Polizei kontrolliert am „CarFreitag“

Dortmund. Die Polizei Dortmund hat gemeinsam mit der Stadt Dortmund am
Freitag Präsenz in der Innenstadt und im Bereich Phoenix West gezeigt. Der so genannte „CarFreitag“ gilt als Start in die Tuning-Saison.

Am gestrigen Abend kontrollierte die Polizei deshalb gemeinsam mit
Mitarbeitern der Stadt bis in die Nachtstunden hinein insgesamt fast
150 Fahrzeuge. Im Fokus standen dabei Geschwindigkeitsverstöße, aber
auch technische Veränderungen an den Fahrzeugen. Insgesamt verhängten
die Beamten aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen 89
Verwarngelder und schrieben zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Hinzu
kamen 13 Verwarngelder sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige der
städtischen Mitarbeiter. „Spitzenreiter“ waren dabei drei Männer aus
Paderborn (22), Dortmund (25) und Unna (20), die bei zulässigen 50
km/h mit vorwerfbaren 81, 80 und 79 km/h gemessen wurden.

Für zwei Autofahrer war nach einem Zusammentreffen mit den
Polizeibeamten für diesen Abend Schluss mit Autofahren. Einen
24-jährigen Dortmunder beobachteten die Polizisten dabei, wie er
plötzlich im Bereich des Schwanenwalls in den Gegenverkehr fuhr –
glücklicher Weise ohne andere Autofahrer zu gefährden. Den Grund für
diesen Fahrfehler fanden die Beamten recht schnell: Ein freiwillig
durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von deutlich über
einem Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Das
Fahrzeug blieb am Anhalteort stehen. Einen weiteren Pkw stellte die
Polizei aufgrund technischer Mängel sicher.

Zu den Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit kamen
am Freitagabend unter anderem sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen
wegen technischer Mängel oder wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis hinzu, außerdem 20 Verwarngelder der Polizei sowie
48 der Stadt wegen des Verstoßes gegen ein Durchfahrtsverbot auf dem
Phoenix-West-Gelände.

Gegen 21 Uhr erhielt die Polizei mehrere Anrufe von Bürgern, die
sich über eine Lärmbelästigung im Bereich der Nebenfahrbahn am
Ostwall beschwerten. Ca. 150 Personen, die sich dort mit rund 70
Fahrzeugen aufhielten, erteilten die Beamten daraufhin Platzverweise,
denen diese auch nachkamen.

Neben dem Dortmunder Stadtgebiet war die Polizei auch auf den
Autobahnen in Sachen Geschwindigkeit unterwegs. So stellten sie im
Bereich der Rast- und Tankanlage Beverbach an der A 40 fast 510
Geschwindigkeitsverstöße fest, im Bereich der A 448 89 und auf der A
44 160.

Die Dortmunder Polizei wird – auch in Zusammenarbeit mit der Stadt
Dortmund – weiterhin, insbesondere im Sinne der Verkehrssicherheit,
konsequent Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer kontrollieren.

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