Der Polizeibericht

Telefon versteckt und Polizistinnen verletzt

Hagen (ots) – Streitigkeiten zwischen einer jungen Frau und einem
Freund führten am Montagnachmittag zu einem Polizeieinsatz und einer
Strafanzeige. Gegen 15.40 Uhr verständigte ein 23-jähriger Mann die
Polizei, da eine 24-jährige Bekannte nach einem Streit seine Schuhe
und sein Mobiltelefon in ihrer Wohnung in der Eugen-Richter-Straße
versteckt hatte. Beim Eintreffen zweier Polizistinnen verhielt sich
die 24-Jährige zunehmend aggressiver, beleidigte, spuckte, kratzte
und trat nach den Beamtinnen, die ihr schließlich Handfesseln anlegen
mussten. Schließlich verbrachte die Randaliererin einige Stunden im
Polizeigewahrsam. Die beiden Polizistinnen hatten leichte
Verletzungen bei der Auseinandersetzung davongetragen, sie legten
eine Anzeige vor, weitere Ermittlungen dauern an.

Unbekannte zocken 18-Jährigen ab – Polizei sucht Zeugen

Hagen (ots) – Gegen 18.15 Uhr traf ein junger Mann in
Wehringhausen auf der Buscheystraße in Höhe der Bachstraße auf drei
Unbekannte, die nebeneinander gingen und ihm den Durchgang
versperrten. Einer der Männer hielt ihn fest, ein anderer zog ihm das
Portemonnaie aus der Tasche und nahm 10 Euro raus. Als der erste
Täter seinen Griff lockerte, schnappte sich der 18-Jährige seine
Börse und flüchtete in Richtung Haspe, die drei Männer gingen weiter
in Richtung Innenstadt. Erst eine Stunde nach dem Vorfall erstattete
der Geschädigte eine Anzeige. Zeugen des Vorfalls melden sich bitte
unter der 986 2066.

Einbruchsalarm verjagt Täter

Hagen (ots) – Am Montagabend gegen 18.00 Uhr versuchten Unbekannte
in der Frankfurter Straße in die Räume einer Bäckerei einzudringen.
Dabei lösten sie allerdings den akustischen Alarm aus und eine
Anwohnerin alarmierte die Polizei. Offensichtlich hatten die Täter
ein rückwärtiges Fenster aufgehebelt und dadurch den Einbruchsalarm
aktiviert. Bei einer Tatortbegehung mit der Inhaberin konnte diese
bestätigen, dass nichts entwendet und vermutlich das Tatobjekt gar
nicht betreten wurde. Die Kripo sicherte die Aufbruchspuren. Zeugen,
die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Einbrecher erbeuten hochwertiges Werkzeug

Hagen (ots) – Am Montag erschien ein 30-jähriger Hagener gegen
14.10 Uhr an seiner Baufirma auf der Eckeseyer Straße. Dort stellte
er fest, dass die Hintertür des Betriebs aufgehebelt war. Das Kabel
eines über der Tür angebrachten Bewegungsmelders war durchtrennt.
Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich im Verlaufe der Nacht durch
die Hintertür Zugang in die Geschäftsräume verschafft. Sie
entwendeten nach einer ersten Bestandsaufnahme mehrere Akkuschrauber,
Bohrmaschinen und ein Stemmgerät. Die Höhe des Schadens stand zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die Polizei erbittet
sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.
Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall auf der A 1 bei Unna

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen (10.1.) auf der A 1 bei
Unna ist ein 37-Jähriger aus Kamen schwer verletzt worden. In
Richtung Köln musste die Fahrbahn vorübergehend komplett gesperrt
werden.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein 28-Jähriger aus Polen gegen
8.45 Uhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der A 1 in
Richtung Köln unterwegs. Zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und der
Anschlussstelle Kamen-Zentrum musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt
abbremsen. Aus bislang ungeklärter Ursache konnte ein dahinter
fahrender 37-Jähriger aus Kamen seinen Lkw nicht mehr rechtzeitig
bremsen. Es kam zum Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Sattelzug.

Der 37-jährige Fahrer war durch den Unfall vorübergehend in seinem
Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn schließlich.

Ein Rettungswagen brachte den Kamener schwer verletzt in ein
Krankenhaus. Der 28-Jährige blieb unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000
Euro.

Weil auch ein Rettungshubschrauber dort landete, musste die
Fahrbahn in Richtung Köln für etwa 30 Minuten komplett gesperrt
werden. Gegen 9.30 Uhr konnten zunächst der mittlere und der linke
Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 10.15 Uhr floss der
Verkehr dreispurig.

„Man spürte sein Gottvertrauen“

Der Vorsitzende des Rates der EKD zum Tod von Altbundespräsident Roman Herzog

„Roman Herzog hat das demokratische Selbstverständnis und die politische Kultur Deutschlands maßgebend mitgeprägt“, würdigte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, das politische Lebenswerk des Altbundespräsidenten, der im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

 

Dabei habe Herzog stets deutlich werden lassen, „dass sein Engagement, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, in seinem Glauben wurzelte. Man spürte sein Gottvertrauen“, so Bedford-Strohm.

Die EKD sei Roman Herzog besonders dankbar für seinen Einsatz als Vorsitzender der Kammer für Öffentliche Verantwortung von 1971 bis 1980 und Mitgliedschaft in der Synode der EKD von 1973 bis 1991. Herzog habe auch für die europäische Friedensordnung „prägende Meilensteine“ gesetzt. Der Ratsvorsitzende erinnerte daran, dass die Initiative zur Einführung des Gedenktags für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 27. Januar vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ausging. Er bildet heute ein besonders wichtiges Element unserer Erinnerungskultur.