Röspel fordert Rückkehr zur solidarischen Krankenversicherung

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1854 Unterschriften gegen den Zusatzbeitrag, den Arbeitnehmer bei der Krankenkasse bezahlen müssen, übergab Gisela Mielke von der IG Metall Hagen an den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel. Die Frage „Was tun Sie, Herr Röspel?“ auf der beigefügten Karte konnte er gleich beantworten: „Der einseitig von den Versicherten zu tragende Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung muss abgeschafft werden. Das hat die SPD-Bundestagsfraktion bei ihrer Klausurtagung schon im September beschlossen.“ Die Kassen sollten wieder von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen bezahlt werden.
Der Zusatzbeitrag wurde seinerzeit mit einer Begrenzung auf 0,9 Beitragssatzpunkte eingeführt, um die Lohnnebenkosten zu senken, Jobs zu sichern und Arbeitgeber sowie den Staat in Zeiten der Wirtschaftskrise zu entlasten, erläutert Röspel: „Die Belastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist verschärft worden, als die schwarz-gelbe Regierung den Arbeitgeberbeitrag einseitig festgeschrieben hat.“ Inzwischen gehe es der deutschen Wirtschaft aber so gut wie seit langem nicht mehr. Er halte es nicht nur deshalb für inakzeptabel, dass künftige Ausgabensteigerungen, die aufgrund des demografischen Wandels und des medizintechnischen Fortschritts unweigerlich entstehen werden, von den Versicherten alleine getragen werden müssen.
Die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung könne aber nur ein Zwischenschritt sein, ergänzt der Abgeordnete: Unser Ziel ist die Bürgerversicherung, in die alle Menschen gemäß ihrem Einkommen einzahlen.“

Alter Marktplatz Theodor Heuss-Straße: Stadt Wetter lädt zu weiterem Workshop ein

Wie kann der alte Marktplatz vor dem Kreisarchiv attraktiv umgestaltet und einer neuen Nutzung zugeführt werden? Die Stadt Wetter (Ruhr) lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 15. Dezember, um 19 Uhr zu einem weiteren Workshop in das Gemeindehaus der Lutherkirche an der Bismarckstraße ein.

Mit Beschluss des Stadtentwicklungs-, Wirtschaftsförderungs- und Bauausschusses vom 14. Juni 2016 wurde die Durchführung eines Bürgerworkshops beschlossen, um eine breit angelegte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Auf diesem ersten Workshop am 1. September diskutierten rund 40 Bürgerinnen und Bürger intensiv über die Zukunft des alten Marktplatzes.

Die Ergebnisse des Bürgerworkshops wurden ausgewertet und sind in eine Reihe neuer Entwürfe eingeflossen, die im Rahmen des zweiten Bürgerworkshops am 15. Dezember nun erneut gemeinsam mit der Bürgerschaft diskutiert werden sollen. Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich über eine möglichst rege Teilnahme interessierter Bürgerinnen und Bürger.

Demenz-WGs starten in Ennepetal – Drei Partner unterzeichnen Vertrag

 

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Die Voerder Baugenossenschaft baute in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Bauarbeiten am Breslauer Platz in Ennepetal sind nun soweit fortgeschritten, dass im Januar die Mieter einziehen können. Vor dem Start der Demenz-WGs unterzeichneten Vertreter der Kreisverwaltung, der Voerder Baugenossenschaft und der Stiftung Volmarstein einen Kooperationsvertrag. Die Vereinbarung regelt Art, Inhalt, Umfang und Qualität der Betreuungsleistungen in den Wohngemeinschaften.

Die beiden Wohngemeinschaften bieten Platz für 16 Menschen mit dementiellen Veränderungen. Diese moderne Wohnform ist neu für Ennepetal. Als Wohnungsunternehmen sind die „Voerder“ Vorreiter im EN-Kreis bei diesem ambulanten Angebot für Menschen mit Demenz. Der Kooperationspartner Ev. Stiftung Volmarstein bringt reichlich Erfahrung mit: Die Stiftung betreut bereits zwei Demenzwohngruppen in Gevelsberg.

Das Besondere an den Wohngruppen ist, dass jeder Mieter neben dem Mietvertrag auch einen Betreuungsvertrag abschließt. Die Menschen leben als Mieter in Gemeinschaft mit anderen, gestalten den Alltag möglichst selbstbestimmt und erhalten soviel Hilfe wie nötig. Die Angehörigen sind eingebunden, werden aber auch deutlich entlastet: 24 Stunden sind Betreuungskräfte in der WG vor Ort. Sie pflegen nicht vorrangig, sondern unterstützen die Mieter im Haushalt und leisten soziale Hilfestellung.

Ziel ist es, den Erkrankten eine höhere Selbstbestimmung zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit, dass die Bewohner gewohnte alltägliche Tätigkeiten weiterhin begleitet durchführen. Hierdurch kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Die Pflege, sollte sie notwendig sein, wird mit einem ambulanten Pflegedienst koordiniert. Wenn möglich begleiten wir die Mieter bis zum Lebensende. Dies gelingt durch die enge Zusammenarbeit mit dem Palliativnetzwerk EN und dem ambulanten Hospiz.

Nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung luden die Voerder Baugenossenschaft und die Ev. Stiftung Volmarstein außerdem die interessierte Bevölkerung zum Tag der offenen Tür ein. Von 13.00 bis 18.00 Uhr gab es Führungen und Informationen. Infos für interessierte Mieter und mögliche Mitarbeitende: Inga Becker, Beckeri@esv.de, Telefon: 0152-39 53 84 04.

„I have a Dream“
 – Wettbewerb der Kinderchöre für einen Auftritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten

Am 21. Dezember in der Stadthalle Hagen: „A Tribute to Abba The Music Show“ / Jetzt bewerben und mitmachen ! A Tribute to A B B A The Music Show Mit Original Abba-Bandmitgliedern, der Super Trouper Band und den Dancing Queens aus Schweden Die legendäre Show kehrt zurück nach Deutschland / Mit Original ABBA-Bandmitglied Mike Watson / Alle ABBA- Welthits zum Mitsingen und -tanzen. Hagen, Stadthalle Mittwoch, 21. Dezember 2016 , 20 Uhr Hagen.

Die wundervollen Songs von ABBA begeistern alle: Das Konzert A TRIBUTE TO ABBA – THE MUSIC SHOW entführt das Publikum am Mittwoch, 21. Dezember in der Stadthalle Hagen auf eine Reise zurück in die Zeit der Plateauschuhe, der Glitzeroutfits und der ganz großen Gefühle. Und jetzt gibt es für einen Kinderchor die einmalige Chance zu einem Live-Auftritt „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“!

In Anlehnung an die Tradition von ABBA in den 70er Jahren, als die Band weltweit Kinder ermutigt hat, mit ihnen auf der Bühne „I have a Dream“ zu singen, findet auch jetzt ein Kinderchor-Wettbewerb statt. Die interessierten Kinderchöre können sich mit einem Porträt ihres Chores bei Marcus Gorstein, dem künstlerischen Leiter der Show bewerben. Er sichtet mit weiteren künstlerischen Teilnehmern der Show die Bewerbungen und entscheidet dann, für welchen Kinderchor der Traum in Erfüllung geht: der begehrte Gastauftritt mit den ABBATribute-Stars live auf der großen Bühne der Stadthalle Hagen zu „I have a dream“. Bewerben geht ganz einfach: Eine Email an den Tour-Veranstalter info@starentertainment.org schicken, möglichst mit Fotos und einer Audio-Datei mit Chorliedern. Für den ausgewählten Chor wird dies ein unvergesslicher Abend – und den Familien, Freunden und Fans des Chors werden Ermässigungen für die Tickets angeboten: eine Ermäßigung von 10%, ab 10 Karten 20%, und ab 30 Karten 30% an.

„A Tribute to ABBA – the Music Show“, ist eine international gefeierte Show. Erstklassige Solisten, eine herausragende Band und internationale Startänzer lassen die einmalige Atmosphäre der bewegten 70er Jahre wieder aufleben und laden mit solch’ wundervollen Songs wie „Waterloo“, „Chiquitita“, „Dancing Queen“ und „Mamma Mia“ zum Mitfeiern ein – zu zwei Stunden voller Spaß und Glückseligkeit! 

Ein witzig-charmanter Moderator erzählt zwischen den Songs die spannende Lebens- und Erfolgsgeschichte von ABBA, einer der legendärsten Gruppen der Pop-Geschichte. Mit schrill bunten Kostümen, fantastischen visuellen Projektionen und einer großartigen Tanz-Performance werden Erinnerungen und Träume wach – ein unvergessliches Erlebnis! Original-Bandmitglieder erzählen zwischen den wunderbaren Songs die humorvollsten Erlebnisse und die spannende Erfolgsgeschichte von ABBA. Und die Tänzerinnen der Tanzformation „Dancing Queens“ aus Schweden – unter ihnen Weltmeister des internationalen Show-Tanzes – sorgen für eine großartige Bühnenshow.

„A Tribute to ABBA – the Music Show“ gastierte in den vergangenen Jahren in ganz Europa und kommt nun wieder nach Deutschland. Die Begeisterung für diese Show ist jedes Mal einmalig. Für die TZ München stand nach dem Auftritt fest: „…Von all den Shows, die in letzter Zeit um die Songs des Schweden-Quartetts geboten waren, war die Revue weitaus die beste.“
SONGLISTE (Änderungen vorbehalten)


Waterloo
Money Money
Lay All Your Love On Me
SOS
Mama Mia
Hole In Your Soul
Fernando
Super Trouper
One Of Us
Chiquitita
Gimme Gimme Gimme
Voulez Vous
The Winner Takes It All
Honey Honey
I Have A Dream
Name of the Game
Eagle
Does Your Mother Know
Take A Chance
Dancing Queen
Thank You For The Music
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Kleiner Hase beim Vorlesespaß

Am Donnerstag, 15. Dezember, liest beim Vorlesespaß in der Stadtbücherei auf der Springe eine Vorlesepatin um 16 Uhr die weihnachtliche Freundschaftsgeschichte „Der kleine Hase beschenkt seine Freunde“ vor und zeigt in einem großen Buch die Bilder zur Geschichte: Was für ein herrlicher Wintertag,  finden der kleine Schneehase Flöckchen und seine Freunde. Gemeinsam sausen sie mit ihren Schlitten die Hügel hinab, wirbeln mit Schlittschuhen über das Eis und suchen im Wald nach Tannenzapfen. Wenn nur der Wind nicht so eisig wäre. Bibbernd treten Flöckchens Freunde einer nach dem anderen den Heimweg an, bis der kleine Schneehase ganz alleine zurückbleibt. Was soll er jetzt nur tun? Da hat er plötzlich eine wunderbare Idee, wie er seinen Freunden ein wohlig-warmes Weihnachtsfest bescheren kann. Im Anschluss an die Geschichte können alle Kinder einen Weihnachtsstern basteln und verzieren.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert etwa 30 Minuten.

Luthers Waschsalon bittet um Spenden für Heiligabend

Hagen. Schon seit mehreren Jahren lädt Luthers Waschsalon seine Besucher an Heiligabend zu einem Brunch ein. „Von 9 bis 11 Uhr bieten wir damit für unsere Besucher etwas Besonderes an und tragen so dazu bei, dass bei ihnen weihnachtliche Stimmung aufkommt“, berichtet Leiterin Ilona Ladwig-Henning.

Da bei vielen der Besucher stets haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel benötigt werden, bittet das Team von Luthers Waschsalon um Spenden von Kaffee, Aufschnitt, Käse, Süßigkeiten etc. „Wir würden uns über zahlreiche Spenden freuen, die wir dann verpacken und unseren Besuchern im Rahmen des Brunch‘ als Weihnachtsgeschenk weitergeben möchten.“ Die Spenden können am 15., 19. oder 22. Dezember von 9.30 bis 11.30 Uhr in Luthers Waschsalon (Körnerstr. 75) sowie nach telefonischer Absprache (02331/ 3809-702) abgegeben werden.

LeseLust-Finale in der Stadtbücherei

Zur letzten Vorlesestunde in diesem Jahr sind am Donnerstag, 15. Dezember, alle Seniorinnen und Senioren in die Stadtbücherei auf der Springe eingeladen. Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Musikabteilung, zu der alle willkommen sind, die Freude am Zuhören haben. Diesmal werden besinnliche und heitere Texte zur Weihnachtszeit vorgelesen.
Auch im nächsten Jahr wird die Vorlesereihe „LebensLange LeseLust“ fortgesetzt, bei der jeweils am 3. Donnerstag im Monat zwei ehrenamtliche Vorleserinnen zum Zuhören und zum Gespräch einladen. Eine Anmeldung zu diesen kostenlosen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Studienkundliche Inforeihe „Abi – und dann?“

  • Soziale Arbeit, auch mit Schwerpunkt Armut
    und (Flüchtlings-) Migration (duales Studium)


Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen steht am Donnerstag, 15. Dezember 2016, das Studium Soziale Arbeit an der Fachhochschule Dortmund im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ), Körnerstraße 98-100, in Hagen statt.

Soziale Arbeit ist eine Dienstleistung, die Menschen dabei unterstützt, ihr Leben zu gestalten und ihre Anforderungen zu bewältigen. Soziale Arbeit beschäftigt sich in Theorie und Praxis insbesondere mit Problemen der sozialen Benachteiligung von einzelnen Menschen und Gruppen in der Gesellschaft. Sie fragt nach den Bedin-gungen, die Notlagen hervorrufen, und sucht nach Wegen, wie diese – individuell und gesellschaftlich – zu überwinden sind. Auch die Prävention wirtschaftlicher und psychosozialer Not ist ein wesentliches Themenfeld der Sozialen Arbeit. Mit der Schwerpunktsetzung im dualen Studiengang erwirbt man besondere Kenntnisse hinsichtlich gesellschaftlicher Problemlagen im Kontext von Armut, Flucht und
Migration.

Das Auswahlverfahren, der Ablauf des Studiums und die Beschäftigungsmöglichkeiten werden ausführlich dargestellt. Referentin ist Katja Hensel, Studienberaterin der Fachhochschule Dortmund. Fragen zu den Berufsaussichten und zum Arbeitsmarkt für Sozialarbeiter beantwortet Berufsberaterin Bettina Wirtz.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Musik im Karree: Fröhliche Weihnacht überall – Weihnachtliche Chormusik zum Fest

Der Chor des Theater Hagen unter Leitung seines Chordirektors Wolfgang Müller-Salow nimmt die Besucher am Samstag, 17.12.2016, mit auf eine Reise durch Länder und Zeiten. Wenn es Weihnacht überall wird, ertönt auf der ganzen Welt Musik zum Fest. „Vom Himmel hoch“ erklingen Engelsstimmen und man wünscht einander „A Merry Christmas“!

Mit bekannten Melodien und Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten lässt der Chor die schönste Zeit des Jahres erklingen.

Mit diesem letzten Konzert im Sparkassen-Karree in 2016 verabschiedet Sich die Sparkasse Hagen für dieses Jahr und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017.

Die Vorstellung beginnt um 11.00 Uhr, der Eintritt ist frei!

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Wetter (Ruhr)

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Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 02335 aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 10.800 Haushalte in Wetter (Ruhr) bekommen bis Ende Oktober 2017 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen etliche Glasfaser verlegen und 40 Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten.

Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Frank Hasenberg, Bürgermeister von Wetter (Ruhr). „Deshalb freuen wir uns, dass Wetter (Ruhr) jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert. So sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“

Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Thomas Vohl, Regio-Manager der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Wetter (Ruhr) freut sich über das Ergebnis des jetzt kurzfristig startenden Breitbandausbaus, der nicht zuletzt auch durch die enge Zusammenarbeit mit dem Breitbandbeauftragten des Kreises möglich wurde. „Davon profitieren auch unsere örtlichen Unternehmen“, so Peter Uphoff von der Wirtschaftsförderung der Stadt.

Für Teilbereiche der Stadt, die in diesem Ausbauschritt zunächst nicht berücksichtigt werden können, werden derzeit Förderanträge vorbereitet, um einen weiteren Ausbau des Breitbandes auch dort zu ermöglichen.“

Viertes Kammerkonzert am Sonntag

18. Dezember 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Kammerspiel“

Programm: Werke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini, Antonio Vivaldi

Ausführende: Rolf Petrich, Violoncello; Roland Voit, Cembalo

Das vierte Kammerkonzert unter dem Titel „Kammerspiel“ am Sonntag, 18. Dezember 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, bietet ein weihnachtlich-barockes Programm. Rolf Petrich (Violoncello) und Roland Voit (Cembalo) präsentieren Sonaten, Suiten und Stücke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini und Antonio Vivaldi.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem Thema „Das Bild des Kindes in der Kunst Karel Appels“ beschäftigt. Karel Appel zählt zu den bedeutendsten niederländischen Malern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Bombenentschärfung in Witten: Polizeiwache von der Evakuierung ebenfalls betroffen!

Witten. Die Polizeiwache Witten sowie das Wittener
Kriminalkommissariat sind am morgigen 14. Dezember (Mittwoch)
ebenfalls von den Evakuierungsmaßnahmen anlässlich der
Bombenentschärfung im Bereich am Voß’schen Garten zwischen Ruhrstraße
und Gerichtsstraße betroffen.

Aus diesem Grund kann während der Entschärfung auf der
Polizeiwache an der Casinostraße 12-14 in Witten kein
Publikumsverkehr stattfinden.

Alle Angelegenheiten, die eine persönliche Vorsprache auf der
Wache oder beim Wittener Kriminalkommissariat erfordern, müssen auf
einen späteren Zeitpunkt  verschoben werden.

Im Notfall ist die Polizei unter der Notrufnummer „110“ zu
erreichen.

Zur Anzeigenerstattung kann auch jede andere Polizeidienststelle
aufgesucht oder das Online-Angebot der Polizei NRW genutzt werden.

Fragen zur Evakuierung werden am Bürgertelefon der Stadt Witten
unter der Rufnummer 02302/581-1234 beantwortet.

„Sie waren die Visitenkarte des Hauses“

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Die Zahl der Leute, mit denen sie zu tun hatte, geht in die Tausende: Drei Jahrzehnte lang saß Ingrid Ewald an der Pforte der Orthopädischen Klinik und des Volmarsteiner Berufsbildungswerks (BBW). Jetzt ist die herzliche 63-Jährige in den Ruhestand gegangen. An der Pforte sorgte sie stets für den wichtigen ersten Eindruck, den Besucher bekamen.

„Sie waren die Visitenkarte des Hauses“, meinte anerkennend Mathias B. Weber, Leiter des Berufsbildungswerks, bei Ingrid Ewalds Verabschiedung. Unzählige Male hat sie Besuchern freundlich den richtigen Weg gewiesen. Und für etliche Mitarbeitende gehörte es zum Alltag, auf einen netten Plausch an ihrem Fenster stehen zu bleiben. Außerdem war sie stets am Telefon, wenn Anrufer die zentrale Nummer 6390 der Evangelischen Stiftung Volmarstein wählten und mit ihrer Hilfe den richtigen Gesprächspartner suchten.

Ob in der Klinik oder im BBW: Natürlich hat Ingrid Ewald an der jeweiligen Pforte einiges erlebt. „Eigentlich hätte ich das mal aufschreiben sollen“, sagt sie schmunzelnd. Da gibt es manche Anekdote von eiligen Besuchern, die in höchster Not nach einer Toilette fragten. Oder die Geschichte, als sie im Oktober 1986 an der Pforte der Orthopädischen Klinik gerade angefangen hatte: Da fing sie sich den Rüffel eines Oberarztes ein, weil sie einen Patienten in eine falsche Abteilung geschickt hatte. Als sie im Mai 2001 an die BBW-Pforte gewechselt war, bekam sie mehrfach mit, wenn trauriger Weise ein junger Mensch wegen seiner lebensverkürzenden Behinderung starb. „So etwas ist immer ein schlimmer Einschnitt“, so Ingrid Ewald im Rückblick.

Während ihrer letzten Arbeitstage haben sich zahlreiche Mitarbeiter und Auszubildende des BBW ganz persönlich von ihr verabschiedet. Da gab es manche Umarmung. Für den anstehenden Ruhestand hat sich die 63-Jährige einiges vorgenommen: Ihr Ehemann hat mit 60 Jahren den Motorradführerschein gemacht. Als Beifahrerin will sie mit ihm schöne Touren unternehmen. Und natürlich wird sie gelegentlich im BBW vorbeischauen. Da kennt sie sich schließlich bestens aus.

Russian Circus on Ice – Ein Wintermärchen – Stadthalle Hagen

Montag, 19. Dezember 2016, 20 Uhr

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Hagen. – Am kommenden Montag, 19. Dezember, 20 Uhr, und damit rechtzeitig vor Weihnachten, gastiert eine spektakuläre Show-Sensation in Hagen, wie die altehrwürdige Stadthalle sie wohl noch nicht erlebt hat. Im Rahmen einer Europa-Tournee „Ein Wintermärchen“ gastiert an diesem Tag der weltbekannte „Russian Circus on Ice“ in Hagen.

Die russische Zirkuskunst hat auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf. Ballett und Eiskunstlauf ist eine Domäne russischer Sportler. Aus diesen beiden Komponenten wurde die Idee geboren, Zirkus- und Ballettkunst auf dem Eis zu präsentieren. Die auf der Welt einmalige Eisshow mit spektakulären Acts begeisterte schon zahlreiche Besucher in vielen Ländern der Erde. „Ein Wintermärchen“ ist eine abwechslungsreiche und hochkarätige Performance mit den Highlights aus den größten märchenhaften Geschichten aller Zeiten: Dornröschen, Nussknacker, Cinderella, Zirkusprinzessin, Alice im Wunderland und der Schneekönigin. Dabei können die Zuschauer Artistik, Glamour und höchste technische Perfektion auf Kufen erleben. Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, mit unglaublicher Leichtigkeit und höchster technischer Präzision wird das Publikum in eine Märchenwelt entführt und verzaubert. Die Zuschauer dürfen sich auf eine spektakuläre Inszenierung, fantasievolle, anspruchsvolle Choreographien und über 300 prachtvolle Kostüme freuen und werden von der mitreißenden Musik und der atemberaubenden Akrobatik fasziniert sein. Das schwungvoll elegante Eisballett, kombiniert mit großartigem, traditionellem, russischem Zirkusprogramm, erschafft ein wahrhaft magisches Spektakel für die ganze Familie. Wo auch immer der „Russian Circus on Ice“ zu Gast ist, ist das Publikum begeistert, da die Sprache dieser Kunst jeder Mensch überall auf der Welt versteht.

Karten für das Gastspiel von „Russian Circus on Ice“, am Montag, 19. Dezember 2016, 20 Uhr. in der Stadthalle Hagen, sind noch erhältlich bei der Stadthalle Hagen, Tourist Information Hagen, Rathausstr. 13; beim Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der CashBox in Iserlohn, telefonisch unter 0221-2801 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Für Kurzentschlossene wird es am Veranstaltungstag auch noch Karten an der Abendkasse der Stadthalle Hagen geben, die ab 19 Uhr geöffnet sein wird.

Freude über Werkzeugkisten

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Freude am Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK): Bei der fünften Auflage des Fußball-Benefizturniers zugunsten der Schule ist eine Spende von rund 2200 Euro zusammen gekommen. Angeschafft wurden davon 14 Werkzeugkisten plus Inhalt und Transportwagen für die Ausbildungsvorbereitung im Metall- und Elektrobereich. Dort bekommen Jugendliche mit Behinderungen einen Einblick, was sie bei einer Ausbildung erwartet. Außerdem wurde der Bestand der Schulbücherei um 60 DVDs erweitert.

„Ein großes Dankeschön an die Spender“, meinte Schulleiter Christof Hofmann in Richtung von Alexander Meisborn, Mitarbeiter der Firma Abus, und Maike Arning, die für die Volmarsteiner Einzelhändler Kontakt zum BBW hält. Als Clou stattete die Firma Abus die Werkzeugkisten mit Schlössern aus. Dadurch ist jeder Schüler für „seine“ Kiste selbst verantwortlich.

Maßgeblich organisiert hatte das Fußball-Turnier für Jugendliche ohne und mit Behinderungen einmal mehr BBW-Mitarbeiter Werner Walter. Er hatte die Unterstützer wieder in seiner Freizeit geworben und dafür große Anerkennung bekommen. Damit der Turniertag reibungslos abläuft, helfen stets etliche Mitarbeitende des BBW und des Werner-Richard-Berufskollegs tatkräftig mit.

 

Der Polizeibericht

Verkehrsunfall mit Sachschaden – Sachbearbeitung sucht
Geschädigten

Hagen (ots) – Am Montagabend kam ein 90-jähriger Mercedes-Fahrer
zur Polizei, der auf der Buscheystraße in Höhe des Hauses 53 einen
parkenden Pkw auf der Fahrt in Richtung Innenstadt touchiert hatte.
Da der Geschädigte nicht vor Ort war, meldete der Unfallverursacher
den Vorfall in der Wache Innenstadt. Als die Polizeibeamten den
Schadensort aufsuchten, war der Geschädigte nicht mehr dort.
Lediglich das Spiegelglas und die Zierleiste des Verursacherfahrzeugs
lagen noch dort. Leider hatte sich der Mercedes-Fahrer weder
Fahrzeugtyp noch Kennzeichen gemerkt. Nun sucht die Sachbearbeitung
auf diesem Weg nach dem Geschädigten, der einen nicht unerheblichen
Schaden an der Fahrerseite seines Autos davongetragen haben muss.
Hinwiese bitte an die 986 2066.

Diebisches Trio eingesperrt

Hagen (ots) – Zwei Männer und eine junge Frau fielen am
Montagnachmittag in einem Supermarkt an der Freiligrathstraße bei
einem Diebstahl auf und verbrachten prompt die Nacht im
Polizeigewahrsam. Ein Detektiv konnte beobachten, wie das Trio an
Kosmetikartikeln im Gesamtwert von 130 Euro die Etiketten abknibbelte
und in die Jackentaschen steckte. An der Kasse bezahlten die drei
lediglich ein paar Kleinigkeiten und der Detektiv nahm die 18-Jährige
und ihre 25 und 27 Jahre alten Begleiter mit ins Büro. Sie haben
keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik und befinden sich
aktuell nur auf der Durchreise. Alle drei wurden vorläufig
festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen den
25-Jährigen besteht ein Haftbefehl über 20 Tage, er kam am
Dienstagmittag in die JVA, sein Kollege und die 18-Jährige wurden
nach ihren Vernehmungen entlassen.

Wohnungseinbruch in Boele

Hagen (ots) – Gegen 15.30 Uhr verließ am Montagnachmittag ein
Anwohner der Straße Am Baum seine Wohnung und bei seiner Rückkehr sah
er schon vor dem Betreten der Wohnung, dass nun das Licht in einem
Zimmer eingeschaltet war. Sämtliche Zimmer waren durchwühlt und der
Geschädigte rief die Polizei hinzu. Nach ersten Ermittlungen
versuchte ein Einbrecher zunächst, die Balkontür aufzuhebeln, gelang
aber erst durch mechanische Gewalt gegen ein Fenster in die Wohnung.
Nach ersten Angaben des Geschädigten fehlt zumindest ein
dreistelliger Geldbetrag. Die Kripo sicherte Spuren, Hinweise bitte
an die 986 2066.

Einbruch in Schule

Hagen (ots) – Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes sind Einbrecher in eine
Schule an der Friedensstraße eingebrochen und haben dort hohen
Sachschaden verursacht. Der Hausmeister entdeckte am Montagmorgen
gegen 06.25 Uhr die Tat und informierte die Polizei. Die Unbekannten
hatten zunächst eine rückwärtige Tür zur Schulwerkstatt aufgehebelt
und dann das Sekretariat aufgesucht. Dort hatten sie sämtliche
Schreibtische und Schränke durchwühlt, einen Schrank mit einem
Möbeltresor aus der Wand gerissen und den Tresor aufgebrochen.
Angaben über die Beute liegen nicht vor. Die Kripo sicherte Spuren am
Tatort, Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an die 986
2066.

Einbruch in Gaststätte

Hagen (ots) – Heute (Dienstag) erschien eine 55-jährige
Reinigungskraft gegen 05.10 Uhr an ihrer Arbeitsstelle, einer
Gaststätte, in der Rembergstraße. Hier stellte die Zeugin fest, dass
ein Fenster im Thekenbereich aufgehebelt war. Bislang unbekannte
Einbrecher hatten sich auf diesem Wege Zugang in die Gaststätte
verschafft. Sie durchwühlten alle Schränke und Behältnisse. Zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die
Einbrecher mitgehen ließen. Da die Gaststätte montags geschlossen
ist, lässt sich der Tatzeitraum nicht konkret eingrenzen. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Gleisanlagen durchquert – Bundespolizistin (44) ins Gesicht geschlagen – 52-Jährige rastet aus

Hagen. Nachdem eine 52-jährige Frau gestern Nachmittag (12.
Dezember) die Gleisanalgen im Hagener Hauptbahnhof durchquerte und
sich so in Lebensgefahr begab, schlug sie später eine
Bundespolizisten in das Gesicht. Sie musste später in ein Krankenhaus
eingeliefert werden.

Gegen 15:15 Uhr durchquerte die Hagenerin die Gleisanlagen des
Hauptbahnhofs und brachte sich so in Lebensgefahr. Bundespolizisten
stellten sie daraufhin zur Rede und wollten sie auf die tödlichen
Gefahren aufmerksam machen, die vom Bahnbetrieb ausgehen.

Daraufhin ließ sich die 52-Jährige zu Boden fallen und brachte
lautstark ihren Unmut über die Maßnahmen der Bundespolizisten,
schreiend, zum Ausdruck.

Als eine 44-jährige Bundespolizistin der Frau wieder auf die Beine
helfen wollte, schlug diese ihr unvermittelt ins Gesicht. Dabei wurde
die Beamtin leicht verletzt.

Auf Grund des sprunghaften Verhaltens der Frau, wurde sie später
in eine Klinik eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen die
52-Jährige ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und
Widerstand ein.

Zwei Zentner Briefmarken gesammelt

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Bereits seit 25 Jahren sammeln die Mitglieder der Werbegemeinschaft „Pro Haspe“ Briefmarken für die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Zwei Zentner Postwertzeichen haben die Geschäftsleute in diesen Tagen übergeben, fünf Zentner waren es im gesamten Jahr 2016.

„Uns ist es ein Anliegen, dass Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Beschäftigung haben“, erklärt Manfred Schürmann, Vorsitzender der gut 40 Mitglieder starken Vereinigung von Geschäftsleuten im Hagener Stadtteil Haspe. Sie gehören zu den treuesten Briefmarken-Spendern der Volmarsteiner Werkstatt.

Deren Leiter Andreas Barth bedankte sich ausdrücklich bei den Hasper Gewerbetreibenden. „Briefmarken-Spenden helfen, Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen zu sichern“, betonte er. Die Werkstatt-Beschäftigten schneiden die Briefmarken aus und sortieren sie – u.a. nach Themen wie etwa Länder oder Jahreszeiten. Anschließend werden die Postwertzeichen an Händler oder Sammler weiterverkauft.

Fürs kommende Jahr peilen die Mitglieder von „Pro Haspe“ eine Rekordspende an: „Wir wollen sechs Zentner Briefmarken sammeln“, kündigte Manfred Schürmann. Entsprechend fleißig wollen die Geschäftsleute bei ihren Kunden trommeln.

Wichtig: Wer ebenfalls Briefmarken für die Volmarsteiner Werkstatt abgeben möchte, sollte dies am besten mit komplettem Briefumschlag tun. Der Datenschutz ist gewährleistet: Alle Briefe werden sachgerecht entsorgt. Ab einer Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.

Industrieunternehmen aus der Region Ruhr stellen sich der Zukunft

Bereits 150 Unternehmen nutzten das Netzwerkangebot von In|Die RegionRuhr.

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Um die regionale Wirtschaft bei den Herausforderungen und Fragen zum Thema Industrie 4.0 individuell zu unterstützen, haben sich die Produktionsstandorte Dortmund, Bochum, Hagen, Herne sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis im April 2016 zu dem Kooperationsprojekt „In|Die RegionRuhr – Innovationsnetzwerk für Industrie und Dienstleistung“ zusammengeschlossen. Hierdurch steht den örtlichen Unternehmen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung. Die Partner des Netzwerkes zogen bei der heutigen Lenkungskreissitzung eine durchweg positive Bilanz.

Schlagworte wie „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ sind heute in aller Munde. Was aber genau bedeutet Digitalisierung, welche Chancen bietet sie dem Mittelstand tatsächlich und wie können Unternehmen konkret von ihr profitieren? Das Leistungsspektrum des Netzwerkes ist sehr vielschichtig und lässt sich grob in den tragenden Säulen „Informieren“, „Vernetzen“ und „Coachen“ zusammenfassen. Das Besondere: Alle Maßnahmen und Angebote, die sich in den drei Säulen wiederfinden, sind für die Unternehmen kostenfrei und orientieren sich an deren individuellen Bedarfen. Dabei werden die Unternehmen genau dort abgeholt, wo sie im Digitalisierungsprozess gerade stehen und es gibt keine Standardlösung. Ein Beispiel hierfür stellt der InnoScheck.RUHR dar, den interessierte Unternehmen aus der Region seit Oktober beim Netzwerk beantragen können und hierüber ein kostenfreies Individual-Coaching erhalten. Bereits sechs Unternehmen konnten von dem neuen Beratungsgutschein im Gegenwert von bis zu 5.000 Euro Gebrauch machen.

Martin Münker, General Manager der diondo GmbH mit Sitz in Hattingen erhielt für sein Unternehmen als einer der Ersten die umfangreichen Beratungsleistungen und resümiert: „Warum denn in die Ferne schweifen, der InnoScheck.Ruhr hilft dabei, aus Ideen innovative Produkte zu generieren. Das Netzwerk bringt Unternehmen aus der Region zusammen, die gemeinsam viel mehr bewegen können als die Summe der einzelnen Akteure. „

Bei der heutigen Lenkungskreissitzung präsentierten die Netzwerkpartner, zu denen neben den Wirtschaftsförderungen der Standorte, auch die Industrie- und Handelskammern aus Bochum und Dortmund sowie die Handwerkskammer Dortmund angehören, ein positives Zwischenergebnis. Sowohl das Innovationscoaching als auch die weiteren Netzwerkangebote werden von der regionalen Wirtschaft intensiv genutzt. So haben seit April bereits über 150 Unternehmen das Netzwerk für sich als Unterstützungspartner erkannt und das Angebot genutzt. Bei der gemeinsamen Diskussion der Partner wurde nochmals besonders auf die Chancen der Digitalisierung hingewiesen.

Der Geschäftsführer der HAGENagentur GmbH, Michael Ellinghaus, sprach in diesem Kontext auch die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Region an: „ein hervorragendes Angebot für Hagener Unternehmen, die sich auf dem Weg der Digitalisierung eine neutrale und unverbindliche Unterstützung ins Haus holen möchten.“

Die Bereitstellung der kostenfreien Angebote ist aufgrund einer finanziellen Unterstützung des Netzwerkes durch Mittel des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen noch bis zum Frühjahr 2019 möglich. Interessierte Unternehmen können unter http://www.regionruhr.de weitere Details zu den Netzwerkangeboten erfahren.