Hagener Arbeitslosenzentrum will Perspektiven aufzeigen/ neuer Standort an der Rathausstraße eingeweiht

Hagen. Das Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ) und die Erwerbslosenberatung befinden sich an einem neuen Standort: die Diakonie Mark-Ruhr bietet beides nun an der Rathausstraße 31 im Hagener Zentrum an und hat zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um das neue Domizil im Beisein zahlreicher Gäste offiziell einzuweihen.

Wir laden alle Rat- und Hilfesuchende herzlich an unseren neuen Standort ein“, sagt der theologische Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, Pfr. Martin Wehn. „Auch hier möchten wir Menschen ohne Arbeit in ihren Rechten unterstützen, damit sie aus ihrer Not herauskommen und eine Perspektive und damit Anschluss an die Gesellschaft finden.“ Denn trotz einer verhältnismäßig guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland, bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen auf einem hohen Niveau. „Das gilt auch für die Stadt Hagen“, betont Heidrun Schulz-Rabenschlag, Fachbereichsleiterin der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr. „Armut und Arbeitslosigkeit sind strukturelle Probleme und damit nicht neu. Beides sind für uns als Diakonie überaus wichtige Themen. Deshalb sind wir froh, ein Arbeitslosenzentrum anbieten zu können.“

Bei allen Fragen rund um das Thema Erwerbslosigkeit, aber auch bei Herausforderungen des Alltags wie das Ausfüllen von komplexen Anträgen, persönlichen Problemstellungen oder schwierigen Lebenslagen bietet das Team um Martina Pacyna, Susanne Tiefensee und Corinna Wahlen-Neider Hilfe an. „Nicht zuletzt möchten wir mit unseren verschiedenen Gruppenangeboten dazu beitragen (Langzeit-) Arbeitslosen eine Tagesstruktur zu er möglich. Dafür arbeiten wir auch mit anderen Trägern und Kooperationspartnern sehr gut zusammen. Der Vorteil des neuen Standorts ist, viele Angebote zentral möglich zu machen“, freut sich Martina Pacyna, die das HALZ seit dem letzten Jahr leitet.

Und so wurde auch beim Tag der offenen Tür am Mittwoch (30. November) deutlich, wie vielfältig das Angebot des HALZ ist. Ein „Mini-Musical“, ein Chor-Auftritt, ein Basar sowie kreative Angebote im Atelier – für all das haben sich die Besucher des HALZ selbst verantwortlich gezeigt.

 

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