Unfall mit Reisebus und drei Pkw auf der A45

Nach ersten Erkenntnissen fuhr gegen 14.30 Uhr ein Reisebus auf
der A45 in Fahrtrichtung Dortmund auf dem linken Fahrstreifen.
Zwischen Anschlussstelle Meinerzhagen und Anschlussstelle
Lüdenscheid-Süd hatte sich zuvor ein Stau gebildet. Aus bis jetzt
nicht geklärten Gründen fährt der 46-jährige aus Langenfeld stammende
Busfahrer auf einen Schritttempo fahrenden Pkw (30 Jahre aus Aßlar)
auf. Der Pkw wird auf das davorstehende Auto eines 33-Jährigen aus
Siegen geschoben. In einer Kettenreaktion wird auch das Kraftfahrzeug
eines 74-Jährigen aus Ennepetal beschädigt.

Ein Fahrgast im Bus (20-jährige Frau aus Gelsenkirchen) sowie der
33-jährige Fahrer aus Siegen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Es entstand ein Sachschaden von circa 25.000 EUR.

Extrabreit verewigt sich im Goldenen Buch der Stadt Hagen

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat die Hagener Rockband Extrabreit dazu eingeladen, sich im Rahmen eines kleinen Empfangs im Rathaus an der Volme heute Nachmittag (2. Dezember) in das Goldene Buch der Stadt Hagen einzutragen. Die Band gründete sich Ende 1978 und ist seitdem wie keine andere Musikband ein Synonym für den Musikstandort Hagen.

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„Die Breiten“ sind eine der kommerziell erfolgreichsten Bands aus der Zeit der Neuen Deutschen Welle, obwohl sie dieser musikalisch nicht zuzuordnen waren. In ihrem Sog haben sich zahlreiche andere Künstler in Hagen und besonders in Wehringhausen etabliert und bundesweit einen Namen gemacht. Extrabreit hat in ihrer fast 40-jährigen Geschichte nie die Hagener Wurzeln vergessen. Daher war es Oberbürgermeister Erik O. Schulz gemeinsam mit anderen Vertretern aus Politik und Verwaltung ein großes Bedürfnis, Stefan Kleinkrieg, Kai Havaii, Bubi Hönig, Lars Larsson und Rolf Möller für ihre Verdienste mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Hagen zu ehren. Das alljährliche Weihnachtskonzert – ein Indiz für die Verbundenheit der Band mit Hagen – findet am morgigen Samstag, 3. Dezember, in der Stadthalle statt.

Bewerbung für die Regionale 2022/2025 steht: „Region im Fluss _ Mittendrin in NRW“

Beteiligte hoffen auf positives Votum aus Düsseldorf

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Hagen. „Region im Fluss _ Mittendrin in NRW“ – unter diesem Motto steht die gemeinsame Bewerbung der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Städte Schwerte und Fröndenberg, des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sowie der Kooperationspartner Dortmund und Bochum für die Regionale 2022/2025. Am Freitag (2. Dezember) wurde das Bewerbungskonzept im Beisein von über 100 Gästen im Foyer des Hagener Kunstquartiers erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und mit den notwendigen Unterschriften versehen offiziell auf den Weg gebracht. Am 9. Dezember wird die Bewerbung fristgerecht der Landesregierung in Düsseldorf übergeben.
„Gemeinsam wollen die Städte, der Kreis und der RVR das Ruhrtal als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum im Süden der Metropole Ruhr weiterentwickeln. Unser Wettbewerbsbeitrag zur Regionale 2022/2025 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, so die Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, im Rahmen der Präsentation der insgesamt vier herausgearbeiteten Handlungsfelder am Freitag im Hagener Kunstquartier.
„Arbeit und Wirtschaft“, „Freizeit, Umwelt, Kultur, Tourismus“, „Soziales, Integration, Gesundheit und Bildung“ sowie „Raum und Mobilität“: unter diesen Schlagworten sind seit Mitte September in einem umfangreichen kreativen Prozess die vorhandenen Potentiale der Region zusammengetragen, Entwicklungsbausteine entworfen und sogenannte Ideenspeicher benannt worden. „Ein Technikforum 4.0 für Kinder und Jugendliche und Radwegachsen für Alltag, Freizeit und Tourismus, Stadterneuerung über Stadtgrenzen hinweg und ein Bildungshaus Inklusion. Allein diese vier von unzähligen Beispielen zeigen, was machbar sein könnte. Wer die rund 70 Seiten unserer Bewerbung durchblättert erkennt: mit der Regionale wollen wir in vielen Lebensbereichen Zukunft gestalten“, hebt Olaf Schade, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, hervor.
Zuversichtlich, dass die Landesregierung am Ende des Verfahrens eine positive Entscheidung zugunsten von Hagen, des EN-Kreises, des RVR sowie der weiteren beteiligten Städte treffen wird, zeigt sich auch Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz: „Ich bin mir ganz sicher, dass die Region mit ihrer Bewerbung überraschen und überzeugen wird. Um das zu erreichen, haben alle Beteiligten unter einem unglaublichen Hochdruck und verbunden mit ganz viel Herzblut daran mitgearbeitet. Ihnen allen gilt ein riesiges Dankeschön!“
Wer mehr über die Bewerbung der heimischen Region für die Regionale 2022/2025 erfahren möchte, findet weitere Informationen im Rahmen der beständig „wachsenden“ Präsentation zur Regionale-Bewerbung im Internet unter www.regionimfluss.de

Cemile Giousouf: Deutscher Bundestag verabschiedet Ausbaugesetze

Berlin. Hocherfreut zeigt sich Cemile Giousouf über die Beschlussfassung der Ausbaugesetze zur Straße, zur Schiene und den Bundeswasserwegen. An diesem Freitag hat der Deutsche Bundestag abschließend über die Ausbaugesetze und damit über den Infrastrukturausbau bis zum Jahr 2030 beraten. Südwestfalen und besonders Hagen profitieren dabei von der Priorisierung des 6-spurigen Ausbaus der Sauerlandlinie (A 45) und der Schwelmer Ortsumgehung sowie dem Ausbau der Ruhr-Sieg Bahnstrecke. Diese Projekte befinden sich im vordringlichen Bedarf.

Im Rahmen der Ausbaugesetze hat der Deutsche Bundestag jetzt die unterschiedlichen Infrastrukturmaßnahmen in Bedarfsstufen priorisiert und den Querschnitt der Straßen, also die Anzahl der Fahrspuren festgelegt. Vorausgegangen war ein langer Diskussionsprozess. Alle Bürgerinnen und Bürger hatten im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen die Möglichkeit sich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu allen Projekten zu äußern. Dabei wurden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 39.000 Eingaben aus der Bevölkerung geprüft und bewertet. Im Rahmen der parlamentarischen Beratungen gab es vier Anhörungen und knapp 600 Änderungsanträge, über die in der Ausschussbefassung abgestimmt wurde.
Giousouf formuliert nun die klare Erwartung, dass jetzt baldmöglichst Planungsentscheidungen getroffen und die Planungskapazitäten deutlich erhöht werden. So ist in den Bund-Länder-Verhandlungen zu diesem Zwecke die Gründung einer Bundesinfrastrukturgesellschaft fest vereinbart worden. Der Bund stellt in den kommenden 15 Jahren die Rekordsumme von rund 271 Milliarden Euro für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung. „Der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) ist damit erstmals solide ausfinanziert“, kommentiert die heimische Bundestagsabgeordnete. Sie weist darauf hin, dass NRW mit fast zwanzig Prozent der Anteile am BVWP sehr gut abschneide, auch deshalb, weil es hier einen großen Nachholbedarf gebe.

Giousouf: „Für die Menschen in unserer Region, die täglich im Stau stehen, ist es nicht nachvollziehbar, wenn der Bund jetzt ausreichend Mittel zur Verfügung stellt, diese aber nicht verbaut werden.“ Sie geht daher davon aus, dass die Projekte im „vordringlichen Bedarf“ jetzt auch weiter geplant und umgesetzt werden. „Das Land ist nun am Zuge“, so die Hagener Bundestagsabgeordnete abschließend.

Körnerkissen ging in Flammen auf

mikrowelle

Hagen. Weil ein Körnerkissen am Donnerstagmorgen in Flammen aufgegangen
ist, mussten zwei Menschen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Die 57-jährige Mieterin einer Wohnung in der Frankfurter Straße
wollte gegen 10.30 Uhr das Kissen in der Mikrowelle erhitzen.
Plötzlich fing es Feuer und entzündete auch die Mikrowelle. Die
alarmierte Feuerwehr hatte den Brand sehr schnell unter Kontrolle.
Durch den Rauch erlitten die Mieterin sowie ein 9-jähriger Junge
leichte Vergiftungen. Beide wurden vorsorglich in ein Hagener
Krankenhaus gebracht. Ein Gebäudeschaden entstand nicht.

UPDATE | 10 Verletzte bei Großbrand in Herdecke

Großbrand in Herdecke – Warnung aufgebhoben

Herdecke. Der Großbrand in Herdecke ist weitestgehend
gelöscht. Es beginnen jetzt umfangreiche Nachlöscharbeiten in dem
alten und verwinkelten Gebäude. Die Rauchentwicklung hat stark
abgenommen. Es ist lediglich noch eine Geruchsentwicklung im
Stadtgebiet wahrnehmbar. Die Warnung, Fenster und Türen geschlossen
zu halten und sich in Gebäuden aufzuhalten, ist aufgehoben. Erste
überörtliche Feuerwehrkräfte rücken bereits ein.

Während der Löschmaßnahmen wurden durch Spezialkräfte der
Feuerwehr Dortmund an acht Stellen im Stadtgebiet die
Schadstoffmessungen durchgeführt. Die Konzentration der Schadstoffe
blieb dabei, soweit überhaupt messbar, weit unterhalb der
Gefahrengrenze. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht daher nicht.

 

Herdecke. In Herdecke steht seit heute Morgen um 7:30 Uhr
eine rund 100 Jahre alte Villa in Vollbrand. Die ersteintreffenden
Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herdecke fanden zwar mehrere
Personen vor dem Gebäude vor, mussten jedoch noch drei Menschen aus
dem Gebäude retten. Insgesamt wurden bei dem Brand zehn Personen
verletzt, vier davon schwer. Sie werden in Krankenhäusern versorgt.

Aufgrund der alten Gebäudestruktur breitete sich das Feuer in dem
als Augenarztpraxis und Wohnhaus genutzten Gebäude rasant aus. Die
Feuerwehr ist zurzeit mit rund 90 Kräften aus dem gesamten
Ennepe-Ruhr-Kreis und aus Dortmund im Einsatz um die Nachbargebäude
vor den Flammen zu schützen. Dazu werden im Moment ca. 4.000 Liter
Wasser in der Minute eingesetzt.

 Anwohner werden aufgefordert vorsichtshalber Fenster und Türen
geschlossen zu halten, da von dem Brand eine enorme Rauchwolke
ausgeht. Innerhalb von Gebäuden besteht für die Bevölkerung jedoch
keinerlei Gefahr. Die Feuerwehr ist derzeit mit speziellen
Messfahrzeugen im Einsatz, um die Schadstoffbelastungen zu überwachen
und notfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Der Feuerschutz für das Herdecker Stadtgebiet wird während des
Einsatzes von der Feuerwehr Witten sichergestellt, die an der
Herdecker Wache in Bereitstellung gegangen ist.

Nach jetzigem Kenntnisstand ist der Brand unter Kontrolle, jedoch
noch lange nicht endgültig gelöscht. Der Einsatz wird wahrscheinlich
noch bis zum Nachmittag andauern.