind verunsichert und wissen nicht, wie der Kontakt zum anderen Elternteil aufrecht erhalten werden kann, wenn man sich am liebsten aus dem Weg gehen würde. Aber während die Liebesgeschichte beendet ist, geht die Eltern-Kind-Geschichte weiter.  Dieser Lebensabschnitt ist für alle Beteiligten eine sehr emotionale und nervenaufreibende Zeit. Eine gute Vereinbarung zu treffen, ist eine Aufgabe für die Eltern, die sich ohne Hilfe nicht immer regeln lässt. Daher bietet der Kinderschutzbund in seinen Räumlichkeiten die Möglichkeit eines „Begleiteten Umgangs“ an. Das bedeutet, dass neutrale Menschen, die nicht auf der Seite eines Elternteiles stehen, das Kind und die Eltern in dieser Situation unterstützen, eine Zeit lang begleiten und Eltern-Kind-Treffen auf neutralem Boden in den Räumen des Kinderschutzbundes anbieten. Für diese anspruchsvolle, aber auch sehr bereichernde Aufgabe werden die Umgangsbegleiterinnen und -begleiter vorbereitet, geschult und arbeiten gemeinsam mit erfahrenen Umgangsbegleitern im Team.

Der Kinderschutzbund ist aktuell auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Umgangskontakte begleiten wollen.

Wer Interesse hat, sich dieser wichtigen Aufgabe ehrenamtlich zu widmen, ist herzlich eingeladen zu einem Informationstreffen

am       Montag, 08.05.17

um       17.00 Uhr

im        „Ein Haus für Kinder“, Potthofstr. 20, 58095 Hagen

Frau Helma Denninghaus-Scheffler, Fachpädagogin für den Bereich Trennung –und Scheidung wird an diesem Abend für alle Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung stehen. Voranmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/3860890.

 

Sattelzug prallt auf PKW

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem Unfall in der Innenstadt.
Nach ersten Ermittlungen stand gegen 16.30 Uhr ein Toyota-Fahrer (49)
vor einer roten Ampel am Bergischen Ring. Von hintern näherte sich
ein 63-jähiger Fahrer eines Sattelzuges samt Auflieger. Der Mann
übersah den kleinen PKW an der Ampel und fuhr vermutlich fast
ungebremst auf den Toyota auf. Anschließend schob der LKW das Auto
noch einige Meter in den Kreuzungsbereich hinein. Der 49-jährige
Toyota-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte
brachten ihn in ein Hagener Krankenhaus. Der Toyota wurde so schwer
beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Es entstand ein
Schaden von zirka 4.500 Euro. Das Verkehrskommissariat ermittelt.

Der Arbeitsmarkt im April: Gute Entwicklung

Nürnberg. „Mit der anhaltenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im April erneut deutlich gesunken. Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich damit fort.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im April: -93.000 auf 2.569.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -175.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von März auf April um 93.000 auf 2.569.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im April um 100.000 gesunken. Saisonbereinigt ergibt sich ein Rückgang von 15.000 im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr waren 175.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt nicht verändert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im April 2017 auf 3.603.000 Personen. Das waren 8.000 mehr als vor einem Jahr. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik insbesondere für geflüchtete Menschen gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet wurde. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im März auf 1,70 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 4,0 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im März saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 42.000 gestiegen. Mit 43,82 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 638.000 höher aus. Der Anstieg geht vor allem auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Januar auf Februar saisonbereinigt um 56.000 zugenommen. Insgesamt waren im Februar nach hochgerechneten Angaben 31,77 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 717.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Arbeitskräftenachfrage

Die Kräftenachfrage wächst auf hohem Niveau dynamisch weiter. Im April waren 706.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 10.000 erhöht. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im April 2017 um 3 auf 231 Punkte. Auch im Vorjahresvergleich fällt der Abstand mit einem Plus von 20 Punkten weiterhin sehr deutlich aus.

Geldleistungen

Insgesamt 750.000 Personen erhielten im April 2017 Arbeitslosengeld, 41.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im April bei 4.422.000. Gegenüber April 2016 war dies ein Anstieg von 95.000 Personen. 8,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt

Die Situation am Ausbildungsmarkt zeigt sich im Beratungsjahr 2016/17 stabil. Von Oktober 2016 bis April 2017 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 443.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 4.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren 463.000 Ausbildungsstellen gemeldet, ebenfalls 4.000 mehr als vor einem Jahr. Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel (28.000), Verkäuferinnen und Verkäufer (19.900) und Kaufleute für Büromanagement (18.900). Wie in den Vorjahren zeigen sich auch 2016/17 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren. Der Ausbildungsmarkt ist im April aber noch deutlich in Bewegung. Deshalb ist es für eine fundierte Bewertung zu früh.