Kinder schmückten Weihnachtsbäume

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Es weihnachtet in Alt-Wetter: Schüler und Kiga-Kids wuselten am Donnerstag über die Kaiserstraße und die Königstraße und schmückten dort insgesamt 19 Weihnachtsbäume, die nun für eine schöne Vorweihnachtszeit sorgen und den passenden festlichen Rahmen für den Weihnachtsmarkt bilden, der am Wochenende in Alt-Wetter stattfindet. Gespendet wurden die Bäume von der Werbegemeinschaft Alt-Wetter, die diese Weihnachtsbaumaktion gemeinsam mit dem Citymanagement und der Stadt Wetter durchführte. Die beteiligten Kindergartenkinder und Schüler hatten in den letzten Wochen kräftig gebastelt und gemalt, um die einzelnen Weihnachtsbäume jeweils individuell künstlerisch zu gestalten. Die drei schönsten Weihnachtsbäume werden von der Werbegemeinschaft prämiert.

An der Weihnachtsbaumaktion beteiligten sich folgende Einrichtungen: Geschwister-Scholl-Gymnasium, Schule am See, St. Rafael Grundschule, Bergschule, Kita Fröbelhaus, Kita Gravemannhaus, Kita Reuterhaus, Atelier Schlink, 4 You Tours Reisebüro, Juwelier Vanoucek und Geschenkeladen Pfeiffer-Möllmann.

Röspel: Dank gilt allen Freiwilligen

Freiwilliges Engagement ist ein Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften. „Nicht nur zum Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember gilt mein ausdrücklicher Dank daher all denjenigen, die mit ihrem uneigennützigen Einsatz den sozialen und solidarischen Charakter des Zusammenlebens prägen“, betont der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.
Um die Grundlagen bürgerschaftlichen Engagements stets zu verbessern, trete die SPD immer wieder für entsprechende Investitionen ein, sagt Röspel. Zum Beispiel stehe dem Bundesprogramm des Familienministeriums „Demokratie leben!“ im kommenden Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung. Auch damit zeige man den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, dass ihre Arbeit wertgeschätzt und ernst genommen wird. Eine solide Basis verlässlicher Strukturen habe das Ehrenamt nicht nur nötig, sondern mehr als verdient.
„Menschen, die sich engagieren, identifizieren sich mit ihrer Umgebung, setzen sich für etwas ein, von dem sie überzeugt sind und helfen unmittelbar dort, wo Hilfe gebraucht wird“, ist Röspel sicher. Dieses Engagement sei unverzichtbar und fördere eine freie und offene Gesellschaft, die alle Menschen achtet.

VITAL-Förderung geht an den Start: Gründung des Vereins Ennepe.Zukunft.Ruhr

Die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Sprockhövel und Wetter wollen sich gut für die Zukunft aufstellen.

Die lokale Aktionsgruppe hatte Ende 2014 einen Förderantrag als LEADER-Region eingereicht, der leider nicht erfolgreich war. Dennoch hat sich die Aktionsgruppe weiter getroffen und an der damals entwickelten Regionalen Entwicklungsstrategie weitergearbeitet. Dieses Engagement wurde von der Bürgermeisterin, den Bürgermeistern und der Politik in der Region unterstützt, so dass im Sommer dieses Jahres, das Förderangebot des Nordrhein-Westfälischen Umweltministeriums zur VITAL-Region kam. Das Förderprogramm VITAL.NRW orientiert sich stark an der damaligen LEADER-Förderung.

VITAL steht für verantwortlich, innovativ, tatkräftig, attraktiv und ländlich

Dieses Förderinstrument des Landes Nordrhein-Westfalens soll der Stärkung des ländlichen Raumes dienen. Bei diesem Förderprogramm ist eine aktive und gezielte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Institutionen bis 2020 möglich und erwünscht.

Der Verein Ennepe.Zukunft.Ruhr soll am Montag den 19.12.2016 um 19:00 Uhr im

Foyer der Glückauf-Halle (Dresdener Straße 11) in Sprockhövel gegründet werden.

Auf der Tagesordnung stehen die Beschlussfassung über die Vereinssatzung sowie die Wahlen zum Geschäftsführenden Vorstand und der Projektgruppe.

Alle an einer Mitgliedschaft im Verein Interessierten sind herzlich eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 16.12.2016 bei Frau Görner (Stadt Sprockhövel, T.: 02339/917221, M.: S.Goerner@sprockhoevel.de) oder Herrn Langhard (Stadt Ennepetal, T.:02333/979251, M.: slanghard@ennepetal.de) gebeten.

Weitere Informationen:

Zur Vital-Region gehören die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Sprockhövel, Gevelsberg mit den Stadtteilen Silschede und Asbeck sowie Wetter mit dem Stadtteil Esborn.

In den kommenden Jahren sollen bis 2020 rund 1,4 Mio. € (inkl. des Eigenanteils) an Fördergeldern für Projekte in die beteiligten Kommunen fließen. Die Besonderheit hierbei ist, dass die Projekte aus der Bürgerschaft kommen werden. Konkret stehen die nachfolgenden Handlungsfelder mit den Regionalen Entwicklungszielen, zu denen zukünftig Projekte eingereicht werden können, zur Verfügung:

  • GEO-NATOUR: Ausbau, Aufwertung und Vernetzung von Erholungs- und Erlebnisangeboten zu einem touristisch vermarktbaren „Devon-Karbon-Land“. Aufbauend auf den einzigartigen geologischen Gegebenheiten der Region.

  • ZUKUNFTS-ORTE: Aktive Entwicklung und Gestaltung der Zukunft in den Orten / Schaffung von „Zukunftsorten“.

  • SOZIAL-KULTUR: Ausbau und Vernetzung von regional ausgerichteten Veranstaltungen; Stärkung des Ehrenamts und Verbesserung der Einbindung (Inklusion) von Menschen mit Benachteiligungen: „Zusammenführen, zusammen erleben, zusammenhalten“.

  • WITSCHAFTS-LEBEN: Stärkere Verknüpfung von Wirtschaft und Ökologie sowie Stützung einer „lebendigen Wirtschaft“ (Vernetzung, Fachkräftesicherung)

  • REGIONAL-BLICK: Durchführung von dauerhaft wirkenden Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Förderung der Informationen über Identifikation mit der Region.

Nach der Vereinsgründung soll in einem ersten Schritt ein/e Regionalmanager/in eingestellt werden. Danach können Projektideen eingereicht werden und mit konkreten Maßnahmen begonnen werden.

Wunschbaumaktion im Familienzentrum Emst

Das Familienzentrum Emst, Cunostraße 33 und 106, möchte auch in diesem Jahr mit einer Wunschbaumaktion Menschen unterstützen. Die Wünsche kommen vom Wohnhaus St. Barbara, Boeler Straße 94a, in dem behinderte Menschen leben und betreut werden. In der Städtischen Kindertagesstätte Erlebnisgarten, Cunostraße 106, steht ein Wunschbaum, von dem montags bis freitags von jeweils 8 bis 15 Uhr die Wunschzettel gepflückt werden können. Die liebevoll verpackten Päckchen sollten bis zum 19. Dezember im Erlebnisgarten abgegeben werden, damit sie noch rechtzeitig den Bewohnern vom Wohnhaus St. Barbara übergeben werden können.

Einbruch in Einfamilienhaus

Hagen. Am Samstag verließ ein 26-jähriger Zeuge gegen 15.45
Uhr das Einfamilienhaus seines Vaters in der Berchumer Straße und
kehrte gegen 18.00 Uhr zurück. Hierbei stellte er fest, dass ein
Fenster eingeschlagen war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten sich
auf diese Weise Zugang in das Gebäude verschafft. Sie durchwühlten
mehrere Räume und entwendeten eine Geldkassette mit einem bislang
nicht bekannten Geldbetrag. Ob die Einbrecher noch weitere
Gegenstände mitgehen ließen, stand zum Zeitpunkt der Anzeigeneinnahme
noch nicht fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Fotoaktion und Aktionen für Kinder in der Volme Galerie

In diesem Jahr bietet die Volme Galerie in der Adventszeit besondere Anreize für einen Besuch: Neben tollen Geschenkideen gibt es jeden Adventssamstag und auch am verkaufsoffenen Sonntag, den 11. Dezember tolle weihnachtliche Fotoaktionen für die ganze Familie. Für Kinder gibt es donnerstags und freitags eine Bastelaktion sowie am verkaufsoffenen Sonntag Kinderschminken – beides selbstverständlich kostenlos.

An jedem Adventssamstag von 12 bis 17 Uhr können sich Besucher der Volme Galerie Hagen kostenlos von einem professionellen Fotografen im weihnachtlichen Ambiente ablichten lassen. Ob alleine oder mit Ihren Freunden, der Familie oder den Liebsten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Für das Shooting stehen verschiedene weihnachtliche Accessoires zur Verfügung. Im Anschluss kann das kostenlose Foto bei Hobby Foto im Erdgeschoss abgeholt werden. Zusätzliche Fotoabzüge, ein passender Bilderrahmen oder weitere tolle Geschenke können natürlich ebenso in der Filiale bei Hobby Foto erworben werden.

Für die Besucher der Volme Galerie ist die Teilnahme an dem Shooting kostenlos und jederzeit spontan möglich.

Markus Scheer, Center Manager der Volme Galerie erklärt: „Ein schönes Foto ist doch immer ein besonderes und sehr persönliches Geschenk. Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr den Besuch in unserer Galerie für unsere Gäste noch wertvoller machen können.“

An jedem Donnerstag und Freitag im Advent können Kinder von 13 Uhr bis 18 Uhr auf der Aktionsfläche im Erdgeschoss kostenlos basteln. Ob Schneemann, Engel, Weihnachtsbaum – hier entstehen tolle Geschenke für Mama und Papa.

Für die kleinsten Besucher der Volme Galerie gibt es am verkaufsoffenen Sonntag am
11. Dezember von 13 Uhr bis 18 Uhr im Erdgeschoss ein kostenloses Kinderschminken. Ob Spiderman, Schmetterling, Eisprinzessin oder gar kleine Nikoläuse – jedes Kind kann sich mit einem Motiv verzaubern lassen.

Zu guter Letzt dürfen die bezaubernden Engel der Volme Galerie nicht fehlen: An den Adventssamstagen werden weihnachtliche Süßigkeiten an die Besucher verteilt.

Autofahrer wird durch tiefstehende Sonne geblendet und verursacht Verkehrsunfall

Hagen. Am Samstag befuhr ein 48-jähriger Autofahrer mit
seinem Renault Twingo gegen 11.00 Uhr die Straße An der Kohlenbahn.
Er bog nach links in die Hochofenstraße ab. Hierbei blendete ihn nach
eigenen Angaben die tiefstehende Sonne. Daher übersah der 48-Jährige
den Mazda einer 53-jährigen Autofahrerin, die mit ihrem PKW auf der
Straße An der Kohlenbahn in Richtung Enneper Straße unterwegs war. Es
kam zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Die Mazda-Fahrerin
klagte über Schwindelgefühle und wollte eigenständig einen Arzt
aufsuchen. Ein 9-jähriges Mädchen, dass sich als Mitinsassin im
Renault Twingo befand, wurde vorsorglich einer Klinik zugeführt.
Beide Autos waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Fußgängerin von zwei Autos erfasst

Hagen. Am Samstag überquerte eine 46-jährige Fußgängerin
gegen 17.20 Uhr von der Fleyer Straße aus kommend auf der linken
Seite die Feithstraße. Nach ihren Angaben zeigte die Fußgängerampel
für sie Grünlicht. Noch während die 46-Jährige sich auf dem Überweg
befand, bog ein 67-jähriger Autofahrer mit seinem Toyota Verso von
der Fleyer Straße aus nach links in die Feithstraße ab. Hierbei
erfasste er die Fußgängerin mit seinem Fahrzeugheck. Die Frau stürzte
zu Boden und stand anschließend wieder auf. Eine 53-jährige
Autofahrerin, die mit ihrem Golf ebenfalls von der Fleyer Straße aus
nach links in die Feithstraße abbog, sah dies ihren Angaben zufolge
zu spät und kollidierte ebenfalls mit der Fußgängerin. Das
Unfallopfer verletzte sich am Kopf wurde vorsorglich einer Klinik
zugeführt. Der Toyota wies keine Spuren auf. Am Golf entstand ein
leichter Schaden auf der Motorhaube. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mann geschlagen und Portmonee geraubt

Hagen. Am Samstag war ein 27-jähriger Hagener gegen 03.45
Uhr in der Potthofstraße zu Fuß auf dem Heimweg unterwegs. Plötzlich
erhielt er von hinten einen Schlag und ging zu Boden. Ein Mann beugte
sich über ihn und raubte das Portmonee des 27-Jährigen. Zu diesem
Zeitpunkt erschien ein 24-jähriger Zeuge. Der Zeuge nahm zunächst an,
das Opfer befinde sich in hilfloser Lage und der Räuber leiste Hilfe.
Dann sah der Zeuge jedoch, dass sich der Täter mit dem Portmonee des
Hageners in Richtung Innenstadt entfernte. Der Zeuge nahm die
Verfolgung auf. Er verlor den Täter jedoch aus den Augen und betreute
das Opfer bis zum Eintreffen der Polizei. Der Täter kann wie folgt
beschrieben werden: Er war dunkel gekleidet und trug zur Tatzeit eine
weiße Wollmütze sowie eine oliv-braune Jacke mit Kapuze. Die Kapuze
hatte der Räuber über die Mütze gezogen. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Richtfest gefeiert: Breckerfeld freut sich auf modernes Altenzentrum

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Breckerfeld. „Wir sind im Plan“, freute sich Jürgen Kafczyk, Geschäftsführer der Altenbetreuung der Diakonie Mark-Ruhr, beim Richtfest des Altenzentrums St. Jakobus in Breckerfeld am Freitagnachmittag (2. Dezember). Alle Gebäudeteile des Rohbaus sind errichtet, so dass im Winter der Innenausbau beginnen kann.

Das fertig erstellte Altenzentrum wird weiterhin über 75 Pflegeplätze in Einzelzimmern mit barrierefreien Bädern verfügen. Es wird zudem eine Tagespflege für zwölf Personen angeboten. Pflegebedürftige Senioren verbringen dort unter Betreuung von Fachpersonal den Tag und leben ansonsten weiterhin zu Hause mit Ehepartner oder im Kreis ihrer Familie. Darüber hinaus werden 18 barrierefreie Service-Wohnungen angeboten.

Der Kirchliche Pflegedienst Breckerfeld, der bislang im Martin-Luther-Haus beheimatet ist, wird zum gegebenen Zeitpunkt in das Altenzentrum umziehen, so dass die Diakonie Mark-Ruhr alle Angebote rund um das älter werden zentral in Breckerfeld anbietet. „Pflege, Wohnen und Betreuung kann im erweiterten Ensemble künftig noch mehr gestaltet werden“, lobte die Superintendentin des Ev. Kirchenkreis Hagen, Verena Schmitt. Im Februar/ März 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Dann haben wir eine Wohnsituation, die sich sehen lassen kann“, ist auch Pfr. Gunther Urban voller Vorfreude auf das „neue“ Altenzentrum St. Jakobus. Gemeinsam mit Breckerfeld Bürgermeister André Dahlhaus hat er die Planungen und Entwicklungen aktiv mit begleitet.

Unser Dank gilt allen, die uns bei unseren Planungen unterstützt haben“, betonte auch Volker Holländer, kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr. „Allen voran danken wir unseren Mitarbeitenden und Bewohnern, die die Umbaumaßnahmen in hohem Maße positiv begleiten.“

Haus-Leiterin Cornelia Altmann konnte schließlich noch eine Spende des Energieversorgers AVU entgegen nehmen. AVU-Vorstand Uwe Träris sowie Klaus Bender überreichten im Rahmen des Richtfests eine Spende in Höhe von 3.000 Euro! Beim AVU-Tipp-Kick-Turnier im Sommer spielten Prominente aus der Region für den guten Zweck ihre eigene Europameisterschaft aus. „Dafür möchten wir uns sehr herzlich bedanken, wir werden von der Spende Ausflüge mit finanzieren, die wir im Zuge der Umbaumaßnahmen unseren Bewohnern verstärkt anbieten werden.“

Faszination vorweihnachtlicher Sternenhimmel

Bei klarem Himmel steht heute die Himmelsbeobachtung mit den Teleskopen der Sternwarte im Vordergrund. Auch wird der aktuelle Sternenhimmel mit blossem Auge und Fernglas beobachtet. Dabei können Sie u.a. die Sternbilder kennen lernen. Bei Bewölkung präsentieren wir Ihnen den Sternenhimmel virtuell auf einer Projektionsleinwand in unserem gemütlichen Vortragsraum. Auch haben Sie heute Abend die Möglichkeit, die Sternwarte und den Eugen-Richter-Aussichtsturm nebenan zu besichtigen. Erleben Sie von hier einen wunderschönen Blick auf das vorweihnachtliche Hagen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

19 – 21 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Kreisel in Wetter eröffnet, Verkehr fließt

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Mit dem Durchschneiden des roten Bandes war es am Sonntag offiziell: Bürgermeister Frank Hasenberg eröffnete im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürger den neuen Kreisverkehr Kaiserstraße/Friedrichstraße/Ruhrstraße. Damit hat die Innenstadt von Alt-Wetter ein neues attraktives Entrée erhalten. „Heute feiern wir nicht nur die Eröffnung des neuen modernen Kreisels“, so Hasenberg in seinem Grußwort, „sondern auch den Schlussakkord eines langjährigen Prozesses, der die Innenstadt von Alt-Wetter in den zurückliegenden 20 Jahren tiefgreifend umgestaltete hat.“

Dieser Prozess umfasst den Erwerb und die Sanierung des Bahnhofes, die Neugestaltung des Bahnhofquartiers zu einer „Neuen Mitte“, den Bau des Ruhrtal Centers, den neu gestalteten Busbahnhof, den Bau der neuen Ruhrbrücke, die Sanierung der Kaiserstraße und nun den Umbau der Kaiserstraßen-Kreuzung in einen modernen Kreisel.

Die Zeit der Bauarbeiten – nicht nur zuletzt hier am Kreisel – war nicht einfach für die Anwohner, die Geschäftsleute und die Kunden“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Daher freut es mich umso mehr, dass wir den Kreisel nun wie geplant Anfang Dezember einweihen konnten.“ Nach der Eröffnung drehte Bürgermeister Frank Hasenberg mit einem Segway die erste „offizielle“ Runde durch den Kreisel.

Arbeitskreis „Regionales Einzelhandelskonzept“ in Hagen zu Gast

Der Einzelhandel gehört neben Kultur, Begegnung, Arbeiten und Gastronomie zum innerstädtischen Leben. Er bestimmt in seinen vielfältigen Facetten in hohem Maße die Lebendigkeit und die Attraktivität der urbanen Zentren. Dies wurde auf der Sitzung des Arbeitskreises „Regionales Einzelhandelskonzept für das Östliche Ruhrgebiet und angrenzende Bereiche“ (REHK) in Hagen noch einmal betont.

Allerdings ist seit Jahren die Tendenz festzustellen, dass besonders der großflächige Einzelhandel die Zentren verlässt und sich auf der „Grünen Wiese“ ansiedelt. Dies wiederum gefährdet die Entwicklung des Einzelhandels in den entsprechenden kommunalen Zentren der Standortgemeinden ebenso wie in den benachbarten Innenstädten. Dieser Entwicklung wollten eine Reihe von Städten und Gemeinden im östlichen Ruhrgebiet nicht tatenlos zusehen und sie beauftragten zusammen mit den entsprechenden Landkreisen, Bezirksregierungen sowie Industrie- und Handelskammern und mit Unterstützung des Landes NRW einen Gutachter mit der Entwicklung eines gemeindeübergreifenden Konzepts zur gemeinsamen Regelung der Einzelhandelsentwicklung. Entstanden ist daraus das REHK, das 2007 zum ersten und 2013 zum zweiten Mal fortgeschrieben und jeweils von den Räten der Städte beschlossen worden ist.

Als Ergebnis dieses Gutachtens besteht seit dem Jahr 2000 der gleichnamige Arbeitskreis, dem inzwischen 24  Kommunen, fünf Industrie- und Handelskammern, drei Kreise, zwei Bezirksregierungen, der Regionalverband Ruhrgebiet sowie die Einzelhandelsverbände Westfalen Münsterland und Westfalen West angehören.

Der Arbeitskreis tagt mehrfach im Jahr an wechselnden Orten und wird von einem Vorsitzenden nebst Stellvertreterin geleitet. Hier werden die relevanten Einzelhandelsvorhaben regelmäßig vorgestellt und untereinander erörtert. Ziel des Konzepts ist eine abgestimmte Ansiedlungsplanung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben in der Region. Dazu haben die beteiligten Kommunen eine „Interkommunale Vereinbarung“ getroffen, die Grundlage des gemeinsamen Handelns ist. Diese Vereinbarung enthält die Verabredung, immer dann den „Regionalen Konsens“ mit betroffenen Nachbargemeinden zu suchen, wenn ein Einzelhandelsvorhaben infolge seiner Größe und seines Standorts überörtliche Auswirkungen erwarten lässt.

Das REHK wurde in den Bundeswettbewerben „Erfolgreiche Beispiele interkommunaler Kooperation – kommKOOP 2006“ und „Lebenswerte Innenstädte“ zweimal ausgezeichnet. Durch diese Auszeichnungen sehen sich die beteiligten Kommunen bestätigt, dass ihre damalige Entscheidung, bei dem Thema Einzelhandel eng zusammenzuarbeiten, richtig war. Die Kooperation im Östlichen Ruhrgebiet hat sich als praxistauglich erwiesen und zu einem besseren Verständnis und zu einer höheren Akzeptanz der jeweiligen Belange beigetragen. Es ist bisher die erfolgreichste interkommunale Kooperation dieser Art in NRW.

VIDEO | „Daniela up2date“ Nr. 7 mit Karl Hemeyer

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Für viele exclusive „Daniela up2date“-Folgen sind wir im ganzen Land unterwegs gewesen. Wir starten mit den nächsten Folgen in Berlin. Im Admiralspalast haben wir Karl Hemeyer getroffen. Er ist Autor und Schauspieler. Seine Bücher handeln vorwiegend im Norden; nicht ohne Grund. Neugierig? Na dann…. ein Klick genügt um mehr zu erfahren. Ein weiterer um „Daniela up2date 7“ zu teilen. Eine tolle Woche wünscht euch das #danielaUp2date Team.