Zukunftsprojekte: CDU wirbt bei OB Schulz um Unterstützung

Hagen. (CDU Hagen) >>Vertreter der Hagener CDU haben Oberbürgermeister Erik O. Schulz das Impulspapier Hagen2030 offiziell im Rathaus übergeben. Sie werben damit um die Unterstützung des Stadtoberhauptes für die Umsetzung des Papiers. Im Rahmen der Übergabe wurden die ersten fünf Projekte herausgestellt, welche die Hagener Christdemokraten in einem ersten Schritt bearbeiten werden.

Hagen2030 ist ein Impulspapier, das in über zweijähriger Arbeit von Mitgliedern der Hagener CDU, der CDU-Ratsfraktion und profilierten Fachleuten der Stadtgesellschaft erstellt wurde. In ihm werden konkrete Zukunftspfade für die Entwicklung der Stadt Hagen aufgezeigt. Im Rahmen der Arbeit von Aktionsgruppen wurden inzwischen auch konkrete Projekte daraus abgeleitet.

Das Papier wurde von Projektleiter Dr. Peter Krauß-Hoffmann, CDU-Kreisvorsitzendem Christoph Purps, dem Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion Wolfgang Röspel und dem 1. Bürgermeister der Stadt Hagen Dr. Hans-Dieter Fischer an Oberbürgermeister Erik O. Schulz übergeben.

„Wir haben glasklare Vorstellungen wie Hagen vorankommt. Jetzt müssen wir in Hagen die Dinge angehen und förderfähige Projekte rausarbeiten“ so Projektleiter Dr. Peter Krauß-Hoffmann.

Im Bereich der Wirtschaft gelte es Brachflächen wie das Vartagelände zu revitalisieren und neue Gewerbegebiete zu erschließen. Dazu wird die Etablierung eines Initiativkreises Hagener Wirtschaftsvertreter gefordert. Die CDU Hagen will sich dafür einsetzen, dass in Bund und Land Rahmenbedingungen geschaffen werden, die in Hagen eine Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes ermöglichen. Insbesondere unterstützt Sie im Bund das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ sowie im Land eine Neujustierung des NRW-Stärkungspaktes, um kommunale Initiativen wieder verstärkt zu ermöglichen und bürokratische Lasten abzubauen.

Hinsichtlich der demografischen Herausforderungen soll die Hagener Wohnungs- und Gesundheitswirtschaft sich verstärkt auf eine älter werdende Bevölkerung einstellen. Hierfür gilt es insbesondere altersgerechten Wohnraum und wohnortnahe Versorgungsmöglichkeiten auszubauen. Dazu will die CDU ihre Aktionsgruppen als Plattformen nutzen, um relevante städtische Akteure verstärkt einzubinden.

Im Bereich der Stadtentwicklung sollen neue Stadtteile wie Altenhagen, Haspe oder die Hohenlimburger Innenstadt in den Blickpunkt genommen werden. Erfolgreiche Ansätze (Soziale Stadt Wehringhausen) sollen fortgesetzt werden. Außerdem fordert die CDU „TOP-Projekte“, etwa beim Bahnhofszugang oder einer Entwicklungszone entlang der B7 anzugehen und dazu die möglichen Förderungsoptionen schnell abzuklären.

Die Schaffung eines interkommunal getragenen südwestfälischen Netzwerkes zur Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit und Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit unter Einbezug aller Stakeholder steht für die CDU beim Thema Bildung an erster Stelle. Ein „Haus der Berufsvorbe-reitung“ soll als Knotenpunkt des Netzwerkes jungen Menschen dabei helfen ihre eigenen Potentiale zu erkennen und sich mit der Breite des Arbeitsmarktangebotes auseinanderzusetzen. So soll dem Abbruch von Ausbildungen und Studien vorgebeugt werden und ein schneller Einstieg in den richtigen Beruf ermöglicht werden.

Mehr Präsenz von engagiertem und qualifiziertem Sicherheitspersonal soll wieder für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung sorgen. Dazu gehöre es auch Polizeistandorte in der Breite, etwa in Hohenlimburg, zu erhalten. Außerdem soll eine Initiative zur qualitativen Verbesserung der Arbeit der Ordnungsdienste erstellt werden.

Die Ratsfraktion der CDU will in den kommenden Wochen die konkrete Bearbeitung dieser ersten Themengebiete fokussieren. Ratsfraktionsvorsitzender Wolfgang Röspel unterstreicht, dass die aufgezeigten Projekte kein Alleingang der CDU werden sollen: „Wir werden als Fraktion in den kommenden Monaten die Vorschläge aus Hagen 2030 sukzessive in die Fachausschüsse und den Rat einspeisen, um sie dort öffentlich zu diskutieren und solide gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Als Stadt werden wir nämlich nur dann erfolgreich sein, wenn Politik, Verwaltung und  Bürgerschaft gemeinsam an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen!“

CDU-Kreisvorsitzender Christoph Purps wirbt um eine weitere breite Unterstützung, auch abseits der Kommunalpolitik: „Wir müssen die Fördertöpfe ganz gezielt erschließen. Dabei helfen Kompetenz und Erfahrung der Unternehmerschaft.“

Das Impulspapier Hagen2030 kann auf der Homepage der CDU Hagen unter www.cdu-hagen.de von allen Interessierten heruntergeladen werden. Das Papier ist zudem auch in der Kreisgeschäftsstelle der CDU Hagen erhältlich.<

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