Phoenix Hagen sammelt ausreichend Sponsorengelder ein

Die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA hat aktuell Finanzierungszusagen von Sponsoren in der Höhe von 231.000 Euro vorliegen. Da aufgrund des Lizenzentzugs durch die easyCredit Basketball Bundesliga der Spielbetrieb von Phoenix Hagen mit sofortiger Wirkung eingestellt werden musste und somit keine für den Spielbetrieb erforderlichen Kosten anfallen, ist es möglich, den Betrieb der gGmbH sowie den kompletten Prozess der Vorbereitung auf die nächste Saison zu finanzieren. Das umfasst unter anderem die Sponsorenakquisition, die Kosten für das Planungsteam sowie den Aufbau eines neuen ProA-tauglichen Teams.

„Wir freuen uns über diesen wichtigen Zuspruch“, sagt Patrick Seidel, Geschäftsführer der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA. „Damit können wir unseren Weg nun konsequent weiterverfolgen und wahren die Chance, im kommenden Jahr Profibasketball in Hagen anzubieten.“ Auf der Grundlage der frischen Sponsorengelder und des mit dem vorläufigen Sachwalter abgestimmten weiteren Vorgehens hat das zuständige Amtsgericht in Hagen heute auf Antrag des Klubs hin das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet.

„Mit dem Beschluss des Amtsgerichts haben wir eine entscheidende Hürde genommen“, sagt Restrukturierungsberater Dr. Dirk Andres von der Kanzlei AndresPartner. Denn für die Umsetzung des Vorhabens muss die GmbH & Co. KGaA, die einzig und alleine im nächsten Jahr für Hagen eine ProA-Lizenz beantragen kann, erhalten werden. Das ist nun weiterhin möglich.

Wie bereits diese Woche am Montag, den 28. November 2016 bei der Sponsorenversammlung in Hagen angekündigt, beabsichtigt die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA den Geschäftsbetrieb in der Eigenverwaltung weiterzuführen, um für die Saison 2017/18 eine Lizenz für die 2. Basketball Bundesliga ProA zu beantragen.

Hintergrund:

Die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA, Betreibergesellschaft des Basketball-Bundesligisten Phoenix Hagen, hatte am 19. Oktober 2016 beim zuständigen Amtsgericht in Hagen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht hatte dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Damit nutzt die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA die seit dem 1. März 2012 geltenden rechtlichen Möglichkeiten, die zur Restrukturierung und Sanierung erforderlichen Maßnahmen in eigener Verantwortung zu entwickeln und umzusetzen. Unterstützung erhält der Klub von den erfahrenen Restrukturierungsexperten Dr. Dirk Andres und Andreas Budnik von der Kanzlei AndresPartner, die mit ihrem Team bereits zahlreiche Sportvereine erfolgreich durch die Krise begleitet haben. Mit der Eröffnung der Insolvenz in Eigenverwaltung hat das Amtsgericht Hagen am 1. Dezember 2016 Rechtsanwalt Dr. Jan Janßen zum Sachwalter bestellt, dessen Aufgabe es ist, die Geschäftsführung während des Sanierungsprozesses zu überwachen und Gläubigerinteressen zu wahren.

Am 30. November 2016 hatte der Lizenzligaausschuss der easyCredit Basketball Bundesliga der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA als Träger von Phoenix Hagen aufgrund einer fehlenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen.

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