App schützt nicht vor „Laser-Strahlen“ – Polizei-Kontrolle an der Hohensyburg

Die Dortmunder Polizei kontrollierte am vergangenen Sonntag
(23.4.) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr den Fahrzeugverkehr im Bereich
der Hohensyburg im Dortmunder Süden, an der Stadtgrenze zu Hagen.

Nicht selten locken gutes Wetter und aus Sicht vieler
Motorradfahrer eine attraktive Strecke mit hier in dieser Umgebung
seltenen Serpentinen die Zweiradfahrer auf den „Berg“. Und auch sonst
wird dieser Bereich von vielen Verkehrsteilnehmern stark frequentiert
– sei es aufgrund des Spazier- und Wanderumfeldes, der Anbindung an
Dortmund und / oder aufgrund vieler angrenzender Gastronomiebetriebe.

Die Dortmunder Polizei hat gestern, bei erfreulich trockenem
Wetter, den Verkehr in diesem Bereich kontrolliert und die gefahrenen
Geschwindigkeiten per Messung überwacht.

An den zwei Kontrollstellen wurden 321 Fahrzeuge gemessen, davon
34 von ihnen Motorräder. Von insgesamt 39 Fahrern, die durch Verstöße
auffielen, mussten 34 ein Verwarngeld entrichten. Die übrigen fünf
müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

Die Tagesspitzenreiter überschritten in einem Fall mit 24 km/h und
in einem anderen Fall mit 26 km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit
von 50 erlaubten km/h.

Bei der Überprüfung von 15 Motorrädern auf den ordnungsgemäßen
technischen Zustand gab es hingegen keine Beanstandung – bis auf
einen nicht vorschriftsmäßigen Helm ist dies ein vorbildliches
Ergebnis.

Unfreiwillig hervorgetan hat sich in der Kontrolle ein 66-jähriger
BMW Fahrer aus Dortmund: Weil er zu schnell unterwegs war (66 km/h)
hielten ihn die Polizeibeamten an und kontrollierten ihn. Hierbei
stellte der einschreitende Beamte ein eingeschaltetes Handy auf der
Mittelkonsole fest. Auf der Anzeige des Smartphones erkannte er eine
sogenannte „Blitzer App“. Diese soll vor Radarmessstellen warnen. Tut
sie in der Regel auch – ist aber verboten!

Allein dieser Verstoß wird daher mit 75 Euro und einem Punkt im
Verkehrszentralregister geahndet.

Und vor Strafe geschützt hat es den Mann letztendlich auch nicht:
Die App warnt zwar vor Radarmessstellen/-anlagen, nicht jedoch vor
„Laserstrahlen“…

Die Dortmunder Polizei wird auch zukünftig den Fahrzeugverkehr im
Blick behalten und kontrollieren.

Insbesondere Motorradfahrer bittet die Dortmunder Polizei darum,
umsichtig zu fahren, riskante Fahrmanöver zu unterlassen und das
Fahrverhalten anderer mit zu berücksichtigen. Denken Sie als
Motorradfahrer immer daran: Im Falle eines Unfalls sind SIE selbst
die Knautschzone!

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