„Rot-grüne Landesregierung ist ein Glücksfall für unsere Stadt!“

 

 

Über die Nachricht, dass die Stadt Hagen im Jahr 2017 keine neuen Schulden mehr machen wird, sondern möglicherweise sogar einen minimalen Überschuss von 260.000 Euro erwirtschaften wird, freuen sich die beiden Hagener SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer. Sie danken der rot-grünen Landesregierung ausdrücklich dafür, dass dies möglich sein wird.

„Die rot-grüne Landesregierung und Ralf Jäger als Minister für Inneres und Kommunales haben sich als Glückgriff für unsere Stadt erwiesen“, so die beiden Landespolitiker. „Mit dem Stärkungspakt Stadtfinanzen hat das Land die Grundlage dafür geschaffen, dass auch in Hagen nach so langer Zeit erstmals wieder ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden kann. Im Übrigen weisen sämtliche Haushaltsdaten der Stärkungspaktkommunen mittlerweile nach oben. 2010, im Jahr bevor der Stärkungspakt aufgelegt wurde, betrug das Haushaltsdefizit der heute am Stärkungspakt teilnehmenden Gemeinden rund 2,2 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren es nur noch rund 450 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang von 80 Prozent!“

Die im Jahr 2017 für Hagen vorgesehenen Zuweisungen durch das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) des Landes seien gegenüber 2015 drastisch gestiegen – um rund 18 Mio. Euro. Jörg und Kramer: „Allein dadurch sieht man, dass die Unterstützung der Kommunen durch das Land nach wie vor für uns die allerhöchste Priorität hat. Ohne diese rot-grüne Landesregierung wäre es nicht möglich gewesen einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und damit kommunalpolitischen Gestaltungsspielraum zu gewinnen.“

 

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Wetter – besonderer „Einsatz“ für den Löschzug Alt-Wetter

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Wetter (Ruhr). Einen „Einsatz“ der besonderen Art galt es für den Löschzug
Alt-Wetter am Sonntag, 20.11.2016, abzuarbeiten. Die Ehefrau des
Küchenchefs vom Löschzug Alt-Wetter wurde 60 Jahre alt, sodass es
sich die ehrenamtlichen Kräfte natürlich nicht nehmen ließen, auch
dort zu gratulieren.  Angelika Poblotzki versorgt seit vielen Jahren
die hungrigen Kameradinnen und Kameraden nach Übungsdiensten und
Einsätzen mit leckerem Essen und Getränken. Sie ist deshalb nicht nur
in den Reihen des Löschzuges Alt-Wetter beliebt, sondern auch im
ganzen Stadtgebiet. Durch eine Abordnung des Löschzuges Alt-Wetter
wurde ein Feuerwehrfahrzeug vor dem Wohnhaus, in der Kaiserstrasse,
in Stellung gebracht und sich über die Steckleiter im 1. Obergeschoss
bemerkbar gemacht. Als die sichtlich gerührte Angelika am Fenster
stand, wurde natürlich auch ein Ständchen gesungen. Man sah ihr die
Freude an und die Überraschung war gelungen. Natürlich ließ sie es
sich nicht nehmen und lud alle 20 anwesenden Personen unvermittelt zu
sich in die Wohnung ein, wo ihr Ehemann Heribert Poblotzki schon
einiges vorbereitet hatte.

Wetter – Vier Einsätze am Sonntag

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Wetter (Ruhr). Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Sonntagmittag, gegen 13:20
Uhr fast zeitlich zu zwei sturmbedingten Einsätzen alarmiert. Die
Löschgruppe Wengern wurde in die Eickenstrasse alarmiert. Hier hatten
sich an einem Gebäudeteil Bleche gelöst, welche nun drohten auf die
Fahrbahn zu stürzen. Der Gefahrenbereich wurde durch die
Einsatzkräfte abgesperrt und ein Einsatz für diese war nicht von
Nöten, sodass diese den Einsatz nach einer guten halben Stunde für
beendet erklären konnten.

Die Löschgruppe Esborn wurde währenddessen in die Straße „Auf der
Egge“ alarmiert. Hier war ein Ast von einem Baum abgebrochen, welcher
nun die Fahrbahn versperrte. Der Ast wurde mittels Motorsäge
zerkleinert und beiseite geräumt. Auch hier konnten die Maßnahmen
nach einer guten halben Stunde eingestellt werden und die Kräfte
rückten einsatzbereit wieder ins Gerätehaus ein.

Weiter ging es für den Einsatzführungsdienst und der Löschgruppe
Grundschöttel um 15:07 Uhr in der Straße „Oester-Ellinghausen“. Hier
hatte sich ein Greifvogel in einem Stacheldraht verfangen und konnte
sich nicht mehr selbstständig befreien. Durch die Einsatzkräfte wurde
der Vogel aus dem Stacheldraht befreit und anschließend an die
Paasmühle in Hattingen übergeben. Hierbei handelt es sich um eine
Pflegestation für Eulen, Greifvögel und Wasservögel. Dort wird das
Tier jetzt wieder aufgepäppelt und anschließend in die Freiheit
entlassen. Nachdem die letzten Kräfte am Standort zurück waren,
konnte der Einsatz um 17:00 Uhr beendet werden.

Den bisher letzten Einsatz an diesem Tag fuhr der Löschzug
Alt-Wetter um 16:41 Uhr in der Bergstrasse. Auf dem Spielplatz an der
dortigen Grundschule hatten bisher unbekannte Personen eine Zeitung
unter einem Spielgerät in Brand gesetzt. Das Feuer war vor Eintreffen
der Feuerwehr schon gelöscht worden. Zur Sicherheit wurde der
betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Weitere
Maßnahmen waren allerdings nicht erforderlich, sodass die
ehrenamtlichen Kräfte den Einsatz um 17:10 Uhr für beendet erklären
konnten.

Fit mit dem Handy im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“

Ein Handy, gar ein Smartphone zu bedienen, ist nicht so einfach. Zumal jedes Gerät anders funktioniert. Soviel Technik kann – nicht nur die Senioren jenseits der sechzig – überfordern. Wer wäre da besser für eine Übungsstunde geeignet als Jugendliche? Für sie gehört das Smartphone geradezu zur Grundausstattung. Die Teenager fliegen über die Scheibe und sind wahre Buchstabierweltmeister.

Für alle Interessierten findet am Dienstag, 22. November 2016, von 15 – 17 Uhr der zweite Handykurs im Mehrgenerationenhaus in der Potthofstr. 20 in 58095 Hagen statt.

Betreut wird der Kurs von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern. Diese haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie stehen während des Kurses bei allen Fragen rund um das Telefon zur Verfügung.

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 3860890.

 

Deutscher Kindertheaterpreis 2016 – Martin Baltscheit: „Krähe und Bär“

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Im Kaisersaal des Frankfurter Römers wurden am 3. November 2016 in Anwesenheit der Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig die beiden wichtigsten deutschen Staatspreise für dramatische Literatur für Kinder und Jugendliche verliehen, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind.
Den Deutschen Kindertheaterpreis 2016 erhielt Martin Baltscheit (Deutschland) für sein Stück „
Krähe und Bär“, Verlag für Kindertheater, Hamburg. Die Uraufführung fand in der Spielzeit 2015/16 im lutzhagen in der Inszenierung von Miriam Michel statt.

In ihrer Laudatio lobt die Jury, dass es Martin Baltscheit mit klarer Sprache und knappen Repliken gelingt, seinen Figuren Witz zu verleihen, ohne zugleich die philosophische Tiefe der Dialoge zu schmälern oder die existentiellen Sorgen seiner beiden Hauptfiguren zu bagatellisieren. Mit einfacher und geradliniger Dramaturgie und dem Personal der Tierfabeln stellt Martin Baltscheit die große Frage, warum wir uns so schwer tun, die Möglichkeiten des Lebens zu nutzen, um es lebenswerter zu machen – ein Stück, das von der Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit und Würde handelt.

Röspel freut sich über zusätzliche Mittel für Forschung und Innovation

Der Etat des Wirtschaftsministeriums für 2017 wurde vom Haushaltsausschuss des Bundestages um 82 Millionen Euro für die Förderung von Forschung und Innovationen gegenüber der Regierungsvorlage erhöht. „Davon entfallen 30 Millionen auf die industrielle Gemeinschaftsforschung“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Die IGF sei ein seit 60 Jahren äußerst erfolgreiches, branchenübergreifendes und technologieoffenes Förderprogramm, das die Ergebnisse aus der Industrieforschung an den Markt bringt und eine enorme Hebelwirkung für Innovation und Wertschöpfung hat. Das habe er auch bei einer Tagung der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn erfahren.
Vor allem das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) bietet nach Röspels Überzeugung als technologieoffenes und unbürokratisches Förderprogramm gute Möglichkeiten, die Innovationskraft von Unternehmen zu stärken.
Der Haushaltsausschuss hat außerdem acht Millionen Euro im Etat des Wirtschaftsministeriums umgeschichtet und damit sichergestellt, dass das sehr erfolgreiche Modellvorhaben „go-digital“ 2017 zu einem bundesweiten Förderprogramm ausgebaut werden kann. Wie wichtig diese Initiative ist, hat Röspel beim Besuch der Hagener Schlosserei Röll festgestellt: „Der digitale Wandel hat das Geschäftsleben des erfahrenen Familienunternehmens mit rasanten Schritten verändert.“ Mit dem Förderprogramm werden Pilotprojekte in kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks gefördert. Im Mittelpunkt der Beratung bei der Firma Röll stehen die IT-Sicherheit und die Gewinnung von jungen Nachwuchskräften für das Schlosserhandwerk.
Die Digitalisierung werde auch den Mittelstand mehr verändern, als man sich heute vorstellen könne. Die Beschlüsse unterstreichen den hohen Stellenwert, den der Mittelstand und die Förderung von Forschung und Innovationen hat, sagt Röspel: „Wir stärken den Innovationsstandort Deutschland und sichern Wachstum und Beschäftigung.“

Betrunken und ohne Führerschein in Hagen unterwegs

Hagen. Gleich in 5 Fällen musste die Hagener Polizei am
Wochenende in Sachen sichere Teilnahme am Straßenverkehr tätig
werden. Bereits am frühen Freitag Morgen fiel einer Streife auf der
Altenhagener Straße ein blauer VW Polo aus Hagen auf. Bei der
Fahrtauglichkeitsprüfung fiel den Beamten dann der deutliche
Alkoholgeruch des 20 jährigen Mannes aus Hagen auf. Der Vortest
verlief mit deutlich über einem Promille positiv. Eine Blutprobe und
der Führerscheinverlust waren die Folge.   Als am Freitag Nachmittag
durch eine Streifenwagenbesatzung ein 28 jähriger Mann aus Hagen in
seinem Audi überprüft werden sollte, gab dieser plötzlich Gas und
versuchte sich über die Södingstraße auf die Augustastraße  aus dem
Staub zu machen. Den Beamten gelang es aber das Fahrzeug zu
blockieren und den jungen Mann vorerst festzunehmen. Im Rahmen der
Überprüfung stellte sich dann heraus, dass der junge Mann nicht mehr
im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. In der Nacht zum Samstag
sollte ein 20 jähriger Hagener auf der Rembergstraße kontrolliert
werden. Offensichtlich wurde der junge Mann von seinem schlechten
Gewissen so geplagt, dass er versuchte ein Tütchen mit Cannabis aus
dem Fenster auf der Beifahrerseite zu werfen. Die aufmerksamen
Polizistinnen bemerkten dies jedoch und reagierten entsprechend. Die
Drogen wurden sichergestellt, ebenso das Blut des jungen Mannes. Eine
Anzeige und ein Fahrverbot werden folgen. Am Samstag Mittag dann fiel
ein 24 jähriger Hagener mit seinem PKW auf der Eckeseyer Straße auf.
Auch er stand unter dem Einfluss von Cannabis und auch ihn erwartet
nun ein Ermittlungsverfahren und ein Fahrverbot.  Den Abschluss
bildete ein 48 jähriger Hagener, der am frühen Sonntag Morgen ohne
Licht mit seinem PKW auf der Körner Straße unterwegs war. Im Rahmen
der Überprüfung wurde dann festgestellt, dass der Fahrer mit mehr als
1 Promille und mit Drogen im Blut als Fahrzeuglenker unterwegs war.
Den Führerschein wird der Hagner jedoch nicht abgegeben müssen. Er
ist bereits mehrfach wegen der gleichen Delikte in Erscheinung
getreten und hat seit geraumer Zeit keine Fahrerlaubnis mehr.

Autos in Haspe aufgebrochen

Hagen. In der Nacht zum Samstag wurden in Haspe zwei PKW
aufgebrochen. Im ersten Fall erbeuteten der oder die bislang
unbekannten Täter eine Geldbörse aus einem grauen VW Polo, der in der
Warburger Straße abgeparkt war. Die Scheibe der Beifahrertür war
eingeschlagen worden. Im zweiten Fall wurde ein VW Sharan angegangen
. Auch hier wurde eine Seitenscheibe, allerdings die hintere auf der
Fahrerseite eingeschlagen. Gestohlen wurden nach ersten Ermittlungen
wohl nichts. Ob der oder die unbekannten Täter gestört wurden lässt
sich derzeit noch nicht sagen. Daher bittet die Polizei Hagen in
beiden Fällen, Leser, die eventuell verdächtige Wahrnehmungen gemacht
haben sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02331 986 2066 in
Verbindung zu setzen.

Außenspiegel in Eilpe entwendet

Hagen. Bereits am vergangenen Donnerstag entwendeten ein
oder mehrere Täter die Verkleidung des rechten Außenspiegels eines
weißen Renault. Dieser war für rund 30 Minuten auf dem Parkplatz des
Einkaufszentrums in Eilpe abgeparkt. Die Polizei hofft nun auf
Zeugen, die einen Tatverdächtigen beobachtet haben könnten, oder
sonst sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise können jederzeit
unter der Rufnummer 986 2066 telefonisch gegeben werden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag durch Sturm stark gefordert

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Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr musste am Wochenende achtmal ausrücken. Viel
zu tun hatten die Einsatzkräfte mit der Unwetterlage am Sonntag.

Am Freitag wurden die Kräfte um 18:40 Uhr zu einem Brandmeldealarm
in das Friedrich-Harkort-Gymnasium gerufen. Vor Ort wurde
festgestellt, dass im Bereich der Sporthalle ein Handfeuermelder
vorsätzlich eingedrückt wurde. Der Einsatz wurde daraufhin
abgebrochen. Die Polizei war vor Ort. Der Verursacher konnte bisher
nicht ausfindig gemacht werden. Ein Löschzug war 30 Minuten im
Einsatz.

Der Rettungsdienst musste am Sonntagmorgen um 7:44 Uhr im
Millöcker Weg unterstützt werden. Die Technische Hilfeleistung
dauerte 45 Minuten.

Ein umgestürzter Baum sollte sich um 10:31 Uhr auf der
Wittbräucker Straße befinden. Vor Ort wurde festgestellt, dass es
sich hierbei um einen kleinen Ast gehandelt hat. Die Feuerwehr zog
ihn von der Straße. Dies hätte aber auch durchaus ein Passant ohne
Eigengefährdung erledigen können.

Ein weiterer umgestürzter Baum wurde um 10:57 Uhr aus der
Gerberstraße gemeldet. Vor Ort war bereits ein Gartenbetrieb dabei
den Baum auf dem Privatgelände wegzuräumen. Kein Einsatz für die
Feuerwehr.

Ein Strommast sollte gegen 11:52 Uhr in der Straße Appelsiepen
umfallen. Vor Ort hing der abgebrochene Mast aus Holz nur noch an der
Stromleitung. Die Straße wurde für Fußgänger und den Fahrzeugverkehr
vollständig gesperrt. Starke Windböen erschwerten den Einsatz. Mit
Unterstützung der Technischen Betriebe wurde der Mast zum umfallen
gebracht und von der Straße geräumt. Die elektrischen Leitungen
wurden entsprechend gesichert. Einsatzdauer für Löschfahrzeug und
Drehleiter 60 Minuten.

Efeu auf der Straße wurde um 13:40 Uhr von der Straße „Auf der
Helle“ gemeldet. Ein Löschfahrzeug rückte aus. Das Efeu wurde mit
einer Säge entfernt.

Kurz danach wurde um 13:46 Uhr gemeldet, dass in der Straße „Am
Hegede“ mehrere Strommasten umzustürzen drohten. Hier rückten ein
weiteres Löschfahrzeug sowie die Drehleiter aus. Vor Ort wurde
festgestellt, dass zwei Strommasten aus Holz vom Wind abgeknickt
waren und nur noch von den Kabeln gehalten wurden. Die Einsatzstelle
wurde weiträumig gesperrt. Zwei Fahrzeughalter mussten aus
Sicherheitsgründen ihre Kraftfahrzeuge umsetzen. Hierbei unterstützte
die ebenfalls anwesende Polizei mit zwei Beamtinnen. Die defekten
Strommasten wurden wieder von Technischen Betrieben und Feuerwehr zum
umfallen gebracht. Die elektrischen Leitungen wurden gesichert.
Einsatzdauer: 90 Minuten. An einem Zaun entstand leichter
Sachschaden.

Insgesamt musste die Feuerwehr Herdecke bis um 15:30 Uhr zu sechs
Sturmeinsätzen ausrücken. Es waren bis zu 13 ehrenamtliche Kräfte mit
mehreren Einsatzfahrzeugen im Dauereinsatz.

Dicke Rauchwolken über KFZ-Betrieb

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Wetter (Ruhr). Dichte Rauchwolken standen Samstagnachmittag über einem
Karosseriebetrieb In der Aue. Um 14:15 Uhr rückten alle drei
Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Wetter zu der Einsatzstelle aus.
Ein Feuer steckte aber glücklicherweise nicht hinter dem ganzen
Qualm. Für die gemeinschaftliche Jahresabschlussübung hatten einige
Kameraden zwei Gebäude entsprechend präpariert. Bei dem ganzen
vermeintlichen Brandrauch handelte es sich nur um ungefährlichen
Theaternebel. Die Gebäude wurden vom Karosseriebau-Unternehmen Lorenz
der Feuerwehr für die Übung zur Verfügung gestellt. Die anrückenden
Kräfte wurden vor Ort von den Übungsleitern in Empfang genommen und
in die Lage eingewiesen. Bei Reparaturarbeiten war es zu einer
Verpuffung mit anschließendem Brand gekommen. Fünf Personen,
dargestellt durch Übungsdummys, galten insgesamt als vermisst. Sie
mussten durch die vorgehenden Atemschutztrupps gesucht und ins Freie
„gerettet“ werden. Außerhalb des Gefahrenbereiches wurden die
„Patienten“ dann von Rettungsdienstkräften des DRK Wetter übernommen.
Parallel dazu wurde durch weitere Trupps die Brandbekämpfung
durchgeführt, sowie eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren zum
Schutz der weiteren Werkstatthallen aufgebaut. Nach gut eineinhalb
Stunden konnte die Übung beendet werden. Die Verantwortlichen zeigten
sich mit dem Übungsverlauf zufrieden. Die Zusammenarbeit der
verschiedenen Löschzüge klappte reibungslos. Allerdings gilt es, die
Kommunikation an der Einsatzstelle noch weiter zu verbessern. Nachdem
alle Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht worden waren,
ließ man den Nachmittag bei einem kleinen Imbiss im Gerätehaus
Alt-Wetter gemeinschaftlich ausklingen.

Einsätze in Gevelsberg

Gevelsberg. Die Hauptwache der Feuerwehr Gevelsberg rückte
am Sonntag viermal zu sogenannten Sturmeinsätzen aus. Um 08:20 Uhr
mußte ein umgestürzter Baum auf der Eichholzstraße zerkleinert werden
um anschließend die Fahrbahn durch die Polizei wieder freizugeben. Um
09:29 war die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges wieder
gefragt.In der Cleverstraße lag ein Baum auf dem Gehweg. Auch dieser
wurde in Stücke geschnitten und beseitigt. Um 12:50 Uhr mußte sogar
die Drehleiter mit ausrücken. In der Schwalbenstraße war ein riesiger
Ast aus einer Baumkrone gebrochen und drohte hinabzufallen. Zwei
Bedienstete sicherten den Ast mit einer Leine, zogen diesen aus der
Baumkrone heraus und ließen den Ast zu Boden. Um 13:40 Uhr rückten
die Kräfte zur Friedhofstraße aus. Dort war eine 20 Meter lange Buche
umgestürzt und versperrte eine Zufahrt. Die Buche wurde zunächst mit
der Motorsäge eingekürzt und anschließend mit einer Seilwinde zur
Seite gezogen. Um 14:09 Uhr wurde dann der Löschzug 1 der Freiwillgen
Feuerwehr zu einer Türöffnung in die Hagener Straße gerufen.Dort
sollte sich eine hilflose Person in einer Wohnung befinden. Unter
Einsatz eines Türöffnungswerkzeuges wurde die Tür geöffnet. Die
Person konnte anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.
Einsatzende um 14:50 Uhr.

„Ich möchte mich stellen, ich habe zwei Menschen umgebracht“ – Bundespolizei nimmt psychisch Kranken in Gewahrsam

Mit den Worten „Entschuldigen sie die Störung, ich
möchte mich stellen da ich heute zwei Menschen umgebracht habe“
sprach ein 25-jähriger Mann am Freitagabend (18. November) zwei
Bundespolizisten an. Zudem behauptete der serbische Staatsangehörige,
dass er eine Bombe dabei hätte. Er wurde später in eine Psychiatrie
eingeliefert.

Gegen 21:30 Uhr sprach der 25-Jährige zwei Hundeführer der
Bundespolizei an, die gerade ihr Fahrzeug am Essener Hauptbahnhof
geparkt hatten. Dabei erklärte der Mann sehr überzeugend, dass er
sich stellen wolle. Er habe zwei Menschen umgebracht. Auf Grund der
überzeugenden Darstellung des 25-Jährigen wurde er daraufhin
vorläufig festgenommen. Weil er in der Wache weitere abstruse Angaben
machte, unter anderem eine Bombe in seinem Rucksack mitzuführen und
sich keine seiner Behauptungen bestätigte, wurde ein Arzt informiert.
Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Essen, wurde er später
in eine Klinik eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen den Essener ein
Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen von Straftaten und Störung des
öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten ein.

Pornovideo auf dem Smartphone – 41-Jähriger onanierte vor Reisender

Gestern Nachmittag (19. November) schaute sich ein 41-jähriger Mann aus Hamm, im Regionalexpress 1, einen Pornofilm auf seinem Smartphone an und onanierte dabei. Eine
Reisende alarmierte daraufhin die Bundespolizei, welche den
Tatverdächtigen festnahm. Wie sich herausstellte, könnte es sich bei
dem Mann um einen Wiederholungstäter handeln.

Gegen 17:30 Uhr nutzte eine 22-jährige Kölnerin den RE 1 von Hamm
nach Dortmund. Im Zug saß ihr der Mann aus Hamm gegenüber. Dieser
soll nach Zeugenaussagen einen Pornofilm auf seinem Smartphone
geschaut und dabei onaniert haben. Angewidert vom Verhalten des
41-Jährigne verließ die 22-Jährige die Sitzgruppe und informierte die
Polizei. Im Dortmunder Hauptbahnhof konnten Bundespolizisten den
Hammer vorläufig festnehmen. Dieser versuchte noch sich im Zug zu
verstecken.

Bereitwillig bestätigte der Hammer die Angaben der Frau aus Köln.
Derzeit prüft die Bundespolizei, ob er auch für einen ähnlich
gelagerten Fall verantwortlich gemacht werden kann. Auch hier
onanierte ein Reisender im Zug.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen mehrfacher
Sexualdelikte polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen
Erregung öffentlichen Ärgernisses ein. Die Ermittlungen dauern an.

„Beschämendes Bild am Rande des Sports“

Wie die Polizei Dortmund berichtet, wurden sechs Gästefans nach der
Fußballbundesligabegegnung BVB – FC Bayern München an der Haltestelle
„Palmwiese“ in Dortmund von ca. 20 Personen angegriffen und mehrere
Personen verletzt. Tatverdächtig sind Angehörige der Dortmunder
Ultragruppierung „Desperados“.

Gegen diese schritt die Polizei kurz darauf ein, mit einem
Durchsuchungsbeschluss wurden die Räumlichkeiten dieser
Ultragruppierung durchsucht und insgesamt 46 Personalien
festgestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange reagiert auf diesen
Vorfall empört: „Gewaltbereite Schläger und Straftäter gehören nicht
zum Sport und nicht in die Fußballstadien. Es ist ein beschämendes
Bild, was sich da am Rande dieses Spitzenspiels am Samstag ereignet
hat.“

Gregor Lange fordert ein Bündnis gegen diese Unbelehrbaren ein:
„Alle Verantwortlichen sollten sich überlegen, wie es gelingen kann,
diese Leute so weit wie möglich von Sportveranstaltungen
fernzuhalten. Die Polizei geht dabei konsequent gegen Straftäter vor,
das haben wir auch am Samstagabend wieder deutlich gezeigt.“

Handtaschenraub in Altenhagen

Hagen. Mit einer dreisten Masche versuchten 3 Personen aus
dem Raum Oer-Erkenschwick an die Ersparnisse einer 84 jährigen
Hagenerin zu gelangen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hatte
die Hagenerin am Freitag Mittag an der Sparkassenhauptstelle Bargeld
abgehoben. Mit dem Taxi fuhr sie dann mit ihren Einkäufen in die
Rheinstraße. Hier traten dann ein Mann 35 jähriger Mann und seine
beiden Begleiterinnen an die Rentnerin heran und erboten sich die
Einkäufe ins Haus zu tragen. Doch die vermeintliche Hilfsbereitschaft
war nur Mittel zum Zweck. Im Hausflur des Mehrfamilienhauses
entrissen die drei der älteren Dame dann einen Beutel, in dem sich
auch das Ersparte befand. Ein aufmerksamer Zeuge schaltete sich
sofort ein und übernahm die Verfolgung der drei Täter. Diese trennten
sich zwar, aber der männliche Täter konnte im Rahmen der sofort
eingeleiteten Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an. Bei den
weiblichen Personen liegen keine konkreten Beschreibungen vor. Eine
Frau soll zwischen 16 und 20 Jahre alt sein. Die Begleiterin wird als
deutlich älter und mit Kopftuch und dunklem Mantel beschrieben.
Hinweise, die zur Ermittlung der beiden Flüchtigen führen könnten,
werden unter der Rufnummer 986 2066 erbeten.

Fanbus Bayern-München geriet auf der Autobahn aufgrund technischen Defekts in Flammen

Auf der Rückreise nach der Fußballbundesliga-Begegnung BVB –
Bayern München am 19.11.2016 geriet ein Reisebus mit über 50
Fußballfans aus Bayern im Westhofener Kreuz in Flammen – der
Sachschaden wird auf rund 200.000.- Euro geschätzt.

Gegen 22.54 Uhr befand sich der Bus mit 53 Fans des FC Bayern auf
der A45 auf dem Rückweg aus Dortmund. Der 55-jährige Fahrer des
Reisebusses bemerkte im Autobahnkreuz Westhofener Kreuz zunächst
Qualm aus dem Motorraum und kurz darauf auch Flammen. Er hielt das
Fahrzeug auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt an und forderte
geistesgegenwärtig alle Insassen auf, den Bus sofort zu verlassen.

Gut so! Denn kurz darauf brannte der Reisebus in voller
Ausdehnung, die Polizei musste bis rund 03.00 Uhr die
Richtungsfahrbahn Frankfurt teilweise sperren. Der Bus brannte völlig
aus und erlitt einen Totalschaden. Die Fans aus Bayern traten später
mit einem Ersatzbus die Heimreise an.