Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt: Freilassung des vorläufig festgenommenen Beschuldigten

Karlsruhe. Der wegen des Anschlags auf den Berliner
Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 vorläufig festgenommene
Beschuldigte ist am Abend auf Anordnung der Bundesanwaltschaft auf
freien Fuß gesetzt worden. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse
ergaben keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten. Dieser
machte in einer polizeilichen Vernehmung umfangreiche Angaben,
bestritt jedoch eine Tatbeteiligung. Eine lückenlose Verfolgung des
LKW-Fahrers nach dem durchgeführten Anschlag ist durch Augenzeugen
nicht erfolgt. Die durchgeführten kriminaltechnischen Untersuchungen
konnten eine Anwesenheit des Beschuldigten während des Tatgeschehens
im Führerhaus des LKW bislang nicht belegen.

Aktuelle Sicherheitslage – Einsatzkonzeption für die heutige Fußballbegegnung angepasst

Dortmund. Angesichts der Ereignisse in Berlin hat die Dortmunder Polizei
heute (20.12.) ihre Sicherheitsmaßnahmen für öffentliche
Veranstaltungen noch einmal deutlich erhöht. So bestreifen seit heute
Morgen personell verstärkte Doppelstreifen der Polizei mit besonderer
Ausrüstung den Dortmunder Weihnachtsmarkt.

Angepasst wurde auch die Einsatzkonzeption der Polizeiinspektion 1
für die heutige Fußballbundesligabegegnung: Es werden mehr
Einsatzkräfte eingesetzt, um auch rund um den Signal Iduna Park ein
hohes Maß an Sicherheit für die Fußballfans zu gewährleisten.

Im Veranstaltungsbereich werden heute ebenfalls Polizeibeamte mit
Maschinenpistolen und Schutzwesten zu sehen sein. Die angepassten
Sicherheitsmaßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt
Dortmund und dem BVB.

Der heutige Einsatzleiter, Polizeidirektor Edzard Freyhoff,
betont: „Auch für das heutige Fußballspiel konnten wir die schlimmen
Ereignisse in Berlin nicht außer Acht lassen. Wir haben
selbstverständlich unsere Bemühungen für die Sicherheit der
Fußballfans rund um das heutige Spiel noch einmal intensiviert.“

Rotkreuz-Fahrzeug bei Einsatzfahrt verunfallt

Hagen. Am Dienstagvormittag gegen 11.00 Uhr befand sich ein
VW des Deutschen Roten Kreuzes mit Blaulicht und Sirene auf einer
Einsatzfahrt. Der 21-jährige Fahrer war auf der Hagener Straße
unterwegs zu seiner Zentrale, wo eine Blutkonserve bereits erwartet
wurde. Wenige Meter vor seinem Ziel passierte der junge Mann die
Kreuzung mit der Boeler Straße. Hier zeigte die Ampel für ihn rot und
er verlangsamte nach Zeugenangaben die Geschwindigkeit, passierte
bereits die beiden Linksabbiegespuren aus der Boeler Straße, als es
zum Zusammenprall mit dem Mercedes einer 27 Jahre alten Frau kam. Die
befuhr ihrerseits die Boeler Straße um die Kreuzung geradeaus in die
Knippschildstraße zu queren. Bei dem Zusammenprall verletzten sich
die beiden Fahrzeugführer leicht, ihre Autos mussten abgeschleppt
werden. Die Schadenshöhe liegt bei 15000 Euro. Während der
Unfallaufnahme holte ein Ersatzfahrzeug die dringend benötigte
Blutkonserve ab.

Rettungswagen stößt mit Pkw zusammen, zweiter Unfall im Rückstau

Hagen. Bei einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Sirene fuhr
ein Rettungswagen am Dienstagvormittag gegen 11.10 Uhr auf dem Weg in
Richtung Innenstadt in die Kreuzung der Enneper mit der
Grundschötteler Straße. Dabei kollidierte das Einsatzfahrzeug mit dem
Mercedes einer 39-jährigen Frau, die bei Grün in die Kreuzung
gefahren war. Der Airbag in ihrem Wagen löste aus, sie zog sich
leichte Verletzungen zu. Während der Unfallaufnahme rangierte ein
7,5Tonner vorwärts aus dem Rückstau heraus und ratschte dabei mit dem
Heck seines Lkws an einem stehenden Peugeot entlang. Dadurch erlitt
die 51-jährige Beifahrerin in dem Pkw einen Schock und musste
ebenfalls zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die
Gesamtschäden liegen hier bei etwa 10000 Euro. Während der
Unfallaufnahme kam es zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Verkehrsunfall auf Grundschötteler Straße

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Wetter (Ruhr). Zu einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Wetter gestern um
15:34 Uhr in die Grundschötteler Straße alarmiert. In Höhe der
Hausnummer 42 war eine PKW-Fahrerin aus Richtung Wetter kommend mit
ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem
zweiten Personenwagen zusammen gestoßen. Drei Personen wurden bei dem
Unfall leicht bis mittelschwer verletzt. Die Patienten wurden vom
Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort
war, versorgt. Danach wurden die Verletzten mit den RTW´s in
verschiedene Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehr sicherte die
Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Parallel dazu
wurden von den ehrenamtlichen Kräften auslaufende Betriebsmittel
abgestreut und die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt.
Zusätzlich wurden noch die nichtausgelösten Airbags der beiden PKW
kontrolliert. Nachdem ein Abschleppwagen die beschädigten Autos
auseinander gezogen hatte, konnte die Kehrmaschine des Stadtbetriebes
das ausgebrachte Bindemittel wieder aufnehmen. Nach zwei Stunden
waren die verunfallten Fahrzeuge abtransportiert und die
Feuerwehreinheiten aus Volmarstein und Grundschöttel konnten den
Heimweg zu ihren Standorten antreten. Die Schutzpolizei war zur
Verkehrslenkung und Unfallaufnahme ebenfalls mit zwei Streifenwagen
vor Ort.

Neue Mietdatenerhebung für Mietspiegel 2017

Häufig stellt sich die Frage, welche Miete für eine Wohnung angemessen ist? Der qualifizierte Mietspiegel ermöglicht die Ermittlung der Nettomiete einer Wohnung in Abhängigkeit der Merkmale der Wohnung, wie Größe, Ausstattung, Lage oder energetische Aspekte. Er stellt damit eine wichtige Orientierungshilfe bei der Mietpreisfindung dar. Für die Neuerstellung des Mietspiegels 2017 ist eine Mietdatenerhebung erforderlich. Hierfür hat der Gutachterausschuss in Absprache mit den Interessenvertretern der Vermieter und Mieter sowie den Wohnungsbaugesellschaften einen Fragebogen erstellt, der Anfang Januar 2017 an zufällig ausgewählte Mieter und Vermieter versendet wird. Der ausgefüllte Fragebogen sollte innerhalb von vier Wochen nach Erhalt in dem beigefügten Freiumschlag zurückgeschickt werden. Das Ende der Datenerhebung ist zum 1. März 2017 geplant. Der Gutachterausschuss bittet Vermieter und Mieter um Mithilfe und rege Beteiligung, damit eine große Stichprobe eine gute Grundlage für die anschließende Auswertung bilden kann.
Die Stadt Hagen hat den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hagen beauftragt, den qualifizierten Mietspiegel für frei finanzierte Wohnungen zum 1. November 2017 auf der Grundlage einer aktuellen Mietdatenerhebung neu zu erstellen (§ 558 d BGB).
Die Auswertung der Mietdaten erfolgt durch die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form ausschließlich für die Erstellung des Mietspiegels. Die zusammengefassten Ergebnisse werden in dem Kollegialgremium der Sachverständigen des Gutachterausschusses beraten und anschließend beschlossen. Der derzeit gültige Mietspiegel 2015 ist im Internet unter www.gutachterausschuss.hagen.de unter der Rubrik „Produkte – Mietspiegel“ gebührenfrei als Download erhältlich. Der Mietspiegel 2017 wird ebenfalls wieder als gebührenfreier Download im Internet herausgegeben und steht somit jedem Bürger zur freien Verfügung bereit.

Röspel spricht mit jungen Geflüchteten

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Die von der CDU erneut angefachte Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft war das eigentlich gar nicht geplante Thema des Gesprächs, zu dem die Hagener Falken den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel am Samstagvormittag nach Wehringhausen eingeladen hatten. Das Thema berührte aber die jungen Hagener ganz persönlich. Die Teilnehmer – unter anderem jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien, EU-Zuwanderer und gebürtige Hagener mit ausländischem und deutschem Pass – sind in verschiedenen Projekten der Falken aktiv und waren im Oktober zu Besuch im Bundestag. Da Röspel damals nicht in Berlin war, kam er jetzt zu dem Treffen und sprach sich auf Nachfrage für den „Doppelpass“ aus: „Der Vorstoß der CDU richtet sich nur gegen die hier geborenen Türken und dient einzig dem Populismus.“
Da einige der Gesprächsteilnehmer selbst einen „unsicheren Status“ haben, zeigten sie sich sehr verängstigt von der gerade durchgeführten Abschiebung einer Gruppe Flüchtlinge nach Afghanistan. Ob einige Regionen dort inzwischen wirklich „sicher“ sind, könne er nicht beurteilen, sagte Röspel. „Es ist besser, aber nicht gut“, antwortete einer der Afghanen: „Wir kennen unser Land immer nur im Krieg.“ Ein anderer zeigte sich überzeugt: „Wenn es besser geworden wäre, wäre ich nicht hier.“
Die jungen Flüchtlinge machten deutlich, dass sie einen Beitrag in der Gesellschaft leisten wollen, in der sie aufgenommen wurden. Sie alle sprechen inzwischen Deutsch und helfen anderen, sich hier zurecht zu finden. Doch „was ist Integration wirklich?“, wollte ein in Hagen geborener Student mit türkischen Eltern wissen. René Röspel antwortete mit einem Zitat von Johann Gottfried Herder: „Heimat ist da, wo man sich nicht rechtfertigen muss.“

Nach 23 Uhr im Job: In Hagen arbeitet jeder Achte nachts

NGG nimmt Arbeitsstandards im digitalen Zeitalter in den Blick

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Wenn andere das Licht ausschalten, krempeln sie die Ärmel hoch: Nachtarbeiter. In Hagen sind rund 12.000 Beschäftigte in der Nacht aktiv. Damit arbeiten rund 13 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt nach 23 Uhr. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf aktuelle Schätzungen des Mikrozensus. Vor dem Hintergrund der Debatte um die „Arbeit 4.0“ warnt die NGG Südwestfalen vor einer weiteren Aufweichung der Arbeitszeiten: „Heute sind der Bäcker oder die Lebensmitteltechnikerin typische ,Mondzeit-Jobber‘. Aber durch die Digitalisierung könnte das Arbeiten in der Nacht bald noch viel mehr Berufe treffen“, sagt Geschäftsführerin Isabell Mura.

 

Zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium hat die Gewerkschaft im vergangen Jahr deshalb das Projekt „Arbeit 2020“ gestartet. „Es geht darum, beim digitalen Wandel am Arbeitsplatz ein Wort mitzureden“, sagt Mura. Denn die Digitalisierung könne das Berufsleben künftig massiv verändern – von ungewöhnlichen Arbeitszeiten, über die E-Mail nach Feierabend bis hin zur Anlagensteuerung per Smartphone. Arbeitsstandards und faire Löhne dürften hierbei aber nicht unter die Räder kommen, so die NGG Südwestfalen.

 

„Der Trend ist längst im Gange“, betont Mura. So arbeiten schon heute etwa 32.000 Beschäftigte in Hagen zwischen 18 und 23 Uhr – das sind 36 Prozent aller Erwerbstätigen, so der aktuelle Mikrozensus NRW. Die NGG macht sich dafür stark, dass Lohn- und Zeitausgleich auch künftig per Tarifvertrag geregelt sind.

 

In diese Richtung gehen teilweise auch neue Vorschläge von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Ein kürzlich von ihr vorgelegtes „Weißbuch Arbeiten 4.0“ sieht die Stärkung der Tarifpartner vor. Mura: „Es ist wichtig, dass die Beschäftigten in der Gestaltung der Arbeitswelt von morgen mitbestimmen. Statt über die Abschaffung des 8-Stunden-Tags nachzudenken, sollten die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter lieber für den digitalen Wandel qualifizieren.“ Wichtig sei deshalb ein „Recht auf Weiterbildung“. Dieses solle möglichst bald per Gesetz festgeschrieben werden.

 

Weihnachtliches Überraschungs-Konzert wird wiederholt

 

Alle ehemaligen CRG-Chormitglieder können mitsingen

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Hagen. „Als er vor diesem Chor zuletzt den Taktstock schwang, war das soziale Netzwerk Facebook noch nicht erfunden…“ begann im vergangenen Jahr der Bericht über ein Überraschungskonzert, das ehemalige Schülerinnen und Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums ihrem längst pensionierten Musiklehrer Gerhard Dedemeyer (78) als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bereitet hatten. Nun gibt es eine Neuauflage – ohne Überraschungseffekt, aber mit ebenso viel Spaß am Singen: Am letzten Schultag, dem kommenden Donnerstag (23. Dezember) treffen sich ab 11 Uhr vor dem Kaufhof ehemalige Mitglieder des Schulchors, den der engagierte Musik- und Deutschlehrer in seiner aktiven Zeit in Leben gerufen hatte.

Locus iste, Psallite, Es ist ein Ros entsprungen – die Passanten in der Hagener Fußgängerzone staunten nicht schlecht, als die Hektik der Weihnachtseinkäufe plötzlich von den Klängen der schönen alten Weihnachtslieder unterbrochen wurde. Unzählige blieben stehen und freuten sich an der immer noch beeindruckenden Klangfülle eines Chores, der zuletzt 2002 dem Taktstock des Pädagogen gefolgt war. Tochter Kathinka hatte die Idee, den Pausenchor zusammenzutrommeln – über eine Facebook-Gruppe verbreitete sich die Einladung rasch und so fanden sich am letzten Schultag Soprane, Alt-Sängerinnen, Tenöre und Bässe aus ganz Deutschland ein.

Fast alle, die dabei waren, werden sich auch in diesem Jahr wieder um 11 Uhr vor dem Eingang des Kaufhauses aufreihen und ihr „Hallelujah“ schmettern. Ein Grundstock von etwa 50 Sängerinnen und Sänger steht also. „Aber vielleicht lesen das ja noch weitere Sänger – sie sollten unbedingt vorbeikommen und uns unterstützen“, lädt Kathinka Dedemeyer ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weihnachten und Silvester/Neujahr im Theater Hagen und in der Stadthalle Hagen

 

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Das Hagener Theater bietet an Weihnachten, Silvester, Neujahr und dazwischen folgendes Programm an:

Am 25. 12. (16 Uhr, Großes Haus) besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, das Märchen zur Weihnachtszeit „Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf in der Inszenierung von Intendant Norbert Hilchenbach und der Ausstattung von Jan Bammes zu erleben. Am 26.12. (16 Uhr, Großes Haus) wird die beliebte Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ aufgeführt. Weiter geht’s am 28.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) mit der Präsentation des Ballettabends „Die vier Jahreszeiten“ – für diese Vorstellung sind allerdings keine Karten mehr erhältlich. Am 30.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) steht dann die populäre und mitreißende Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán auf dem Programm, die erst kürzlich ihre erfolgreiche Premiere feierte. Am 31.12. öffnet sich gleich zwei Mal der Vorhang für die Vorstellung der Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollyood“. Die Abendveranstaltung ist bereits ausverkauft, für die Nachmittagsaufführung (15 Uhr, Großes Haus) gibt es noch Karten. Mit galaktischem Schwung kann man sich sodann beim Besuch des Neujahrskonzertes am 1.1. 2017 (18 Uhr, Stadthalle) ins neue Jahr begeben. Unter dem Titel „Sternenglanz“ wird das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig u.a. Ausschnitte aus der Filmmusik zu „Star wars“, den Satz „Jupiter“ aus Holsts „Planetensuite“ sowie die „Sternschnuppenpolka“ von Ziehrer und die Ouvertüre zu Linckes Operette „Frau Luna“ präsentieren.

Aktuelle Sicherheitslage – Sicherheitsbehörden reagieren angemessen

Dortmund. Die Ereignisse in Berlin haben die Frage nach der Sicherheit bei
öffentlichen Veranstaltungen wie auch auf Weihnachtsmärkten erneut in
den Mittelpunkt gerückt.

Für die Bundesrepublik Deutschland gilt seit längerem eine erhöhte
abstrakte Terrorgefahr. Diese Gefahr besteht auch für die Städte
Dortmund und Lünen. Aktuell liegen der Polizei Dortmund keine
konkreten Erkenntnisse oder Hinweise vor, die auf bestehende
terroristische Planungen oder Aktionen hindeuten. Die Dortmunder
Polizei hatte angesichts der erhöhten Terrorgefahr bereits die
Präsenz und die weiteren Sicherheitsmaßnahmen bei öffentlichen
Veranstaltungen deutlich erhöht. Auch der Dortmunder Weihnachtsmarkt
hat bereits jetzt ein sehr hohes Sicherheitsniveau.

Gleichwohl werden die aktuellen Geschehnisse in Berlin in den
Sicherheitskonzepten Berücksichtigung finden. Bereits am gestrigen
Abend hatte die Dortmunder Polizei verstärkt Aufklärung im Dortmunder
Innenstadtbereich betrieben. Ab sofort werden die Polizeibeamten auf
dem Dortmunder Weihnachtsmarkt deutlich verstärkt und mit sichtbaren
Schutzwesten sowie mit Maschinenpistolen bewaffnet in Doppelstreifen
unterwegs sein.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange macht deutlich: „Die
Dortmunder Polizei steht in engem Informationsaustausch mit allen
Sicherheitsbehörden. Wir tun alles dafür, um ein hohes Maß an
Sicherheit zu gewährleisten. Polizeibeamte werden auf dem
Weihnachtsmarkt in unserer Stadt erkennbar und auch verdeckt
unterwegs sein. Alle Polizeibeamte sind noch einmal in hohem Maße
sensibilisiert worden.“

Polizeipräsident Lange rät den Menschen, besonnen zu reagieren,
macht aber auch deutlich, dass es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen
eine 100%ige Sicherheit niemals geben kann.

Stadt Dortmund und Polizei Dortmund stehen aktuell in engem
Kontakt, um die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Dortmunder
Weihnachtsmarkt abzustimmen.