Der Polizeibericht

 

Wetter- Unfall beim Ausparken, eine leichtverletzte Person

Wetter. Am 28.01.2017 um 11:55 Uhr beabsichtigt der 18
jährige Schwelmer mit seinem PKW-VW rückwärts aus einer Einfahrt auf
die Birkenstraße, in Wetter-Albringhausen zu fahren. Aufgrund
eingeschränkter Sicht auf die Fahrbahn, durch eine Hecke neben der
Grundstücksausfahrt, kommt es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW
Audi. Der 48 jährige Wetteraner befährt zum Unfallzeitpunkt die
Birkenstraße, aus Fahrtrichtung Ahornstraße kommend. Der 18 jährige
Unfallverursacher wird durch den Unfall leicht verletzt und begibt
sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Versuchter Tageswohnungseinbruch

Hagen. Am Samstagabend, gegen achtzehn Uhr, hebelte ein
unbekannter Täter das Fenster einer Wohnung in der Bahnhofstraße in
der Hagener Innenstadt auf. Der Täter flüchtete unerkannt, als Zeugen
ihn bei der weiteren Tatausführung störten. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand hatte der Täter die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus
nicht betreten.

Jugendliche leistete Widerstand

Hagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag,
kontrollierten eine Beamtin und ein Beamter einen Pkw. Bei der
Beifahrerin handelte es sich um eine als vermisst ausgeschriebene
fünfzehn Jahre alte Jugendliche. Die Jugendliche wurde dann zu
Jugendhilfeeinrichtung zurückgebracht. Vor der Einrichtung sperrte
sich die junge Dame und versuchte die Polizistin und den Polizisten
zu schlagen. Bei der Übergabe an eine Mitarbeiterin der Einrichtung
flüchtete die Jugendliche wieder. Sie kam jedoch nicht weit und wurde
wieder gestellt. Aufgrund ihrer für die Jahreszeit zu dünnen
Bekleidung  versuchten die Beamtin und der Beamte kommunikativ die
Jugendliche davon zu überzeugen, zur Einrichtung zurückzukehren. Das
misslang. Stattdessen trat die Jugendliche nach den Polizisten und
traf sie auch an den Beinen. Die aggressive Jugendliche wurde nun
fixiert zur Jugendhilfeeinrichtung zurückgebracht und an die
Mitarbeiterin übergeben. Die Beamtin und der Beamte erlitten durch
die Tritte leichte Verletzungen. Gegen die Jugendliche wird eine
Strafanzeige wegen Widerstandes erstattet.

Unruhiges Wochenende für die Bundespolizei im Ruhrgebiet –
Zahlreiche Diebstahls- und Körperverletzungsdelikte

Zahlreiche Einsatzanlässe mussten Einsatzkräfte der Bundespolizei
am vergangenen Freitag und Samstag (27./ 28. Januar) bewältigen.
Neben einem Exhibitionisten mussten die Beamten sich auch um mehrere
Taschendiebe und deren Opfer kümmern. Zudem kam es auch immer wieder
zu Körperverletzungsdelikten am Essener und Dortmunder Hauptbahnhof.
Ein eher unruhiges Wochenende für die Bundespolizei im Ruhrgebiet.

– Essen – Gelsenkirchen

Am Freitagabend (27. Januar) entblößte ein 21-jähriger Pakistaner
sein Geschlechtsteil im RE 2 (Gelsenkirchen – Essen) vor einer
18-jährigen Frau aus Münster und begann zu onanieren. Die Frau bat
daraufhin eine 20-jährige Reisende aus Dorsten um Hilfe. Diese
informierte den Polizeinotruf. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen
den Tatverdächtigen, nach Ankunft des Zuges im Essener Hauptbahnhof,
vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits durch
einen ähnlichen Sachverhalt polizeibekannt wurde. Gegen ihn wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Exhibitionistischer Handlungen
eingeleitet.

– Dortmund

Im Dortmunder Hauptbahnhof konnte ebenfalls Freitagabend (27.
Januar) ein Bundespolizeibeamter, der sich auf dem Weg zum Dienst
befand, drei gewalttätige Taschendiebe beobachten. Diese hatte sich
bereits ein Opfer „auserkoren“. Während zwei der Diebe eine
16-Jährige Dortmunderin auf einem Bahnsteig anrempelten, entwendete
ein Dritter ihr Smartphone. Anschließend flüchtete das Trio, verfolgt
von der 16-Jährigen. Zusammen mit weiteren Bundespolizisten konnten
zwei Tatverdächtige festgenommen werden. Zuvor versuchte noch ein
19-jähriger Dieb aus dem Trio, das Smartphone der Geschädigten,
unbemerkt, verschwinden zu lassen. Das Gerät wurde trotzdem
sichergestellt und konnte der Dortmunderin später zurückgegeben
werden. Auf dem Weg zur Wache versuchte dann einer der Diebe, ein
17-jähriger Marokkaner aus Bochum, zu flüchten und griff einen
Bundespolizisten mit Tritten und Schlägen an. Gefesselt wurde er
anschließend in die Gewahrsamszelle gebracht. Weil der 19-Jährige
marokkanische Taschendieb bereits in sieben Diebstahlsfällen
polizeilich aktenkundig geworden war, wurde er nach Rücksprache mit
der Staatsanwaltschaft in Gewahrsam genommen. Sein 17-jähriger
Komplize wurde auf Grund seines jugendlichen Alters später wieder
entlassen. Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Männer ein
Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls, gegen den
19-Jährigen zusätzlich wegen Widerstands ein.

– Dortmund

Zu einem Raubdelikt kam es am Freitag (27. Januar) gegen 23:30 Uhr
vor einem Schnellrestaurant am Dortmunder Hauptbahnhof. Unbekannte
sollen einen 55-jährigen Mann aus Warstein geschlagen und ihm 70,-
Euro aus der Hosentasche geraubt haben. Dabei wurde er im Gesicht und
am Kopf verletzt, so dass er in eine Dortmunder Klinik eingeliefert
werden musste. Die Täter beschreibt der 55-Jährige als Südländer, die
kurze, schwarze Haare und Vollbärte getragen haben sollen. Die
Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Raubes ein.

– Dortmund

Ein weiteres Mal schlugen Taschendiebe Samstagmorgen (28. Januar)
gegen 05:30 Uhr im Dortmunder Hauptbahnhof zu. Dabei wurden sie von
zivilen Taschendiebstahlsfahndern der Bundespolizei beobachtet, wie
sie einem 24-jährigen Dortmunder die Geldbörse entwendeten. Als das
Diebstahlstrio festgenommen werden sollte, konnten zwei
Tatverdächtige flüchten. Ein 19-jähriger Marokkaner konnte
festgenommen werden. Der in Bochum wohnhafte Mann führte noch die
Geldbörse des Dortmunders bei sich. Diese wurde sichergestellt. Ihm
blieb so ein Schaden in Höhe von 250,- Euro erspart. Gegen den
Marokkaner und seine beiden Komplizen wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Bandendiebstahls eingeleitet.

– Herne

Mit brachialer Gewalt verschafften sich Unbekannte in der Nacht
von Freitag auf Samstag (27./ 28. Januar) zutritt zu den Räumen eines
Schnellrestaurants im Bahnhof Herne und verursachten einen Schaden in
Höhe von circa 6.000,- Euro. Um in die Geschäftsräume zu gelangen,
hebelten der oder die Täter mehrere Türen auf und beschädigten diese
erheblich. Was in den Räumen entwendet wurde, müssen weitere
Ermittlungen ergeben. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch geben
können, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter 0800 6 888
000 in Verbindung zu setzen.

– Dortmund

Am Samstagmorgen (28. Januar) gegen 04:00 Uhr geriet ein
26-jähriger Dortmunder mit einem Unbekannten aneinander.
Zeugenaussagen zufolge soll der Dortmunder den Unbekannten als Nazi
bezeichnet haben, woraufhin dieser ihn mit Faustschlägen angriff.
Hierdurch erlitt der 26-Jährige Verletzungen im Gesicht und musste
ärztlich behandelt werden. Die Bundespolizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

– Recklinghausen

Gebissen und bespuckt wurde nach eigenen Angaben ein 53-jähriger
Zugbegleiter des RE 42 am Samstag (28. Januar). Im Rahmen der
Fahrausweiskontrolle im Zug geriet der Bahnmitarbeiter mit einem
33-Jährigen aus Gütersloh aneinander. Dieser soll ihn im Laufe der
verbalen Auseinandersetzung bespuckt und gebissen haben. Hierdurch
erlitt der 53-Jährige eine Verletzung am Arm und ließ sich später in
einem Krankenhaus behandeln. Die Bundespolizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung gegen den
Mann aus Gütersloh ein.

– Dortmund

In Lebensgefahr begab sich ein 30-jähriger Rumäne. Der Mann hatte
sich Samstagmittag (28. Januar) in den Gleisbereich der Zugstrecke
Dortmund Hbf – Dortmund Scharnhorst begeben und „wanderte“ im
Gleisbereich in Richtung Scharnhorst. Daraufhin wurde die Strecke
gesperrt. Einsatzkräfte konnten den Rumänen später in Gewahrsam
nehmen. Durch die Streckensperrung kam es zu Beeinträchtigungen im
Bahnverkehr. Gegen den 30-Jährigen leitete die Bundespolizei ein
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im
Gleisbereich ein.

– Dortmund

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem
24-jährigen Lüner und einem 26-jährigen Dortmunder kam es am frühen
Samstagmorgen (28. Januar, 05:00 Uhr) vor einem Schnellrestaurant am
Dortmunder Hauptbahnhof. Im Verlaufe der erst verbalen Konfrontation
soll der Mann aus Lünen mit Schlägen und Tritten auf den Dortmunder
eingeprügelt haben. Als Einsatzkräfte der Bundespolizei dazwischen
gingen, wurde auch ein Bundespolizist durch einen Faustschlag
verletzt. Der 24-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zur Wache
gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge begann die Auseinandersetzung
zwischen den beiden Männern bereits auf einem Bahnsteig im
Hauptbahnhof. Gegen den Mann aus Lünen wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Körperverletzung eingeleitet.

– Dortmund

Ein weiteres Gewaltdelikt ereignete sich Samstagabend (28. Januar,
23:00 Uhr) am Dortmunder Hauptbahnhof. In der U 41, auf der Fahrt von
Hörde zum Dortmunder Hauptbahnhof, geriet ein 26-jähriger Dortmunder
mit vier Männern aneinander. Diese sollen später gemeinschaftlich auf
den Dortmunder eingeschlagen haben. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme
konnte ein 15-jähriger Dortmunder als Tatverdächtiger ermittelt
werden. Seine drei Komplizen konnten unerkannt flüchten. Auf Grund
der erlittenen Verletzungen wurde der 26-Jährige in eine Dortmunder
Klinik eingeliefert. Die Bundespolizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

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