Erzählcafé: Die Kneipenszene rund um den Markt, den Unterberg und die Frankfurter- und Mittelstraße

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Jens Bergmann findet am Freitag, 25. November, um 17 Uhr, zum Thema „Die Kneipenszene rund um den Markt, den Unterberg und die Frankfurter- und Mittelstraße „Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor des Buches, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.
Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1210 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

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Kompetenzzentrum Frau & Beruf startet Infokampagne

 

Hagen. Mit einer Info-Kampagne zu seinen Angeboten informiert das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH zurzeit gewerblich-technische Unternehmen im Gewerbegebiet Herbeck-Sudfeld. Hintergrund der Aktion ist die Anregung einiger Hagener Unternehmen, die Angebote des Kompetenzzentrums bekannter zu machen.

Das Kompetenzzentrum will die Unternehmen im Auftrag der Landesregierung dabei unterstützen, eine frauen- und familienfördernde Personalpolitik zu etablieren. Kleinen und mittleren Unternehmen bietet das die Möglichkeit, für mehr Fachkräfte interessant zu sein und sich von der Konkurrenz abzuheben. Sehr gut angenommen wird das „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“, das das Kompetenzzentrum seit 2013 vergibt. Dreißig Unternehmen haben das Prädikat bisher erhalten und nutzen es für ihr unternehmenseigenes Marketing. Mit dem Mentoringprogramm „next step“ fördert das Kompetenzzentrum die berufliche Entwicklung angehender weiblicher Fach- und Führungskräfte. Ganz neu im Programm ist die 6-teilige Werkstattreihe „Wirtschaft im Dialog“, bei der Unternehmen Personalverantwortlichen beispielhaft ihre Modelle rund um die Themen Familienfreundlichkeit, Unternehmenskultur und Förderung weiblicher Fach- und Führungskräfte vorstellen und von ihren Erfahrungen berichten.

Die Angebote des Kompetenzzentrums stellen für die Unternehmen und deren Beschäftigten eine große Bereicherung dar. So wecken die Projekte bei den beteiligten Unternehmen stets große Aufmerksamkeit, wie auch Nadine Henneke, Assistentin der Geschäftsleitung der KB Schmiedetechnik GmbH, bestätigen kann: „Mit Freude und Interesse sehe ich den weiteren Veranstaltungen entgegen.“

Unternehmen, die mehr über das Angebot des Kompetenzzentrums Frau & Beruf erfahren möchten, wenden sich bitte an Bettina Schneider, 02331/48878-40, schneider@agenturmark.de.

Stadtteilkonferenz in Wetter: Ideen der Bürger sind gefragt

Wie wollen wir in Zukunft in unserer Stadt wohnen? Wie können wir unser Quartier noch lebenswerter gestalten? Das wollen die Stadt und die Lenkungsgruppe Demografie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unter dem Motto „Gemeinsam für Wetter. Wohnen und Leben in…“ in mehreren Stadtteilkonferenzen diskutieren. Die Auftaktveranstaltung für die Ortsteile Wengern und Esborn findet statt am kommenden Samstag, 19. November, von 10 bis 14 Uhr in der Elbschehalle in Wengern.

Mit dem Angebot einer Stadtteilkonferenz wollen die Veranstalter gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern herausfinden, was getan werden muss, um ihren Stadtteil lebenswert und attraktiv zu gestalten. Wünschenswert wäre, wenn sich Mitstreiter aus allen Generationen finden, die Interesse daran haben, aktiv an entsprechenden Projekten mitzuarbeiten.

Bevor am Samstag um 10.30 Uhr die Konferenz startet, wird es ab 10 Uhr die Gelegenheit geben, bei Brötchen und Kaffee  miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird moderiert von Radio EN-Moderator Andreas Wiese.

Ihre Ideen sind gefragt, also gestalten Sie Ihren Stadtteil mit und kommen Sie vorbei! Anmeldungen sind möglich per Mail unter ehrenamt@stadt-wetter.de. Mehr Infos finden Sie auf der städtischen Homepage unter http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/demografie.

Klimakids arbeiten an Klimaprojekt und besuchen Stadtbetrieb Wetter

„Abfall und was dahinter steckt“: Mit diesem Thema beschäftigen sich die Vorschulkinder der Kita Gravemannhaus noch bis Juni nächsten Jahres. Mit den Ergebnissen dieses Projektes bewirbt sich die Kita beim „Klima Kita Wettbewerb“ der Energie Agentur NRW und des Klimaschutzministeriums des Landes NRW.

Die Themenvielfalt rund um den Abfall ist erstaunlich: So geht es im Gravemannhaus nicht nur um den richtigen Umgang mit Müll – es wird in der Kita ganz viel gebastelt und sogar dekoriert. „Aus leeren Milchkartons entstehen Laternen zum Martinsumzug, Futterspender für die Vögel, Geldtaschen und Behälter“, erklärt Linda Laski, ehrenamtliche Klimabotschafterin und Mutter eines teilnehmenden Kindes. Auch Klopapier- und Küchenrollen sind vielfältig einsetzbar, etwa als Verkehrsampel, Weihnachtsmann oder Rakete. Es wird auch viel mit Müll gespielt: so lassen sich aus Küchenabfall wie leeren Konservendosen, Küchenrollen und Joghurtbechern sehr schöne Türme bauen. „Mit Bierdeckeln, Glasdeckeln oder einer Klopapierrolle können die Kinder das Balancieren üben“, so Laski.

Neben den Eltern der Kinder sind bei diesem Abfallprojekt mit den Klimabotschaftern der Stadt Wetter, dem Stadtbetrieb und der Firma Hoffmann noch einige Kooperationspartner mit an Bord. Eine Abfallberatung im Kleinen absolvierten die Kita-Kids gemeinsam mit ihren Erzieherinnen kürzlich beim Stadtbetrieb.

Dort informierten Andreas Nabert und Simone Nehring die kleinen Gäste darüber, was der Stadtbetrieb so alles macht und wie viele unterschiedliche Sorten von Müll es gibt. Erste Station ist der Fuhrpark. „Einige unserer Autos habt ihr bestimmt schon mal gesehen, etwa wenn wir in der Stadt unterwegs sind, um Straßen und Plätze zu reinigen oder um Rasen zu mähen“, beginnt Andreas Nabert seinen Rundgang, der auch sofort zur ersten Quizfrage für die Kita-Kids führt: „Was für ein Wagen ist das, kann mir das einer von euch sagen?“ Sofort schnellen die Finger hoch: „Ein Traktor.“ „Ein Bagger.“

Nachdem sich der Traktor-Bagger als Schneeschieber entpuppt hat, darf auch jeder der kleinen Gäste einmal im Führerhaus Platz nehmen und das Lenkrad anfassen. Schon jetzt kennt die Begeisterung keine Grenzen, das Gleiche wiederholt sich beim großen Müllwagen – auch hier dürfen die Nachwuchsfahrer Platz nehmen.

Nach einem kleinen farblichen Müll-Test („Welche Farbe gehört zu welcher Mülltonne?) macht Nabert mit den Kleinen noch den „LKW-Test“. Hier lernen die Kita-Kids eindrücklich, wie schwer der Fahrer eines solchen großen LKWs Kinder erkennen kann, die zu nah am Mülltransporter vorbeigehen. „Achtet bitte immer darauf, dass ihr genügend Abstand zu solch großen Wagen habt“, gibt Nabert allen mit auf den Weg.

Die Schlussfrage „Wollt ihr wiederkommen?“ wird mit einem lauten und vielstimmigen „Ja!“ beantwortet. „Wir kommen gerne wieder und besichtigen dann das Wertstoffland“, so Erzieherin Silke Pletz. Ein weiterer Firmenbesuch wird der Firma Hoffmann gelten, wo sich die Gravemann-Kinder über Verpackungen informieren werden.

Ziel des „Abfall-Jahres“ in der Kita Gravemannhaus ist die Erstellung einer Materialsammlung rund um das Thema Müll. Angedacht ist auch eine Art Wanderausstellung, die auf dem nächsten Umweltmarkt präsentiert werden soll.

Übrigens: die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich jederzeit über neue Klimabotschafter, denen es Freude macht, Kindern mit viel Spaß und Experimenten Wissenswertes rund um das Klima und die Umwelt näher zu bringen. „Wir freuen uns insbesondere über Bürgerinnen und Bürger, die in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden Zeit haben, als Klimabotschafter in Kitas und Schulen unterwegs zu sein“, so Marietta Elsche, Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Wetter (Ruhr). Wer sich vorstellen kann, sich auf diese Weise zu engagieren, kann sich melden bei Marietta Elsche unter Tel.: 840432 oder per Mail: marietta.elsche@stadt-wetter.de.

Sonderfahrten während der Restbauzeit neuer Kreisel in Wetter

 

Der neue Kreisverkehr nimmt Gestalt an. Leider können die Großbusse immer noch nicht den Bahnhof anfahren.

Daher verlängert der Bürgerbus sein Angebot bis zum 5. Dezember 2016 und fährt wochentags zwischen 08:44 und 17:44 (außer Mittwoch- und Samstagnachmittag) vom Ruhrtalcenter ins Schöntal – ALDI – Wasserstraße und Ruhrstraße zum Bahnhof. So können Behinderte und ältere Menschen die Bushaltestellen der VER und Hagener Straßenbahn bequem erreichen.

Selbstverständlich können unsere Fahrgäste auch von anderen Haltestellen die og. Ziele erreichen.

Der Bürgerbusverein fährt für diese Zusatzleistung täglich zusätzlich bis zu 40 Kilometer. „Das sind wir unseren Fahrgästen schuldig“ erklärt der Vorsitzende Gerd Michaelis.

Wetter: Teilweise Sperrung des Gehweges und Fahrbahneinengung in der Osterfeldstraße

Wegen einer Montage der Buswartehalle „Scheele“ vor dem Grundstück Osterfeldstraße 71 wird in der Zeit vom 17.11.2016 bis zum 18.11.2016 der Gehweg vor dem Grundstück teilweise gesperrt und die Fahrbahn eingeengt. Die Ersatzhaltestelle für den Busverkehr wird vor das Grundstück Osterfeldstraße 69 verlegt.

Teilweise Sperrung des Gehweges in der Bergstraße

In der Bergstraße vor der Haus-Nr. 34 werden bis zum 25.11. 2016 Tiefbauarbeiten durchgeführt. Für die Arbeiten wird der Gehweg teilweise gesperrt.

Fahrbahneinengung in der Otto-Hue-Straße

Wegen Tiefbauarbeiten an Versorgungsleitungen vor dem Grundstück Otto-Hue-Str. 17 wird bis zum 25.11.2016 die Fahrbahn eingeengt.

Fahrbahneingengung in der Albringhauser Straße Ecke Hülsenweg

In der Albringhauser Straße Ecke Hülsenweg wird die Fahrbahn wegen einer Störungsbeseitigung weiterhin bis zum 24.11.2016 eingeengt.

Gesamtsperrung des Gehweges in der Vogelsanger Straße

Die Störungsbeseitigung in der Vogelsanger Straße vor und gegenüber der Haus-Nr. 69 wird noch voraussichtlich bis zum 23.11.2016 dauern. Für die Arbeiten wird der Gehweg in dem Bereich voll gesperrt.

Cemile Giousouf macht mit beim Bundesweiten Vorlesetag am 18. November

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Hagen. Der Bundesweite Vorlesetag findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt! Am 18. November 2016 lesen wieder zahlreiche Bücherfreunde und Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei ist auch die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf. Sie wird in der Emil-Schumacher-Schule, Siemensstr. 10, um 10.00 Uhr in Wehringhausen vorlesen.
Giousouf verweist auf Lesen als Schlüsselkompetenz im Rahmen des Spracherwerbes und somit der Integration in die Gesellschaft: „Der Vorlesetag ist ein wichtiges Signal, gerade in unserer Stadt. Ich freue mich besonders darüber, dass wir durch die Freiwilligen Zentrale so viele Vorleser in Hagen vorweisen können.“
Der Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands: Die Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung möchten Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und laden in diesem Jahr bereits zum 13. Mal zum Bundesweiten Vorlesetag am 18. November ein.
Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im vergangenen Jahr gab es eine neue Rekordbeteiligung: Mehr als 110.000 Vorleserinnen und Vorleser beteiligten sich am Bundesweiten Vorlesetag, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien.

MUSLIMISCHE WELT – MÄNNERWELT?

Frauen-, Geschlechter-. und Familienfragen
in sich wandelnden Gesellschaften
Vortrag von Marfa Heimbach, Islamwissenschaftlerin und Historikerin, Köln
Freitag, 18. November 2016, 18 Uhr, Emil Schumacher Museum, Hagen
Im Arabischen Frühling demonstrierten Frauen öffentlich für demokratische Rechte. Unter den neuen Diktaturen werden sie wieder zu Opfern von Repressalien. Erfolgreiche, moderne und selbstbewusste Musliminnen stehen dem von ihren Kritikern gezeichneten Bild der verschleier­ten, unterdrückten Frau gegenüber. Kann die islamische Religion hier Antworten geben? Oder wird die Religion instrumentalisiert, um politi­sche Machtgefüge zu legitimieren? Und wie wir­ken sich traditionelle Rollenzuweisungen auf Musliminnen in der Migration aus?
Die Referentin Marfa Heim­bach lebte und arbeitete fast zwei Jahrzehnte in der Türkei, im Iran, in Syrien und Jordanien. Als Islamwissenschaftlerin und Historikerin arbeitet sie für die Bundeszentrale für politische Bildung, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Köln und freie Hörfunk-Autorin.
Spurensuche – am Anfang steht die Sehnsucht…
Für die Reihe „Spurensuche“ wird die Idee des Kunstprojektes „Sehnsucht nach Ebene 2“ aufgegriffen und fortgesetzt: multikulturell gefärbte Geschichten von Menschen, umgesetzt in Kunst, anspruchsvoll, ungewöhnlich, einmalig. Eine Veranstaltung der Gleichstellungsstelle der Stadt Hagen in Kooperation mit dem Emil Schumacher Museum sowie dem ZONTA-Club Hagen Area.
Wer: Marfa Heimbach, Islamwissenschaftlerin und Historikerin, Köln
Was: Vortrag: „Muslimische Welt – Männerwelt?“
Wann: Freitag, 18. November 2016, 18 Uhr
Wo: Auditorium des Emil-Schumacher-Museums
Eintritt: frei

Jetzt noch schnell Antrag an die Sparkassenstiftung stellen: Jubiläumsaktion endet am 30. November

Im Rahmen des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse HagenHerdecke hatte die Sparkassenstiftung ursprünglich 175 mal € 1.000,00 für Kinder- und Jugendprojekte ausgelobt und diesen Betrag aufgrund des großen Erfolges nochmal auf insgesamt € 225.000,00 aufgestockt. Nun läuft zum 30. November die Frist ab, Anträge zu stellen.
Bewerben können sich alle gemeinnützigen Organisationen oder Vereine aus Hagen, die noch keinen Antrag gestellt und die Idee für ein schönes Projekt zur Aktivierung junger Menschen haben, allerdings noch etwas Geld fehlt. Das Antragsverfahren wurde bewusst einfach gehalten: Entweder online über http://www.175Jahre-Zukunft-gestalten.de „Förderaktion“ oder formlos per E-Mail an stiftung@skhahe.de. Wer Fragen hat, kann sich gern vorher telefonisch informieren unter (02331) 2063250.

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Ein tolles Beispiel für eine realisierte Aktion ist das Trommelprojekt an der Grundschule Im Kley. Über den Förderverein konnte den dritten Klassen ermöglicht werden, mit Hilfe des Trommel-Rhythmus mehr über ihren eigenen Rhythmus in Bezug auf Herzschlag, Atmung, Sprache und Tagesablauf zu lernen. Die Kinder waren mit enormem Spaß dabei und sammelten spielerisch Erfahrungen, die sie nun im „normalen“ Leben anwenden können. Dieser nachhaltige Effekt war natürlich gewollt und ist ganz im Sinne der Sparkassenstiftung.

KAFFEE LATTE MIT SCHUSS – Uraufführung im LUTZ

 

Am Samstag, 19. November 2016, 19.30 Uhr im Lutz, findet die Uraufführung der Komödie „Kaffee latte mit Schuss“ von Ulla Gericke statt.

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»Für den Erhalt der Deutschen Werte« setzt sich eine Gruppe älterer Herrschaften ein und übernimmt ein leer stehendes Kaffeehaus. Gespräche über Literatur, Musik und Philosophie sollen helfen, bestehendes Kulturgut hochzuhalten. Schnell jedoch beginnen die Seelen zu kochen und die Köpfe zu rauchen: Was sind sie denn, unsere deutschen Werte? Sich auf Pünktlichkeit, Fleiß und Disziplin, Bier, Sauerkraut und Lederhosen reduzieren zu lassen, geht ja überhaupt nicht. Ein Wertekatalog muss her. – Na, dann mal los.

Der SeniorenClub des Lutz Hagen hat ein neues Stück von Ulla Gericke erarbeitet. Wieder einmal nahm er sich eines Themas an, das humorvolle Einblicke gewährt in Alltagssituationen älterer Menschen. Bei Kaffee, Kuchen und allerhand Kleinkunst entzünden sich unterschiedlichste Haltungen und Meinungen zu der ewig gleichen Herausforderung: Wie kommen wir – möglichst schadlos – miteinander klar.

In der Inszenierung von Werner Hahn spielen die DarstellerInnen des SeniorenClubs des Lutz Hagen.

Weitere Termine: 22.11., 24.11., 29.11. (16 Uhr); 2.12., 4.12. (16 Uhr), 13.12. (16 Uhr), 15.12., 16.12., 20.12. 2016; 5.1., 6.1. 2017 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Cemile Giousouf MdB: Zahl der Migranten in der CDU nimmt zu – Zukunftsthema für die Parteiendemokratie

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Hagener
Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf erklärt anlässlich der heute
veröffentlichten Studie des „Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für
Integration und Migration“ zur Parteienpräferenz von Einwanderern:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Die Unionsparteien haben Integrationspolitik seit 2005 zur Chefsache
gemacht und strukturell aufgebaut: mit dem Nationalen Integrationsplan,
den Integrationsgipfeln, der Deutschen Islamkonferenz, aber vor allem dem
Prinzip des Forderns und Förderns, um nur einige Beispiele zu nennen.
Allerdings ist der Union auch immer wichtig gewesen, echte Anliegen von
Migranten in der Familienpolitik, Bildungs-, Wirtschafts- und
Sicherheitspolitik zu adressieren, statt Symbolthemen für Migranten
aufzuziehen. Die Menschen merken diesen Unterschied. Sie treffen ihre
Wahlentscheidung zunehmend nach solchen Inhalten. Das ist doch echte
Integration.

Allerdings müssen wir auch selbstkritisch sein: Bei den Mitgliederzahlen
von Migranten gibt es in der Union noch viel Luft nach oben. Auch wenn ihr
Anteil in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Immer mehr Migranten
finden ihre politische Heimat in der CDU, das ist richtig. Wenn jemand neu
zu uns kommt, müssen wir im auch eine Aufgabe geben und einbinden.
Das wird in den nächsten Jahren auch für unsere Partei ein entscheidender
Erfolgsfaktor sein. Die Zahl der Mandatsträger mit Einwanderungsgeschichte
innerhalb der Union muss definitiv steigen. Auch hier gibt es viel
Potenzial.
Die Landesverbände müssen dies aktiv angehen und Persönlichkeiten aufbauen,
damit es langfristig aus jedem Bundesland auch Bundestagsabgeordnete mit
Einwanderungsgeschichte gibt.
Nur so können wir die gesellschaftliche Vielfalt auch im Parlament
widerspiegeln.

Jeder Mensch soll in unserer Gesellschaft aktiv teilhaben, egal ob seine
Eltern hier geboren oder eingewandert sind. Das ist eine Kraftanstrengung,
der sich alle gesellschaftlichen Bereiche stellen müssen, auch die Politik.“

Geburtstagsausstellung „Uwe Will 75“

Sein Markenzeichen ist sein Maleranzug. Und darin scheint er tatsächlich nicht zu altern. Trotzdem oder gerade deswegen kann sich Hagen freuen, dass die Sparkasse HagenHerdecke dem Hagener Künstler Uwe Will nach der Ausstellung zum 70. Geburtstag in 2011 in diesem Jahr anlässlich seines 75. Geburtstages eine weitere Jubiläumsausstellung widmet.

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Unter dem Titel  „Uwe Will 75“ zeigt die Ausstellung einen persönlichen Querschnitt der Kreativität Uwe Wills mit besonderen Schwerpunkten: eine Auswahl von Portraits unterschiedlichster Persönlichkeiten, thematische Darstellungen und Abstraktes, vielfältig und überraschend abwechslungsreich. Eine weitere Besonderheit im Zusammenhang mit der Ausstellung ist die Verleihung des Müller-Lamberty-Ringes an Uwe Will, mit dem er für seine Verdienste um die Kunst geehrt wird. Damit wird eine fast vergessene Tradition, die eng mit der Geschichte des HAGENRINGS verbunden ist, wiederbelebt.  

Die Preisverleihung findet statt im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Dienstag, 22.11.2016, 18.00 Uhr, im Sparkassen-Karree. Die Ausstellung ist zu besichtigen bis einschließlich Freitag, 23.12.2016. Der Eintritt ist jeweils frei.    

Schüler lesen in der Stadtbücherei Springe vor

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags laden die Stadtbücherei auf der Springe und das Fichte Gymnasium am Freitag, 18. November, um 10 Uhr zu einer besonderen Vorlesestunde ein: Schülerinnen und Schüler des Fichte Gymnasiums lesen Erwachsenen etwas vor. Bei lustigen, nachdenklichen oder auch schaurigen Geschichten können die Zuhörer in der gemütlichen Leseecke bei einer Tasse Kaffee oder Tee entspannen. Das Angebot dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter hagen-medien.de.

Versuchter Einbruch in Schulgebäude

Hagen. In der Nacht zu Mittwoch hörte ein Anwohner ein
lautes Klirren aus dem Bereich des Gymnasiums an der Humpertstraße
und er alarmierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten fanden im
Bereich des Hauptgebäudes eine zertrümmerte Scheibe an einem Fenster
vor, die letztlich dem Versuch einzudringen standgehalten hatte. Ein
oder mehrere Unbekannte hatten mit einem ausgehobenen Kanaldeckel
mehrfach gegen das Glas geschlagen. Sie ergriffen dann die Flucht,
als sie bemerkten, dass sie trotz der Gewaltanwendung nicht ins
Gebäude gelangen konnten. Eine erste Fahndung verlief ohne Erfolg,
Hinweise bitte an die 986 2066.

Wohnungseinbruch in Haspe

Hagen. Am Dienstag gegen 13.00 Uhr hatte ein Ehepaar aus
der Dickenbruchstraße ihr Reihenhaus verlassen und als sie um 17.35
Uhr zurückkehrten, fiel ihnen sofort die aufgebrochene Terrassentür
auf. Der oder die Unbekannten hatten mehrere Schränke und Schubladen
im ersten Obergeschoss durchwühlt, zumindest erbeuteten sie dabei
mehrere Uhren. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen eine Anzeige
auf, die Kripo sicherte Spuren am Tatort. Hinweise im Zusammenhang
mit dem Einbruch bitte an die 986 2066.

Zwei Einbrüche in Garenfeld

Hagen. Zu zwei Einbrüchen kam es am Dienstagabend in der
Straße Am Kolfacker. Gegen 19.45 Uhr kehrte ein 55-jähriger
Hausbesitzer zu sich nach Hause zurück. Hier erlebte er eine böse
Überraschung. Bislang unbekannte Einbrecher hatten die Terrassentür
aufgehebelt und innerhalb des Gebäudes alle Räume durchwühlt. Nach
einer ersten Bestandsaufnahme ließen die Einbrecher eine braune
Lederjacke, eine schwarze Geldbörse und ein Notebook mitgehen. Da der
55-Jährige sein Haus erst gegen 18.55 Uhr verlassen hatte, nutzten
die Täter seine knapp einstünde Abwesenheit zum Einbruch. Gegen 20.00
Uhr stellte eine 61-jährige Hausbesitzerin aus der unmittelbaren
Nachbarschaft fest, dass ein Doppelfenster im Erdgeschoss ihres
Gebäudes aufgehebelt war. Auch hier begaben sich die Einbrecher in
das Haus und durchwühlten mehrere Schränke. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, ob die Täter Beute gemacht
haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Bei der Probefahrt das Auto zerlegt – Zwei Leichtverletzte

Hagen. Zwei Leichtverletzte und zwei kaputte Autos sind das
Resultat der Probefahrt eines jungen Mannes in Hohenlimburg. Am
Dienstagabend hatte sich der 23-Jährige mit einem 20 Jahre alten Mann
getroffen, der seinen BMW verkaufen wollte. Zusammen mit zwei
Freunden setzte sich der Verkäufer in den Wagen und überließ dem
Kaufinteressierten das Steuer. Der junge Mann war nach Angaben der
Mitfahrer zu schnell unterwegs und gab trotz mehrfach geäußerter
Bitte, langsamer zu fahren, Gas. Dabei verlor auf der regennassen
Stennertstraße in Fahrtrichtung Hünenpforte in der Kurve hinter der
Bahnstraße die Kontrolle über den Wagen, drehte sich mehrfach und
prallte gegen einen entgegenkommenden Audi. Die Airbags in beiden
Autos lösten aus, der 42-jährige Audi-Fahrer verletzte sich leicht
und wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Auch der
Unfallverursacher verletzte sich leicht, ein Rettungswagen brachte
ihn vorsorglich ins Krankenhaus. Zuvor gab er gegenüber den
Polizeibeamten an, dass er gar keinen Führerschein hat. Die beiden
Autos mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden liegt bei 10000
Euro. Auf den 23-Jährigen kommen nun eine Anzeige und jede Menge
Ärger zu.

Ann-Kathrin Niemczyk – Finalistin des Bundeswettbewerbes Gesang 2016

Von Hagen nach Berlin

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Ann-Kathrin Niemczyk, Mitglied der Solistenklasse des Kinder- und Jugendchores des Theaters Hagen, die derzeit gleich in drei Rollen (in „Die Zauberflöte“, in „Der Rosenkavalier“ und in „Die Hochzeit des Figaro“) als junge Solistin am Theater Hagen zu erleben ist, hat am Juniorwettbewerb des 45. Bundeswettbewerb Gesang Berlin für Oper/Operette/Konzert teilgenommen und es über die Vorauswahlen bis ins Finale in Berlin geschafft.

Ann-Kathrin ist Schülerin der Jahrgangsstufe 11 der Hildegardisschule und seit mehreren Jahren Mitglied des Kinder- und Jugendchores. 2014 wurde sie in die Soloklasse aufgenommen. Seit zwei Jahren erhält sie zusätzlich privaten Gesangsunterricht bei der Opernsängerin Melanie Maennl, die auch Leiterin der Solistenklasse des Kinder- und Jugendchores des Theaters Hagen ist.

Gemeinsam mit ihrer Gesangslehrerin reiste die 16jährige Hagenerin nach Berlin, um in mehreren Runden vor einer hochkarätig besetzten Jury in der Komischen Oper ein breit gefächertes Programm von Liedern und Arien in fünf verschiedenen Sprachen vorzutragen. Darunter war auch ein modernes Pflichtstück des Karlsruher Komponisten Wolfgang Rihm. Als mit Abstand jüngste Teilnehmerin aus ganz Deutschland gelang ihr schließlich der Einzug ins Finale. Im abschließenden Gespräch lobte die Jury Ann-Kathrin als eine außergewöhnliche sängerische Begabung, zeigte sich beeindruckt von ihrem hohen gesangstechnischen Ausbildungsstand und sagte ihr eine glanzvolle Zukunft voraus.

„Dass Ann-Kathrin es in Konkurrenz mit bereits 22jährigen Gesangsstudierenden in die letzte Finalrunde geschafft hat, freut mich sehr und zeugt von der großen Begabung dieses Nachwuchstalents, und ist auch ein Riesenerfolg für die Arbeit der Solistenklasse unseres Theaters“, so Melanie Maennl.

Im Theater Hagen ist Ann-Kathrin Niemczyk das nächste Mal am 3. Dezember in „Der Rosenkavalier“ und am 8. Januar in „Die Hochzeit des Figaro“ zu erleben.

Vorratsbehälter angesteckt – Feuer greift auf Pkw über

Hagen. Am Dienstagabend gegen 21.40 Uhr bemerkte ein
Anwohner des Bremker Wegs in Haspe, dass in der Einfahrt seines
Einfamilienhauses ein Vorratsbehälter für Kaminholz sowie das linke
Vorderrad seines daneben abgestellten Mercedes brannten. Der Reifen
des Autos war durch die Hitzeentwicklung bereits geplatzt, dennoch
gelang es dem Geschädigten mit einem Feuerlöscher die Flammen zu
löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Bereits in
der Nacht zu Dienstag brannten gegen 01.15 Uhr in etwa 400 Metern
Entfernung in der Oedenburgstraße zwei Mülltonnen, diese beiden
Brände konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Vorfällen gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

„Fuck Cops“ – Bundespolizei beleidigt – Drogen dabei

Dortmund – Hagen. Was er von der Kontrolle durch die
Bundespolizisten hielt, teilte ein 27-jähriger Hagener den Beamten
lautstark mit. Weil er diese mit „Fuck Cops“ beleidigte, sich
aggressiv gegenüber den Bundespolizisten verhielt, sollte er zur
Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden. Gegen die Mitnahme
sperrte er sich erheblich. Das half ihm auch nicht weiter. Im Rahmen
einer Durchsuchung wurde später Marihuana bei ihm sichergestellt.

Gegen 19:00 Uhr gestern Abend (15. November) überprüften
Einsatzkräfte der Bundespolizei den Hagener im Dortmunder
Hauptbahnhof. Gegen die Überprüfung intervenierte er lautstark und
beleidigte die Bundespolizisten mit „Fuck Cops“. Da auf Grund seines
aggressiven Verhaltens eine Überprüfung des 27-Jährigen nicht möglich
war, sollte er zur Bundespolizeiwache gebracht werden. Gegen die
Mitnahme sperrte er sich, so dass er einen Teil des Weges getragen
werden musste.

In der Wache stellte sich auch der Grund seines „widerspenstigen“
Verhaltens heraus. 10 Gramm Marihuana wurden in seiner Kleidung
sichergestellt. Kurz darauf durfte der Hagener, der bereits in
vierzig Fällen polizeibekannt ist, die Bundespolizeiwache wieder
verlassen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und
unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet.

Spende für das Kinderheim

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Wenn Bernd Drees, Geschäftsführer der Firma MDL-Metallbau GmbH, und seine Mitarbeiter in der Evangelischen Stiftung Volmarstein Brandschutztüren einbauen, bekommen sie einen direkten Einblick in die Arbeit mit behinderten Menschen. „Es ist beeindruckend, wie sich die Mitarbeitenden der Stiftung den Kindern und Erwachsenen zuwenden“, so Bernd Drees. Diese Erfahrung brachte den Unternehmer aus Wadersloh-Liesborn auf die Idee, auf Weihnachtsgeschenke für seine Kunden zu verzichten und stattdessen der Ev. Stiftung Volmarstein eine Spende zukommen zu lassen. 2.500 Euro sowie fünf Türtransponder im Wert von 500 Euro übergab Bernd Drees an die Stiftung in Wetter an der Ruhr. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, betonte Pfr. Jürgen Dittrich. Der Vorstandssprecher begrüßte den Unternehmer in Volmarstein und besuchte mit ihm das neuste Kinderheim der Ev. Stiftung. „Hier leben zum Teil sehr schwer behinderte Kinder“, erklärte der Vorstandssprecher. „Sie besuchen gleich nebenan unsere Oberlinschule und nutzen unsere vielfältigen Therapieangebote.“ Durch die Spezialisierung auf die Betreuung von Kindern aus dem AutismusSpektrum wächst der Platzbedarf ständig. „Daher hat der Landschaftsverband zugestimmt, dass wir zwei weitere Kinderheime hier in Volmarstein im Zentralgelände unserer Stiftung bauen“, erklärt Pfarrer Dittrich. „Ihre Spende möchten wir gerne für unser neues Kinderheim verwenden.“ Für Bernd Drees ist das genau der richtige Verwendungszweck. Der Unternehmer: „Da ist das Geld doch sinnvoll angelegt.“
Seit 1904 ist die von Pfarrer Arndt gegründete Evangelische Stiftung Volmarstein in Wetter (Ruhr) in der Körperbehinderten- und Krankenpflege tätig und hat sich im Laufe der Jahre zu einer Komplexeinrichtung der diakonischen Behinderten-, Kranken- und auch der Seniorenhilfe entwickelt. Insgesamt werden in allen Volmarsteiner Einrichtungen mehr als 3.000 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sowie mehrere tausend Patienten pro Jahr betreut. Der Zentralbereich der Stiftung befindet sich in landschaftlich idyllischer Lage am Rande des Ruhrgebietes zwischen Dortmund, Bochum und Hagen.

Gebet für den Frieden

Im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade, die vom 6. bis 16. November von Kirchen in Deutschland unter dem Motto „Kriegsspuren“ begangen wird, wird auch in Hagen ein Gebet für den Frieden gehalten. Dazu lädt die Ev.-Lutherische Stadtkirchengemeinde für heute, 16. November, am Buß- und Bettag, um 17 Uhr in die Johanneskirche am Markt ein. „Ein Gebet kann ein erster Schritt sein, um Schweigen zu brechen, und Schweigen ist vielleicht die tiefste Spur, die Gewalt und Krieg in uns Menschen hinterlassen kann“, erläutert Pfarrerin Christina Biere. Die Ökumenische Friedensdekade findet regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Die Bittgottesdienste sind in den 1980er Jahren im Kontext der „Bewegung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ in der DDR entstanden. Die Friedensgebete spielten dann in der friedlichen Revolution 1989 eine wichtige Rolle. Heute nehmen sie die Bedeutung jedes Einzelnen für mehr Frieden in der Gesellschaften in den Blick.

After Business Konzert im Sparkassen-Karree

Am kommenden Donnerstag heißt es wieder „Musik im Karree“. Ein besonders schönes Abendprogramm haben sich die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen für das After Business Konzert vorgenommen. Zu hören sind das Streichquartett von Wolfgang Amadeus Mozart und das Klavierquartett von Robert Schumann. Es spielen Katharina Eckert, Barbara Wanner (Violine), Ursine Staub (Viola), Thorid Brandt-Weigand (Violoncello) und Andres Reukauf (Klavier).

Erstes integratives Fußballturnier

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Im Juni dieses Jahres wurde die Bezirksschülervertretung (BSV) Hagen ins Leben gerufen. In der BSV setzten sich Schülervertreter aller weiterführenden Schulen für die Interessen und Vorstellungen aller Schüler ein.

Das erste Projekt wird ein integratives Fußballturnier sein, bei dem reguläre Schüler der Jahrgangsstufen 7-9 sowie alle Mitglieder der Auffang- bzw. Flüchtlingsklassen dazu einladen sind, sich in gemischten Gruppen einem freundschaftlichen Wettkampf zu messen.

Die BSV teilt die Auffassung, dass aufgrund der akuten Flüchtlingsproblematik aktiv bei der Integration der „Neuankömmlinge“ geholfen werden muss. Leider ist aber aufgefallen, dass Freundschaften zwischen regulären Schülern und Schülern der Auffangklassen selten sind, denn ihnen wirken nicht selten sowohl kulturelle Hemmschwellen als auch sprachliche Barrieren entgegen. Dies beabsichtigt man nun  zu ändern, indem reguläre Schüler und Flüchtlinge gemeinsam in einem Team zusammenspielen. Bei dem Turnier sollen in erster Linie Kulturverständnis und Toleranz sowie Freundschaft und Teamwork im Vordergrund stehen, nicht etwa die sportliche Leistung.

Organisatorisches: Ort und Datum Das Turnier ist für Freitag, den 25. November 2016 geplant. Es wird in der Arena am Sportpark Ischeland stattfinden (Stadionstraße 22, 58097 Hagen), welche aufgrund ihrer zentralen Lage für die Schüler gut erreichbar ist. Das Turnier wird sich über den Zeitraum der ersten sechs Schulstunden erstrecken, sodass die Teilnehmer vom Unterricht freizustellen sind. Das Theodor Heuss Gymnasium hat bereits seine Unterstützung zugesichert, sodass die Organisation der Halle problemlos geregelt ist.

Die BSV lädt Lehrer und Ihre Schüler herzlich zur Teilnahme am Turnier ein und hofft auf viele Interessenten. Dabei ist es wichtig, sowohl Schüler der Auffangklassen als auch reguläre Schüler gleichermaßen einzubinden.

Die Anmeldung an das Turnier erfolgt über einen Lehrer, der sich für sein Team zuständig erklärt. Die BSV wird dann zeitnah alle erforderlichen Unterlagen zukommen lassen, inklusive einer vorgefertigten Teilnehmerliste und eines Schreibens für Schüler und Eltern.

Die Teams im Turnier sollen sich möglichst homogen aus Schülern aller Altersstufen sowie Auffangklassenschülern zusammensetzen.

Im Rahmen der Sportunterrichtes kann möglicherweise bereits ein vorbereitendes Fußballtraining vorgenommen werden, dies bleibt jedoch selbstverständlich den Schulen überlassen. Wenn in den Auffangklassen Kinder/Jugendliche sind, die kein Interesse am Fußballspielen haben, können diese natürlich als Zuschauer mitkommen.

Die BSV wird ein umfangreiches Seitenprogramm bieten, keiner soll außen vorgelassen werden. Auch interessierte und engagierte Lehrer, die nicht der Fachschaft Sport angehören oder den Auffangklassen zugeteilt sind, sind natürlich herzlich eingeladen.

Für Speisen und Getränke wird gesorgt sein, Wertmarken sind günstig zu erwerben, zudem werden die Spieler einen Snack und ein Getränk frei haben. Eingenommenes Geld wird für integrationsfördernde Zwecke genutzt.

Björn Nonnweiler gastiert in seinem Wohnzimmer – vorweihnachtliches Konzert im Emster Kulturhof

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Er bezeichnet sich selber als Singer/Songwriter und begeistert immer mehr
Freunde der besten Gitarrenmusik.

Im Emster Kulturhof konnte Björn Nonnweiler vor ein paar Jahren seine ersten
musikalischen Gehversuche machen – jetzt kommt der gebürtige Hagener gerne
an seine Debütbühne zurück, um der Zuhörerschaft einen weiteren Klanggenuss
zu präsentieren.

Am Samstag, den 26. November 2016 gibt Björn Nonnweiler ab 19:30 h ein
Gastspiel im schönen Ambiente des alten Emster Fachwerkhauses.

Nonnweiler gewinnt die Gunst des Publikums besonders durch die ruhigeren
Töne seiner eigenen Stücke. Diese setzt er bei seinen Konzerten in
Verbindung zu den bekannten Werken von deutschen Klangkünstlern wie Stefan
Stoppok oder Phillip Poisel.

Im Kulturhof ist man sich sicher, dass mit diesem Konzert am Vorabend des
ersten Advent 2016 die Weihnachtszeit beginnen kann.

Karten können per Mail unter kulturhof-emst@soehnchen.eu reserviert und an
der Abendkasse ab 19:00 h abgeholt werden. Der Eintritt liegt bei 8,50 Euro.

Björn Nonnweiler

Singer/Songwriter

Live

Sa., 26.11.2016

19:30 h

AWO-Begegnungsstätte

Kulturhof emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Eintritt an der Abendkasse

8,50 Euro

LebensLange LeseLust am Donnerstag

Die nächste Vorlesestunde für Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, 17. November, in der Stadtbücherei auf der Springe statt. Eingeladen sind alle, die Freude am Zuhören haben. Wie immer tragen zwei ehrenamtliche Vorleserinnen kurze Texte vor – mal ernste, mal heitere – und laden die Zuhörer dann ein, über das Gehörte ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung zu dieser kostenlosen Veranstaltung, die um 11 Uhr in der Musikabteilung der Stadtbücherei beginnt, ist nicht erforderlich.

Giousouf: Integrationskurse und Arbeitsprogramm zeigen Erfolge

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf erklärt anlässlich der heute veröffentlichten Studie des BAMF sowie des IAB zur Ausbildung und Qualifikation von Flüchtlingen:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Diese erste repräsentative Studie zeigt, dass Flüchtlinge eine höhere Qualifikation haben, als bisher angenommen. Ein Drittel hat vor der Flucht eine Hochschule oder berufliche Bildungseinrichtung besucht. Das ist eine erfreuliche Erkenntnis dieser Studie und bedeutet, dass diese Menschen auf unserem Arbeitsmarkt mehr Möglichkeiten haben. Wir können und müssen die Flüchtlinge in unseren Arbeitsmarkt integrieren. Deswegen müssen wir auch weiterhin investieren in Integrations- und Sprachkurse. Die Studie zeigt: die Flüchtlinge, die Integrationskurse besuchen oder am Programm „Perspektive für Flüchtlinge“ der Bundesagentur für Arbeit teilnehmen, haben tatsächlich häufiger und schneller einen Job.

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen müssen wir jedoch noch mehr bei der Beschäftigung von Flüchtlingen unterstützen, sowohl bei bürokratischen Hürden als auch bei der Betreuung der neuen Auszubildenden und Mitarbeiter. Erste Schritte sind getan: es gibt Rechtssicherheit für Unternehmen, welche Flüchtlinge, die geduldet sind, eine Ausbildung anbieten. Auch haben wir mit dem Anerkennungsgesetz die Möglichkeit einen ausländischen Berufsabschluss auf Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss überprüfen zu lassen, geschaffen.

 

Schnell einen Job finden, ist gut und richtig. Aber Integration heißt, dass langfristig auch Flüchtlinge in den Berufen arbeiten, für die sie ursprünglich eine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen hatten. Wer unter seiner Qualifikation arbeitet, sollte daher trotzdem weiter Deutsch lernen und sich weiterbilden können.“

Die Grippeschutzimpfung schließt eine Blutspende nicht aus!

Weil Gesundheit nicht selbstverständlich ist, bittet das Deutsche Rote Kreuz alle Mitbürger zur Blutspende.

Di – Fr                11.00 – 19.00 Uhr
Spendecenter Hagen, Feithstraße 180

Hagen. „Wenn keine auffälligen Impfreaktionen beobachtet wurden, kann bereits am Tag nach der Impfung wieder jeder Blutspender zum Lebensretter werden mit seiner Blutspende.“ erläutert Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und ergänzt: „Die Grippe-Schutzimpfung ist bei normalem Verlauf kein Hinderungsgrund für eine Blutspende.“

„Die Monate Oktober und November sind die besten Monate für eine Grippeschutzimpfung“ raten Ärzte. Gesundheitsbehörden ergänzen: „Bis der Impfschutz richtig aufgebaut ist, dauert es etwa 14 Tage. Es werden keine Lebend-Impfstoffe verwendet, sondern gereinigte Influenza-Virus-Antigene.“

Bei grippalen Infekten (Erkältungskrankheiten) ist eine Blutspende frühestens eine Woche nach Abklingen der Symptome wieder möglich. Spendewillige, die an einer Grippe (mit Fieber) erkrankt sind, dürfen frühestens vier Wochen nach Ausheilung wieder Blut spenden.

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren; Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter http://www.blutspendedienst-west.de

BESCHLEUNIGUNGEN DIE PARISER JAHRE VON KAREL APPEL

Vortrag von Dr. Emmanuel Mir, Kunstwissenschaftler, Düsseldorf
17. November 2016, 18 Uhr, Auditorium
Ganz am Anfang seiner Karriere entschied sich der junge Karel Appel, Amsterdam zu verlassen: In Paris erlebten seine Kunst und Karriere danach eine dreifache Beschleunigung. Die Emanzipation von COBRA, die internatio­nale Vernetzung sowie entscheidende Impulse von Art Brut und französischen Informellen bahnten Appel den Weg in die Anerkennung. Der Vor­trag schildert die intellektuelle und künstlerische Atmosphäre im Paris der Nachkriegszeit mit ihren verrauchten Bebop­-Kellern in Montmartre und feinen Cocktail-­Partys in den Galerien.
 
Der Referent Dr. Emmanuel Mir (geb. 1972 in Toulon) studierte  freie Kunst in Paris, Nizza sowie an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 2000 Meisterschüler von David Rabinowitch. Von 2001 bis 2006 studierte er die Fächer Kunstgeschichte, Geschichte und französische Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität, wo er schließlich promoviert wurdee. Emmanuel Mir ist als freier Autor, Kurator und Dozent tätig.

Die Vortragsreihe des Fördervereins Emil Schu­macher Museum e.V. ermöglicht einen vertiefenden Einstieg in das zeitgenössische Umfeld Karel Appels sowie die künstlerische Tradition, der der junge Maler sich zunächst entgegenstellte, um schließlich mit seinem eigenen Werk einen prägenden Beitrag zu ihrer Weiterentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu leisten. Aus ganz unterschiedlichen Standpunkten wird das Werk Appels betrachtet. Die Vortragsreihe zur Ausstellung Karel Appel – Der abstrakte Blick richtet sich bei freiem Eintritt an alle interessierten Besucherinnen und Besucher des Kunstquartiers.

Wer: Dr. Emmanuel Mir, Kunstwissenschaftler, Düsseldorf
Was: Vortrag: „Beschleunigungen – Die Pariser Jahre von Karel Appel“
Wann: Donnerstag, 17. November 2016, 18 Uhr
Wo: Auditorium des Emil-Schumacher-Museums
Eintritt: frei

Nikolausfeier der SPD Hohenlimburg – jetzt anmelden!

Wie in jedem Jahr hat sich der Nikolaus in der AWO Hohenlimburg angemeldet um die Genossen zu besuchen und die Kinder zu beschenken.

Die Veranstaltung findet am 11.12. um 15:00 Uhr statt. Jedes angemeldete Kind bis 12 Jahre erhält vom Nikolaus ein Geschenk. Aus diesem Grund, ist es wichtig, die Kinder unter Angabe des Namens und Alters bis zum 1.12.2016 unter folgende Nummer anzumelden 0151 5857 1974 (Frau Eschenbach) oder HEschenbach@t-online.de.

Selbstverständlich können sich auch Nichtmitglieder anmelden.

Es wird ein schönes Rahmenprogramm sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Unter anderem wird der 2. Bürgermeister der Stadt Hagen Horst Wisotzki den Kindern eine schöne Geschichte vorlesen.