Achtung – Falsche Polizisten am Telefon!

Dortmund. Am heutigen Tag meldete sich eine Vielzahl von besorgten Bürgern
bei der Polizei in Dortmund-Hörde. Grund war ein verdächtiger Anruf
am Nachmittag. Bei den betroffenen Personen meldete sich ein
angeblicher Polizeibeamter der Wache Hörde. Er gab an, dass man am
heutigen Tag zwei Rumänen festgenommen habe. Bei den Festgenommenen
hätte man dann ein Notizbuch gefunden, in dem die Personalien des
Angerufenen gestanden haben sollen. Der falsche Polizist erkundigte
sich in allen Fällen nach Wertgegenständen, Vermögenswerten sowie
Geld auf der Bank. Hintergrund ist augenscheinlich das Ausspähen
potenzieller Opfer für Betrug / Einbruchsdelikte.

Folgende Rufnummer wird am Display der Opfer angezeigt:
0023147541. Die zwei unüblichen Nullen am Anfang schließen bereits
auf eine betrügerische Quelle. Zudem wird bei Anrufen echter
Polizeibeamter im Normalfall keine Nummer übertragen!

Wenn Sie Anrufe von Polizisten erhalten und sich nicht sicher
sind, machen sie es wie die Bürger am heutigen Tag: Wenden Sie sich
an ihre Polizeidienststelle in der Nähe! Natürlich können Sie auch
die 110 wählen!

Der Integrationsrat sucht engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Im Rahmen des Neujahrsempfangs am 4. Februar 2017 möchte der Integrationsrat der Stadt Hagen erneut engagierte Menschen auszeichnen, die sich um Integration verdient gemacht haben.

Als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit sollen diese mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 250 Euro ausgezeichnet werden. Für diesen Preis können Einzelpersonen oder Gruppen und Institutionen mit einer kurzen Begründung vorgeschlagen werden. Nicht berücksichtigt werden Eigenbewerbungen. Die potentiellen Preisträger müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Vorschläge können bis zum 6. Januar 2017 schriftlich bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates (Kommunales Integrationszentrum, Faten Alzahr, Rathausstraße 11, 58095 Hagen, Fax 02331/207-2054, E-Mail Faten.alzahr@stadt-hagen.de) eingereicht werden.

Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren“ vom 27. bis einschließlich 30. Dezember 2016 geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen. Ab Montag, 2. Januar 2017, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert, da die Rathäuser I und II sowie weitere Außenstellen bis auf einzelne Ausnahmen nicht beheizt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen zwischen den Feiertagen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Am 27. und 28. Dezember sind die Annahme von Sterbefallanzeigen und die Erteilung von vorläufigen Bestattungsgenehmigungen jeweils von 8 bis 11 Uhr in den Räumlichkeiten des Standesamtes (Rathaus I (Bauteil B), Rathausstraße 11, 58095 Hagen)  möglich. Darüber hinaus hält die Stadt Hagen unter der Telefonnummer 02331/207-2200 für den Aufgabenbereich „Bürgeramt“ (fehlende Reisedokumente) in dringenden Fällen eine Rufbereitschaft vor, die am 27., 28. und 29. Dezember jeweils von 11 bis 13 Uhr erreichbar ist.
Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien sowie das Tierheim haben zwischen den Feiertagen ebenfalls geschlossen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt.

Sperrungen im Stadtgebiet Wetter

Sperrung der Trienendorfer Straße

Wegen Tiefbauarbeiten (Kanalanschluss) wird die Trienendorfer Straße in Höhe der Haus.-Nr. 142 in der Zeit vom 12.12.2016 bis zum 16.12.2016 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Stadt Witten. Der Bürgerbus wird umgeleitet.

Teilweise Sperrung des Gehweges und Fahrbahneinengung in der Osterfeldstraße

In der Zeit vom 19.12.2016 bis zum 23.12.2016 werden Montagearbeiten an der Buswartehalle „Scheele“ in der Osterfeldstraße in Richtung Witten durchgeführt. Für die Arbeiten wird der Gehweg teilweise gesperrt und die Fahrbahn eingeengt. Die Haltestelle wird vor das Grundstück Osterfeldstr. 69 verlegt.

Fahrbahneinengung im Wendebereich in der Geschwister-Scholl-Straße

Für die Schachtumbauarbeiten wird im Wendebereich in der Geschwister-Scholl-Straße 5 – 7 die Fahrbahn in der Zeit vom 08.12.2016 bis zum 16.12.2016 eingeengt.

Positive Zwischenbilanz: „Übersetzung von Verwaltungsakten in Leichte Sprache“ ist auf einem guten Weg

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Im November 2015 hat das Modellprojekt „Übersetzung von Verwaltungsakten in Leichte Sprache“ begonnen, an dem der Ennepe-Ruhr-Kreis, die kreisangehörige Stadt Paderborn und die Stadt Bochum beteiligt sind. Dahinter steckt die Idee, das sperrige Behördendeutsch in Informationsschreiben und Formularen verständlich zu machen. Dies ist eine Erleichterung für diejenigen, die aufgrund von Sprach- und Lernschwierigkeiten diese Texte nicht verstehen – im Prinzip aber für alle, die sich mit dem Amtsdeutsch nicht leicht tun.

Im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein hat nun eine Präsentation der Ergebnisse des ersten Projektjahres stattgefunden, zu dem Mitarbeitende von verschiedenen Ämtern eingeladen waren sich zu informieren, wie z. B. dem Jobcenter EN.


In den Bereichen Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen sowie dem Leistungs-, Bildungs-, und Teilhabegesetz bei den Jugendämtern konnte das Projekt schon erfolgreich umgesetzt und Texte verständlich gemacht werden. Kirsten Czerner-Nicolas und Nur Yüksel vom Lebenshilfe Büro für Leichte Sprache Ruhrgebiet stellten in einem Vortrag die Herausforderung dar, die die Vereinfachung der Amtsprache z. B. im Jugendamt darstellte – von der Planung bis zur Umsetzung. „Zwischen Verwaltungsmitarbeitenden und Betroffenen ist vor allem der Austausch wichtig, um zu verstehen, warum die Vereinfachung der Texte wichtig ist“, betonte Kirsten Czerner-Nicolas und machte durchaus Mut, diesen Schritt zu gehen.

Manchmal reichen Kleinigkeiten, um eine Verwaltungsangelegenheit verständlich zu machen und Barrieren abzubauen“, weiß Annika Nietzio, vom Büro für Leichte Sprache Volmarstein. Sie leitet eine Prüfgruppe, die die Texte auf Verständlichkeit überprüft. In den nächsten zwei Jahren sollen weitere Verwaltungsakte sprachlich vereinfacht werden. „Die Idee, Texte der Verwaltungs-Schreiben in Leichte Sprache zu übersetzen, hat landesweite Bedeutung“, betonte auch Norbert Killewald, Geschäftsführer der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der Stiftung gefördert. /sjs

Qualifizierungsreihe für Elternlotsen gestartet

 

Fast dreißig Mitglieder aus sieben Hagener Migrantenselbstorganisationen haben am Mittwoch an einem Qualifizierungsmodul zur Berufsorientierung in der agentur mark teilgenommen. Diese zukünftigen Elternlotsen werden nach Abschluss der Qualifizierungsreihe in ihren Vereinen ehrenamtlich als Ansprechpartner für Fragen rund um den Übergang Schule – Beruf und Ausbildung zur Verfügung stehen.

 

Thema des ersten Moduls war das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Abdullah Kabadayi von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) informierte die Teilnehmenden über Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten im dualen System, über Rechte und Pflichten der Auszubildenden während der Ausbildung sowie über anschließende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Nach dem Workshop hatten die Elternlotsen die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und über die Probleme der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in ihrer Community zu berichten. Im nächsten Jahr wird die Qualifizierungsreihe mit weiteren Modulen fortgesetzt.

 

Veranstalter der Qualifizierungsreihe ist die KAUSA Servicestelle Hagen der agentur mark GmbH. Ziel ist es, die Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Hagen zu verbessern und strukturelle Benachteiligungen abzubauen. Der Name „KAUSA“ steht für Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration. Die KAUSA Servicestellen werden als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Sternpatenschafts-Weihnachtsaktion

Sind Sie auf den letzten Drücker noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für Weihnachten? Dann besuchen Sie heute Abend die Sternwarte Hagen. Genießen Sieden vorweihnachtlichen Sternenhimmel ganz stressfrei bei einem leckeren Glas Glühwein. Eine passende Geschenkidee gibt es auch: Erwerben Sie vor Ort Ihre persönliche Sternpatenschaft zum Verschenken. Die Zustellung rechtzeitig bis Weihnachten wird von uns garantiert, bzw. die Unterlagen werden direkt an Sie übergeben. Geben Sie einem Stern einen Namen, unterstützen Sie damit die gemeinnützige Arbeit der Volkssternwarte und überraschen Sie am Heiligabend mit einem außergewöhnlichen Präsent!

Auch haben Sie heute Abend die Möglichkeit, die Sternwarte und den Eugen-Richter-Aussichtsturm nebenan zu besichtigen. Erleben Sie von hier einen wunderschönen Blick auf das vorweihnachtliche Hagen.

Samstag, 10. Dezember 2016

19 – 21 Uhr

Der Eintritt ist frei.

KiBiz-Diskussion mit Ministerin Christina Kampmann: „Finanzierung sichern und Bürokratie abbauen!“

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Am Mittwochabend hatten die beiden Hagener SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer zu einer Diskussion über den aktuellen Stand der Gespräche über die Eckpunkte für ein neues Kindergartengesetz ins Käthe-Kollwitz-Berufskolleg geladen. Trotz vorweihnachtlicher Verpflichtungen fanden sich mehr als 40 Gäste, überwiegend Leiterinnen von Kindertageseinrichtungen, Erzieherinnen und Erzieher, aber auch Vertreter der Stadt und anderer Träger sowie des Berufskollegs selbst als schulischer Ausbildungsstätte für Erzieherinnen ein, um mit der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann, zu diskutieren.

Christina Kampmann, seit 2015 als Ministerin für das Thema zuständig, führte aus, wie die SPD-geführte Landesregierung seit dem Regierungswechsel in 2010 die im aktuellen Kinderbildungsgesetz der damaligen CDU/FDP Regierung verankerte Unterfinanzierung nach und nach abgemildert und die finanziellen Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung bereits verbessert habe: „Im ersten Schritt 2011 haben wir das letzte Kita-Jahr beitragsfrei gemacht. Wir haben spürbare finanzielle Erhöhungen für die Betreuung der U3-jährigen beschlossen: bis zu 2.200 Euro mehr pro Kind. Und wir haben den Kinderpflegerinnen, die von Herrn Laschet nahezu aus dem Berufsfeld gedrängt wurden, wieder eine Perspektive gegeben.“ Diese Leistungen finanziere das Land seit 2011 alleine, weil die Kommunen damals aus der Finanzierung ausgestiegen seien. „Umso erfreulicher ist es, dass die Kommunen sich nunmehr bereit erklärt haben ein neues Gesetz auch wieder mitzufinanzieren“, so die Ministerin.

Im November 2015 habe das Land NRW außerdem in vollem Umfang die Mittel des Bundes, die aus der Abschaffung des Betreuungsgeldes frei geworden waren, vereinnahmt und der frühkindlichen Bildung zugeführt. Diese Mittel teilen sich im Zeitraum 2016 bis 2018 auf rund 100 Mio. Euro für Investitionen und 331 Mio. Euro für Sach- und Personalkosten sowie die Erhöhung der Dynamisierung der KiBiz-Kindpauschalen von 1,5% auf 3%. Insgesamt habe Rot-Grün den Etat in diesem Bereich von 1 Mrd. auf rund 2,5 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.

Trotz all diesen Verbesserungen ist eine substanzielle Novellierung des KiBiz aus unserer Sicht dennoch dringend geboten“, resümieren Christina Kampmann, Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer. Die SPD richte die Erarbeitung der Eckpunkte für ein neues Gesetz dabei auf die folgenden drei Ziele aus, die sie auf Basis zahlreicher Gespräche mit den Beteiligten festgelegt habe: Qualität verbessern, auskömmlich finanzieren und Bürokratie abbauen!

Ein langfristiges Ziel der SPD sei außerdem, so die Ministerin, eine vollständige Beitragsfreiheit des Kitabesuches – gerade frühkindliche Bildung dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein und sei ein wichtiger Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen

Hagener Netzwerk engagiert sich mit Ausstellung und Fachtag

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Jede vierte Frau zwischen 16 und 85 Jahren hat mindestens einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt erlebt. Diese Zahl stammt aus dem Landesaktionsplan der Landesregierung NRW. In Hagen gibt es den  „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“. Dieses Netzwerk von Einrichtungen und engagierten Menschen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich will Hilfe anbieten und aufklären.

Zusammen mit dem Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe bietet der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Hagen noch bis zum 14. Dezember die Möglichkeit, im Eingangsbereich des Krankenhauses in der Brusebrinkstr. 20 die Ausstellung „Warnsignale“ zu besuchen. Sie besteht aus insgesamt 15 Aufstellern in der Größe von 205 cm x 80 cm. Die Texte sind in den Sprachen Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Türkisch.

Worum geht es?

2015 gab es in unserem Bundes­land in rund 26.500 Fällen Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt. Von einer hohen Dunkelziffer muss in diesem Bereich ausgegangen werden. In ganz Deutschland erlitten im letzten Jahr durch Partnerschafts­gewalt über 11.400 Frauen eine gefährliche Körperverletzung und 331 wurden Opfer von Mord und Totschlag.

Was heißt das für die Betroffenen?

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereignet sich fast immer zu Hause, hinter verschlossenen Türen – quer durch alle Bildungsschichten, alle sozialen Gruppierungen und unabhängig vom kulturellen Hintergrund. Gewalt in der Partnerschaft, in der überwiegenden Zahl von Männern ausgeübt,  entsteht nicht von heute auf morgen. Meist ist es ein schleichender Prozess, der fast unmerklich, mit Kleinigkeiten beginnt, dann aber häufig immer heftiger und in kürzeren Abständen stattfindet. Gerade deswegen ist es wichtig, erste Signale wahrzunehmenDiese werden viel zu oft übersehen! Das Erkennen möglicher Gefährdungen ist der beste Schutz!

Fachtag

Begleitet wurde die Ausstellung von einem Fachtag für Berufsgruppen aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich. Dabei wurden die Folgen häuslicher Gewalt ebenso beschrieben wie Möglichkeiten der Prävention. Auch stellte sich dort der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Hagen vor. Ziel ist es, das Thema in Hagen noch stärker in den gesundheitlichen Bereichen zu verankern. Der Runde Tisch engagiert sich seit 2002 für die Opfer von häuslicher Gewalt in Hagen. Dort haben sich 15 verschiedene Dienste und Einrichtungen aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendamt, Gesundheitswesen, Frauenhaus und Beratungsstellen in einem Netzwerk organisiert, um Betroffene zielgerichtet unterstützen zu können. (www.hagen-gegen-haeusliche-gewalt.de).

 

Die Polizei bittet um Hinweise zu gestohlenem Bild

Hagen. Bei der Hagener Polizei ging ein Hinweis ein, wonach
2014 oder kurz davor ein wertvolles Bild im Haus einer zu diesem
Zeitpunkt bereits verstorbenen Frau in Hagen-Helfe entwendet worden
sein soll. Die Ausmaße des Bildes sollen 80 cm betragen. Die
Darstellung des Bildes ist nicht bekannt. Möglicherweise wurde der
Diebstahl des Bildes nicht angezeigt. Die Polizei fragt daher, ob
jemand Angaben zu einem unter den beschriebenen Umständen
verschwundenen Bild machen kann. Hinweise werden unter der Rufnummer
02331/986-2066 erbeten.

Einbruch in Kindergarten

Hagen. Eine Mitarbeiterin eines Kindergartens in
Wehringhausen bemerkte am Mittwochmorgen gegen 07.00 Uhr ein offen
stehendes Fenster an ihrer Einrichtung in der Langestraße. Schnell
fiel auf, dass augenscheinlich mehrere Räume durchsucht wurden und
rief die Polizei hinzu. Augenscheinlich hatten Unbekannte in der
zurückliegenden Nacht das Fenster zum Schlafraum aufgehebelt und sich
so Zugang verschafft. In dem Kindergarten waren an zwei
innenliegenden Türen weitere Aufbruchspuren vorhanden und mehrere
Schränke wurden durchwühlt. Angaben über entwendete Gegenstände
liegen nicht vor. Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an
die 986 2066.

Randalierender Schwarzfahrer

Hagen. Mit einem randalierenden Schwarzfahrer hatten es
zwei Kontrolleure der Hagener Straßenbahn am Donnerstagmorgen zu tun.
Der Mann befand sich in einem Bus der Linie 512 und konnte hatte
keinen Fahrschein. Er reagierte von Beginn an aggressiv auf die
Fragen der Fahrscheinprüfer und nachdem diese bereits die Polizei
verständigt hatten, schlug er dem 47 Jahre alten Mitarbeiter der HVG
mit der Faust gegen die Brust. Auch gegenüber den Polizeibeamten
zeigte sich der betrunkene und durch etliche Einsätze bekannte
30-Jährige unbelehrbar und musste schließlich zur Ausnüchterung in
eine Gewahrsamszelle. Auf ihn kommt eine erneute Anzeige zu.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 11. Dezember führt die Künstlerin Dagmar Lippok um 15 Uhr durch die Ausstellung „Wandel – Fotografie. Dagmar Lippok I Jens Sundheim“. Das Junge Museum präsentiert 22 großformatige Fotografien der bildenden Künstlerin Dagmar Lippok und des Fotografen Jens Sundheim. In dem Projekt »Wandel – Performance und Fotografie«, das in Kooperation mit der Homborner Werkstatt der v.-Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Stiftungsbereich Bethel.regional stattgefunden hat, haben sie mit jungen Erwachsenen mit Behinderung eine Fotoserie entwickelt, die sich auf ganz besondere Weise mit dem Wandel in der Arbeitswelt auseinandersetzen. Mit Blick auf Berufe vergangener Zeiten und der Gegenwart wird sichtbar, dass Menschen mit Behinderungen in der frühen fotografischen Dokumentation der Berufswelt keine oder kaum Beachtung gefunden haben. Gegenwärtig findet auch dahingehend ein Wandel statt, weil sich junge Menschen mit Behinderungen neue Arbeitsfelder erschließen. Die Bilder zeigen die Teilnehmenden, wie sie phantasievoll einer Berufswelt nachspüren, die über den geschichtlichen Aspekt hinaus sowohl die eigene Alltagsrealität als auch Traumberufe zum Inhalt haben.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

VIDEO | Daniela up2date 8 – Zu Gast bei Isabel Dörfler

(HL.) Diesmal sind wir zu Gast bei der großartigen Sängerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin Isabel Dörfler. Premiere von „Berlin Cabaret – Hollywood Dreams“. Songs zwischen Ruhm und Exil im Berliner Admiralspalast. Interessante und tiefgründige Interviews nicht nur mit Isabel Dörfler sondern auch mit prominenten Gästen wie z.B. Carien Keizer, Kevin Köhler, Elisabeth Trautwein-Heymann… Viel Spaß und gute Unterhaltung wünscht euch Daniela Schwerdt!

„Willkommen in Hagen“ – ein Projekt für mehr Toleranz und Miteinander

„Willkommen in Hagen – Vielfalt (er)leben“ – unter diesem Titel veranstaltet der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen vom 9. bis 11. Dezember in Kooperation mit dem eSw (evangelische Schülerinnen und Schülerarbeit in Westfalen) ein Projekt zu Toleranz und Miteinander. Dahinter steckt die Idee, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammenzubringen, sich kennen zu lernen und Gemeinsamkeiten zu finden.

An der Veranstaltung in der Jugendbildungsstätte Berchum nehmen Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren aus den offenen Jugendeinrichtungen verschiedener Träger, geflüchtete minderjährige Jugendliche aus Wohngruppen, Mitarbeitende von Jugendeinrichtungen und angehende Erzieherinnen teil. Den Kern der Veranstaltung bilden kreative Workshops in den Bereichen Theater, Tanz, Rap, Video und Foto, die von erfahrenen Leitungen durchgeführt werden. Durch diese jugendgerechte Annäherung wird eine kreative und intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht. Die jeweils in den Workshops erarbeiteten Inhalte werden am Ende der Veranstaltung im Plenum präsentiert. Hierzu werden Politiker und  verschiedene Akteure, die in den Inhalt betreffenden Arbeitsfeldern tätig sind, eingeladen, um im Anschluss an eine Präsentation mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Die Jugendlichen werden im Rahmen des Projekts in die Lage versetzt, ihre Lebenswelt zu reflektieren, ihre Interessen zu artikulieren und Partizipationsmöglichkeiten an gesellschaftspolitischen Prozessen zu erkennen und diese für sich zu nutzen.

Staatsanwaltschaft und Polizei bündeln Kräfte für mehr Sicherheit in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund. Ab sofort setzt die Dortmunder Staatsanwaltschaft drei Dezernenten
für die Bearbeitung der „Nordstadt-Kriminalität“ ein. Damit entfällt
die Zuständigkeit mehrerer verschiedener Staatsanwälte und die
Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wird vereinfacht. Diese drei
Dezernenten fungieren als feste Ansprechpartner auch für die Polizei
und stehen für grundlegende Absprachen zur Verfügung.

Der leitende Oberstaatsanwalt Volker Schmerfeld-Tophof begründet
diese personelle Verschiebung: „Durch die Konzentration auf wenige
Staatsanwälte erreichen wir ein vernetztes Vorgehen, mit dem auch die
Stadt und die sozialen Verbände, die sich in der Nordstadt
engagieren, besser unterstützt werden können.“

Gleichzeitig mit der Staatsanwaltschaft richtet auch die
Dortmunder Polizei die Ermittlungskommission „Nordstadt“ ein, die
sich auf die Bearbeitung und Aufklärung von Straftaten rund um die
Dortmunder Nordstadt fokussieren wird.

Der Dortmunder Polizeipräsident sieht klare Vorteile: „In der
Ermittlungskommission arbeiten erfahrene Kriminalbeamte, die sich in
der Nordstadt bestens auskennen. Die engere Verzahnung mit den
„Nordstadt-Staatsanwälten“ wird zur Aufhellung von Tatstrukturen und
-zusammenhängen führen. Die Sicherheitsbehörden werden schneller und
effizienter.“

Die vielfältigen Bemühungen um die Dortmunder Nordstadt zeigen
inzwischen deutliche Erfolge:

Von Januar bis November 2016 ging die Gesamtkriminalität im
Vergleich zu 2015 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Nord um
über 10% zurück. Deutlich rückläufig waren Delikte wie der
Straßenraub, hier ist ein Rückgang um knapp 40% zu verzeichnen.
Rückläufig sind auch die Bereiche Taschendiebstahl (-28%) und
Wohnungseinbruch (-13%), leicht rückläufig war auch z.B. die
gefährliche und schwere Körperverletzung auf öffentlichen Wegen und
Plätzen (-2%). Bezogen auf den Zuständigkeitsbereich der Wache Nord
sanken die Bereiche Straßenkriminalität (-13,5%) und
Gewaltkriminalität (-15,4%) auch insgesamt deutlich. Gleichzeitig
stieg die Aufklärungsquote auf den höchsten Wert der letzten drei
Jahre.

„Unsere Aufgabe ist es, Straftaten vorzubeugen und Straftäter zur
Rechenschaft zu ziehen und so zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl
der Menschen beizutragen.  Deshalb ist diese eindeutig positive
Entwicklung überhaupt kein Grund nachzulassen. Im Gegenteil: Wir
bleiben am Ball!“, betont der Dortmunder Polizeipräsident.

Staatsanwaltschaft und Polizei investieren viel in die Dortmunder
Nordstadt: Das belegen die folgenden Zahlen aus dem Zeitraum Januar
bis November 2016 eindrucksvoll.

Über 50 Schwerpunkteinsätze führte die Polizei in der Nordstadt
durch. Knapp 900 freiheitsentziehende Maßnahmen können der
Wachdienst, der Schwerpunktdienst Nord und auch die Kräfte der
Bereitschaftspolizei bislang verbuchen.

29 Bereichsbetretungsverbote wurden in diesem Jahr bereits
verfügt. Seit September 2013 bis Anfang November 2016 stellten
Polizeibeamte insgesamt gut 460.000.- Euro Bargeld sicher und darüber
hinaus Schmuck im Wert von rund 50.000.- Euro.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange: „Zur Wahrheit gehört
aber auch, dass soziale Schieflagen, Bildungsdefizite und fehlende
Perspektiven die Ursachen für ein Multiproblemviertel wie die
Nordstadt darstellen. Um das zu ändern, müssen weiter Alle mit
anpacken!“