Statt Pausenbrot über ein Kilo Haschisch im Rucksack | UPDATE

UPDATE:

Hagener Ordnungsamt überführt mutmaßlichen Drogenhändler

Hohenlimburg. Die Jugendschutzkontrolle von zwei Mitarbeitern des
Hagener Ordnungsamts ist einem 16-Jährigen am Donnerstagvormittag zum
Verhängnis geworden. Der Hagener befand sich auf dem Schulhof des
Gymnasiums in der Wiesenstraße, als die städtischen Mitarbeiter ihn
ansprachen. Zu diesem Zeitpunkt hielt der Jugendliche mehrere
Plastiktüten in der Hand und trug einen Rucksack auf dem Rücken. Bei
seiner Kontrolle konnten in den Plastiktüten sowie dem Rucksack ein
dreistelliger Bargeldbetrag, eine Feinwaage sowie 45 einzeln
verpackte Tütchen mit Marihuana gefunden werden. Der 16-Jährige gab
an, dass er das Marihuana nur für einen Freund abgeholt habe. Auf ihn
kommt nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen
Handels mit Betäubungsmitteln zu. Die Kripo hat die Ermittlungen
aufgenommen.

Nicht schlecht staunten zwei Mitarbeiter des Außendienstes der Stadt Hagen bei einer ihrer regelmäßig durchgeführten Jugendschutzkontrollen. In unmittelbarer Nähe eines Schulgeländes in Hohenlimburg fielen den Beamten am Donnerstag zwei rauchende Jugendliche auf. Während der Überprüfung der Personalien konnte einer der Beamten verstehen, wie ein dritter Jugendlicher in dessen Muttersprache rief: „Hol die Sachen aus dem Rucksack.“ Was mit „Sachen“ gemeint war, erfuhren die Beamten beim Blick in den Rucksack: Über ein Kilogramm Haschisch. Ein Volltreffer, der zur weiteren Aufklärung an die Polizei übergeben wurde.

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