Der Polizeibericht

15-jähriger Autofahrer räumt Fehler ein

Hagen (ots) – Allgemeine Verkehrskontrolle am Montagabend um 23.20
Uhr in der Langestraße: Ein BMW nähert sich, hält vor der
Kontrollstelle an und der Polizist winkt ihn näher ran. Dabei würgt
der Autofahrer den Wagen mehrfach ab und ein Beamter geht an die
Fahrertür. Schnell stellt sich heraus, dass der Fahrer erst 15 Jahre
alt ist und der Wagen einem Bekannten gehört. Unrechtsbewusstsein ist
bei dem Jungen, der sich mit einer Krankenversicherungskarte
ausweist, nicht zu erkennen. Mehrfach fragt er: „Wo ist denn hier das
Problem?“ Schließlich räumt er ein, einen Fehler gemacht zu haben.
Auf die Frage, ob ihm jetzt klar sei, dass man ohne Führerschein kein
Auto fahren darf, erklärt er: „Nein, nicht das mit dem Führerschein,
ich wäre besser über die Augustastraße gefahren!“ (Die Augustastraße
ist die Parallelstraße zur Langestraße und dort wäre er nicht in die
Verkehrskontrolle gekommen) Die Beamten übergaben den 15-Jährigen den
Eltern, der Pkw wurde abgeschleppt, weitere Ermittlungen dauern an.

Fahrradbörse in der Jugendverkehrsschule

Hagen (ots) – Am Sonntag, 02.04.2017, findet in der
Jugendverkehrsschule Hagen am Ischelandteich von 10.00 -12.00 Uhr die
diesjährige Fahrradbörse statt. Hier können gebrauchte Fahrräder
getauscht, verkauft oder gekauft werden. Auf Wunsch können die
Fahrräder durch einen Zweiradmechaniker-Meister überprüft werden.
Händler sind nicht zugelassen. Die Veranstaltung wird durch die
Verkehrssicherheitsberater der Polizei, der Stadt Hagen und der
Verkehrswacht Hagen durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass
Kinder in der Jugendverkehrsschule, auch bei kurzen Probefahrten, nur
mit Helm Fahrrad fahren dürfen. Bitte den Fahrradhelm nicht
vergessen!

Kurioser Betrug in Boelerheide – Flaschen manipuliert

Hagen (ots) – Am Montag, 27.03.2017, rief ein Ladendetektiv (42)
eines Supermarktes in der Freiligrathstraße die Polizei. Gegen 11.20
Uhr beobachtete er, wie ein 47-Jähriger vermeintliche Pfandflaschen
in den Leergutautomaten schob und zahlreiche Bons entgegennahm. Der
Detektiv erkannte jedoch, dass es sich um pfandfreie Flaschen
handelte und wunderte sich, wieso der Automat diese annahm. Bei einer
näheren Überprüfung erkannte er, dass die Flaschen mit Etiketten
echter Pfandflaschen beklebt waren. Auf diese Weise trickste der
47-Jährige den Automaten aus. Die herbeigerufenen Polizisten stellten
die manipulierten Flaschen und Pfandzettel sicher. Den Mann erwartet
jetzt eine Anzeige. Die Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Teppichgeschäft – Wer kann Hinweise geben?

Hagen (ots) – In der Nacht von Sonntag, 26.03.2017, auf Montag kam
es zu einem Einbruch in der Innenstadt. Das Teppichgeschäft ist über
einen Hintereingang der Hochstraße zu erreichen. Nach bisherigen
Ermittlungen klebten die Täter dort die Lampen und Bewegungsmelder
mit Klebeband ab. Anschließend sägten sie ein Gitter vor einem
Fenster auf. Danach zerbrachen sie die Glasscheibe und drangen so in
das Geschäft ein. Die Beamten ermittelten, dass ein Begrenzungspfahl
zum Hinterhof umgelegt wurde. Da die Täter Teppiche im Wert von
mehreren tausend Euro entwendeten, besteht der Verdacht, dass ihnen
ein Fluchtfahrzeug zur Verfügung stand. Die Kriminalpolizei nahm die
Ermittlungen auf und bittet um Hinweise. Wer hat in der Nacht etwas
Verdächtiges bemerkt oder gesehen? Hinweise nimmt die Polizei unter
02331 986 2066 entgegen.

„Können Sie mal schauen ob ich gesucht werde?“ –
27-Jähriger stellt sich freiwillig – Kurze Wege für die Bundespolizei

Dortmund – Wetter (Ruhr) (ots) – Ein eher seltener Fall, der sich
gestern Nachmittag (27. März) am Dortmunder Hauptbahnhof abspielte.
Ein Mann „spazierte“ in die Wache der Bundespolizei und ließ sich
freiwillig überprüfen. Ergebnis: Er wurde für 70 Tage in die JVA
eingeliefert.

Für diesen Fall mussten Einsatzkräfte der Bundespolizei nicht
einmal die Wache verlassen. Gegen 17:00 Uhr betrat ein 27-Jähriger
aus Wetter (Ruhr) die Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof.

Den Beamten erklärte er: „Können Sie mal schauen ob ich gesucht
werde?“. Natürlich schlugen die Bundespolizisten dem Mann seine Bitte
nicht aus und überprüften ihn fahndungsmäßig. Offensichtlich war dem
Mann bereits bewusst, dass eine Fahndungsnotierung gegen ihn vorlag.

Das Amtsgericht Wetter hatte ihn im Mai 2016 im Rahmen eines
Strafbefehls wegen Diebstahls, zu einer Geldstrafe von 1.050,- Euro
verurteilt. Weil er das Geld gestern nicht zahlen konnte, wurde er
zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen in die
Dortmunder JVA eingeliefert.

Wenn der „Job“ der Bundespolizei immer so einfach seien
könnten…………

Zwei Achtjährige in Lebensgefahr! Liebe Eltern! sprechen
Sie bitte mit ihren Kindern – Bundespolizei warnt vor
„Abenteuerspielplatz“ Bahnanlagen

Dortmund. Das schöne Wetter gepaart mit Abenteuerlust und der
Anziehungskraft von Bahnanlagen, könnten zwei achtjährige Jungen
gestern Nachmittag (27. März) zum lebensgefährlichen Spiel auf den
Gleisanlagen bewogen haben.

Die beiden jungen Dortmunder hatten sich im Bereich eines
Bahnübergangs in Dortmund-Rahm aufgehalten und die Gleisanlagen
betreten. Dort legten sie auf einer Strecke von einem Meter
Schottersteine auf die Schienenköpfe um vermutlich zu beobachten, wie
ein Zug die Steine zerfährt.

Das die durch den Zug überfahrenen Steine dabei zu tödlichen
Geschossen werden können, welche in der Nähe befindliche Personen
schwer oder sogar tödlich verletzen können, war den beiden Jungen
nicht bewusst.

Daher warnt die Bundespolizei vor den tödlichen Gefahren die von
den Bahnanlagen ausgehen und durch den Betrieb der Bahn entstehen.

Liebe Eltern! Sprechen Sie mit ihren Kinder und sensibilisieren
sie diese für das Thema. Gerade in den kommenden Osterferien werden
sich, trotz aller Prävention und Warnungen, Kinder vom
„Abenteuerspielplatz“ Bahnanlagen angezogen fühlen.

Nützliche Informationen finden Sie unter www.bundespolizei.de
sowie unter unserer kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 und auf dem
angefügten Flyer.

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen im Bereich des
Phönix-Sees

Dortmund. Bei zwei Verkehrsunfällen in der Nähe des Phönix-Sees sind am
Montagnachmittag (27.3.) ein Fußgänger sowie ein Radfahrer jeweils
schwer verletzt worden.

Ersten Ermittlungen zufolge kam es gegen 13.55 Uhr zunächst im
Bereich Hörder Hafenstraße/Faßstraße zu einem Zusammenstoß zwischen
einem Auto und einem Fußgänger. Der 56-jährige Fahrer fuhr mit seinem
Ford demnach auf der Hörder Hafenstraße in Richtung Westen. Als er im
Kreuzungsbereich nach links in die Faßstraße abbog, übersah er
offenbar einen 35-jährigen Dortmunder. Dieser überquerte in Höhe der
Ampel die Fahrbahn in östliche Richtung, ausgehend von dem
südwestlichen Gehweg an der Kreuzung Faßstraße/Seekante.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 35-jährige Dortmunder schwer
verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der
56-jährige Autofahrer – ebenfalls aus Dortmund – blieb unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 2.000
Euro.

Im zweiten Fall war ein 11-jähriger Dortmunder gegen 14.45 Uhr mit
seinem Fahrrad auf dem Radweg des Phönix-Sees unterwegs. Im Bereich
des Nordufers prallte er aus bislang ungeklärter Ursache gegen eine
Laterne und verletzte sich schwer.

Ein Rettungswagen brachte den Jungen zur stationären Behandlung in
ein Krankenhaus.

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