Intendantenfrage: Hagener Linke zeigt sich verwundert

(Die Linke Hagen) >>Die Fraktion der Linken im Hagener Rat zeigt sich verwundert über die Äußerungen der Fraktionsvorsitzenden in der Westfalenpost und der Verwaltungsspitze gegenüber dem Hagener Theater. Alle Fragen über und an Frau Caron waren berechtigt, und hätten vor einer Bestellung im Rat abgeklärt werden müssen.

Zu den Vorgängen um den Rückzug der Bewerbung von Frau Caron erklärt die Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt Hagen Elke Hentschel:

Das Frau Dominique Caron kritisch zu betrachten war, ist absolut richtig gewesen. Sie hat viele Fragen auch zu ihrer Person aufgeworfen, die unzureichend oder gar nicht beantwortet wurden. Auch hatte sie bis zum Schluss ihrer Bewerbungsrunde kein Konzept vorgestellt, wie sie das Theater Hagen in eine sichere Zukunft führen will. Hier unterstützen wir den Betriebsratsvorsitzenden Alexander Schwalb ausdrücklich, der dies in einem Fernsehinterview anmerkte.

Wir fordern, dass Politik und Verwaltung nun das Theater unterstützen, denn nur im Theater ist die fachliche Kompetenz vorhanden, auch ohne Intendanz eine Spielzeit zu gestalten, damit der Aufsichtsrat und die Findungskommission eine neue erfolgreiche Bewerbungsrunde durchführen kann.“

Abschließend erklärt die Fraktionsvorsitzende: “ Wir stellen auch die Frage und Forderung in den Raum, warum der ausscheidende Intendant Herr Norbert Hilchenbach, der das Theater über viele Jahre sehr erfolgreich geführt hat, und weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung genießt, nicht für ein Jahr dem Theater unterstützend zur Seite stehen soll. Im Sinne des Stadt- und Bürgertheaters Hagen sollten nun endlich persönliche (gekränkte) Eitelkeiten zurückgestellt werden. Das Theater mit über 270 Mitarbeitern hat eine sichere und erfolgreiche Zukunft verdient.<<

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Mitmachzirkus in Hagen-Vorhalle

Am Freitag, 25.11.2016 findet im Stadtteilhaus Vorhalle in Hagen ein Mitmachzirkus für Kinder ab 6 Jahren statt. Veranstaltet wird die Aktion vom „Arbeitskreis Kinder und Jugend in Vorhalle“[ev. Kirche, kath. Kirche, SJD die Falken -Ortsverband Vorhalle (Jugendzentrum Vorhalle, Spielhaus Brockhausen), Schulverbund

Freiherr-vom-Stein Schule mit kath. Teilstandort Liebfrauenschule, AWO Familienzentrum Vorhalle] und wird in diesem Jahr finanziert von der Sparkassenstiftung im Rahmen der Jubiläumsförderaktion 175 Jahre Sparkasse Hagen und in den letzten Jahren durch die Bezirksvertretung Nord.

 

Der Mitmachzirkus beginnt um 15:00 Uhr, dann werden die angemeldeten Kinder auf verschiedene Workshops verteilt:

-Jonglage

-Fakir

-Akrobatik

-Diabolo

-Clowns

und erlernen von erfahrenen Workshop Leitern die nötigen Fähigkeiten für den Auftritt.

 

Um 18:00 Uhr beginnt der Einlass für die Zuschauer und um 18:30 Uhr beginnt die Vorstellung. Der Eintritt ist kostenlos, es werden Hotdogs, kalte Getränke und Kaffee verkauft.

 

Aktuell sind noch Plätze für die Teilnehmer frei, die Kinder können sich im Jugendzentrum Vorhalle anmelden, Anmeldungen sind auch bei den oben genannten Institutionen erhältlich.

Stadtbetrieb Wetter beteiligt sich an Woche der Abfallvermeidung

Seit Montag und noch bis zum 27. November findet in ganz Europa die Woche der Abfallvermeidung statt. Bereits zum siebten Mal sollen diese sieben Tage helfen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, Abfall möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen. Die Woche der Abfallvermeidung ist die größte Kommunikationskampagne rund um Abfallvermeidung und Wiederverwendung in Europa. Natürlich beteiligt sich auch der Stadtbetrieb Wetter an dieser Kampagne. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen wie dem Frühjahrsputz und dem Umweltmarkt bemüht sich der Stadtbetrieb das ganze Jahr über um das Thema Klimaschutz und Abfallvermeidung. Ein besonderer Service ist der Tausch- und Verschenkmarkt des Stadtbetriebes. Mehr dazu auf der Homepage unter www.stadtbetrieb-wetter.de Im Rahmen der diesjährigen Abfallwoche möchte der Stadtbetrieb die Bürgerinnen und Bürger für das Vermeiden von Plastiktüten sensibilisieren. Daher erhalten die Besucher des Wertstofflandes am Mittwoch und Samstag eine Stofftasche als Geschenk.

Bürgerinnen und Bürger gestalten ihren 3. Hasper BürgerBaum


Mitmachen erwünscht / Facebook-Idee findet viele reale Unterstützer

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Haspe. „Beim zweiten Mal ist es Tradition, beim dritten Mal Brauchtum. Haspe halt“, schrieb ein Bürger auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob man im dritten Jahr eigentlich von einer Tradition sprechen dürfe. „Und wieder ist die Resonanz an der Bevölkerung riesig“, freut sich Barbara Klinkert, die gemeinsam mit einem kleinen Orga-Team 2014 die Idee des Hasper BürgerBaums zum Leben erweckte. Das Ergebnis: Der mittlerweile 3. Hasper Bürgerbaum, der wieder den Platz vor dem Torhaus, direkt neben dem Kirmesdenkmal ziert. Wie schon im Vorjahr, wird der Baum gespendet – diesmal von der GWG Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Hagen. Bei der Stromversorgung hilft, vermittelt durch den Bezirksbürgermeister, die Alliander AG Hagen gemeinsam mit Elektromeister Reinhard Rietz und auch die Stadtbäckerei Kamp ist wieder mit im Boot.

Am kommenden Samstag, 26. November, um 11 Uhr soll der Baum gemeinsam geschmückt werden. Dazu laden die Initiatoren alle Hasperinnen und Hasper ein, Baumschmuck, wetterfest verpackte Deko-Pakete (z.B. aus Schuhkartons), Strohsterne oder was die Weihnachtskiste sonst so hergibt mitzubringen. „Unser Baum soll so bunt werden, wie der Stadtteil Haspe es auch ist“, so zwei der Initiatoren, Thomas Eckhoff und Olaf Heinrich. Besonders freut sich das Orga-Team, dass der CVJM Posaunenchor die Aktion wieder mit feierlicher Musik begleitet, so dass auch die richtige Adventsstimmung aufkommen kann. „Und vielleicht bringen ja ein paar Menschen auch noch Noten, Musikinstrumente oder selbstgebackene Plätzchen mit – damit wir es uns nett machen können.“

Stadtteilkonferenz in Wetter: Viele Ideen zur Zukunft des Quartiers

Zukunft ist für alle da: Rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren am Samstag der Einladung der Stadt Wetter und der Lenkungsgruppe Demografie gefolgt, auf der Stadtteilkonferenz in der Elbschehalle über zukunftskräftige Ideen für Wengern und Esborn zu diskutieren.

Unter dem Motto „Gemeinsam für Wetter“ ging es in verschiedenen Arbeitsgruppen darum, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die Wengern und Esborn weiter nach vorne bringen und noch lebenswerter machen. „Dabei sollte es idealerweise um Maßnahmen gehen, die schnell bis mittelfristig umsetzbar sind und bei deren Umsetzung sich auch die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar beteiligen können“, so Bürgermeister Frank Hasenberg in seiner Begrüßung.

Moderator Andreas Wiese brachte das Thema „Demografie“ zunächst mit einigen zahlen auf den Punkt: „Der Altersdurchschnitt im EN-Kreis ist in den vergangenen Jahren um sechseinhalb Jahre gestiegen und liegt nun bei 45,9 Jahren.“ Marietta Elsche und Karen Haltaufderheide von der Lenkungsgruppe Demografie informierten die Teilnehmer der Konferenz darüber, was „in Sachen Demografie“ in den letzten Jahren in Wetter passiert ist. Ein Beispiel ist der Boule-Platz für alle Generationen am Vereinsheim der TGH Wetter am Harkortberg.

Dann kam die Zukunft an die Reihe: In den vier Arbeitsgruppen „Wirtschaft und Arbeitsmarkt“, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr“, „Senioren und Pflege“ sowie „Kinder, Jugend und Familie“ brachten die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen ein und diskutierten angeregt über zukünftige Aktionen und Projekte in ihrem Ortsteil. Am Ende dieser Gruppenarbeit hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die vorgebrachten Ideen mit Klebepunkten zu bewerten.

Schnell wurde klar, dass es einige Themen gab, die in allen Gruppen stark „bepunktet“ und damit stark nachgefragt wurden. So wünschen sich die Menschen vor allem einen Nachbarschafstreff und ein Stadtteilcafé. Einzelne Geschäfte wie ein Metzger, Bäcker und Gemüseladen unter einem Dach, Erlebnis-Familienwanderwege, gastronomische Angebote in den Vormittags- und Mittagsstunden, eine Art Börse für kleine Handwerksdienste, eine Sanierung des Roten Platzes, Freifunk, touristische Verbesserungen oder eine Kneippanlage an der Elbsche waren weitere Wünsche in den Arbeitsgruppen.

Für einzelne Punkte haben sich am Samstag bereits Bürger gefunden, die gemeinsam an der Realisierung dieser Ideen arbeiten möchten, so hat sich etwa für den Roten Platz schon ein Bürger als Pate gemeldet. Die in den vier Gruppen erarbeiteten Vorschläge werden nun von der Lenkungsgruppe Demografie ausgewertet und entsprechend an die Vertreter der Politik weitergegeben. Weitere Veranstaltungen in den Stadtteilen werden folgen. Noch stehen keine konkreten Termine fest, es ist aber an einen halbjährlichen Rhythmus gedacht. Um speziell die Wünsche von Kinder und Jugendlichen für die Zukunft ihrer Stadtteile zu erfragen, ist eine Zusammenarbeit mit dem Jugendarbeitskreis geplant, wo die Themen der Stadtteilkonferenz dann jugendgerecht besprochen werden können.

Studienkundliche Inforeihe aktuell: Das Medizinstudium und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Am Donnerstag, 24. November 2016, dreht sich bei der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen alles um das Medizinstudium. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Berufsinformationszentrum, Körnerstraße 98-100 in Hagen.

Die Berufsaussichten für Mediziner sind hervorragend. Daher verwundert es nicht, dass die Zahl der Interessenten hoch ist: Mehr als 35 000 Abiturientinnen und Abi-turienten bewerben sich jedes Jahr um die knapp 8500 Medizinstudienplätze in Deutschland. Nur wer gute Noten hat oder lange genug wartet, hat eine Chance auf einen dieser begehrten Plätze.

Der Studiengang wird ausführlich dargestellt, die ausgesprochen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden aufgezeigt. Sinnvolle Überbrückungsmöglichkeiten und Alternativen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten und die Berufsaussichten werden ebenso thematisiert. Referent ist Prof. Dr. Joachim Fandrey von der Universität
Duisburg-Essen. Fragen zum Arbeitsmarkt beantwortet auch Berufsberater
Friedhelm Schulz.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die studienkundliche Reihe wird am 1. Dezember 2016 mit technischen Studiengängen fortgesetzt.

Bezirksschülervertretung Hagen veranstaltet integratives Fußballturnier

Ein integratives Fußballturnier für Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis neun sowie alle Mitglieder der Auffang- und Flüchtlingsklassen veranstaltet die Bezirksschülervertretung (BSV) Hagen am Freitag, 25. November, ab 8 Uhr in der Arena am Sportpark Ischeland.

Im Juni 2016 riefen Hagener Schüler die Bezirksschülervertretung (BSV) Hagen in Eigeninitiative ins Leben. In der BSV setzen sich Schülervertreter aller weiterführenden Schulen für die Interessen und Vorstellungen der Hagener Schüler ein. Als ihr erstes großes Projekt organisiert die BSV nun das integrative Fußballturnier, hinter dem folgende Idee steckt: In vielen Hagener Schulen wurden sogenannte Auffang- oder Seiteneinsteigerklassen eingerichtet, in denen die geflohenen Jugendlichen auf den regulären Unterricht vorbereitet werden sollen.  Ziel dabei ist natürlich auch die Integration dieser Jugendlichen.

Für die Vertreter der BSV besteht Integration aber vor allem darin, Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, Gemeinschaft zu erfahren, sich zu Hause zu fühlen. Da das in der Realität nach eigener Erfahrung viel zu selten gelingt, möchten die Jugendlichen den Sport als erstes Mittel zum Kennenlernen nutzen. Sport verbindet – ganz automatisch.

Geflohene und reguläre Schüler spielen in Mannschaften zusammen, lernen sich kennen und haben eine gute Zeit miteinander. Das Ganze findet im Namen des „Fair Plays“ statt – es geht um den Spaß, nicht um den Sieg.

Das Turnier wird unterstützt vom Organising Bureau of European Student Unions und dem Rotary Club Hagen-Lenne, in der Organisation wurde die BSV Hagen zudem vom Bildungsbüro der Stadt Hagen unterstützt. Hauptsächlich geschehen alle Planungen und Organisationen aber selbstständig durch die Schülerinnen und Schüler.

Wetter: GRÜNE erinnern an Fristende für Einwendungen gegen den Gewerbepark Schwelmer Straße

Nur in dieser Woche besteht noch die Möglichkeit, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung Einwendungen gegen die Planungen eines Gewerbegebietes Am Stork vorzubringen. Die GRÜNEN Wetter erinnern an das Fristende am Freitag, den 25.11.. „Zur Bauplanung des Gewerbegebiets Am Stork, das jetzt Gewerbepark Schwelmer Straße heißt, kann jeder seine Bedenken bei der Stadtverwaltung einreichen“, erläutert GRÜNEN-Sprecherin Karen Haltaufderheide. „Dabei muss man nicht unbedingt Fachwissen haben. Sie können sich äußern, wenn Ihnen der Schutz von Natur und Landschaft Am Stork wichtig ist, wenn Sie Sorge um zusätzlichen Verkehr oder Lärm haben, wenn Sie den Erhalt des Naherholungsgebietes wollen oder wenn Sie andere Gründe kennen, die aus Ihrer Sicht gegen das Gewerbegebiet sprechen. Ihre Stellungnahme wird anonymisiert dem Rat zur Abwägung vorgelegt und soll zu seiner Entscheidungsfindung beitragen. Sie können also von Ihrem Recht auf Beteiligung Gebrauch machen. Und übrigens auch hinterher in öffentlicher Sitzung feststellen, wie die Ratsmitglieder mit Ihren Einwendungen umgehen.“

Einbrecher durchwühlen mehrere Räume einer Schule

Hagen. Am Montag stellte der 51-jährige Hausmeister einer
Schule in der Liebigstraße gegen 06.50 Uhr fest, dass der Notausgang
des Gebäudes aufgebrochen war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten
sich im Verlaufe des Wochenendes auf diesem Wege Zugang in das
Gebäude verschafft. Sie brachen dann die Tür des Lehrerzimmers auf
und durchwühlten die Fächer der Lehrkräfte. Außerdem durchsuchten die
Einbrecher auch den Aufenthaltsraum der Bediensteten nach
Wertgegenständen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht
fest, was die Täter mitgehen ließen. Der Sachschaden beläuft sich auf
rund 1000 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Land NRW baut in der Metropole Ruhr keine Straßen mehr

Keine baureifen Projekte mehr im Ruhrgebiet

„Für den Bau von neuen Landesstraßen sind nur noch 32 Mio. € jährlich vorgesehen. Das ist schon viel zu wenig, seit zu Anfang der Legislaturperiode die Gelder für den Straßenbau von der rot-grünen Landesregierung zusammengestrichen wurden. Im kommenden Jahr wird davon in die Metropole Ruhr zudem kein einziger Euro mehr fließen, denn für keine einzige Maßnahme im Gebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR) liegt mehr vollziehbares Baurecht vor“, berichtet Heinz-Peter Kamps verärgert aus der Sitzung des Strukturausschusses des RVR am Dienstag dieser Woche.

Gegen das einzig vorhandene Projekt mit vollziehbarem Baurecht hatte im Vorjahr Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) sein Veto eingelegt, da hier noch eine Alternative untersucht werden soll. „In der Metropole Ruhr ist der Straßenneubau zum Erliegen gekommen“, stellt Heinz-Peter Kamps aus Sonsbeck im Kreis Wesel fest.

Grundlage für die Aufstellung der Baumaßnahmen ist der Landesstraßenausbauplan. Dieser wurde zuletzt im Jahr 2008 beschlossen, vor 8 Jahren unter einer schwarz-gelben Landesregierung. Neue Maßnahmen sind seitdem nicht hinzugekommen. „Nicht nur Geld ist wichtig, um Straßenumbau und Straßenneubau zu erreichen. Auch die notwendigen Arbeiten an Bauplänen und rechtlichen Erfordernissen müssen erledigt werden. Auch daran mangelt es beim Landesbetrieb Straßen. Die Landesregierung hat die Ressourcen so knapp gehalten, dass jetzt nichts mehr voran gebracht wird“, so Heinz-Peter Kamps weiter. Der CDU-Vertreter im sogenannten RVR-Ruhrparlament verweist auch drauf, dass im Bereich des Umbaus von Landesstraßen, zum Beispiel für Lückenschlüsse und Entschärfung von Unfallknoten, gerade 7 Mio. € landesweit zur Verfügung stehen, wovon der RVR etwa 15 % oder 1 Mio. € erhält. „Wir können bei kleinen Umbaumaßnahmen jedes Jahr nur 1 oder 2 Maßnahmen Priorität geben, wenn denn Baureife vorhanden ist. Das ist für das Ruhrgebiet viel zu wenig. Eine politische Gestaltung ist gar nicht mehr möglich“, so Heinz-Peter Kamps abschließend, der auch Mitglied des Kreistages in Wesel ist.

Die Verbandsversammlung des RVR, das sogenannte Ruhrparlament, ist auch Regionalrat für die Metropole Ruhr. Als Regionalrat wirkt der RVR gesetzlich vorgegeben an der Aufstellung raumbedeutsamer Programme des Landes mit. Dazu gehört insbesondere die gesamte Planung und Finanzierung im Bereich des Straßenbaus. Jedes Jahr werden dem RVR von den zuständigen Bezirksregierungen lange Listen vorgelegt, die die notwendigen Straßenbaumaßnahmen aufweisen. Das Ruhrparlament soll die Maßnahmen in eine Reihenfolge bringen, in der sie abgearbeitet werden. Es gibt allerdings nur noch wenig Veränderung in den Listen. Eher kommen Maßnahmen dazu, als dass sie abgearbeitet werden.

Absolutes Haltverbot in der Wittekindstraße in Hagen

In der Wittekindstraße kommt es insbesondere für Fahrzeuge des Hagener Entsorgungsbetriebes (HEB) und der Feuerwehr zu massiven Verkehrsbehinderungen, da beidseitig auf der Straße geparkt wird. Bereits an mehreren Tagen war die Müllentsorgung nicht möglich, da die noch zur Verfügung stehende Fahrbahn teilweise weit unter den erforderlichen drei Metern lag. Auf Aufforderung der Hagener Feuerwehr lässt die Stadt Hagen zur Aufrechterhaltung der Rettungswege sowie zur Entsorgung kurzfristig ein absolutes Haltverbot in der Wittekindstraße einrichten.

Fahrzeugaufbrüche in Boelerheide

Hagen. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein bislang
unbekannter Täter im Bereich Boelerheide insgesamt sieben Fahrzeuge
aufgebrochen. Zwei Tatorte befinden sich in der Pappelstraße, vier in
der Kapellen und einer in der Wilhelm-Raabe-Straße. In allen Fällen
mussten die Geschädigten am Montagmorgen feststellen, dass die
Scheiben der Beifahrertür eingeschlagen waren. Vier Fahrzeugführer
gaben an, dass ihre Autos zwar durchwühlt worden seien, allerdings
nichts entwendet wurde. Aus einem Opel erbeutete der Täter eine
Stange Zigaretten und aus einem Fiat Bargeld, ein Mercedes-Fahrer
konnte nicht angetroffen werden. Hinweise im Zusammenhang mit den
Taten bitte an die 986 2066.

Einbruch in Gartencenter

Hagen. Mittarbeiter stellten am Montag bei der
Geschäftsöffnung fest, dass Einbrecher in der zurückliegenden Nacht
in ein Gartencenter im Lennetal eingedrungen waren. Nach ersten
Ermittlungen hebelten die Täter ein Fenster auf, um in das Gebäude in
der Straße Im Eichhof zu gelangen. Offensichtlich wollten die Täter
in einen zusätzlich gesicherten Computerraum und versuchten dazu eine
Wand aufzustemmen. Letztlich schafften sie es nicht, in den Raum zu
gelangen und mussten unverrichteter Dinge den Rückzug antreten.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich
bitte unter der 02331-986 2066.

Ladendiebe waren auf Parfüm aus

Hagen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv erwischte am
Montagnachmittag ein diebisches Pärchen, das es unter anderem auf
Parfüm abgesehen hatte. Der Zeuge beobachtete die beiden in einem
Drogeriemarkt in der Fußgängerzone, als sie einen Flacon einsteckten
und ohne zu zahlen das Geschäft verließen. Im Büro zog der Detektiv
die Polizei hinzu, da die Identität der beiden 28 Jahre Verdächtigen
nicht zweifelsfrei zu klären war. Insgesamt hatten sie drei Packungen
Parfüm, Socken und Lippenstifte im Gesamtwert von 200 Euro in ihren
Taschen. Das Diebesgut blieb im Geschäft, die Frau konnte nach der
Identitätsfeststellung ihren Weg fortsetzen, ihr Begleiter hat keinen
festen Wohnsitz in der Bundesrepublik, die Beamten nahmen ihn
vorläufig fest und nach seiner Vernehmung am Dienstagvormittag wurde
er im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens dem Gericht überstellt.
Die Ermittlungen dauern an.

Leichtverletzte Beifahrerin bei Unfall auf er Boeler Straße

Hagen. Die Beifahrerin aus einem Volkswagen musste am
Montagnachmittag nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Pkw mit
leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Gegen
17.20 Uhr befuhr eine 65-jährige ortsunkundige Opel-Fahrerin die
Boeler Straße in Richtung Altenhagen. Als sie bemerkte, dass sie sich
verfahren hatte, bog sie in die Einmündung Im Pfannenofen, um gleich
darauf im großen Bogen zu wenden. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit
dem Volkswagen, gesteuert von einem 46 Jahre alten Mann, der zum
Beginn des Wendemanövers hinter der Opel-Fahrerin befunden hatte. Ein
Rettungswagen brachte die 45-jährige Beifahrerin zur ambulanten
Behandlung ins Krankenhaus, der Sachschaden an den Autos beläuft sich
auf etwa 5000 Euro. Ein Abschleppwagen musste den nicht mehr
fahrbereiten Opel aufladen, während der Unfallaufnahme kam es zu
leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Viele Autofahrer zu schnell auf der Fahrt in die Innenstadt

badstrasse

Hagen. Am Montagabend führten Polizeibeamte auf der Badstraße
Geschwindigkeitsmessungen durch, bei denen in der Zeit von 19.00 bis
21.00 Uhr 51 Autofahrer schneller als mit den erlaubten 30 km/h
unterwegs waren. Die Messeinrichtung befand sich in Fahrtrichtung
Kreisverkehr 15 Meter vor dem Engpass, an dem die beiden Fahrstreifen
zusammengeführt werden und in die Querungshilfe übergehen.
Unlöblicher Spitzenreiter war ein BMW-Fahrer, der mit 77 km/h an den
Fahrzeugen auf der rechten Spur vorbeifuhr um als erster in den
Engpass zu gelangen. Nach Abzug von 3 km/h Toleranz bleibt eine
Überschreitung von 44 km/h, die eine Geldbuße von 200 Euro, zwei
Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot nach sich zieht.