Besetzung der Polizeiwache Hohenlimburg

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Beratung zum Wechsel des Strom- und Gasanbieters

Lohnt sich ein Wechsel des Strom- und Gasanbieters? Antworten auf diese Frage bekommen Interessierte in einem Workshop der Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 1. Februar, von 16 bis 17.30 Uhr in den Räumen der Verbraucherzentrale im Volkspark-Pavillon, Hohenzollernstraße 8.

Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale Hagen, gibt einen Überblick über den aktuellen Energiemarkt und erläutert, wie ein Tarif- oder Anbieterwechsel problemlos möglich ist. Der liberalisierte Energiemarkt gibt dem Verbraucher die Möglichkeit, mit Wahl des Energieversorgers seinen Energiebedarf ökologischer und zukunftsträchtiger zu gestalten. Doch lohnt sich das und kann der Verbraucher damit Geld sparen? Woran erkennt man, ob sogenannter Ökostrom wirklich ökologisch ist? Wie findet man überhaupt einen zuverlässigen Energieanbieter mit fairen Tarifen? Was sollte man bei Tarifrechnern im Internet beachten, damit nachher Werbung und Wirklichkeit übereinstimmen?

Klatte beantwortet diese Fragen und gibt Tipps wie ein Tarif- oder Anbieterwechsel möglichst problemlos verläuft.
Mitbringen sollten die Teilnehmer ihre letzte Jahresabrechnung, damit sie am Ende des Workshops einschätzen können, ob ein Wechsel in Frage kommt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens zum 30. Januar. Informationen zum Kurs mit der Nummer 1952 erteilt das Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Sie haben sich ausgesperrt?? Tipps der Verbraucherzentrale

Immer wieder nutzen unseriöse Firmen die besondere Zwangslage der Verbraucher aus und stellen überhöhte Rechnungen oder führen Arbeiten durch, die nicht beauftragt wurden und oft nicht notwendig sind. Birgit Olek-Flender, Beraterin bei der Verbraucherzentrale in Hagen rät daher: „Wer einen Notdienst beauftragt, sollte deshalb immer eine ortsansässige Firma wählen und einige besondere Tipps beachten.“

Diese Tipps sind auf der Infokarte „Schlüsseldienste“ vermerkt. Außerdem können Verbraucher/innen darauf die Telefonnummer des Schlüsseldienstes ihres Vertrauens notieren und die Karte da aufbewahren, wo sie sie in der Notlage brauchen.

Die Infokarte ist kostenlos zu den Öffnungszeiten in der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstraße 8 abzuholen.

Ausstellung Onkel Hasan und die Generation der Enkel endet am 29. Januar

Die wichtige Migrationsausstellung „Onkel Hasan und die Generation der Enkel“ im Jungen Museum des Osthaus Museums Hagen ist nur noch diese Woche zu besichtigen. Am 29. Januar ist Schluss, danach wird die Ausstellung wieder abgebaut.
„Onkel Hasan“ gab es wirklich. In den 1960er Jahren kam er aus der Türkei nach Deutschland. Hier baute er sich und seiner Familie eine Existenz auf. Bis zu seiner Rente arbeitete er bei Hoesch in Hohenlimburg. Gewohnt hat Hasan allerdings viele Jahre in Dortmund. Jeden Morgen und nach Feierabend ging es immer mit dem Bus hin und zurück. Inzwischen ist er verstorben, aber seine Enkel leben bis heute in Deutschland. Der kurdisch stämmige aus der Türkei angereiste „Onkel Hasan“ ist ein Synonym für die Lebensgeschichte vieler Arbeitsmigranten, die Anfang der 1960er Jahre nach Deutschland geholt wurden.
Die sehenswerte Ausstellung zeigt, wie die Arbeitsmigranten in Deutschland ankamen und wie sie, ihre Kinder und Enkel hier leben. Viele Medienbeiträge in der Ausstellung machen die Menschen lebendig und geben einen Einblick in ihre Gefühle bei der Ankunft in einem fremden Land und ihre Erfahrungen bei der Integration in eine fremde Kultur. Unterschiedliche Themen wie „Männer und Frauen“, „Religion“ oder „Rassismus und Diskriminierung“ weisen auch auf die Schwierigkeiten und Probleme der Integration hin. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 4. Februar, sowie an den ersten Samstag im März und April, jeweils von 13 bis 16 Uhr, wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt. Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.
Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622.

Fußgängerin schwer verletzt

Hagen. Beim Zusammenprall mit einem Linienbus wurde am
Montagabend eine Fußgängerin schwer verletzt. Gegen 19,50 Uhr befand
sich ein 38-jähriger Fahrer mit einem Linienbus auf Heinitzstraße auf
dem rechten von zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Emilienplatz. Der
Bus hatte gerade die Haltestelle Landgericht passiert und der Fahrer
wollte nach eigenen Angaben die Fahrt mit langsamer Geschwindigkeit
fortsetzen, als er an der Einmündung der Yorckstraße schemenhaft eine
Person von links nach rechts laufend bemerkte. Im nächsten Augenblick
erfasste der Bus mit der rechten vorderen Fahrzeugkante die Person
und stieß sie zu Boden. Es handelt sich dabei um eine 63 Jahre alte
Frau, die durch den Zusammenstoß schwer verletzt wurde. Nach erster
medizinischer Versorgung vor Ort brachte ein Rettungswagen die
Fußgängerin ins Krankenhaus. Der Busfahrer trug einen Schock davon
und musste ambulant behandelt werden, die weiteren Ermittlungen
dauern an.