Theater Hagen: Ein Licht am Ende des Tunnels!

Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH hat sich in seiner heutigen Sitzung intensiv mit der aktuellen Situation des Theaters beschäftigt. In konstruktiver Atmosphäre verständigte sich der Aufsichtsrat auf die vorgeschlagene Verfahrensweise, die Aufstellung des Spielplans 2017/18 umgehend voranzutreiben. Dadurch wird sichergestellt, dass auch in der Spielzeit 2017/18 in allen Sparten ein attraktives und abwechslungsreiches Programm angeboten wird.
Breiten Raum nahm erwartungsgemäß die Beschäftigung mit der Situation bei der Kandidatenfindung für die Intendanz ein. Der Aufsichtsrat hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass führende Persönlichkeiten der deutschen Theaterlandschaft dem Hagener Theater ihre Unterstützung im laufenden Bewerbungsprozess angeboten haben.

Inklusiver Adventsmarkt – Ev. Stiftung Volmarstein baut Barrieren ab

Der inklusive Adventsmarkt am kommenden Wochenende in Wetter-Volmarstein ist eine besondere Veranstaltung: Dieser vorweihnachtliche Markt ist nämlich der Treffpunkt für Menschen ohne und mit Behinderungen aus der gesamten Region.

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Über 80 Stände werden auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein aufgebaut. Und die Stiftung als Veranstalter sorgt diesmal für ein neues Stück Barrierefreiheit: Jeder Stand, der Getränke oder Lebensmittel verkauft, erhält eine bebilderte Speisekarte. So können auch Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung gar nicht oder nur eingeschränkt sprechen können, ihre Bestellung per Fingerzeig abgeben. Das verschafft ihnen ein wichtiges Stück Eigenständigkeit. Außerdem liegt für Menschen mit Lernbehinderungen, die Schwierigkeiten beim Lesen haben, ein bebilderter Lageplan auf dem Gelände aus.

„Es ist stets ein tolles Miteinander, es herrscht eine besondere Stimmung“, sagt Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Stiftung, mit Blick auf die inklusive Idee, die hinter dem Volmarsteiner Adventsmarkt steckt. Ein außergewöhnliches Stück Inklusion ist auch das Musical „Stern STUNDE“. Menschen mit und ohne Behinderung haben in dieses Projekt viel Herzblut gesteckt. Vorführungen finden an beiden Tagen um 17 Uhr in der Martinskirche statt.

Der Adventsmarkt hat am Samstag, 26. November von 14 Uhr bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zum Auftakt spielt am Samstag stets der örtliche Posaunenchor.

„Kalif Storch“ – Märchen zur Weihnachtszeit nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf

Uraufführung: Samstag, 26.11. 2016, 17 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

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Am Samstag, 26.11. 2016, findet mit Beginn um 17 Uhr die Uraufführung des diesjährigen Märchens zur Weihnachtszeit im Theater Hagen (Großes Haus) statt: „Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf.

Chasid, der Kalif von Bagdad, lacht gern, ist herzlich, gerecht, voller Tatendrang und sehr neugierig – kurzum: ein Herrscher, wie man ihn sich wünscht. Die Menschen der Stadt lieben ihn. Der Zauberer Kaschnur allerdings verabscheut den Kalifen aus eben diesem Grund. So setzt er alles daran, Chasid aus Bagdad zu vertreiben und seinen Sohn Mizra auf den Herrscherthron zu setzen. Als Händler verkleidet verkauft er Chasid und dessen Wesir Mansor ein geheimnisvolles Pulver, das den, der es schnupft, in ein beliebiges Tier verwandelt und ihm die Sprache der Tiere verständlich werden lässt. Nur darf man, solange der Zauber andauert, keinesfalls lachen, sonst vergisst man das Zauberwort »mutabor« und muss auf ewig ein Tier bleiben. Voller Neugier versuchen Chasid und Mansor das Pulver und – werden zu Störchen! Jedoch müssen sie über die hölzernen Tanzversuche ihrer neuen Artgenossen, die sie aus der Ferne beobachten, so herzhaft lachen, dass sie das Zauberwort vergessen. Tag und Nacht ziehen sie nun als Störche unglücklich umher, bis das Schicksal es gut mit ihnen meint und sie unerwartet Hilfe von einer Eule erhalten, die behauptet, eine verwunschene Prinzessin zu sein…

Wilhelm Hauffs „Kalif Storch“ ist 1826 im ersten Band seines Märchen-Almanachs erschienen und zählt neben „Der Geschichte vom kleinen Muck“ zu Hauffs orientalischen Märchen. Das Theater Hagen bringt diese zauberhafte Geschichte in einer Fassung von Werner Hahn auf die Bühne. Andres Reukauf hat die Musik dazu komponiert, die mit Hilfe vieler arabischer Klangeinflüsse die ZuschauerInnen an den Ort der Handlung, nach Bagdad und in den Orient entführt.

Wie in den vergangenen Jahren übernimmt auch dieses Mal wieder das bewährte Produktionsteam mit Intendant Norbert Hilchenbach (Regie), Andres Reukauf (Musik und Musikalische Leitung), Jan Bammes (Ausstattung) und Ricardo Viviani (Choreographie) die Umsetzung des Märchens zur Weihnachtszeit, dessen Realisierung wiederum großzügig von der Märkischen Bank unterstützt wurde.

Es spielen und singen: Annika Firley, Kristina Günther-Vieweg, Ellen Kärcher, Michael Klaus, Tobias Kramm, Angelika Linder, Oliver Müller, Emanuele Pazienza, Tillmann Schnieders, Jan Schuba sowie die Märchenband mit Gerrit Rentz (Saxophon), Marco Dafov (Schlagzeug), Andreas Müller (Bass).

Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „Kalif Storch“ produziert, die ab dem 26. November 2016 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

Für folgende Termine sind Karten erhältlich: 26.11. (17 Uhr), 29.11. (9 und 11.30 Uhr), 30.11. (11.30 Uhr); 3.12. (11.00 Uhr), 4.12. (16 Uhr), 5.12. (10 Uhr), 6.12. (9 und 11.30 Uhr), 7.12. (11.30 Uhr), 10.12. (11 Uhr), 11.12. (10, 13 und 16 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 und 11.30 Uhr), 14.12. (9 und 11.30 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (11 Uhr), 19.12. (9 und 11.30 Uhr), 20.12. (11.30 Uhr), 22.12. (10 Uhr), 25. 12. (16 Uhr).

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen im Stadtgebiet

Unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters, der Wohnungsaufsicht und der Polizei wieder verschiedene Häuser in den Ortsteilen Wehringhausen und Altenhagen aufgesucht.

Ziel der regelmäßigen Kontrollen ist es, unter anderem den Meldestatus der in den Häusern untergekommenen Familien zu überprüfen. Insgesamt wurden bei der aktuellen Kontrolle 304 gemeldete Personen überprüft, elf Personen wurden angetroffen, die nicht gemeldet sind. Deren Ausweisdokumente wurden eingezogen, um den Aufenthaltsstatus zu klären. Des Weiteren kommt es zu acht Zwangsabmeldungen, weil die Personen nicht mehr unter den gemeldeten Anschriften wohnhaft sind und sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. In insgesamt 67 Fällen werden Leistungseinstellungen geprüft. Darüber hinaus kommt es in zwei Fällen zu Aufenthaltsermittlungen. Die Kollegen der Polizei konnten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und einen Beobachtungs- und Feststellungsbericht in die Wege leiten.

Die beteiligten Behörden führen diese Kontrollen alle zwei bis drei Wochen durch, um den Überwachungsdruck zu erhöhen und weiteren Leistungsmissbrauch einzudämmen. Neben der Kontrolle von Ausweisen, Leistungsbezügen und Meldestatus überprüfen die städtischen Mitarbeiter unter anderem die Wohnsicherheit und Müllproblematik in den teils verwahrlosten Wohnungen und die Einhaltung der Schulpflicht.

Literaturart und Buchbindehandwerk beim Glühwein

Weihnachtstreff am 4. 12. im Theater an der Volme

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Erstmals wird es in diesem Jahr einen kleinen Weihnachtsmarkt im Theater an der Volme auf dem Elbersgelände geben. Am 4. Dezember von 16 bis 18 Uhr zwischen mörderischen Weihnachtsgeschichten und Ruhrpott-Komödie bieten die Hagener Autorin Birgit Ebbert und die Buchbinderei Gründer ganz besondere Geschenke zu Weihnachten an.

Die Idee entstand, als wir meine Ausstellung Literaturart geplant haben“, verrät Birgit Ebbert, wie es zu dieser Marktpremiere kam. Ihre Literaturart, die bis Ende des Jahres an den Wänden im Theater an der Volme zu sehen ist, vereint Texte mit Papier auf außergewöhnliche Weise. Dazu passen die Notizbücher und anderen Unikate, die Eileen Gründer in ihrer Buchbinderei herstellt. Die Werke der beiden Frauen, die die Liebe zum Papier und zum Falten verbindet, können beim Glühwein oder Kinderpunsch angesehen und gekauft werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Bücher von Birgit Ebbert signieren zu lassen und vielleicht falten die beiden das eine oder andere Mitnehmsel zum zweiten Advent.

Das Theater an der Volme verstärkt die Kulturszene in Hagen seit fünf Jahren mit ihren Theaterinszenierungen, Lesungen und Ausstellungen, am 4. Dezember bittet „Agatha Christie zum Tee“ um 15.00 Uhr und um 18.00 Uhr nimmt die Krimikomödie „Heißer Flirt und fette Beute“ die Besucher mit an die Cote d’Azur auf Jagd nach einem Juwelendieb.

Birgit Ebbert lebt seit neun Jahren in Hagen und verarbeitet ihre Erlebnisse hier unter anderem in den Hagen-Krimis „Schneewalzer“ und „Tod im Tee“. Mit ihrer Literaturart beschreitet sie einen neuen Weg, Literatur zu präsentieren.

Eileen Gründer besitzt seit fast acht Jahren ihre Buchbinderei in Hagen, neben klassischen Buchbindetätigkeiten fertigt sie Unikate im Auftrag oder nach eigenen Ideen.

Fahrbahnsanierung an den Kalthauser Höhen und an der Selbecker Straße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen beabsichtigt, im Bereich Kalthausen die Straße vom dortigen Reitplatz in Richtung Wildspring bis zur Stadtgrenze zum EN-Kreis vom 24. bis 26. November auf einer Länge von gut 930 Metern mittels Deckenüberzug zu sanieren. Bei schlechten Witterungsverhältnissen ziehen sich die Arbeiten unter Umständen noch bis Montag, 28. November, hin.
Der Wirtschaftsbetrieb Hagen ist bemüht, die auftretenden Behinderungen so geringfügig wie möglich zu halten, weist aber in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ausschilderung einer Umleitung aufgrund der Topografie nicht möglich ist.
Ferner weist der WBH auf eine Baumaßnahme an der Selbecker Straße in Höhe der Einmündung Hohlestraße hin. An dem dortigen Fußgängerüberweg muss der Fahrbahnbelag im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht saniert werden. Damit jederzeit Begegnungsverkehr möglich ist, erfolgen die Arbeiten in drei Bauabschnitten. Die Arbeiten kommen in der Zeit vom 28. und 29. November zur Ausführung, der Überweg wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt, Fußgänger müssen auf den Fußgängerüberweg in Höhe der Eilper Straße ausweichen.
Der WBH ist bemüht, die Behinderungen und Belästigungen die während der Ausführung der Arbeiten entstehen können, so gering wie möglich zu halten.

Zwei Fußgänger bei Verkehrsunfällen leicht verletzt

Hagen. Am Dienstagabend sind in Hagen zwei Fußgängerinnen
beim Queren der Straße leicht verletzt worden. Auf der Hochstraße
wollte eine 75-jährige Frau gegen 19.00 Uhr mit ihrem 77 Jahre alten
Ehemann hinter dem Fußgängerüberweg am Karl-Ernst-Osthaus-Museum die
Fahrbahn in Richtung Fußgängerzone queren. Eine 22-jährige
Peugeot-Fahrerin mit Fahrtrichtung Bergischer Ring erkannte das
Pärchen zu spät und erfasste die Frau im letzten Augenblick am Bein
und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich ins Krankenhaus. In
Haspe war die leichtverletzte 38 Jahre alte Fußgängerin erheblich
alkoholisiert. Gegen 21.00 Uhr befuhren Zeugen mit ihrem Pkw die
Straße Am Hasper Bahnhof auf dem linken Fahrstreifen in Richtung
Tückingstraße. Sie verlangsamten die Geschwindigkeit, als sie eine
Frau auf der Fahrbahn stehen sahen, die in ihre Richtung blickte und
die Hand hob. Zeitgleich befuhr ein 32-jähriger Citröen-Fahrer
ebenfalls in Richtung Tückingstraße, allerdings auf der
Rechtsabbiegespur. Mit dem linken Außenspiegel traf er den
ausgestreckten Arm der Fußgängerin und die wurde dadurch zu Boden
geschleudert. Ein Rettungswagen brachte die 38-Jährige vorsorglich
ins Krankenhaus, hier stellte sich heraus, dass mit über zwei
Promille eine deutliche Alkoholisierung vorlag. Für die Dauer der
Unfallaufnahme musste die Straße Am Hasper Bahnhof für etwa 30
Minuten gesperrt werden.