Manch einer spielt mit seinem Leben!

Dortmund – Hagen – Bochum – Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen
(ots) – Musikhören? Ja! Kopfhörer dabei benutzen? Ja! Gleise damit
überqueren? NEIN!!!!

Im Zug Kopfhörer zu nutzen ist sinnvoll. So werden andere Reisende
nicht belästigt. Mit einem „fetten Beat“ auf dem Ohr durch die Gleise
zu wandern geht gar nicht und ist zudem lebensgefährlich.

Darüber hat sich gestern Mittag (15. März) ein 25-jähriger
Dortmunder offensichtlich überhaupt keine Gedanken gemacht. Nachdem
er mit der S 4 am Haltepunkt Möllerbrücke angekommen war, begab sich
der Mann, offensichtlich in Gedanken versunken und mit einem „fetten
Beat“ auf dem Ohr abgelenkt, zum Bahnsteigende. Die beiden
Bundespolizisten, die den Haltepunkt bestreiften, hatte er dabei wohl
auch nicht bemerkt.

Nachdem die S 4 weitergefahren war, sprang der 25-Jährige vom
Bahnsteig in die Gleise und durchquerte diese. Mal nach links oder
rechts zu schauen, war ihm dabei vermutlich zu anstrengend. „Taub“
durch seine Kopfhörer, vernahm er dabei auch nicht die mehrmaligen
lautstarken Zurufe der Bundespolizisten.

Nachdem der Dortmunder gestoppt werden konnte und er nach absetzen
der Kopfhörer „aufnahmebereit“ war, informierten ihn die beiden
Beamten über die tödliche Gefahr, in die er sich begeben hatte. Dabei
dämmerte ihm dann auch, warum die beiden Bundespolizisten über sein
Verhalten nur mit den Köpfen schütteln konnten.

Mit einer Verwarnung in Höhe von 25,- Euro verließ der Mann,
wieder mit Kopfhörern auf den Ohren, den Haltepunkt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor solch einem
Verhalten und gibt folgende Verhaltenshinweise:

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich
Züge bewegen. Denn Züge …

… durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160
Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar
an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.
… können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg. … nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener
Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt! … fahren auch
außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide
Richtungen befahren. … überqueren Sie die Gleise ausschließlich an
den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!

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