Urteil als Bestätigung für Polizei-Maßnahmen

Dortmund. (Polizei Dortmund) Seit Jahren ist die Dortmunder Polizei am Wall in der Innenstadt sowie im Bereich Phoenix-West unterwegs, um Rasern, die die Straßen
der Stadt als Rennstrecken missbrauchen, zu zeigen: Wir lassen das
nicht zu! Nun muss ein Wiederholungstäter die Konsequenzen seines
Handelns tragen.

Regelmäßig versammeln sich erlebnisorientierte junge Leute meist
in den Abendstunden und am Wochenende in den genannten Bereichen, um
mit hochmotorisierten Fahrzeugen in Rennen ihre Kräfte zu messen.
Dass es dabei bisher nicht zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen
ist, ist ein glücklicher Umstand, der wohl auch den intensiven
Bemühungen der Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadt zu verdanken
ist. Die Dortmunder Polizei führt regelmäßig Kontrollen in der
Innenstadt und auf Phoenix-West durch. Denn Polizeipräsident Gregor
Lange betont: „Menschen gegenüber, die bewusst das Leben anderer
durch rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr gefährden, zeigen
wir keinerlei Toleranz.“

Nun haben die Maßnahmen der Polizei Dortmund Früchte getragen:
Unzählige Male ist ein 21-jähriger Dortmunder in der Vergangenheit
unter anderem wegen Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen,
Verkehrsgefährdung, Nötigung, Beleidigung sowie Fahrens ohne
Fahrerlaubnis in Erscheinung getreten. Die Quittung dafür hat er nun
von Richtern des Amts- und Landgerichts Dortmund in zwei Urteilen
erhalten: Diese verurteilten den 21-Jährigen insgesamt zu 150 Stunden
gemeinnützige Arbeit, neun Monaten Fahrverbot sowie einer
Freiheitsstrafe von drei Wochen.

Für die Polizei und die Beamten, die an zahlreichen Wochenenden im
Einsatz sind, eine Bestätigung und gleichzeitig eine Motivation. „Die
Polizei Dortmund wird mit dieser Bestärkung auch weiterhin konsequent
gegen die Raserszene vorgehen“, kündigte Gregor Lange an.

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