The Spirit of ireland in der Stadthalle Hagen

THE SPIRIT OF IRELAND – Die unvergessliche Irish Dance Sensation: Rasant, temporeich, pulsierend und sexy! Eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer Livemusik.
Freitag, 10.02.2017
The Spirit of ireland
– Best Irish Dance & Live Music –
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt ab € 29,90
Veranstaltungsort: Stadthalle Hagen, Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen
Die unvergessliche Irish Dance Sensation: Rasant, temporeich, pulsierend und sexy! Eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer Livemusik. THE SPIRIT OF IRELAND ist die Produktion des erfolgreichen Produzenten Michael Carr. Mit 14 Tänzern und Musikern on Stage.
Die live getanzte Show vereint die besten irischen Stepptänzer, herausragende Musiker und erstklassigen Gesang. Die Show ist die Visitenkarte Irlands mit natürlichen und ursprünglichen Elementen, die die Zuschauer seit vielen Jahren weltweit begeistert. Wenn die Tänzer in schwindelerregendem Tempo und der rhythmischen Kraft des klackenden Stepptanz-Geräusches das Publikum elektrisieren, wird jeder in den verführerischen Strudel der Show hineingezogen. Vollendete Körperbeherrschung und synchrone Tanzperfektion in einer Schnelligkeit, die für das menschliche Auge kaum nachvollziehbar ist. Außerdem mitreißende Percussioneffekte im Wechsel von Stepptanz und Trommel. Und alles LIVE! Last but not least: Die typisch-ursprüngliche IRISH LIVE Band! Im Unterschied zu fast allen anderen Irish Dance Produktionen kommt hier nichts aus der Konserve. Seien es die mythischen Klänge der Uilleann Pipes, die melodischen Linien des Akkordeons, die rhythmischen
Riffs der Gitarre, das sanfte Schwingen vom Piano oder die wilden und mitreißenden Melodien der irischen Fiedel und Flöte.
Die Ruhrnachrichten titeln: „Eine perfekte Show“, die Westfälische Rundschau schreibt:“ Brillante Steppshow mit viel Musik“ und die Schwäbische Zeitung resümiert:“Eine Welle der Begeisterung geht durchs Publikum“. So zieht sich auch die Begeisterung der Presse wie ein roter Fadendurch die gesamte deutsche Medienlandschaft.
In THE SPIRIT OF IRELAND lebt wahrlich der Geist Irlands und ist ein außergewöhnliches Showerlebnis. Weltweit begeistert The Spirit of Ireland seit Jahren Millionen von Menschen, jung und alt und ist ein Fest für die Sinne. Ausverkaufte Häuser, Jubel, Standing Ovation beweisen, dass THE SPIRIT OF IRELAND immer wieder den Nerv der Zeit trifft und die Menschen berührt. Freuen Sie sich auf einen irischen Abend!
Weitere Infos zur Show unter www.the-spirit-of-ireland.de oder www.miroentertainment.de
Tickets und weitere Infos erhalten Sie bei der Stadthalle Hagen Tel. 02331 / 3450, bei Hagen Information Tel. 02331 / 80 999 80, beim Kundencenter am Graf-von-Galen-Ring, beim Wochenkurier in der Körnerstr., beim WP/WR-Leserladen auf dem Hohenzollernring, bei www.westticket.de Tel. 0211 / 274 2000, bei www.eventim.de Tel. 01806 / 533 933 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
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ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 20. November findet um 11 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Fotorealismus – 50 Jahre hyperrealistische Malerei“ statt. Das Osthaus Museum zeigt 70, zum Teil großformatige Werke fotorealistischer Künstler. Drei Generationen von Fotorealisten werden vorgestellt mit Werken von 35 Künstlern, unter ihnen Stars wie: Charles Bell, Chuck Close, Don Eddy, Richard Estes, Franz Gertsch oder Ralph Goings. Die Fotorealisten widmeten sich dem schönen Schein des modernen Alltags, der überbordenden Konsumwelt der damals noch unbedrohten Lebenswelt der USA und ihrer spiegelnden Welt der Oberflächen. Reflektierende Schaufenster, knallbunter Plastikkitsch, chromglänzende Limosinen gehörten zu den bevorzugten Motiven der Fotorealisten. Ihre Motive fingen sie mithilfe von Fotokameras ein und kreierten mit Pinsel oder Spritzpistole gemalte Illusionen, wie: Grelle Porträts, knallbunte Spielzeugtiere, leuchtende Innenflächen von Flipperautomaten, polierte Oberflächen von Harley-Davidson-Choppern, Frontpartien von VW-Käfern, Innenleben von Straßenkreuzern, Cowboys bei der Arbeit, Ketchup-Flaschen im Schnellrestaurant und vieles mehr. All diese Motive verbinden wir heute – nach 50 Jahren der Entstehung dieser Kunst – mit Amerika. Der schöne Schein war die Wirklichkeit der damaligen Vereinigten Staaten. Den Fotorealisten ging es jedoch nicht um die Dokumentation der Wirklichkeit, sondern um die Wirkung ihrer Motive, die ja aus der Fotografie stammten. Und diese Wirkung wurde erreicht, indem sich diese Künstler technisch und inhaltlich spezialisierten. Technische Meisterschaft und Virtuosität sind Voraussetzungen, um solch eine detailgetreue Malerei hervorzubringen. Bewusst verzichten die Künstler auf ihre persönliche Handschrift. Von weitem erscheinen diese Bilder wie Fotografien, von nahem erkennt man die Malerei auf Leinwand. Diese faszinierende Wirkung, die von diesen Werken ausgeht, begeistert heute noch viele Kunstliebhaber.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Mantastic SIXXPAXX – 10 Men – 10 Dreams – Donnerstag, 15. Dezember 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen

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Das heißeste Feuerwerk des Jahres beginnt. Die hinreißenden Männer der SIXXPAXXS füllen die Stadthallen Deutschlands mit kreischenden und johlenden Frauen. Mit ihrer Show „Mantastic SIXXPAXX“ kommen die Tänzer nach Hagen. Das bedeutet Schminkspiegel zusammenklappen und die guten Manieren vergessen.

Menstrip – das bedeutet in dem Fall nicht nur simples ausziehen. Die SIXXPAXX begeistern ihr Publikum mit viel mehr. Sie bieten eine moderne Bühnenshow aus Akrobatik, Erotik, Gesang, Tanzchoreografien, Pole- und Breakdance Einlagen. Ob als Matrosen, Bauarbeiter oder Rettungsschwimmer in 18 Teilshows bringen die Jungs mit viel Sexappeal Frauenherzen zum Höherschlagen. Ein Vergleich zu den Chippendales ist da schnell gezogen. Allerdings ist ihre Show „moderner, tänzerischer und akrobatischer“, so Bastian Maan, einer der Tänzer der SIXXPAXX. Ihr Programm steht für Professionalität, Ästhetik, Charme und vor allem für eine herausragende akrobatische Show und erstklassiges Entertainment. Jeder einzelne der Traummänner ist Künstler und bringt individuelle Fähigkeiten mit in die Gruppe. Auch die Zuschauerinnen können die Show mitbestimmen, so wird immer mal wieder eine von ihnen auf die Bühne geholt.

Bereits seit Oktober 2015 touren die Tänzer durch ganz Deutschland und konnten dabei schon so manches Frauenherz zum Schmelzen bringen.

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 33 Euro inklusive aller Gebühren in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter http://www.eventim.de.

Messe „Inklusion leicht gemacht – Wege in Arbeit und Ausbildung“

Erstmalig findet am Donnerstag, 08.12.2016, von 11 bis 14 Uhr eine Messe der für die Inklusion verantwortlichen Netzwerkpartner aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis im großen Hörsaal der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), Bahnhofstr. 18 in Hagen, statt. Bei der Eingliederung behinderter Erwachsener in den Arbeitsmarkt und behinderter Jugendlicher in den Ausbildungsmarkt spielt die Zusammenarbeit der Akteure eine große Rolle. So werden sich die Kammern, der Landschaftsverband Westfallen
Lippe (LWL), die Integrationsämter, der Integrationsfachdienst Hagen/EN, das Forschungsinstitut der Ev. Stiftung Volmarstein, die agentur mark und alle Fachdienste der Agentur für Arbeit präsentieren.

Behinderte Menschen, Unternehmen, Bildungsträger und interessierte Bürger
haben mit dieser Messe Gelegenheit, einen Überblick über die Angebotsvielfalt und die Fördermöglichkeiten zu bekommen“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.
Hierzu haben wir zahlreiche
Kunden und die SIHK viele Unternehmen eingeladen.“

Die Börse findet anlässlich der bundesweiten Woche der Menschen mit Behinderung statt. Nähere Informationen geben Hamit Cansiz von der Arbeitsagentur (02331 / 202-489) und Christian Münch von der SIHK (02331 / 390-302).

Der barrierefreie Zugang zur Veranstaltung ist sichergestellt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 27. November findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Karel Appel – Der abstrakte Blick“ statt. Karel Appel ist der wichtigste niederländische Künstler der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. 2016 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Das Hagener Emil Schumacher Museum präsentiert aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Karel Appel Foundation, Amsterdam, sowie dem Gemeentemuseum, Den Haag, einen neuen Blick auf das international bedeutende Werk. Insbesondere mit der Kunst der Fünfzigerjahre und der Künstlergruppe CoBrA verbunden, erstreckt sich das Œuvre des Malers über mehr als sechs Jahrzehnte. Die Einzelausstellung des von Emil Schumacher sehr geschätzten Zeitgenossen beleuchtet sein Werk aus überraschenden Blickwinkeln neu. Appels eigenständige Interpretationen klassischer Themen wie Akt, Porträt, Landschaft und Stadtansichten zeigen den abstrakten Blick des Künstlers auf die gegenständliche Welt.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Samstag, den 26. November findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Thomas Baumgärtel – 30 Jahre Bananensprayer“ statt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums zeigt das Osthaus Museum über 50 Werke des Bananensprayers. Die Kunstbanane ist zu finden an den Fassaden von Museen, Galerien, Ateliers, Messehallen u.v.m. Thomas Baumgärtel hat eine Ikone für die Kunstwelt geschaffen, deren Sprache international verstanden wird: von New York bis Moskau, von Paris bis Hagen. Mittlerweile befinden sich rund 4000 Bananen an deutschen und internationalen Kunsthäusern. Alle Häuser werden von Thomas Baumgärtel ausgesucht und als Orte für Zeitgenössische Kunst geadelt. Die Kunst von Thomas Baumgärtel ist umfassend: sein intermediales Werk bezieht Zeichnungen, Druckgrafiken, Wandmalerei, Collagen und Objektkunst. Politische Inhalte sind ihm alles andere als fremd. In seinen Aktionen und Happenings prangte er mal die Doppelmoral der Kirche an, protestierte gegen den internationalen Waffenhandel und äußerte sich im letzten Jahr zu den Terrorakten in Paris.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM ZU THOMAS BAUMGÄRTEL  – AndersSehen

Am Samstag, den 26. November bietet das Junge Museum von 11.30 bis 13.30 Uhr einen Workshop zu der Ausstellung von Thomas Baumgärtel an. Nach einem inspirierenden Rundgang durch die Ausstellung mit dem Hagener Künstler Nuri Irak wird ein eigenes Motiv entworfen, das als Schablone oder Stempel umgesetzt und verwendet wird. Anstelle der „Banane“, die das Markenzeichen des Künstlers ist, wird in den Workshop der Arbeitsweise von Thomas Baumgärtel nachgespürt und das eigene, entworfene Markenzeichen zur Erstellung individueller Kunstwerke eingesetzt.
An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder -vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

Das Phantom der Oper – Neu-Inszenierung mit Deborah Sasson – Freitag, 13. Januar 2017, 20 Uhr – Hagen Stadthalle

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Auf über 300 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ des Autoren-Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Damit ist diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l’Opéra“ entstand, eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas.

Es ist ein Musical, das sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes abhebt: Die Texte der Autoren halten sich viel näher an die Romanvorlage und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, sind bekannte Opernzitate eingebunden.

Modernste 3D-Videotechnik kreiert eine perfekte Bühnenillusion, die es ermöglicht, fließende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen zu schaffen sowie Bilder vom Ballsaal der Oper, von Künstlergarderoben, vom Friedhof, von geheimen Gängen und nicht zuletzt vom See und von den geheimen Gemächern des Phantoms tief unter der Oper entstehen zu lassen.

Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der u.a. in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Weiterhin wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor Peter Moss zusammengestellt, spielt die Musik live.

Zum Inhalt:

Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet  als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 39,95 Euro inklusive Gebühren, erhöhte Abendkassenpreise, in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.eventim.de.

 

Wo Origami zu Literaturart wird – Autorin präsentiert Literatur im Faltpapier-Gewand

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Irgendwann im letzten Winter hatte Autorin Birgit Ebbert es satt, ewig auf gedruckte Bücher zu warten. Sie begann nach Wegen zu suchen, ihre Texte anders zu präsentieren und landete doch wieder beim Papier. Mit ihrer Literaturart hat sie das Papierfalten ganz neu interpretiert. Bei ihr werden Texte nicht nur auf Papier gedruckt, sondern in und mit Origami-Papier präsentiert. „Literaturart“ nennt sie ihre Werke, für die sie vergangene Falts- und Bastelfähigkeiten reaktiviert und weiterentwickelt hat. Die ersten Ergebnisse sind derzeit in einer Ausstellung in einem Hagener Theater zu sehen und im Internet unter http://www.literaturart.de.

Ich merke an mir, dass ich weniger gedruckte Bücher lese und ich war früher fast büchersüchtig“, verrät die Wahlhagenerin, die ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Krimis, Ratgebern, Lernhilfen und Auftragsgeschichten verdient. „Aber heute fehlt mir oft die Muße, um mich in lange Romane zu vertiefen. Lieber denke ich über einen kurzen Text nach.“ Erich Kästner, über den Birgit Ebbert promoviert hat, nannte seine kurzen Texte Epigramme, andere sprachen von Miniaturen, die Hagener Autorin bezeichnet ihre Texte als „Subset“. „Jedes Wort in dem Gedicht oder Satz ist eine Untermenge, ein Subset, des Titels“, verrät sie das Rezept ihrer Texte. So wirken ihre Gedichte teils irritierend, weil der Satzbau

manchmal aufgebrochen wird, aber sie passen zur Präsentation. Manche Titel ergeben sich aus Musiksongs, die ich mag wie „Augen zu“ von Extrabreit-Gründer Stefan Kleinkrieg, andere entstehen, weil sie beim Anblick des Faltpapiers eine Idee hat wie das Gedicht „Sternenhimmel“. Die Texte sind Teil der Bilder, die aus vielen gefalteten Elementen bestehen. „Ich falte auch Kraniche, Schmetterlinge oder Schiffe, aber besonders gefallen mir klare Formen und Muster, die der Erfinder der Kindergärten, Friedrich Fröbel, Schönheitsformen genannt hat“, beschreibt die Autorin, die vor Jahren Pädagogik studiert hat, ihren Ansatz. „Ich habe die Formen aus dem Buch von Fröbel herausgesucht, damit experimentiert und eigene Varianten entwickelt.“

Durch die Faltung bekommen ihre Bilder einen 3-D-Effekt, der die Blicke auf sich zieht und damit auf die Texte. „Da haben Sie etwas Einzigartiges geschaffen!“ und „Das ist einfach genial“, waren Stimmen, die bei der Eröffnung der Ausstellung zu hören waren. Das ermutigt die Autorin mit Faible für Origami und Papierfalten zum Weitermachen. Papier stapelt sich schon bei ihr und Freunde sammeln bereits, denn eigentlich – so hatte sie es vor – sollte vor allem Altpapier aus Katalogen und Kalendern für ihre Werke genutzt werden. Das kann ja noch werden, vielleicht sogar bei den Workshops zur Literaturart, die sie für 2017 ins Visier genommen hat. Am liebsten passend zur nächsten Ausstellung, für die sie bereits erste Angebote hat. „Aber ich freue mich über weitere Möglichkeiten, meine Ideen zu präsentieren, es wird auf jeden Fall immer etwas Neues sein“, verspricht sie und wenn man das dicke Buch mit Ideen anschaut, das neben dem Schreib- und Basteltisch liegt, darf man davon ausgehen, dass sie ihr Versprechen hält.

Drittes Kammerkonzert am Sonntag

… 27. November 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Fabelhaft“

Programm: Igor Strawinsky: „Die Geschichte vom Soldaten“

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Im dritten Kammerkonzert unter dem Titel „Fabelhaft“ am Sonntag, 27. November 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, gibt es ein kleines konzertantes Musiktheater zu erleben. Der russische Komponist Igor Strawinsky schuf 1917 in Zusammenarbeit mit dem Dichter Charles-Ferdinand Ramuz ein Musiktheaterwerk für kleines Ensemble: Die Geschichte vom Soldaten“. Darin tauscht ein Soldat mit dem Teufel seine Geige gegen ein Buch, das große Reichtümer verspricht. Zwar wird er schließlich tatsächlich reich, aber trotzdem nicht glücklich. Lieber möchte er mit seinem Geigenspiel eine kranke Prinzessin heilen. Wird es ihm gelingen?

Bei diesem Projekt treten Musiker des Philharmonischen Orchester Hagen – Katharina Eckert (Violine), Alex Friedemann (Trompete), Antje Haury (Kontrabass), Martin Kraus (Posaune), Mario Krause (Fagott), Heiko Schäfer (Schlagzeug) und Alexander Schwalb (Klarinette) – gemeinsam mit Werner Hahn als Sprecher auf. Die musikalische Leitung hat Andrey Doynikov.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem „Porträt Christian Rohlfs“ (1919) des 1880 in Krefeld geborenen Malers, Zeichners, Grafikers und Kunsthandwerkers Heinrich Nauen beschäftigt, der zu den bedeutendsten Vertretern des „Rheinischen Expressionismus“ gehört.


Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Besonderer Moment in der Trauer um ein Kind

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© Kristina Hussmann

„Zünde ein Licht an für ein verstorbenes Kind“ – das ist die Idee hinter dem Candle Lighting Day, der weltweit jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember, in diesem Jahr also am 11. Dezember, begangen wird. In der Ev. Pauluskirche, Gutenbergstraße 18 in Hagen, findet an diesem Tag um 16 Uhr wieder ein Gottesdienst für verstorbene Kinder statt – ein Stunde früher als in den Jahren zuvor. Während des Gottesdienstes bieten die Organisatoren auch eine Kinderbetreuung für Geschwisterkinder in der Sakristei der Kirche an. „Im Gottesdienst wird viel Raum für das Erinnern sein. Neben dem Chor Living Voices wird das Jugendtheater Hagen den Gottesdienst mitgestalten“, sagt Pfarrer Jürgen Krullmann. „Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen und neben Informationsmaterial die Möglichkeit zum Austausch.“

„Uns ist ganz besonders wichtig, dass es um alle Angehörigen geht, die ein Kind verloren haben“, erklärt Krullmann, der als Pfarrer auch Krankenhausseelsorger am Allgemeinen Krankenhaus Hagen (AKH) ist. „Es war zum Beispiel schon ein Ehepaar dabei, dessen Kind vor inzwischen 43 Jahren gestorben ist“, erinnert er sich. „Aber auch Familien, die sich schon vor der Geburt von einem Kind trennen mussten, finden in dem Gottesdienst einen Platz, an dem den Kindern in sehr besonderer Weise gedacht wird.“

So unterschiedlich die einzelnen Geschichten der Menschen sind, was bei dem Gottesdienst am Candle Lighting Day für alle gleich sei: „Es gibt einen Platz, einen hervorgehobenen Moment für die Trauer und die Erinnerung.“ So wird während des Gottesdienstes für jedes Kind eine Kerze angezündet. In einem Gedenkbuch können die Namen der Kinder festgehalten und dann auch verlesen werden. „Wir laden alle Betroffenen ganz herzlich ein, auf diese Weise an die Kinder zu denken“, so der Seelsorger.

Den Gottesdienst organisieren neben dem Seelsorge-Team des AKH und dem Kinderhospiz Sternentreppe auch der „Treffpunkt verwaister Eltern“, zu dem Familien und auch Mitarbeiterinnen der Kinderintensivstation der Klinik gehören. Christiane Eyring ist eine von ihnen. Als Kinderkrankenschwester begleitet sie sterbenden Kinder und ihre Angehörigen. „Wenn uns die Familien verlassen, bleibt immer das Gefühl, dass es noch etwas danach geben muss“, sagt sie. „Zeit und Raum für Kontakt zu Menschen, die Gleiches erlebt haben.“

„Bei uns auf der Station versuchen wir, den Abschied von den Kindern zu gestalten“, so Fachkinderkrankenschwester Elvira Vorberg. Eine Schwester sei freigestellt, um ausschließlich für das Kind und die Familie da zu sein. Hand- und Fußabdrücke, eine Erinnerungskette oder einen Holzstern nehmen die Familien aus der Klinik mit nach Hause. „Aber alles, was dann geschieht, können wir von hier aus nicht mehr beeinflussen“, ergänzt Christiane Eyring. „Die Familien brauchen aber oft auch noch Jahre später Unterstützung. Das Kind bleibt ja ein Teil der Familie.“ Die Trauer sei ein langer Prozess, weiß auch Pfarrer Jürgen Krullmann. „Aber Menschen, die nicht unmittelbar betroffen sind, vergessen das. Andere Familien mit gleicher Geschichte aber haben Verständnis für die Gefühle und Ängste und auch dafür, wie sich das Leben verändern kann.“ Aus diesen Gedanken seien sowohl der Gottesdienst als gemeinsamer Ort des Erinnerns und Trauerns und der Treffpunkt entstanden.

Die Gruppe kommt vier Mal im Jahr zusammen, an jedem ersten Freitag in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober um 20 Uhr im Gemeindehaus der Pauluskirche. Das erste Treffen in 2017 findet am Freitag, 6. Januar, statt. Neben einem Mitglied der Krankenhausseelsorge ist auch immer eine Schwester der Kinderintensivstation des AKH dabei. „Der Treffpunkt schafft einen Raum und eine Zeit, um offen über Gefühle, Ängste und Sorgen zu sprechen“, sagt Kerstin Blankenburg, die zwei ihrer Kinder während der Schwangerschaft verloren hat. „Natürlich wird nicht nur geweint, sondern auch viel gelacht.“ Niemand sei verpflichtet. „Manche kommen nur ein oder zwei Mal, andere bleiben dabei und tragen die Gruppe mit – das ist ganz individuell und auch so gewollt.“ Weitere Informationen gibt es über die E-Mail-Adresse treffpunkt-eltern@gmx.de.

Tochter Zion – Adventssingen in der Hagener Marienkirche

 

 

Am 1. Adventssonntag (27.11.) findet wieder um 16.30 das traditionelle Adventssingen in der Marienkirche statt.

Der Nachmittag wird gestaltet von dem Chor der Grundschule Emst, dem Chor und dem Orchester der Overbergschule, dem Chor der Karl-Ernst-Osthaus Grundschule und von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen.

Die Gesänge werden mit der Orgel begleitet von Christoph Gelse und Simon Schuttemeier und mit der Trompete von Ernst Ruhwedel.

Spannende Kinderprogramme im Museum Wasserschloss Werdringen im Advent

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Weihnachtseinkäufe erledigen, Vorbereitungen treffen, es gibt so viel zu erledigen vor dem Fest. Doch was machen die Kinder? Wie wäre es mit einem interessanten Nachmittag im Museum. An zwei Adventssamstagen bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle Kindern einen tollen Nachmittag mit unterschiedlichen Programmen.
Den Auftakt macht am Samstag, 26. November, „Prinzessin im Schloss“ für Mädchen von fünf bis neun Jahren. In tolle Kleider gehüllt schweben die kleinen Prinzessinnen durchs Museum und tauchen ein in die Welt der Mädchen und Frauen im Mittelalter. Sie basteln sich ein schönes Krönchen, stellen aus Wachs und Honig ein pflegendes Lippenbalsam her und schreiben mit Feder und Tinte. Zwischendurch gibt es noch ein lustiges Spiel und Zeit für einen keinen Imbiss, den jedes Kind selbst mitbringt. Die Kinder werden von 14 bis 17 Uhr betreut und unterhalten, so dass für die Eltern Zeit bleibt, die Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Das dreistündige Programm kostet inklusive Eintritt 10 Euro pro Kind. Am Samstag, 3. Dezember, steht ein Ausflug in die Steinzeit an. Wie haben die Menschen in der Steinzeit gelebt und wie haben sie sich ihre Waffen und Werkzeuge hergestellt? Das erfahren Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren beim Workshop „Steinzeitmesser herstellen“. Zwischendurch gibt es noch Zeit für einen kleinen Imbiss, den sich jedes Kind selbst mitbringen muss. Dieses Programm kostet inklusive Eintritt auch 10 €. Anmeldungen sind unter Telefon 02331/207-2740 für beide Angebote erforderlich.

Theaterstück zur Integration: „Oh Gott, die Türken integrieren sich“

„Oh Gott, die Türken integrieren sich“. So lautet der Titel eines Theaterstücks des Ulmer Theaters „ulüm“, das am Sonntag, 18. Dezember, um 15 Uhr im Ricarda-Huch-Gymnasium, Voswinckelstraße 1, aufgeführt wird. Das Stück beleuchtet auf humorvolle Art nicht nur das Integrationsproblem, sondern betont auch, dass Deutschland ein Einwanderungsland und die Vielfalt der verschiedenen Migranten ein Reichtum für diese Gesellschaft ist. Veranstalter ist der DTB Hagen in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen.

Ein Dankeschön an alle ehrenamtlich Engagierten in Wetter

 

 

In Wetter (Ruhr) steht der Internationale Tag des Ehrenamts, der 5. Dezember, ganz im Zeichen der Ehrenamtskarte. Gefeiert wird dieser Abend mit allen Ehrenamtskarten-Inhabern ab 19 Uhr im Gemeindesaal der kath. Gemeinde St. Liborius, Am Leiloh 9, in Wengern. Neben kleinen kulinarischen Köstlichkeiten können sich die Gäste auf ein kulturelles Rahmenprogramm freuen.

Seit nunmehr sieben Jahren wird die goldene Karte an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben, die sich für das Gemeinwohl im besonderen Maße einsetzen. Als Dank dafür gibt es hier vor Ort, aber auch in zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens, Vergünstigungen. Das kann ein Rabatt beim Einkauf, ein vergünstigter Eintritt oder auch die Berechtigung, an einer Sonderveranstaltung teilzunehmen, sein. Für den Erhalt der Karte müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Das Ehrenamt muss seit mindestens zwei Jahren mit einem Zeitaufwand von mindestens fünf Stunden pro Woche -oder durchschnittlich 250 Stunden im Jahr- ausgeübt werden, und der Engagierte darf für seine Tätigkeit keine Aufwandsentschädigung bekommen. Der Antrag kann bei der Koordinierungsstelle BürgerEngagement in der Stadtverwaltung gestellt werden. Das Formular ist auf der städtischen Homepage unter Bürgerservice/Anliegen A-Z/ Ehrenamtskarte hinterlegt. Nähere Informationen bekommen Sie bei Marietta Elsche, Tel. 840432 oder marietta.elsche@stadt-wetter.de. Anträge, die bis zum 30. November eingehen, können für die Veranstaltung noch berücksichtigt werden.

Doch nicht nur die Ehrenamtskarte wird an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. Bereits zum dritten Mal wird der Lions Club Wetter (Ruhr) an einen besonders Engagierten, eine besonders Engagierte oder auch an eine Gruppe einen Förderpreis für herausragendes Bürger-Engagement überreichen.