Musik im Karree: Nikolauskonzert des Hagener Kammerorchesters

Mitten im großen Weihnachtsvorbereitungsrummel ist es für viele eine Wohltat, sich für eine kleine Weile zurückziehen und besinnen zu können. Hier hat die Sparkasse Hagen einen kleinen Tipp für alle Musikliebhaber:

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Das Hagener Kammerorchester lädt am Nikolaustag dazu ein, gemeinsam mit dem Orchester verschiedene bekannte und weniger bekannte weihnachtliche Lieder zu singen. Zudem werden die „Episoden am Rande einer Szenerie mit Krippe“ für Klavier und Orchester von Michael Schultheis uraufgeführt. Abgerundet wird das Konzert durch Händels Concerto grosso und der Symphonia de Navitate von Anonim Polski.

Person im Aufzug – Aufwändige Personenrettung am Hochofen

Hattingen. Zu einem nicht alltäglichen Hilfeleistungseinsatz rückte die
Hattinger Feuerwehr heute um 14.28 Uhr aus. Das Alarmstichwort
„Person im Aufzug“ klang zunächst nach einem Routineeinsatz. Vor Ort
stellte sich heraus, dass die Seile des Aufzugs am Hochofen des LWL
Industriemuseums gerissen waren. Die Notfalleinrichtung löste aus und
bremste die Kabine sofort. Diese stecke in ca. 15 Metern Höhe
zwischen zwei Etagen fest. Die Person im Aufzug war ansprechbar und
nach eigener Auskunft unverletzt. Da laufend Sichtkontakt bestand,
übernahm der Rettungsdienst zunächst die Betreuung des Herrn im
Aufzug. Die weitere Rettung gestaltete sich als sehr kompliziert da
die Kabine nicht mehr bis zur nächsten Ebene bewegt werden konnte.
Zum Glück befand sich vor der Aufzugskabine eine Quertraverse. Auf
dieser konnten die Einsatzkräfte mit vorhandenen Gerüstplanken einen
Behelfssteg bauen. Hierzu wurden die Rettungskräfte zunächst gegen
Absturz gesichert. Zwei Etagen über der eigentlichen Einsatzstelle
wurden Bleche aus dem Boden entfernt um die Sicherungsleinen nach
unten zu führen. Parallel dazu trugen die Einsatzkräfte die gesamten
Materialien auf 15 Metern Höhe. Der Zustand des 55 jährigen im Aufzug
war weiterhin gut. Nachdem alle Sicherungsmaßnahmen installiert
waren, konnte ein Feuerwehrmann die Aufzugskabine öffnen und die
Person sichern. Wenig später konnte der Fahrgast dem Rettungsdienst
zur weiteren Untersuchung übergeben werden. Nach zwei Stunde konnte
er jedoch eigenständig und unverletzt die Einsatzstelle verlassen.
Wenig später übergab auch die Feuerwehr die Einsatzstelle an einen
Mitarbeiter des Industriemuseums. Unterstützt wurden die Kräfte der
Hauptwache durch die freiwillige Einheit aus Welper.

„Hass ist keine Meinung“ – Zivilcourage gegen Stammtischparolen

 

dgb

Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Argumentationstrainerin Karin Kettling und Theaterpädagoge (BuT) Jürgen Albrecht erklären das Muster von Stammtischparolen und diskutieren über Intentionen und Inhalte. Dabei stellen sie Stammtischgespräche nach und entwickeln mit den Teilnehmenden Gegenstrategien.

Rückblick auf ein aktionsreiches Jahr – Jahreshauptversammlung des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN

 

 

In Zeiten von Kriegseinsätzen, wachsender internationaler Spannungen und steigender Militärausgaben will der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN unbeirrt Zeichen für den Frieden setzen. Das war Tenor der Jahreshauptversammlung des Vereins Ende November. In einer Zeit, in der Donald Trump Hasstiraden gegen Minderheiten, Andersdenkende und Frauen hoffähig gemacht hat, ist es umso wichtiger, demokratische und zivile Errungenschaften zu verteidigen.

Dr. Christian Kingreen gab in seinem Rechenschaftsbericht einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Vereins. Die Mitglieder nutzen immer wieder Gedenktage wie die atomare Katastrophe in Fukushima, den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki oder den Antikriegstag, um vor den zerstörerischen Folgen dieser Technologie zu warnen und umfassende atomare Abrüstung bzw. Ausstieg aus der Atomwirtschaft zu fordern. Sehr erfreut zeigte er sich darüber, dass der Verein jetzt Partner im EU-Projekt East-West-East ist, in dem Jugendliche aus mehreren Ländern Videos drehen über die Folgen von Hasstiraden im Internet als eine Form von Gewalt. Der Verein unterstützt nach wie vor ehemalige Flüchtlinge in Bosnien, die nach Kriegsende in ihre Heimat zurückkehren mussten, mit 10.000 Euro – ein Förderprojekt für Jugendliche mit Einschränkungen, nach wie vor zwei Patenschaften mit Jugendlichen und alte Frauen, die keine Rente bekommen. Sehr erfreut ist der Verein darüber, dass sich die Stadt Hagen im nächsten Jahr offiziell an der Ehrung ermordeter Antifaschisten und Zwangsarbeiter im Rombergpark beteiligen wird. Der Verein hatte gemeinsam mit dem DGB und dem Hagener Geschichtsverein Oberbürgermeister Erik O. Schulz dazu aufgefordert.

Seit über einem Jahr unterhält der Verein Friedensmahnwache Hagen eine Dauermahnwache am Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße. Es ist damit zu einem Ort oft spontanen Gedenkens an Opfer von Krieg und Terror geworden und für Diskussion über Wege zum Frieden. Die Kerzen riefen bei der Bezirksvertretung Mitte Unmut und Sorge über Ordnung und Sicherheit hervor. Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN versuchte im Konflikt zu vermitteln, was leider bisher nicht gelungen ist. Der Verein freut sich darüber, dass im Stadtgarten ein zweites Friedenszeichen im Entstehen ist, das im Frühling aufblühen wird.

Einstimmig bestätigten die Anwesenden den bisherigen Vorstand. Ihm gehören an: Dr. Christian Kingreen (Vorsitzender), Ruth Sauerwein (stellv. Vorsitzende), Edgar Marsh (Schatzmeister), René Röspel (Schriftführer).

Der Polizeibericht

Wohnungseinbruch in Hagen – Eilpe

Hagen. In der Nacht von Donnerstag (01.12.2016), 19.00 Uhr,
auf Freitag, 08.00 Uhr, brachen Unbekannte in die Wohnung eines
Reihenhauses in der Straße Riepenberg in Eilpe ein. Nachdem sich die
Einbrecher im Tatzeitraum gewaltsam Zugang über einen Balkon zu einer
Wohnung verschafft hatten, durchsuchten sie alle Räume und entkamen
im Anschluss mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Hagener
Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02331 9862066.

Verkehrsunfall mit Trunkenheit in Hagen-Haspe

Hagen. Am frühen Samstagmorgen (03.12.2016), gegen 00.40
Uhr, befuhr ein 31 Jähriger mit seinem Mercedes die Schülinghauser
Straße in Richtung stadtauswärts. Im Bereich der dortigen
30-km/h-Zone kollidierte der Mercedes mit einem am rechten
Fahrbahnrand abgestellten PKW Renault. Durch den Aufprall wurde der
Renault quer zur Fahrbahn geschoben. Der Mercedes blieb stark
beschädigt schräg auf der Fahrbahn stehen.

Nach Angaben des Unfallverursachers hatte er den Renault auf Grund
des Nebels zu spät gesehen.

Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten in der
Atemluft des Fahrers Alkoholgeruch fest. Ein am Unfallort
durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Daraufhin wurde der
Unfallverursacher der Polizeiwache Haspe zugeführt. Dort wurde ihm
eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Trunkenheit und Flucht in Hagen-Halden

Hagen. Am Freitagabend (02.12.2016) gegen 21.30 Uhr hörte
ein Anwohner der Glücksburgstraße zunächst ein „komisches Geräusch“.

Beim Blick aus dem Fenster stellte er an der Einmündung
Sonderburgstraße zur Glücksburgstraße einen verunfallten Pkw fest.
Ein Ford Fiesta war die Sonderburgstraße heruntergefahren und an der
Einmündung zur Glücksburgstraße über den Gehweg gegen eine
Beetumrandung gefahren. Mindestens zwei männliche Personen versuchten
den Pkw vom Gehweg herunter zu schieben und ihn wieder flott zu
machen. Offensichtlich schafften sie dieses aber nicht. Nachdem die
von den Anwohner alarmierte Polizei eingetroffen war, hatten sich die
Personen bereits entfernt.

Während der Unfallaufnahme erschienen der 46-jährige Halter des
Ford und ein von ihm bereits angefordertes Abschleppunternehmen am
Unfallort. Es wurde deutlich, dass der Halter als Fahrer des Ford
unter Alkoholeinwirkung gestanden hatte. Ein durchgeführter
Alkohltest verlief positiv. Daraufhin wurde der Fahrer einer
Polizeiwache zugeführt, auf der ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Der Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden in
Höhe von ca. 8.000,- Euro.

Verkehrsunfall mit Flucht und erheblichem Sachschaden in
Hagen-Emst

Hagen. Am Samstagabend gegen 21.00h befanden sich zwei
Anwohnerinnen der Monschauer Straße auf ihrem Balkon. Dabei bemerkten
sie einen Pkw, der die Monschauer Straße befuhr und gegen den
Bordstein prallte. Nach einem Wendemanöver fuhr der Pkw über die
Monschauer Straße in Rtg. Walddorfstraße. Die Anwohnerinnen verloren
den Pkw aus ihrem Blickfeld. Zeitgleich hörte ein Anwohner der
Walddorfstraße einen lauten Knall und begab sich zu einem Fenster. Er
sah, dass ein Pkw BMW an der Einmündung Monschauer Straße /
Walddorfstraße einen Jägerzaun durchbrochen hatte und auf dem
Grundstück Walddorfstraße Nr. 45 stand. Der bislang unbekannte Fahrer
setzte den BMW zurück und flüchtete über die Walddorfstraße in Rtg.
Eupenstraße. Im Bereich der Unfallstelle wurde ein stark beschädigter
Pkw Citroen aufgefunden; dieser war offensichtlich zuvor von dem BMW
gerammt worden.

An der Unfallstelle wurden Fahrzeugteile eines roten BMW
aufgefunden; der Pkw dürfte im Frontbereich stark beschädigt sein.
Auf Grund ausgelaufener Kühlflüssigkeit konnte die weitere
Fluchtrichtung ermittelt werden. Der flüchtige Pkw befuhr die
Walddorfstraße bergauf in Rtg. Eupenstraße , bog dann nach links in
die Elsenbornstraße verbotswidrig ab und befuhr diese entgegen der
Einbahnstraße. An der Kreuzung Elsenbornstraße / Wasserloses Tal bog
der Pkw nach rechts Rtg. Volmestraße ab; dort verlor sich die Spur.

Es entstand ein Sachschaden von mind. 10.000,- Euro.

Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Pkw geben können, werden
gebeten, sich unter der Telefonnummer 02331- 986 – 2066 bei der
Polizei Hagen zu melden.