Wetteraner Wehr löscht zwei Feuer im Waldgebiet Schnodderbach / Gut Schede

Wetter (Ruhr). Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Mittwoch um 19:31 Uhr
zu einem Feuer im Unterholz am Ruhrhöhenweg in Alt-Wetter alarmiert.
Schon auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine starke
Rauchentwicklung feststellbar, sodass vorsorglich der Löschzug II
(Volmarstein / Grundschöttel) ebenfalls alarmiert worden war. An der
Einsatzstelle wurden die ersten Einsatzkräfte unverzüglich durch eine
Passantin eingewiesen. Diese gab auch an, dass sie mehrere junge
Personen aus dem Wald hat rennen sehen. Da zunächst auch noch drei
Kinder in der Nähe der Einsatzstelle gesichtet worden waren, wurde
parallel die Rettung der Kinder vorbereitet. Diese musste allerdings
nicht mehr durchgeführt werden, da sich die Kinder in unbekannte
Richtung abgesetzt hatten. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit
wurde zunächst ein Angriffsweg über den Ruhrhöhenweg gewählt. Da hier
eine große Anzahl von B-Schläuchen benötigt wurde, wurde vorsorglich
die Löschgruppe Esborn mit dem Gerätewagen Tragkraftspritze zur
Einsatzstelle alarmiert. Parallel wurde ein Zugang zur Einsatzstelle
über Gut Schede erkundet. Hier konnte mit den Löschfahrzeugen eine
Wiese befahren werden, von wo aus ein sehr naher Zugang zur
Einsatzstelle war. Hier konnte festgestellt werden, dass auf einem
ca. 400 qm großen Waldgrundstück ein Feuer ausgebrochen war. Aufgrund
der äußerst schwierigen Löschwasserversorgung auf Gut Schede wurden
zwei Spezialfahrzeuge aus Witten und Gevelsberg angefordert. Diese
Fahrzeuge führen jeweils 5000 l Wasser mit an Bord und darüber wurde
dann von der angrenzenden Kaiserstrasse ein Pendelverkehr
eingerichtet. Des Weiteren mussten an der Einsatzstelle mehrere
bereits gefällte Bäume mit Kettensägen zerkleinert werden, um weitere
Glutnester abzulöschen. Bei den Löscharbeiten wurde auch ein Fuchsbau
zerstört, sodass 6 kleine Füchse ohne ein zu Hause waren. Die Füchse
wurden durch die Einsatzkräfte eingefangen und dann der Bereitschaft
vom Tierheim übergeben. Die Rufbereitschaft vom Stadtbetrieb war
ebenfalls vor Ort und unterstützte die Lösch- und Aufräumarbeiten mit
einem geländegängigen Kleinfahrzeug. Dank diesem Fahrzeug konnten die
Aufräumarbeiten anschließend schneller bewältigt werden, so der
Einsatzleiter. Des Weiteren war der Rettungsdienst an der
Einsatzstelle vor Ort. Ein verletzter Feuerwehrmann wurde durch den
Rettungswagen ins Krankenhaus Herdecke transportiert und eine
verletzte Feuerwehrfrau wurde vor Ort behandelt. Beide befinden sich
auf dem Weg der Besserung. Durch die Johanniter Herdecke und das
Deutsche Rote Kreuz Witten wurden die Einsatzkräfte nach den
Aufräumarbeiten noch an der Feuer- und Rettungswache verpflegt,
sodass abschließend der Einsatz um 01:15 Uhr beendet werden konnte.

Die Ruhe hielt aber nicht lange an. Heute Morgen um 08:31 Uhr
wurde erneut eine Rauchentwicklung aus dem Schnodderbach gemeldet.
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte durch den
Anwohner direkt eingewiesen. Diesmal brannten zwei Flächen in der
Größe von 6 qm und 2 qm. Die Flächen wurden mit Wasser abgelöscht und
anschließend mittels Hacken auseinandergezogen. Anschließend wurde
der Bereich noch mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Weitere
Maßnahmen waren für die ausgerückten ehrenamtlichen Kräfte nicht
erforderlich, sodass dieser Einsatz um 10:00 Uhr beendet werden
konnte.

Von den eingesetzten Kräften wurde dann noch eine Kontrolle der
Brandstelle vom Vortag durchgeführt. Aber hier konnten keine erhöhten
Temperaturen mehr festgestellt werden, sodass alle Einsatzkräfte um
10:30 Uhr wieder das Gerätehaus erreicht hatten.

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