Der Polizeibericht

Autofahrer muss wegen Verdacht auf Kokainkonsum mit zur
Blutprobe

Hagen (ots) – Eine Streifenwagenbesatzung kontrollierte heute
(Montag) gegen 02.15 Uhr auf der Wehringhauser Straße einen
26-jährigen Autofahrer. Da sich bei dem Autofahrer Hinweise auf den
Konsum von Betäubungsmitteln ergaben, führten die Beamten bei ihm
einen Drogentest durch. Der Test verlief positiv und ergab Anzeichen
auf die Einnahme von Kokain. Daher musste der 26-Jährige die
Polizisten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten. Ihn erwartet nun
eine Anzeige wegen Führens eines Autos unter Einfluss von
Betäubungsmitteln

Autofahrer ohne Führerschein unterwegs

Hagen (ots) – Am Sonntag führten Beamte der Polizeiwache
Hohenlimburg Fahrzeugkontrollen auf der Hohenlimburger Straße durch.
Gegen 15.40 Uhr kontrollierten die Polizisten einen 40-jährigen
Autofahrer. Der Mann konnte keinen Führerschein vorlegen und gab an,
er habe seine Fahrerlaubnis in Slowenien vergessen. Da die Beamten
Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Aussage hatten, führten sie den
40-Jährigen zunächst der Wache zu. Auch von hier aus gelang es dem
Autofahrer nicht, die Zweifel auszuräumen. Daher wurde ihm bis auf
weiteres untersagt, fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge zu führen. Die
Ermittlungen dauern an.

Im Schneehaufen vor der Polizei versteckt

Meinerzhagen (ots) – Polizeibeamte waren am frühen Samstagmorgen,
gegen 1.30 Uhr, auf Streifenfahrt in der Beethovenstraße. Dort
bemerkten sie einen verdächtigen PKW samt zweier Personen, die sich
in der Nähe des Gemeindehauses aufhielten.

Nachdem die Beamten ihren Streifenwagen gewendet und geparkt
hatten, trafen sie nur noch einen Mann an. Den zweiten entdeckten sie
erst nach genauerem Hinsehen. Er hatte sich zwischenzeitlich in einem
Schneehaufen versteckt. Bei der anschließenden Kontrolle samt
Durchsuchung des Fahrzeugs sowie der beiden Männer mussten die
Beamten mehrere Feststellungen machen:

Im PKW befanden sich mehrere Kupfer-Fallrohre sowie
Aufbruchwerkzeug. Diese konnten dem Gemeindehaus zugeordnet werden
und waren dort offenbar gerade abmontiert worden. Das Fahrzeug war
nicht zugelassen. Der mutmaßliche Fahrer des PKW war nicht in Besitz
einer Fahrerlaubnis.

Bei ihrer Tat richteten die Täter mehrere hundert Euro Sachschaden
an. Der PKW wurde sichergestellt. Der 47-jährige gebürtige
Lüdenscheider konnte keinen festen Wohnsitz vorweisen und wurde
vorläufig festgenommen. Sein Begleiter, ein 42-jähriger
Meinerzhagener, wurde entlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen
wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des
Diebstahls aufgenommen.

Viel Arbeit am Wochenende

Iserlohn (ots) – Am Samstagabend stand ein 29-jähriger Hagener an
der Bushaltestelle am Bahnhof, als drei Männer vorbeiliefen. Einer
der Männer bewarf den 29-Jährigen unvermittelt mit einem Schneeball.
Als der ihn fragt, warum er ihn grundlos bewirft, nahm der Werfer
einen weiteren Schneeball, drückte ihn in sein Gesicht und verdrehte
ihm anschließend den Arm. Hierbei verletzte sich der Hagener leicht.
Die Täter flüchteten, als sie bemerkten, dass der Verletzte die
Polizei verständigt. Der Störenfried war etwa 175 cm groß,
kräftigerer Statur, trug eine dunklere „Alpha Jacke“, graue Mütze
sowie Brille. Seine Begleiter konnten nicht näher beschrieben werden.
Eine Fahndung nach den Unbekannten verlief bisher erfolglos.

An der Königsberger Straße warfen Unbekannte zwischen dem 12.1.,
17 Uhr und 14.1., 14 Uhr, die Fensterscheibe einer fast leerstehenden
Wohnung ein. Beute machten sie keine. Es entstanden etwa 200 Euro
Sachschaden.

Darüber hinaus kam es am Wochenende zu fünf – teils versuchten –
Einbrüchen in Gaststätten. Ob hier Tatzusammenhänge bestehen wird
gegenwärtig geprüft. Die Taten im Einzelnen:

Am Wochenende waren Einbrecher gleich zwei Mal am Hombrucher Weg
aktiv. Ihr Ziel war in beiden Fällen eine dort ansässige Pizzeria.
Der erste Fall ereignete sich am Samstagmorgen, gegen 9 Uhr. Zeugen
hatten beobachtet, wie sich zwei männliche Personen am betroffenen
Gebäude zu schaffen machten, anschließend in einen PKW stiegen und
davon fuhren. Die Täter wurden wie folgt beschrieben: 20-25 Jahre
alt, schwarze Mütze und Schal, schwarze Hose und Jacke, schmaler
Körperbau, etwa 170 Zentimeter groß. Beim PKW soll es sich im einen
dunklen Ford mit Ennepetaler Kennzeichen gehandelt haben. Eine
Sofortfahndung der verständigten Polizeibeamten verlief bisher
erfolglos. Es stellte sich heraus, dass die Täter u.a. Bargeld und
ein Tablet entwendeten, nachdem sie sich über ein Fenster Zutritt
verschafft hatten. Der zweite Fall ereignete sich in der Nacht von
Samstag auf Sonntag. Hier schlugen Unbekannte die Scheibe der
Eingangstür ein und entwendeten aus den Innenräumen die Kasse.
Insgesamt entstanden zusammen rund 500 Euro Sachschaden.

Zwei weitere Einbrüche ereigneten sich in der Nacht auf Samstag
und in der Nacht auf Sonntag in zwei Gaststätten am Heideplatz.
Unbekannte öffneten jeweils gewaltsam ein Fenster und entwendeten in
einem Fall aus den Innenräumen Flaschen sowie Bargeld aus den
Sparfächern. Im zweiten Fall machten die Unbekannten keine Beute. Der
Sachschaden wird mit mehreren hundert Euro angegeben.

Der letzte Fall fand an der Leckingser Straße (Iserlohner Heide)
statt. Auch hier war eine Pizzeria Ziel der Täter. Sie schlugen die
Scheibe der Eingangstür ein und entwendeten die Kasse samt Bargeld.
Sachschaden: mehrere hundert Euro.

Hinweise zu allen Gaststätten-Einbrüchen nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9199-6112 oder 9199-0 entgegen.

Zeugen informierten am Samstagabend die Polizei darüber, dass ein
Anwohner an der Barbarastraße offenbar mit einer Schreckschusswaffe
von seinem Balkon schießt. Die Polizeibeamten konnten den 48-jährigen
Iserlohner in seiner Wohnung antreffen. Nach einem belehrenden
Gespräch konnte der Einsatz beendet werden. Es kam niemand zu
Schaden. Der 48-Jährige zeigte sich einsichtig. Ihn erwartet eine
Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Beschwerden über Drogenhandel – Dealer durch Zivilfahnder
festgenommen

Dortmund. Mehrere Beschwerden über offenkundigen Drogenhandel in Dortmund,
im Bereich der Straße „Grimmelsiepen“, führten am Freitagabend (13.
Januar 2017, 21.00 Uhr) dort und an der Wohnadresse eines
Tatverdächtigen zu einem Polizeieinsatz.

Im Bereich „Grimmelsiepen“ beobachteten Zivilfahnder einen
35-Jährigen aus Dortmund dabei, wie er auf einem Fußweg mutmaßlich
Drogen an mehrere „Kunden“ übergab. Bei einer anschließenden
Kontrolle der „Kundschaft“ des Tatverdächtigen, fanden die
Einsatzkräfte in deren Auto Betäubungsmittel. Diese gaben gegenüber
den Beamten auch an, dass sie die Drogen kurz vorher bei dem
tatverdächtigen Dortmunder erworben haben wollten.

Als der 35-Jährige mit einem Auto wegfahren wollte, hielten die
zivilen Teams den Tatverdächtigen an. Sein Versuch diverse
Betäubungsmittel verschwinden zu lassen, schlugen fehl. In dem Auto
befanden sich größere Mengen Betäubungsmittel (über 60 „Portionen“),
eine niedrige vierstellige Summe Bargeld, ein Schlagring, ein
sogenanntes „Samurai-Schwert“, ein Holzknüppel und Pfefferspray.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnanschrift
(Wilhelm-Schmidt-Straße) des 35-Jährigen konnten weitere
Betäubungsmittel (vermutlich Marihuana) sichergestellt werden.

Der einschlägig polizeibekannte 35-Jährige kam zunächst ins
Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Dortmund.

Er musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder
entlassen werden.