Erneute Streiks bei der Lufthansa: Informieren Sie sich rechtzeitig

Potsdam. Die Tarifverhandlungen sind gescheitert und die Lufthansa steht vor dem nächsten Streik. Dies könnte für Millionen Passagiere wieder mit viel Ärger aufgrund zahlreicher Flugstreichungen und Verspätungen verbunden sein. Der genaue Zeitpunkt des 14. Ausstandes im laufenden Tarifkonflikt soll mit einem Vorlauf von 24 Stunden bekanntgegeben werden.

refund.me (https://refund.me/), der internationale Dienstleister für die Rechte von Flugpassagieren, informiert darüber wie sich betroffene Passagiere jetzt am besten verhalten sollten.

Was Passagiere jetzt wissen sollten

Kunden, deren Flug von den Streikmaßnahmen betroffen sein wird, können Ihren Flug kostenlos umbuchen oder stornieren.

Habe ich bei Flugannullierung immer Anspruch auf eine Entschädigungszahlung?

Nein – in dieser Situation nicht, da es sich um einen von Gewerkschaft vorangekündigten Streik handelt. Ausnahme: Der Passagier kann nachweisen, dass die Fluggesellschaft nicht alles getan hat, um die Streikfolgen abzumildern.

Muss die Airline für Ersatzbeförderung sorgen?

Ja, die Fluggesellschaften sind dazu verpflichtet, eine angemessene Ersatzbeförderung für Sie zu organisieren. Warten Sie möglichst auf ein Angebot der Fluggesellschaft, bevor Sie sich eigenhändig um einen alternativen Transport bemühen.

Wer kommt für Zusatzkosten auf?

Besonders ärgerlich ist es, wenn Sie in Ihrem Urlaubsland von einer Flugannullierung betroffen sind. Häufig ist dies damit verbunden, dass Sie eine weitere Nacht im Urlaubsland verbringen müssen. Bestehen Sie darauf, dass die Fluggesellschaft für Sie ein Hotel organisiert und für die Kosten aufkommt. In der Regel wird dies über Übernachtungsgutscheine oder Transportgutscheine (z.B. für die Bahn) geregelt.

Auch Fluggäste anderer Airlines könnten betroffen sein

Was viele nicht wissen: Ein Streik kann auch Auswirkungen auf die Passagiere anderer Airlines haben: „Wenn eine Fluggesellschaft streikt, versuchen andere Airlines Ihre Flüge mit den betroffenen Fluggästen zu füllen, um die Situation gewinnbringend zu nutzen. Dies kann teilweise zu erheblichen Überbuchungen führen“, erklärt Eve Büchner, Gründerin und CEO von refund.me (https://refund.me/), und rät Folgendes:

„Sollten Sie von einer Überbuchung betroffen sein, haben Sie Anspruch auf eine Ausgleichsleistung von bis zu 600 EUR! Fluggesellschaften bieten betroffenen Fluggästen gerne Fluggutscheine an. Sie sollten allerdings beachten, dass Sie die Wahl haben, ob Sie die vom Gesetzgeber für solche Fälle festgelegte Entschädigung als Gutschein akzeptieren oder auf eine Barauszahlung bestehen.“

Über refund.me

Als globaler Dienstleister unterstützt das 2012 von der Unternehmerin Eve Büchner gegründete Start-up refund.me (https://refund.me/) Flugpassagiere und Geschäftsreisende bei der Durchsetzung ihrer Entschädigungsansprüche für Verspätungen, Flugausfälle, verpasste Anschlussflüge und Umbuchungen entsprechend der EU Verordnung (EG) 261/2004. 2014 lobte die Financial Times das Unternehmen in ihrem „Innovative Lawyers Report“ als „legal industry pioneer“. Refund.me ist für Passagiere aus mehr als 145 Länder aktiv und hat Ansprüche gegenüber mehr als 350 Fluggesellschaften durchgesetzt mit einer Erfolgsquote von 98 Prozent durchgesetzt.

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Deutsche Federfußball-Meisterschaften in Wuppertal

Alle Titel gehen nach Hagen

 

(ktr) Viel spannender hätte wohl selbst Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock das Finale um die deutsche Doppel-Meisterschaft im Federfußball im Sportzentrum Küllenhahn in Wuppertal kaum inszenieren können. Zunächst schien für die Titelverteidiger Torben Nass und Philip Kühne von Flying Feet Haspe alles nach Plan zu verlaufen. Ohne Satzverlust war das Duo souverän ins Endspiel gestürmt. Und nach dem 21:16 im ersten Durchgang schien alles auf den abermaligen Titelgewinn hinaus zu laufen. Doch im zweiten Durchgang entdeckten ihre Widersacher Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen ihre Kämpferqualitäten. Plötzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe, ein Spiel mit allenfalls marginalen Leistungsunterschieden. Ein offener Schlagabtausch, der gleich mehrfach in die Verlängerung ging, ehe Christopher Zentarra und Stefan Blank glücklich mit 29:27 die Nase vorn hatten, so dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Und hier legten Torben Nass und Philip Kühne einen 1:5 Fehlstart hin. Ein Rückstand, dem die beiden Hasper Nationalspieler in der ganzen Partie hinterherlaufen sollten, ohne diesen merklich verkürzen zu können. Am Ende setzten sich Christopher Zentarra und Stefan Blank mit 21:18 durch und sich damit erstmals die nationale Krone im Doppel auf.

„Einfach sensationell, was die beiden Doppel in punkto Schnelligkeit, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen gezeigt haben“, schwärmte dann auch DFFB-Präsident David Zentarra bei der Siegerehrung.

Bronze erkämpften Noah Wilke und Christopher Berges vom gastgebenden Cronenberger BC. Sie kämpften im kleinen Finale Philipp Münzner vom TV Lipperode und Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe 21:17, 21:18 nieder. Auf Platz 5 landeten Philipp Graefenstein und Tobias Tochtrop vom TV Lipperode, die im abschließenden Platzierungsspiel Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen und Daniel Nass von Flying Feet Haspe mit 21:15, 15:21, 21:15 auf Rang 6 verwiesen. Auf Platz 7 folgten Arne Twer vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode; Achte wurde Frida Varga vom FFC Hagen und Nora Henneböle vom TV Lipperode. Auf Rang 9 schoben sich die EM-Teilnehmerinnen Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe vor ihren Vereinskollegen Patricia Kovács und Thore Riepe, die als Zehnte gewertet wurden.

Weniger packend war tags darauf die Entscheidung bei den deutschen Einzel-Meisterschaften. Der frisch gebackene Europameister Torben Nass ging von Beginn an hoch konzentriert zu Werke und ließ keinen Zweifel daran, dass die Titelvergabe nur über ihn führen könnte. Ohne Satzverlust stürmte er ins Endspiel, wo ein wenig überraschend sein Vereins- und Mannschaftskollege Marcel Scheffel als Gegner wartete. Letzterer hatte auf dem Weg ins Finale Schwerstarbeit geleistet und nacheinander im Viertel- und Halbfinale die WM-Teilnehmer Philip Kühne mit 21:16, 21:17 und Noah Wilke mit 18:21, 22:20, 21:15 niedergekämpft. Im Finale hatte Marcel Scheffel dann nichts mehr zuzusetzen und fand vor allem gegen die harten und präzisen Angaben von Torben Nass nie ein probates Mittel. Und so sicherte sich der Europameister locker mit 21:6, 21:13 seinen zweiten DM-Titel in Folge.

Bronze ging an Philipp Münzner, der sich mit 21:4, 18:21, 21:13 gegen Noah Wilke durchsetzte. Platz 5 ging an Philip Kühne von Flying Feet Haspe, Platz 9 an Florian Krick, Platz 11 an Arne Twer und Rang 13 an Karsten-Thilo Raab (alle FFC Hagen). Nachwuchstalent Thore Riepe von Flying Feet Haspe wurde 14., gefolgt von Robin Weber auf Platz 15 und Detlev Stegmann (beide FFC Hagen) auf Platz 16.

Im Damen-Einzel ist die alte deutsche Meisterin auch die neue deutsche Meisterin. Sarah Rüsseler vom FFC Hagen sicherte sich ihre nunmehr siebten DM-Titel in Folge. Im Endspiel verwies sie mit Silke Weustermann vom gastgebenden Cronenberger BC ihre langjährige Widersacherin früherer Jahre mit 21:16, 21:15 auf den zweiten Platz. Bronze holte Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe. Im kleinen Finale hielt sie ihre Vereinskollegin Patricia Kovács mit 21:12, 21:10 auf Distanz und verwies sie auf den undankbaren vierten Rang.

Drei Blutproben nach positiven Drogentests

Hagen. Am Samstag und am Sonntag fielen bei allgemeinen
Verkehrskontrollen in Vorhalle und am Remberg zwei Fahrzeugführer
auf, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs waren.
Ihnen wurden Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein
dritter Autofahrer missachtete mit seinem Mercedes unter den Augen
der Polizei zwei rote Ampeln in Bahnhofsbereich und die Polizisten
stoppten ihn in der Martin-Luther-Straße. Auch bei ihm war ein
Drogentest positiv und die Beamten veranlassten die Entnahme der
Blutprobe. Zusätzlich konnte der 36 Jahre alte Mann keine gültige
Fahrerlaubnis vorweisen, hatte noch ein Tütchen Marihuana dabei sowie
einen Teleskopschlagstock. Auf alle drei kommen Strafanzeigen zu, die
Ermittlungen dauern an.

Einbrecher hebeln Balkontür auf

Hagen. Am Sonntag verließ eine 62-jährige Hohenlimburgerin
gegen 18.45 Uhr ihr Haus in der Straße Am Berge. Als die Frau um
21.00 Uhr zurückkehrte, erlebte sie eine böse Überraschung. Bislang
unbekannte Einbrecher hebelten während ihrer Abwesenheit die
Balkontür auf und verschafften sich so Zugang in das Gebäude. Dort
durchwühlten die Täter mehrere Schränke und Schubladen. Zum Zeitpunkt
der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Einbrecher
mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Zwei Leichtverletzte bei Unfall in Hohenlimburg

Hagen. Beim Zusammenstoß zweier Autos zogen sich am
Sonntagnachmittag die beiden Fahrzeugführer leichte Verletzungen zu.
Gegen 15.30 Uhr befuhr ein 48-jähriger VW-Fahrer die
Piepenstockstraße und wollte in die bevorrechtigte Straße Ahmer Weg
einbiegen. Dabei kollidierte er mit dem Mercedes einer 82 Jahre alten
Frau, die in Richtung Am Sonnenberg unterwegs war. Ein Rettungswagen
brachte die leichtverletzte Frau vorsorglich ins Krankenhaus, der
48-Jährige wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Der Mercedes
musste abgeschleppt werden, die Gesamtschadenshöhe liegt bei 6000
Euro.

Bundesweiter Schlag gegen betrügerische Pflegedienste

Düsseldorf. Die Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafsachen der
Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt seit Mitte 2014 ein
Ermittlungsverfahren wegen Betruges zum Nachteil von
Sozialversicherungsträgern. Die polizeilichen Ermittlungen hat das
Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen unter Beteiligung des Zolls und
der Steuerfahndung übernommen.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen mehr als 200
Beschuldigte. Diesen wird vorgeworfen, insbesondere in den Jahren
2015 – 2016 in betrügerischer Absicht und organisierter Form
tatsächlich nicht erbrachte ambulante Pflegeleistungen abgerechnet
beziehungsweise dazu Hilfe geleistet zu haben. Die Abrechnungen
erfolgten durch mehrere Pflegedienste. Erste Ergebnisse deuten darauf
hin, dass Gelder in Höhe von 7 Millionen Euro über mehrere
Scheinfirmen aus den Pflegediensten herausgezogen worden sind.
Beteiligte Pflegedienste sind in Nordrhein-Westfalen, Berlin,
Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen ansässig. Beschuldigt sind
auch Patienten und Pflegedienstdienstmitarbeiter. Im Rahmen der
Ermittlungen wird zudem geprüft, ob Pflegedienstmitarbeiter illegal
beschäftigt wurden.

Am 20. September 2016 haben umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen an
108 Objekten stattgefunden. Durchsucht wurden Wohn- und
Geschäftsräume. Dabei waren acht Staatsanwältinnen und Staatsanwälte,
469 Polizistinnen und Polizisten, 13 Steuerfahnderinnen und
Steuerfahnder und 16 Zollbeamtinnen und Zollbeamte im Einsatz. Im
Rahmen der Maßnahmen sind umfangreiche Beweismittel sichergestellt
worden. Insgesamt wurden mehrere hundert Umzugskartons mit Akten und
etwa 70 Terabyte an digitalen Daten sichergestellt. Zwei unbrauchbar
gemachte Langwaffen, Typ Kalaschnikow, sowie zwei weitere
halbautomatische Waffen mit entsprechender Munition wurden eben-falls
sichergestellt. Letztgenannte werden derzeit kriminaltechnisch
untersucht.

Gegen drei Hauptbeschuldigte, eine deutsch-ukrainische
Staatsangehörige, eine deutsche Staatsangehörige und einen deutschen
Staatsangehörigen, konnten die vorliegenden Haftbefehle vollstreckt
werden.

Der vierte Hauptbeschuldigte, ein deutscher Staatsangehöriger,
wurde aufgrund der guten internationalen Zusammenarbeit am Montag,
den 7. November 2016 in Moskau verhaftet. Zielfahnder des LKA NRW
hatten über den BKA-Verbindungsbeamten den entscheidenden Hinweis aus
der Ermittlungskommission an die Moskauer Polizei gegeben.

Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauert an und wird
noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Fahrstreifenwechsel führt zu Unfall mit Leichtverletztem und hohem Sachschaden

Hagen. Weil eine 59-jährige Audi-Fahrerin nach eigenen
Angaben ortsunkundig war, reduzierte sie am Sonntagabend gegen 21.10
Uhr auf dem Märkischen Ring die Geschwindigkeit und wechselte
gegenüber vom CVJM-Heim vom rechten auf dem linken Fahrstreifen.
Dabei bemerkte sie zu spät, dass sich auf der linken Spur ein BMW,
gesteuert von einem 30 Jahre alten Mann, näherte und der prallte mit
großer Wucht ins Heck des Audis. In dem BMW lösten die Airbags aus
und bewahrten den Fahrer vor schweren Verletzungen. Dennoch musste er
durch einen Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus
gebracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten
Polizeibeamte den Bereich für beide Fahrtrichtungen, die Autos wurden
abgeschleppt, der Schaden liegt weit über 20000 Euro.