Volksbegehren „G9 jetzt!“: Eintragungslisten liegen bis 7. Juni aus

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21-jährige Frau das Nasenbein zertrümmert

Dortmund – Wuppertal – Hagen – Kalkar. Weil eine 17-jährige
Dortmunderin die Annäherungsversuche eines 21-jährigen Wuppertalers
ablehnte, soll dieser ihr ins Gesicht geschlagen haben. Ein
21-jähriger Mann aus Kalkar, welcher der Frau zur Hilfe kam, soll
durch den Gewalttäter bewusstlos geschlagen worden sein.
Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest.

Gegen 03:00 Uhr am Sonntagmorgen (05. Januar) informierten
Passanten Einsatzkräfte der Bundespolizei über eine Schlägerei mit
mehreren Beteiligten, vor der Katharinentreppe am Dortmunder
Hauptbahnhof.

Vor Ort stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen bewusstlos
am Boden liegenden Mann fest, dem bereits durch eine Passantin Erste
Hilfe geleistet wurde. Eine 17-jährige Dortmunderin, die stark aus
der Nase blutete informierte die Einsatzkräfte über eine männliche
Person, der sie nach mehreren erfolglosen Annäherungsversuchen ins
Gesicht geschlagen hätte.

Weitere Zeugen bestätigten die Angaben der Dortmunderin. Demnach
belästigte ein 21-jähriger Wuppertaler die junge Frau. Als diese ihn
aufforderte die Belästigungen zu unterlassen, soll er der Frau mit
der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Sie erlitt hierdurch eine
Nasenbeinfraktur.

Daraufhin sei ein 21-jähriger Mann aus Kalkar ihr zur Hilfe geeilt
und habe ebenfalls einen Faustschlag gegen den Kopf erlitten.
Hierdurch verlor er das Bewusstsein und ging zu Boden. Mit einem
Rettungswagen wurde er in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Ein weiterer Zeuge, ein 22-jähriger Hagener, griff ebenfalls in
das Geschehen ein und versucht die Flucht des  Wuppertalers zu
verhindern. Dabei entriss er dem 21-Jährigen seinen Burstbeutel und
übergab ihn später an die Bundespolizei.

Noch während der Sachverhaltsaufnahme vor Ort erschien der
Tatverdächtige vor Ort und forderte seinen Brustbeutel von der
Bundespolizei zurück, welche ihn vorläufig festnahm.

Auf der Wache ergab ein Atemalkoholtest des Asylbewerbers aus dem
Kongo, dass dieser mit 1,8 Promille erheblich alkoholisiert war.

Gegen den wegen „Schwarzfahrens“ polizeibekannten Mann wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Besonders bitter für den verletzten Mann aus Kalkar war, dass er
bereits nur wenige Stunden zuvor, Opfer eines Taschendiebes geworden
war.