Gefahr durch gewaltbereiten Extremismus Radikalisierung und Präventionsstrategien

Immer häufiger in der jüngsten Vergangenheit machen gewaltbereite Extremisten bundesweit Schlagzeilen und stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar, die selbstverständlich auch das Land Nordrhein-Westfalen und hier insbesondere den Verfassungsschutz beschäftigen. Denn sowohl hunderte radikalisierter islamistischer Rückkehrer aus den syrischen und irakischenKriegsregionen,diesichdortdemTerrordes„IslamischenStaats“angeschlossenhaben,alsauchdiegestiegeneZahlvonGewalttatenmitrechtsextremistischemHintergrundstelleneineimmenseHerausforderungfürunsere Gesellschaftdar.
Nicht nur die Aufklärung und Verfolgung bereits ausgeübter Straftaten, sondern vor allem präventive Maßnahmen zur Verhinderung sind daher aus unsererSichtenormwichtig.Diesekönnenjedochnurgelingen,wennStaatund GesellschaftaneinemStrangziehen.
Über derartige Strategien werden Hubertus Kramer und Wolfgang Jörg im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung diskutieren am Dienstag, 22. November2016,um18.00Uhr,imKultopia,Konkordiastraße23-25,58095Hagen.
AlsReferentstehtBurkhardFreier,derLeiterdesVerfassungsschutzesinNordrhein-Westfalen,zurVerfügung.
Anmeldungenbitteanclaus.homm@landtag.nrw.de.

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Sieben mutige Menschen aus NRW vom Land für Zivilcourage geehrt

Hagen.  Mit dem Landespreis für Zivilcourage wurden jetzt zwei Frauen und
fünf Männer geehrt, die, als Mitmenschen in Not waren, hingesehen und
beherzt eingegriffen haben. „Ihr Mut hat verhindert, dass den Opfern
Schlimmeres widerfuhr. Ihr Handeln dient uns allen als Vorbild“,
sagte Innenminister Ralf Jäger bei der Preisverleihung in Hagen.
„Wenn andere in Gefahr sind, geht uns das alle an. Einfach wegsehen
und weitergehen, als ob nichts wäre, das ist feige und egoistisch.“

In der Jury saßen Mitarbeiter des NRW-Innenministeriums, des
Landeskriminalamtes, des Justizministeriums, der Staatskanzlei und
der Opferschutzorganisation „Weisser Ring“. Ausgezeichnet wurden:

Carmen Röser Die Dortmunderin geht am 9. Januar 2015 wie jeden
Morgen mit ihrem Hund spazieren, als ihr in der Nähe einer
Grundschule etwas verdächtig vorkommt. Ein sechsjähriges Mädchen wird
von einem Mann sexuell bedrängt. Röser spricht den Täter sofort an
und ruft Hilfe herbei. Geistesgegenwärtig fotografiert die 40-Jährige
außerdem den Täter, der anhand dieses Fotos wenig später von der
NRW-Polizei identifiziert und festgenommen werden kann.

Christian Peters, Jeanette Pröller und Fabio Pires Lopez Christian
Peters hat am 19. September 2015 in Leverkusen gerade sein Auto
geparkt, als er aus einem angrenzenden Wald Hilfeschreie hört. Der
31-Jährige läuft sofort los und sieht, wie eine Frau von einem Mann,
der es offensichtlich auf ihre Handtasche abgesehen hat, gewürgt und
geschlagen wird. Peters macht durch Schreie auf sich aufmerksam. Der
Täter lässt von der Frau ab und läuft weg. Wenig später wird er von
Jeanette Pröller (29) und Fabio Pires Lopez (26) – durch die Schreie
alarmiert – gestellt und in Schach gehalten, bis die Polizei
eintrifft.

Jan von Prondczinski und Sebastian Parmenter Sebastian Parmenter
beobachtet am 7. Juni 2015 in Rheda-Wiedenbrück, wie ein Mann zwei
junge Frauen in ein Gebüsch zu zerren versucht. Weil der 19-Jährige
kein Handy dabeihat, spricht er Jan von Prondczinski, der zufällig in
der Nähe ist, an und macht ihn auf die Situation aufmerksam. Beide
eilen den schreienden Frauen zusammen zur Hilfe. Der Täter lässt von
seinen Opfern ab und versucht auf dem Fahrrad zu flüchten. Von
Prondczinski holt ihn ein. Mit einem Tritt gegen das Fahrrad gelingt
es dem 23-Jährigen, vorerst die Flucht zu stoppen. Der Täter beginnt
dann mit seinem Gürtel nach den beiden Männern zu schlagen und
verletzt Parmenter. Der Täter kann entkommen. Zwei Tage später
erscheint Parmenter bei der Polizei, um in der Sache als Zeuge
auszusagen. Dort erkennt er den Täter wieder – der, wegen eines
Fahrraddiebstahls als Beschuldigter vorgeladen, zufällig auch auf der
Wache ist. Er wird sofort festgenommen.

Alexander Böhl Alexander Böhl wird am 16. September 2015 Zeuge,
wie ein junger Mann in Hagen „abgezogen“ wird.  Das Opfer wird von
drei Personen angegriffen, die sein Mobiltelefon erbeuten wollen. Sie
stoßen ihn zu Boden und treten ihm vor den Kopf. Der 22-Jährige
greift ein. Auch andere Personen kommen hinzu. Die Situation wird
unübersichtlich. Böhl gelingt es schließlich gemeinsam mit einem
Busfahrer weiteren Schaden vom Opfer abzuwenden. Eine Woche später
sieht er zufällig einen der Täter wieder und ruft die Polizei. Im
Zuge der weiteren Ermittlungen können auch die beiden Mittäter
identifiziert werden.

Offener Brief der Theaterleitung und des Betriebsrates des Theater Hagen

>>Offener Brief
an den Vorsitzenden der FDP-Fraktion
Herrn Claus Thielmann ….

Sehr geehrter Herr Thielmann,

in einer Pressemitteilung vom 16. November 2016, die auszugsweise auch unter der Überschrift „Beispiellose Schlammschlacht – FDP sieht Schuld für Posten-Desaster bei Führungsriege des Theaters“ sowohl in der Westfälischen Rundschau wie auch in der Westfalenpost vom 17. November 2016 wiedergegeben worden ist, werden Sie wie folgt zitiert: „Es ist zudem offensichtlich, dass die Führungsriege des Theaters von Anfang an kein Interesse daran hatte, einen geordneten Übergang zu ermöglichen. Diese war nie bereit, Frau Caron überhaupt eine Chance zu geben und hat die Schmutzkampagne noch zusätzlich befeuert.“

Hierzu stellen wir fest: Geschäftsführung, Intendanz und Generalmusikdirektion war es von Anfang an ein wichtiges Anliegen, eine erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit des Theater Hagen unter einer neuen künstlerischen Leitung zu ermöglichen. Ihre Aussage, Herr Thielmann, entbehrt jeder Grundlage. Die Behauptung einer fehlenden Bereitschaft, Frau Caron eine Chance zu geben „und die Schmutzkampagne noch zusätzlich befeuert“ zu haben, ist eine Unterstellung, die in keiner Weise zutrifft.

Ferner werden Sie in der angegebenen Pressemeldung wie folgt zitiert: „Monatelang haben Theaterleitung und Teile der Belegschaft gegen die von der Bezirksregierung auferlegten Sparvorgaben gekämpft und den Oberbürgermeister und die Hagener Politik als „Totengräber des Theaters“ verunglimpft. Die aktuellen Vorgänge bringen nun endgültig ans Tageslicht, wer hier in absolut destruktiver Art und Weise die Fundamente des Hagener Traditionshauses schwer beschädigt hat“.

Auch diese Aussagen entbehren jeder Grundlage und entsprechen nicht der Wahrheit. Der Versuch, einen Zusammenhang zwischen der Rücknahme der Bewerbung von Frau Caron und einer Art von Verschwörung innerhalb des Theaters herzustellen, ist angesichts der bisherigen und der laufenden Bemühungen, die Kürzungsvorgaben des Rates umzusetzen, geradezu absurd. Allerdings sind solche Behauptungen sehr wohl geeignet, nicht nur die „Führungsriege“ sowie die gesamte Belegschaft, sondern auch die jahrelange erfolgreiche Arbeit des Theater Hagen wissentlich zu beschädigen.

Theaterleitung und Betriebsrat des Theater Hagen

Norbert Hilchenbach
Intendant

Florian Ludwig
Generalmusikdirektor

Michael Fuchs
Geschäftsführer

Alexander Schwalb
Vorsitzender des Betriebsrates<<

Volme Galerie: Schauspielerin Daniela Schwerdt liest am Freitag zum Vorlesetag

 

Hagen. An diesem Freitag, 18.11.2016, ist der mittlerweile 13. Bundesweite Vorlesetag. An vielen Orten lesen, über den ganzen Tag verteilt, Prominente vor.

Auch die Volme Galerie in Hagen beteiligt sich an der Aktion, die die wichtigen Aspekte des Vorlesens zumindest einen Tag lang im Jahr in den Vordergrund rückt.

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Ab 15:00 Uhr liest die Schauspielerin Daniela Schwerdt (Hamm/Westf.) im #hinsehen PopUpStore der Volme Galerie (direkt am Haupteingang, Friedrich-Ebert-Platz) aus dem Buch “Fredegar”, einem Rentiermärchen von Olaf A. Krätke.

Eingeladen dazu sind natürlich alle kleinen und großen Besucher der Mall, die im bereits (nicht nur durch den Hagener Weihnachtsmarkt) im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlt. Eine willkommene Gelegenheit, sich auf die festliche Eröffnung des Hagener Weihnachtsmarktes einzustimmen, die später, um 17:00 Uhr, im Hagener Volkspark beginnt.

Übrigens: Den “Fredegar”-Autor Olaf A. Krätke begrüßt Daniela Schwerdt am 17. Dezember in Hagen für Interviews und Aufzeichnungen ihres neuen TV-Formats “Daniela up2date”.

A45: Vollsperrung am Samstag bei Siegen in Richtung Dortmund

(straßen.nrw). Wegen einer dringenden Fahrbahnreparatur in einer Baustellenverkehrsführung muss die A45 am Samstag (19.11.) von 9 bis etwa 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Siegen/Netphen und Freudenberg in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Siegen/Netphen über die Hüttentalstraße zum Autobahnkreuz Olpe wieder auf die A45 geführt.

Grüne: Intendantensuche muss Chefsache werden

 

 

Mit großem Bedauern und erheblichem Befremden nimmt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Kenntnis, dass die Suche nach einem neuen Intendanten für das Hagener Theater zu einem Trauerspiel geworden ist.  Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer stellt hierzu fest:

„Es ist weder dem Theater noch der Stadt Hagen damit geholfen, sich jetzt in gegenseitigen Schuldzuweisungen zu ergehen.  Alle Beteiligten müssen vielmehr dafür sorgen, dass sich ein solch beschämender Vorgang nicht wiederholt.  Dazu gehört zunächst, dass Aufsichtsrat und Findungskommission ihre Arbeit kritisch hinterfragen  und aufarbeiten.  Dazu gehört auch, dass jeder anerkennt, dass sich die finanziellen Rahmenbedingen des Theaters nicht ändern und Sparbeschlüsse nicht zurückgenommen werden.  Dazu gehört, die Chance zu ergreifen, die eine Neuausschreibung jetzt bietet:  Kämmerei und Theatergeschäftsführung haben gemeinsam einen Konsolidierungsplan erarbeitet, so dass ein potentieller neuer Intendant kein eigenes Sparkonzept mehr erarbeiten muss.

Wir denken allerdings, die Neuausschreibung der Intendanz sollte auf der Ebene des Gesellschafters Stadt Hagen erfolgen. Hier müssen OB und Rat dem offenkundig überforderten Aufsichtsrat bei der Intendantensuche helfend unter die Arme greifen. Das kann bedeuten, dass eine professionelle Personalberatung eingeschaltet wird.  Der noch amtierende Aufsichtsrat hat nun die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die kommende Spielzeit auch während der aktuellen Führungsvakanz geplant werden kann. Wir meinen, solange Werner Hahn noch in Hagen beschäftigt ist, sollte ihm angeboten werden, seine herausragende Kompetenz hierfür auf Honorarbasis  in Anspruch zu nehmen.“

Basar zum Advent im Altenzentrum St. Jakobus Breckerfeld

 

Breckerfeld. Einen vielseitigen Basar mit handgearbeiteten Geschenken und Dekorationen für die Advents- und Weihnachtszeit verspricht das Altenzentrum St. Jakobus Breckerfeld (Hansering 5) am Mittwoch, 23. November.

Von 14.30 bis 17 Uhr gibt es hier zudem für alle Besucher Kaffee, Waffeln, Kuchen und Punsch. Beim Basar dabei ist unter anderem der „Eine Welt Stand“ der katholischen Jakobus-Kirchengemeinde mit handgefertigten Geschenken aus aller Welt sowie sechs weitere Stände mit selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen, Plätzchen, Marmeladen und Schmuck. Auch eine Adventstombola, bei der jedes Los gewinnt, wird angeboten.

Zwei Leichtverletzte bei Unfall auf der Hohenlimburger Straße

Hagen. Beim Zusammenstoß zweier Autos in Hohenlimburg
verletzten sich am Mittwochmorgen die Fahrer und gaben jeweils an,
dass der Entgegenkommende sei bei „Rot“ gefahren. Der Vorfall
ereignete sich gegen 06.30 Uhr an der Einmündung der Hünenpforte in
die Hohenlimburger Straße. Eine 52 Jahre alte Mazda-Fahrerin bog nach
links in die Straße Zur Hünenpforte ein und kollidierte dabei mit dem
Volkswagen eines 23-Jährigen, der seinerseits aus Richtung
Eppenhausen in Fahrtrichtung Stennertstraße unterwegs war. In dem
Mazda lösten bei dem Aufprall die Airbags aus und er musste
abgeschleppt werden, beide Autos wurden erheblich beschädigt. Zeugen
des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02331-986 2066
mit der Sachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Zeugin stört Einbrecher

Hagen. Am Mittwoch vernahm eine 37-jährige Frau gegen 19.05
Uhr verdächtige Geräusche aus der Wohnung ihrer Schwiegermutter in
der Siegstraße. Da die Zeugin wusste, dass ihre Schwiegermutter nicht
zuhause war, begab sie sich sofort in deren Wohnung. Dort stellte die
37-Jährige fest, dass das Wohnzimmerfenster aufgehebelt war. Einige
Blumentöpfe waren zu Boden gefallen. Die Einbrecher wurden
wahrscheinlich durch das Erscheinen der Zeugin oder die
herabfallenden Blumentöpfe gestört. Daher flüchteten sie
unverrichteter Dinge in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Kind mit Rettungshubschrauber ausgeflogen

Hemer. Mädchen schwer verletzt

Am heutigen Donnerstag Morgen, gegen 07:38 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein junges Mädchen schwer verletzt wurde.

Ein 42 jähriger LKW Fahrer befuhr die Märkische Straße in
Fahrtrichtung Menden. In Höhe der dortigen Araltankstelle stand eine
Gruppe von drei Mädchen. Plötzlich lief eine 13 Jährige unvermittelt
auf die Straße und wurde von dem Lkw trotz Vollbremsung erfasst und
zu Boden geschleudert.

Das Mädchen wurde hierbei schwer verletzt und mit einem
Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund ausgeflogen.
Der Lkw Fahrer erlitt einen Schock.

Die Unfallstelle war bis kurz vor 9 Uhr gesperrt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Hemer
(Tel.: 9099-0) in Verbindung zu setzen.

Handtaschenraub am helllichten Tag

Hagen. Gegen 13.50 Uhr stieg am Mittwoch eine 79 Jahre alte
Frau an der Boeler Straße aus einem Linienbus und ging von dort aus
in die Straße Dahmsheide. Unvermittelt näherte sich ein Unbekannter
von hinten und riss der Geschädigten die Handtasche aus der Hand. Mit
seiner Beute lief der Täter in Richtung Spielplatz. Dabei befand er
sich augenscheinlich in Begleitung zweier weiterer männlicher
Personen. Die 79-Jährige blieb unverletzt und beschrieb das Trio als
15 bis 18 Jahre alt, allesamt mit Kapuzenjacken bekleidet, einer trug
eine grüne Jacke. Eine erste Fahndung nach den Tätern verlief ohne
Erfolg. Gegen 14.15 Uhr fand ein Spaziergänger in einem Mülleimer
oberhalb des Ischelandteichs die Handtasche in einem Mülleimer. Die
Kripo hat die Ermittlungen übernommen, Hinweise bitte an die 986
2066.

A1: Behinderungen am Wochenende im Kreuz Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Am Samstag (19.11.) von 9 bis 18 Uhr wird die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm eine neue Baustellenverkehrsführung auf der A1 in Fahrtrichtung Köln im Bereich des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna einrichten. Mit Verkehrsbehinderungen ist dabei zu rechnen. Dem Verkehr stehen in beiden Fahrtrichtungen nur jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Aufgrund der schlechten Witterung kann jetzt erst die Verkehrsführung komplett eingerichtet werden. Falls das Wetter auch am Samstag zu schlecht sein sollte, müssen die Arbeiten am Sonntag (20.11.) stattfinden. Nach der Einrichtung der Verkehrsführung wird eine Woche lang unter der Kreuzungsbrücke ein Gerüst aufgebaut. Im Anschluss wird der alte Korrosionsschutz im Bereich der neuen Stahlteile abgestrahlt. Auch das dauert eine Woche. Danach werden neue Stahlteile eingeschweißt.

Hintergrund:

Statische Nachrechnungen auf Basis der aktuellen Verkehrsaufkommen des Kreuzungsbauwerkes A1/A44 aus dem Baujahr 1972 haben ergeben, dass die Dauerhaftigkeit der Stahlhauptträger nicht gegeben ist und das die Träger verstärkt werden müssen. Alle vier Fahrspuren werden deshalb auf die westliche Seite der A1 gelegt. Dauern sollen die Arbeiten, je nach Witterung, bis Februar 2017. Nach einer Winterpause wird in Abhängigkeit von der Wetterlage ab Frühjahr 2017 westliche Brückenhälfte verstärkt. Diese Arbeiten dauern dann etwa zweieinhalb Monate. Straßen.NRW investiert in diese Verstärkung des Kreuzungsbauwerkes 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Sparsam heizen – trotzdem warm genug wohnen

Hagen. Wie kleine, unscheinbare Knäufe an Heizkörpern zu echten Energiesparhelfern werden, zeigt die Verbraucherzentrale NRW am Samstag, 19. November. Mit einem Stand zu ihrer Aktion „NRW macht den Thermostat-Check“ ist sie in der HagenMedienStadtbücherei, Springe 1 vertreten. Besucher können zwischen 10:00 und 13:30 Uhr zum Beispiel selbst ausprobieren, wie einfach der Austausch eines Standard-Thermostats gegen ein programmierbares Modell ist. Oder sie messen ihre Kräfte im Wettbewerb gegen ein solches Gerät: Wer regelt schneller? Nützliche Spartipps gibt es auch zu herkömmlichen Thermostaten und zu vernetzten Geräten im Smart Home. Welche Thermostate sich für ihren eigenen Alltag am besten eignen, finden die Besucher mit dem Thermostat-Check heraus. Wer zum Ergebnis des Checks oder zu anderen Themen rund ums Heizen Fragen hat, wendet sich direkt an Energieberater Martin Halbrügge. Er steht für persönliche Gespräche und Ratschläge am Stand bereit.

Mehr zur Aktion gibt es auch unter www.verbraucherzentrale.nrw/thermostat.

Eine ausführliche Energieberatung, auch im eigenen Zuhause, können Verbraucher jederzeit in der Beratungsstelle Hohenzollernstraße 8 unter 02331/14259, unter 0211 / 33 996 555 oder unter www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung vereinbaren.

Verbraucherzentrale in der Stadtbücherei

Am Samstag, 19. November, ist die Verbraucherzentrale Hagen im Rahmen der Infobörse in der Stadtbücherei auf der Springe mit einem Informationsstand vertreten. Die Verbraucherzentrale macht dabei den Thermostat-Check. Wie tausche ich ein Thermostat am Heizkörper aus? Welche Vorteile haben programmierbare Thermostate? Und wie bediene ich die Thermostate richtig? Besucher können selbst ausprobieren, wie einfach der Austausch eines Standard-Thermostats gegen ein programmierbares Modell ist. Oder sie messen ihre Kräfte im Wettbewerb gegen ein solches Gerät: Wer regelt schneller? Kleine, unscheinbare Knäufe an Heizkörpern können zu echten Energiesparhelfern werden. Nützliche Spartipps gibt es auch zu herkömmlichen Thermostaten und zu vernetzten Geräten im Smart Home sowie zu anderen Themen rund ums Heizen. Ein Energie-Experte steht für persönliche Gespräche und Ratschläge in der Zeit von 10 bis 14 Uhr am Stand im Eingangsbereich der Stadtbücherei  bereit.

DRK-Auslandshelfer trainieren Umgang mit hochinfektiösen Patienten

 

Die ehrenamtlichen „Ebolahelfer“ Marcus Richter und Malte Engelhard absolvieren intensive Ausbildung für neue Nothilfeeinheit des DRK

Witten. In diesen Tagen nehmen die DRK-Rettungsassistenten Marcus Richter und Malte Engelhard in Feldkirchen (Bayern) gemeinsam mit 16 weiteren Rotkreuzlern aus Japan, Österreich, Finnland, der Schweiz und Deutschland an einem umfangreichen Training zur künftigen Mitarbeit im „Highly Infectious Diseases Hospital“ des Deutschen Roten Kreuzes teil.

Im Rahmen des fünftägigen, vielseitigen Lehrgangs erhalten die beiden erfahrenen Auslandshelfer (zuletzt waren beide im Rahmen der Ebolahilfen 2015 in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, im Einsatz) das nötige Handwerkszeug, um künftig mit dieser neu konzipierten Nothilfeeinheit (ERU) in den weltweiten Einsatz zu gehen.

„Theoretische Grundlagen über Interventionsstrategien, Infektionserkrankungen und die Konzepte des Moduls besteht das international besetze Training auch aus umfangreichen praktischen Übungen. Neben dem Aufbau der Infrastruktur trainieren wir auch ausführlich den Eigenschutz, das An- und Ausziehen sowie das gemeinsame Arbeiten in den potentiell lebensrettenden Schutzanzügen.“, berichtet Richter, der 2014 in Sierra Leone bereits an Ebola erkrankte Patienten behandelt hatte.

Wittens ehren- und hauptamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzer stehen 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag für die Menschen in Witten, im Ennepe-Ruhr-Kreis und darüber hinaus parat, um Hilfe nach dem Maß der Not zu leisten. „Besonders stolz sind wir darüber hinaus, dass unsere Helfer in den vergangenen 35 Jahren in über 30 Einsätzen in Afrika, Asien, Mittelamerika sowie in Süd- und Osteuropa die internationalen Rotkreuzhilfen unterstützen konnten.“, berichtet DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

 

Insgesamt stehen elf Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Witten dem Deutschen Roten Kreuz für die internationalen Einsätze der „Emergency Response Units“ (ERUs) zur Verfügung, mit Richter und Engelhard sind aktuell drei Wittener für die Mitarbeit im „Highly Infectious Diseases Hospital“ (HID Hospital ERU) ausgebildet.