Ev. Stiftung Volmarstein lädt ein zu Fachvorträgen

Die Sprache ist das Thema einer Fachtagung in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Ein Jahr Büro für Unterstützte Kommunikation und die vernetzte Arbeit in der Logopädie sind Thema. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation erläutern in einem Vortrag die Unterschiede zwischen Logopädie und Unterstützter Kommunikation. Das Therapiezentrum Volmarstein berichtet über die vernetzte Arbeit von Logopädie, Unterstützter Kommunikation, Therapie und Pädagogik.

Interessierte Fachkräfte aus den Bereichen Behindertenhilfe, Physio-, Ergo- und Logopädie sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung startet am Samstag, 26. November 2016, um 13.00 Uhr in der Cafeteria der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: Tel. 0 23 35 / 639-4108 oder FandreyM@esv.de.

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Ev. Stiftung Volmarstein lädt ein zu Fachvorträgen

 

 

Die Sprache ist das Thema einer Fachtagung in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Ein Jahr Büro für Unterstützte Kommunikation und die vernetzte Arbeit in der Logopädie sind Thema. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation erläutern in einem Vortrag die Unterschiede zwischen Logopädie und Unterstützter Kommunikation. Das Therapiezentrum Volmarstein berichtet über die vernetzte Arbeit von Logopädie, Unterstützter Kommunikation, Therapie und Pädagogik.

Interessierte Fachkräfte aus den Bereichen Behindertenhilfe, Physio-, Ergo- und Logopädie sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung startet am Samstag, 26. November 2016, um 13.00 Uhr in der Cafeteria der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: Tel. 0 23 35 / 639-4108 oder FandreyM@esv.de.

ROMY SCHNEIDER STARB KURZ VOR HAARLEM 

Lesung von Marion Gay, Autorin, Hamm und Ellsworth
6. Dezember 2016, 18 Uhr, Auditorium
ESM 3
© Hans Leicher.
Manchmal geht es nicht gut aus. Da ist der Musi­ker, der dem Stipendium entkommt, nicht aber der eigenen Wohnung. Die Frau, die auf das ver­liehene Paar Socken wartet. Oder das Paar, das den fremden Hotelgast aufnimmt … Marion Gays Kurzgeschichten zeigen den Alltag in seiner Zerbrechlichkeit. Kurzgeschichten gehören zu einer der beliebtesten epischen Formen – der Er­zählkunst.

Die aktuelle Ausstellung „Gilgamesch – Baumeister und Schumacher“ fällt nicht zufällig in den kommenden Wintermonaten der langen Abende in eine Jahreszeit, in der wir selbst mehr lesen und und traditionell auch gegenseitig mehr Geschichten erzählt werden. Am Abend des 6. Dezember wollen wir deshalb dem ältesten Epos der Menschheit Kurzgeschichten aus unserer eigenen Zeit gegenüberstellen und freuen uns daher besonders, dass wir die inzwischen vielfach preisgekrönte Autorin Marion Gay gewinnen konnten, aus ihren Werken zu lesen.

Die Autorin Marion Gay lebt im westfälischen Hamm sowie in Ellsworth, Maine/USA. Sie schreibt Kunstkritiken für den Westfälischen Anzeiger und erhielt für ihre literarische Arbeit mehrere Stipendien und Preise, z.B. den Literaturförderpreis Ruhr 2013. Ihr neustes Buch Romy Schneider starb kurz vor Haarlem ist 2015 erschienen.

Die Vortragsreihe des Fördervereins Emil Schu­macher Museum e.V. ermöglicht einen vertiefenden Einstieg in das zeitgenössische Umfeld Karel Appels sowie die künstlerische Tradition, der der junge Maler sich zunächst entgegenstellte, um schließlich mit seinem eigenen Werk einen prägenden Beitrag zu ihrer Weiterentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu leisten. Aus ganz unterschiedlichen Standpunkten wird das Werk Appels betrachtet. Die Vortragsreihe zur Ausstellung „Karel Appel – Der abstrakte Blick“ richtet sich bei freiem Eintritt an alle interessierten Besucherinnen und Besucher des Kunstquartiers.

Wer: Marion Gay, Autorin, Hamm und Ellsworth
Was: Lesung: Romy Schneider starb kurz vor Harlem
Wann: Dienstag, 6. Dezember 2016, 18 Uhr
Wo: Auditorium des Emil-Schumacher-Museums
Eintritt: frei

„Nachtcafé“ am Theater Hagen

… am Freitag, 25. November 2016,

22.30 Uhr im Theater Hagen – Theatercafé

Trio Rockato prÄsentiert: Prof. Endres rockt!“

FernUni-Professor rockt im theaterhagen

trio-rockato

Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung am Freitag, 25. November 2016 (22.30 Uhr) im Theatercafé steht unter dem Titel „Trio Rockato prÄsentiert: Prof. Endres rockt!“.

Prof. Dr. Alfred Endres von der FernUniversität in Hagen hat die Umweltökonomie mitbegründet und ist „der europäische Wissenschaftler auf diesem Gebiet“ (WDR Fernsehen). Der Professor kann aber auch anders – und zwar ganz anders! Alfred Endres war in den 1960er Jahren Leadsänger der Bonner Beat-Formation „The Concentric Movement“. Mit seiner markanten Stimme interpretiert er Hits wie „Little Wing“ (Jimi Hendrix/Eric Clapton) oder „Route 66“ (The Rolling Stones) völlig neu. Mitunter werden auch vergleichsweise neue Stücke wie „Sultans of Swing“ (Dire Straits) oder „Losing my Religion“ (R.E.M.) präsentiert. Begleitet wird Endres an diesem Abend von Wilfried Zoermer von der Max-Reger-Musikschule und dem sauerländischen Rock-Urgestein Wilfried Lübeck.

Alles in allem wird hier die Musik der 1960er, 70er und 80er Jahre geboten, aber nicht in erstarrter Oldie-Manier, sondern mit Kreativität, Spiel- und Lebensfreude.

Der Eintritt dazu ist frei.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

>>Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht sind alle Interessierten herzlich ein zum Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 27. November in die Kirche St. Michael, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen eingeladen. Beginn 19.00 Uhr. Thema: Ich geh ein Stück mit dir…

Frau Theresia Kruse Krankenhausseelsorgerin wird aus ihrer Arbeit berichten. Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein. Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.<<

Hagener Mordkommission ermittel in Siegen

Siegen. Am Montagnachmittag gegen 16 Uhr wurde in der Wohnung eines Hauses
an der Friedrichstraße eine 32- jährige Frau mit lebensgefährlichen
Verletzungen aufgefunden. Ein erster möglicher Tatverdacht richtet
sich nach den jüngsten Ermittlungen gegen den 42- jährigen
Wohnungsinhaber, welcher vorläufig festgenommen wurde. Eine
Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen hat die Ermittlungen
aufgenommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

Vier Feuerlöscher aus Parkhaus entwendet und leergesprüht

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Hagen. Vermutlich in der Nacht zu Sonntag entwendeten Unbekannte aus dem
Parkhaus an der Stadionstraße insgesamt vier Feuerlöscher. Dabei
beschmierten sie die Wände mit weißer, gelber und schwarzer
Sprühfarbe. Ein Zeuge benachrichtigte am Sonntagmittag die Polizei,
er hatte die in einem Wäldchen in der Nähe leergesprühten
Feuerlöscher gefunden. Hinweise bitte an die 986 2066.

Pkw-Aufbrüche in Haspe

Hagen. In den letzten Tagen sind in Haspe mehrfach Autos
aufgebrochen worden, der Täter schlug jeweils eine Scheibe ein und
entwendete aus den Fahrzeugen offenliegende Wertgegenstände. Die
Tatorte befanden sich in dem Wohnbereich unterhalb des Tückings
runter zur Ennepe. Anhand der Begehungsweise und der Beute handelt es
sich nicht um organisierte Täter, sondern eher um einen Einzeltäter,
der die günstige Gelegenheit nutzt und mitgehen lässt, was er mit
einem schnellen Blick in den Innenraum sieht. In der Nacht zu Montag
wurden zwei Fahrzeuge in der Detmolder aufgebrochen und jeweils eins
in der Höxter- und der Schaumburger Straße. Dabei wurde gegen 03.45
Uhr ein Anwohner auf einen Unbekannten aufmerksam, der bereits in
einem parkenden Mercedes saß. Der mutmaßliche Fahrzeugaufbrecher
hatte eine kleine Taschenlampe dabei und flüchtete, als er sich von
dem Zeugen ertappt fühlte. Er beschreibt den Täter als 25 bis 30
Jahre alt, 1,70 Meter groß und von schlanker Statur. Er war mit einer
Kapuzenjacke bekleidet und hatte eine Kappe auf. Im Zusammenhang mit
den Taten rät die Polizei, keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug
aufzubewahren. Zeugen, die weiterführende Angaben mach können, melden
sich bitte unter der 986 2066.

Ein Tag lang bei der Bahnhofsmission: Werner Hahn lernte breites Aufgabenspektrum kennen

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Hagen. Hagener Persönlichkeiten tauschen ihre Jacke mit der Weste der Bahnhofsmission Hagen: Mit dieser Aktionsreihe möchte das Team der Bahnhofsmission um Leiterin Ilona Ladwig-Henning in den nächsten Wochen das Bewusstsein für das Angebot, aber auch für den großen Hilfebedarf in Hagen allgemein wecken. Zum Auftakt war am Montag (21. November) Werner Hahn, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters der Stadt Hagen, vor Ort, um sich einerseits über das Angebot zu informieren, andererseits aber auch selbst für einige Stunden zum Team der Bahnhofsmission zu gehören. „Mir war nicht bewusst, welche soziale Rolle die Bahnhofsmission einnimmt, ich habe das Aufgabenfeld bis dato auf die Reisebegleitung reduziert“, sagt Werner Hahn. Selbstverständlich kümmert sich die Bahnhofsmission darum, dass älteren oder Reisenden mit Handicap beispielsweise beim ein- und umsteigen geholfen wird oder alleinreisende Kinder begleitet werden, das allein ist aber nicht die einzige Aufgabe. „Wir bieten einen Kaffee zum Aufwärmen, vermitteln in das Hagener Hilfesystem und sind oft erster Ansprechpartner für komplexe Problemsituationen“, erklärt Ilona Ladwig-Henning. „Gerade zum Ende eines jeden Monats ist bei uns viel los“, sagt Rita Giesgen, die sich ehrenamtlich engagiert. „Dann wird bei vielen Leuten das Geld knapp und sie wissen nicht weiter.“ So ist die Bahnhofsmission selbst an Weihnachten und Sylvester geöffnet, „dann finden in erster Linie Alleinstehende den Weg zu uns. Wir schaffen bei uns eine weihnachtliche Atmosphäre und können Trost geben.“ Aber nicht nur sozial Schwächere sind es, denen das Team hilft. Gerade in der hektischen Adventszeit kommen immer wieder Leute zu uns, die ihr Portemonnaie verloren haben und denen so das Geld für die Fahrkarte fehlt. Wenn eine Anzeige im Vorfeld bei der Polizei erstattet wurde und wir vereinbaren, dass wir das Geld für den Fahrschein zurückbekommen, helfen wir auch hier gerne aus.“
Und noch etwas hat seit vielen Jahren Tradition: am Samstag vor dem ersten Advent eines jeden Jahres lädt die Bahnhofsmission ab 9.30 Uhr alle Hagener Bürger zum Adventssingen ein. Wie an sonst keinen anderen Tag, ist dann der Geist der Weihnacht‘ im Hagener Bahnhof zu spüren.

Betrunkener schüttet Benzin vor Hasper Polizeiwache aus

Hagen. Am Sonntagabend gegen 20.20 Uhr schellte ein
polizeilich bekannter 47 Jahre alter Mann an der Polizeiwache Haspe
an und verlangte, dass ihm die Polizei beim Eintreiben offenstehender
Rechnungen helfen sollte. Als ihm unmissverständlich erklärt wurde,
dass er sich entfernen solle, beschwerte er sich zunächst lautstark,
leistete der Aufforderung dann jedoch Folge. Im nächsten Augenblick
teilte eine Anwohnerin mit, dass es vor der Wache stark nach Benzin
rieche und der laut schimpfende Mann Flüssigkeit aus einer
PET-Flasche verteilte. Wenig später kam der 47-Jährige zurück ins
Blickfeld der wachhabenden Polizeibeamtin und entzündete mehrmals ein
Feuerzeug. Zwischenzeitlich waren die alarmierten Kollegen
eingetroffen und es gelang ihnen, den Mann zu überwältigen. Er stand
deutlich unter Alkoholeinfluss und aufgrund der Gesamtumstände
veranlassten die Beamten nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt die
Einweisung des Betroffenen in die geschlossene Abteilung eines
Krankenhauses. Die geleerte Einliterlasche wurde sichergestellt, die
Feuerwehr beseitigte die Benzinlache, weitere Ermittlungen dauern an.

Hagen Aktiv: Offene Fraktionstage 2016

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>>„Zwei arbeitsreiche Tage, randvoll mit Hagen-Politik, die sich auch in 2016 wieder voll gelohnt haben“, zeigte sich Dr. Josef Bücker, Fraktionschef von Hagen Aktiv, zufrieden mit dem Ergebnis der Fraktionstage der freien Wählergemeinschaft an diesem Wochenende im ARCADEON . Hier treffen sich die Aktiven an zwei Tagen im November zum Rückblick auf das noch laufende – sowie zur Vorschau auf nächste kommunalpolitische Jahr. Als Gastredner waren Frau Margarita Kaufmann, Beigeordnete für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur sowie Herr Christoph Gerbersmann, erster Beigeordneter und Stadtkämmerer, zugegen, die mit ihren Referaten jeweils auch entscheidende Impulse für die anschließenden Diskussionen setzten. Darüber hinaus positionierte sich Hagen Aktiv nach eingehender Diskussion zu den Windkraft-Vorrangflächen in Hagen, der Erweiterung der AWO-Suchtklinik im Deerth durch einen Bereich des Strafvollzugs mit süchtigen Straftätern sowie zur Errichtung eines Baumwipfelpfades im Bereich Hinnenwiese. Frau Kaufmann warf zunächst einen Blick auf die angespannte Situation bei der Besetzung der Intendantenstelle des Hagener Theaters, womit sich der Aufsichtsrat der g GmbH jetzt in einer außerordentlichen Sitzung am 23.11.2016 beschäftigen soll. Hagen Aktiv forderte die zuständige Beigeordnete auf, zur Intendantenfindung nun ein transparentes Verfahren aufzulegen, bei dem ein unter Anwendung nachvollziehbarer Kriterien qualifiziertes Anforderungsprofil erstellt und das Auswahlverfahren professionell durchgeführt wird. Währenddessen soll nach dem Willen der Aktiven eine theaterinterne Interimslösung gefunden werden, um die unmittelbar anstehenden Probleme zu bewältigen.
Anschließend widmete Frau Kaumann sich dem Problem der Zuwanderung aus Südosteuropa. In besonderem Maße bedenklich für die Aktiven erscheint die Situation bei der Beratung der betroffenen Familien durch das Integrationszentrum hinsichtlich des künftigen Schulbesuchs der schulpflichtigen Kinder. Aufgrund der personellen Mangelsituation hat sich hier offensichtlich ein großer Rückstau gebildet. In der Konsequenz wird Hagen Aktiv einen Antrag einbringen, das Beratungspersonal im KIZ deutlich aufzustocken, um die Rückstände abzubauen“, so Jochen Löher, Mitglied des Schulausschusses. Erste Ergebnisse gibt es inzwischen bei den von Ordnungsamt, Zoll und Ausländeramt in Zusammenarbeit mit der Polizei vorgenommenen Kontrollen im Hinblick auf zu Unrecht bezogene SGB-II-Leistungen zu vermelden. „Das entlastet die Stadt und das Jobcenter schon jetzt spürbar“, zeigte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Michael Gronwald über die Entwicklung erfreut. „Außerdem wirken die Kontrollen präventiv, sodass die Stadt möglicherweise auch zukünftig bei den Kosten der Unterkunft weniger Geld ausgeben muss“.
„Zur Schulentwicklungsplanung wird die Verwaltung voraussichtlich im Januar eine Vorlage einbringen. Auch die Spielbrinkschule wird dann wieder genutzt werden, um die zusätzlichen Schüler im Grundschulbereich unterbringen zu können“, berichtete die verantwortliche Beigeordnete abschließend. Diese Nachricht nahmen die Aktiven nicht ohne Genugtuung zur Kenntnis. Der von Hagen Aktiv noch 2014 mit dem Hinweis auf die nicht kalkulierbar steigenden Flüchtlingszahlen eingereichte Ratsantrag, die Spielbrinkschule offenzuhalten, war seinerzeit von Verwaltung und Politik mit Verweis auf das Krämer – Mandeau – Gutachten einhellig abgelehnt worden. Der neuerliche Vorschlag von Hagen Aktiv im Schulbereich, wonach ein Sprachtest sowie eine vorschulische Sprachförderung der 4-6 –Jährigen Zuwanderer ohne Deutschkenntnisse unerlässlich ist, harrt der Zustimmung. Man darf gespannt sein, ob sich die Verantwortlichen in Hagen erneut über das Notwendige hinwegsetzen, um es im Nachhinein zu bedauern.
Kämmerer Christoph Gerbersmann beleuchtete in seinem Vortrag zunächst noch einmal die Genese des Doppelhaushalts 2016/17, um sich anschließend den Prognosezahlen für die Jahre 2018 bis 2021 zu widmen. Für diese Vorausberechnungen ginge die Kämmerei in verschiedenen Bereichen vorsichtshalber von Verschlechterungen aus. So würde beispielsweise über die Jahre das Zinsniveau mit wesentlich höheren Prozentsätzen gerechnet, obwohl sich derzeit ein Anstieg des Zinsniveaus nicht abzeichnet. Außerdem beträfe ein Anstieg auch nur etwa ein Drittel des Portfolios, zwei Drittel seien langfristig auf mindestens zehn Jahre angelegt. Trotzdem würde so gerechnet, als seien alle Verbindlichkeiten betroffen. Auch die Kosten im sozialen Bereich würden mit einer über dem Durchschnitt liegenden angenommenen Verschlechterung gerechnet. Positive Effekte hingegen, wie z.B. das Gewerbesteueraufkommen, würden mit moderat ansteigenden Erhöhungen dargestellt. Am Ende, so der Kämmerer, stünde jedenfalls die schwarze Null bei der Neuverschuldung.
Sollte das Problem der Neuverschuldung in Hagen damit tatsächlich schon abgehakt sein? Hagen Aktiv meldete aufgrund unwägbarer Risiken und nicht vorhersehbarer Entwicklungen jedenfalls noch ernsthafte Bedenken an. Die nächsten Jahre seien, so Fraktionschef Bücker, kein Selbstläufer und äußerst wachsam zu begleiten. Am Ende des Stärkungspakts in 2021 lauere darüber hinaus die Gefahr der bilanziellen Überschuldung, was dazu führe, dass diese dann fristgerecht – d.h. über weitere 10 Jahre hinweg – abgebaut werden müsse. Da stünde im Augenblick eine Summe von rund 100 Millionen Euro an, konstatierte der Kämmerer.
„Der Nutzung regenerativer Energiequellen und der dafür erforderlichen Ausweisung von Windkraftvorrangflächen stehen wir überwiegend positiv gegenüber“, bezog Dr. Josef Bücker, stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses zu diesem Thema Stellung. „Allerdings bedeutet die Nichtausweisung von Zonen ja nicht, dass keine Windräder gebaut werden können, es gilt dann nur anderes Baurecht“. Problematisch seien in diesem Zusammenhang allein die Abstände zur Wohnbebauung. Da habe die Landesregierung es versäumt, klare Regelungen vorzugeben. Die Aktiven sprachen sich schließlich dafür aus, auf den nach derzeitigem Planungsstand ausgewiesenen Flächen die Anlagen zu errichten. Auch der Abstandsregelung von 750 Metern wurde zugestimmt. Dabei solle jedoch darauf geachtet werden, dass die jeweilige Fläche nicht mit der maximal möglichen Zahl von Windrädern bebaut wird. Wünschenswert wäre eine klare Limitierung der nun zusätzlich auf Hagener Stadtgebiet insgesamt errichteten Windräder auf maximal fünf.
Auch dem geplanten Ausbau der AWO-Suchtklinik im Deerth steht Hagen Aktiv weiterhin ausgesprochen kritisch gegenüber. „Hier handelt es sich nicht etwa nur um einen kleinen Anbau an bestehende Gebäude“, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher von Hagen Aktiv, Rolf Klinkert. „Vielmehr entsteht hier – mitten im Wald – der Neubau einer Justizvollzugsanstalt. Zwar stehen noch diverse Gutachten im Rahmen der Zulässigkeitsprüfung aus, sinnvoll erscheint es uns allerdings schon jetzt, Alternativstandorte zu suchen“. Unter anderem sei neben dem enormen Flächenverbrauch und der Nähe zum Waldkindergarten auch die verkehrliche Belastung ein schwerwiegendes Gegenargument. Hagen Aktiv wird erneut das Gespräch mit den Verantwortlichen der AWO suchen und sich im Rahmen eines Ortstermins noch mal einen konkreten Eindruck von den örtlichen Begebenheiten verschaffen.
Der zur Vorstellung des Baumwipfelpfades an der Hinnenwiese eingeladene Vertreter von Forest Adventures musste krankheitsbedingt leider kurzfristig zwar absagen, hatte allerdings eine Präsentation als Diskussionsgrundlage zur Verfügung gestellt. „Hier gab es unter den Aktiven eine besonders ausführliche und in weiten teilen kontroverse Aussprache“, so Fraktionschef Dr. Josef Bücker. Am Ende war festzuhalten: Hagen Aktiv begrüßt grundsätzlich das Projekt Baumwipfelpfad als Chance für Hagen. Die schwierige verkehrlich Erschließung der Hinnenwiese sehen wir jedoch als problematisch an. Hagen Aktiv schlägt stattdessen vor, im Zuge der Entwicklung des Ruhrtals, die sich RVR und Stadt gemeinsam auf die Fahne geschrieben haben, zu prüfen, ob der Baumwipfelpfad nicht auch in Vorhalle, im Bereich des Kaisbergs errichtet werden kann“.  <<

VIDEO | Daniela up2date 6 – Mika Metz zu Gast

Mika Metz, eine durchaus beeindruckende und charismatische Persönlichkeit unter den begehrten deutschen Schauspielern, ist zu Gast bei Daniela Schwerdt. Dabei gibt es im ausführlichen Interview viel Wissenswertes und Außergewöhnliches über Mika Metz zu erfahren. Auch diesmal durften wir wieder in der Hagener Volme Galerie aufzeichnen und es gab einen Abstecher auf den Hagener Weihnachtsmarkt . Also: allen „Daniela up2date“-Fans wünschen wir viel Spaß und eine tolle Woche. Und… Teilen ist natürlich wie immer erwünscht!

Hemer: Brand am Ostend

Hemer. Montagmorgen, 4.15 Uhr, kam es am Ostend zu einem
Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr Hemer
hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Warum es zum Brand kam steht
ebenso wie die Höhe des entstandenen Sachschadens gegenwärtig noch
nicht fest. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand in der
Wohnung. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen
dauern an.

Montag Morgen: Betrunkener Autofahrer kollidiert mit Lkw

Hagen. Am Montagmorgen ereignete sich auf der Feithstraße
im Frühverkehr ein Unfall, der zu erheblichen
Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Der Unfallverursacher stand dabei
deutlich unter Alkoholeinfluss und kam, wie auch sein ebenfalls
alkoholisierter Beifahrer, mit leichten Verletzungen davon. Um 06.45
Uhr befuhr der 42-jährige Smart-Fahrer die Feithstraße in Richtung
Hagener Straße und näherte sich dabei der Rotlicht zeigenden
Ampelanlage an der Autobahnzufahrt zur A46 in Fahrtrichtung Iserlohn.
Vor der Ampel hielten bereits zwei Pkw und von der Autobahnausfahrt
kam ein Sattelzug, der nach links abbog, um in Richtung Halden
weiterzufahren. Unter völliger Missachtung der Verkehrsführung
überholte der Smart-Fahrer die bereits haltenden Pkw auf der
einspurigen Fahrbahn und der 50-jährige Lkw-Fahrer prallte in die
Beifahrerseite des Kleinwagens. Bei dem Zusammenprall verletzten sich
der Fahrer und sein 38 Jahre alter Beifahrer leicht und Rettungswagen
brachten sie ins Krankenhaus. Die beiden Männer waren stark
alkoholisiert und bei der erforderlichen Blutprobe wehrte sich der
42-jährige Unfallverursacher gegen die Maßnahme, die Probe musste mit
Zwang durchgeführt werden. Hinzu kommt, dass der Mann nicht im Besitz
einer Fahrerlaubnis ist. Der Smart musste abgeschleppt werden, der
Gesamtschaden liegt bei 6000 Euro.