Säugling massiv misshandelt – Eltern in Untersuchungshaft

Herne. Am gestrigen Samstag wurde in Datteln ein sieben
Wochen alter Säugling aus Herne mit massiven Verletzungen ins
Krankenhaus eingeliefert. Es bestand akute Lebensgefahr.

Aufgrund des Verletzungsbildes wurde beim Polizeipräsidium Bochum
eine Mordkommission eingesetzt. Im Zuge der Ermittlungen nahmen die Beamten die beiden Kindseltern fest.

Der zuständige Kapitalstaatsanwalt beantragte eine Vorführung vor dem Amtsrichter. Dieser erließ am heutigen Sonntag für den Kindsvater (30) einen
Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags und Misshandlung
von Schutzbefohlenen. Die Mutter (32) erhielt einen
Untersuchungshaftbefehl wegen Kindesmisshandlung.

Der Gesundheitszustand des Säuglings, der zurzeit in einer Klinik
in Münster intensivmedizinisch behandelt wird,  ist leider weiterhin
äußerst kritisch.

Witten: Glatteisunfall auf der Ardeystraße

Witten. Auf der Ardeystraße in Witten kam es in den frühen
Abendstunden des gestrigen 7. Januars zu einem glättebedingten
Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin (25) verletzt worden ist.

Gegen 19.25 Uhr wollte ein Wittener (50) von der Ardeystraße nach
links in den „Neuer Weg“ abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste
der 50-Jährige verkehrsbedingt anhalten. Die hinter dem Mann fahrende
25-Jährige konnte ihren Pkw auf der glatten Straße nicht mehr
rechtzeitig abbremsen und fuhr auf das Auto auf.

Eine Rettungswagenbesatzung brachte die an den Beinen verletzte
Wittenerin in ein örtliches Krankenhaus.

Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten den Sachschaden an
den beiden Kraftfahrzeugen auf ca. 11.000 Euro.

Schnee und Eis – Unfallbilanz vom Wochenende

Dortmund. Wie berichtet, kam es am Samstagabend auf der A46 zu einem
schweren Verkehrsunfall auf der A46 mit mehreren, zum größten Teil
schwerverletzten Personen. Insgesamt 10 Verkehrsunfälle ereigneten
sich bei dem sogenannten Eisregen gegen 19.50 Uhr auf der A46.

Für den restlichen Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund lief das
extreme Wetter eher glimpflich ab. In der Zeit von Samstag 11 Uhr bis
heute Morgen 6 Uhr ereigneten sich einschließlich der oben genannten
Unfälle 28 witterungsbedingte Zusammenstöße. Glücklicherweise kam es
bei den weiteren Unfällen nur zu Blechschäden. Insgesamt entstand ein
Sachschaden von circa 80.000 Euro.

Verkehrskontrollen mit Folgen

Hagen. Im Verlauf des Wochenendes (06./07.01.2017) hatten
Verkehrskontrollen im Hagener Stadtgebiet einige Konsequenzen für die
jeweiligen Autofahrer. Neben zwei Fahrzeugführern die bei ihrer
Überprüfung bereits keine gültige Fahrerlaubnis mehr vorweisen
konnten, mussten drei weitere Fahrzeugführer ihren Führerschein
abgeben. Die Kontrollen ergaben, dass sie aufgrund ihrer
Alkoholisierung oder des Einflusses von Betäubungsmitteln kein Auto
mehr hätten fahren dürfen. Neben der Blutprobe für die Letzteren
kommt auf alle Beteiligten jetzt ein Strafverfahren zu.

Einbruch in Bürogebäude in Hagen-Haspe

Hagen. In der Zeit von Freitag (06.01.2017), 12.30 Uhr, auf
Samstag, 10.25 Uhr, brachen Unbekannte in ein Bürogebäude am
Hüttenplatz in Hagen-Haspe ein. Nachdem sich die Einbrecher über
ein Fenster auf dem Hinterhof gewaltsam Zugang zu dem Gebäude
verschafft hatten, durchsuchten sie die Räumlichkeiten im
Kellergeschoss. Im Anschluss flüchteten sie mit der noch unbekannten
Beute. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der 02331 9862066.

Couragierte Zeugen helfen jungen Mädchen

Dortmund. Gegen 22.30 Uhr am Samstagabend (7.11) randalierte eine 31-jährige
Frau in der U-Bahn Linie 42. Nachdem sie mehrere Fahrgäste angepöbelt
hatte, ging sie gezielt und unvermittelt auf zwei junge Mädchen (16
und 17 Jahre aus Dortmund) zu und beleidigte sie massiv. An der
Haltestelle Eisenstraße verließen die Mädchen die U-Bahn, um der Frau
aus dem Weg zu gehen. Diese jedoch folgte den beiden auf den
Bahnsteig. Drei aufmerksame Zeugen erkannten dies und stiegen
ebenfalls aus. Als die U-Bahn weitergefahren war, schlug die offenbar
geistig verwirrte Frau auf dem Bahnstein dem 16-jährigen Mädchen
direkt mit der Handtasche auf den Kopf. Die drei männlichen Zeugen,
die der Frau gefolgt waren, gingen direkt dazwischen und verhinderten
Schlimmeres. Ein vorbeifahrender Streifenwagen nahm sich der
aggressiven Randaliererin an und übergab die offensichtlich geistig
verwirrte Frau in ärztliche Behandlung.