KALIF STORCH Märchen zur Weihnachtszeit

… nach Wilhelm Hauff, von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf, ab 5 Jahren Uraufführung: Samstag, 26. November 2016 ·-  17 Uhr – · Theater Hagen, Großes Haus

»Lachen und verrückte Sachen machen« ist das Motto von Chasid, doch dafür hat der Kalif zu Bagdad gerade wenig Zeit. Wichtige Entscheidungen müssen getroffen, notwendige Reparaturen an öffentlichen Gebäuden durchgeführt werden, doch die Kassen sind leer. Sorgen bereitet ihm auch der Zauberer Kaschnur, der mit allen Mitteln versucht, Chasid aus Bagdad zu vertreiben und seinen Sohn Mizra zum Kalifen zu machen. Als ein fahrender Händler, der allerhand wunderliche Dinge feilbietet, vor den Toren des Palastes auftaucht, bietet sich für Chasid eine gute Gelegenheit, sich von seinen Sorgen abzulenken. Der Händler schenkt ihm ein Zauberpulver, mit dem man sich in ein Tier verwandeln können und dessen Sprache verstehen soll: Man schnupft das Pulver, verneigt sich dreimal gen Osten und spricht dabei ein Zauberwort. Doch darf man unter keinen Umständen lachen, denn wenn man lacht, vergisst man das Wort und kann sich nie wieder in einen Menschen zurückverwandeln. Sogleich überredet Chasid seinen Großwesir Mansor zu diesem Abenteuer. Sie nehmen das Pulver, verwandeln sich in Störche und brechen bei der Beobachtung ihrer Artgenossen in schallendes Gelächter aus – und da ist es passiert: Sie haben das Zauberwort vergessen. Jetzt ist guter Rat teuer! Der Einzige, der das Zauberwort kennt, ist der fahrende Händler. So machen sich Chasid, der Kalif Storch, und sein verzauberter Großwesir auf die Suche nach ihm, begegnen dabei einer Eule, die behauptet, die von Kaschnur verzauberte Prinzessin Lusa zu sein, und stehen vor einer schweren Entscheidung… Ob der Kalif Storch und sein Großwesir Mansor das Zauberwort erfahren, sich wieder in Menschen zurückverwandeln, den machtgierigen Zauberer Kaschnur besiegen, der Eule helfen und wieder lachen können?

Wilhelm Hauffs „Kalif Storch“ ist 1826 im ersten Band seines Märchen-Almanachs erschienen und zählt neben „Der Geschichte vom kleinen Muck“ zu Hauffs orientalischen Märchen. Das theaterhagen bringt diese zauberhafte Geschichte in einer Fassung von Werner Hahn auf die Bühne. Andres Reukauf hat die Musik dazu komponiert, die mit Hilfe vieler arabischer Klangeinflüsse die ZuschauerInnen an den Ort der Handlung, nach Bagdad und in den Orient entführt.
Wie in den vergangenen Jahren übernimmt auch dieses Mal wieder das bewährte Produktionsteam mit Intendant Norbert Hilchenbach (Regie), Andres Reukauf (Musik und Musikalische Leitung), Jan Bammes (Ausstattung) und Ricardo Viviani (Choreographie) die Umsetzung des Märchens zur Weihnachtszeit.
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Inszenierung: Norbert Hilchenbach
Musikalische Leitung: Andres Reukauf
Bühne und Kostüme: Jan Bammes
Choreographie: Ricardo Viviani
Dramaturgie: Kristina Günther-Vieweg

Besetzung:
Chasid, Kalif zu Bagdad:                 Tillmann Schnieders
Mansor, sein Großwesir:         Emanuele Pazienza
Kaschnur, Zauberer:             Kristina Günther-Vieweg
Mizra, dessen Sohn:             Ellen Kärcher
Eule, später Prinzessin Lusa:           Annika Firley
Hofbeamte des Kalifen, Störche, Zauberer u.a.: Ellen Kärcher, Michael Klaus, Tobias Kramm, Angelika Linder, Oliver Müller, Jan Schuba

Gerrit Rentz (Saxophon), Marco Dafov (Schlagzeug), Andreas Müller (Bass)

Mit großzügiger Unterstützung der Märkischen Bank

Weitere Aufführungstermine: 28.11. (10 Uhr)*, 29.11. (9 und 11.30 Uhr), 30.11. (9* und 11.30 Uhr), 1.12. (10 Uhr)*, 2.12. (10 Uhr)*, 3.12. (11 Uhr), 4.12. (10*, 13* und 16 Uhr), 5.12. (10 Uhr), 6.12. (9* und 11.30 Uhr), 7.12. (9* und 11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr)*, 9.12. (10 Uhr)*, 10.12. (11 Uhr), 11.12.(10, 13 und 16 Uhr), 12.12. (9* und 11.30 Uhr), 13.12. (9 und 11.30 Uhr), 14.12. (9 und 11.30 Uhr), 17. 12. (11 Uhr), 18.12. (11 Uhr), 19.12. (9* und 11.30 Uhr), 20.12. (9* und 11.30 Uhr), 21.12. (10 Uhr)*, 22.12. (10 Uhr), 25.12. (16 Uhr) 2016. *geschlossene Vorstellung

Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „Kalif Storch“ produziert, die ab dem 26. November 2016 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

26-Jährige stirbt nach Streit mit dem Ehemann

Dortmund. Am Samstag Abend, gegen 18.50 Uhr, kam es auf offener Straße an der
Provinzialstraße in Dortmund-Lütgendortmund zu Streitigkeiten
zwischen einem Ehepaar, in deren Verlauf der 34-jährige Ehemann seine
26-jährige Ehefrau durch mehrere Stichverletzungen mit einem Messer
lebensgefährlich verletzte. Die Ehefrau wurde dem Krankenhaus
zugeführt, wo sie während der Operation an den Folgen der
Verletzungen verstarb. Der Tatverdächtige konnte einige Stunden nach
der Tat widerstandslos festgenommen werden. Heute fand die
angeordnete Obduktion statt, die Vorführung des Beschuldigten ist
ebenfalls für heute beabsichtigt. Ergänzung: Die Obduktion hat
ergeben, dass bei der Geschädigten mehrere Organe verletzt worden
sind und dass sie aufgrund von Verbluten nach innen verstorben ist.
Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß
einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erließ.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen war Motiv und Auslöser für
die Tat, dass die Geschädigte sich einige Zeit vor dem Tattag vom
Beschuldigten getrennt und im Rahmen einer Aussprache am Tattag
erklärt hatte, nicht mehr mit dem Beschuldigten zusammenleben zu
wollen. Das Ehepaar hat ein gemeinsames Kind im Säuglingsalter.

Leichtverletzter Junge nach Kollision mit Linienbus

Hagen. Am Samstag, gegen 13.30 Uhr, befuhr eine
36-jährige Hagenerin mit ihrem PKW die Potthofstraße in Fahrtrichtung
Märkischer Ring. In Höhe des Hauses 22 wollte sie nach links in eine
Einfahrt fahren. Dabei übersah sie einen auf der Busspur befindlichen
Linienbus. Bei der Kollision wurde ein im Bus befindlicher
11-jähriger aus Hagen leicht verletzt. Vor Ort erfolgte die
Versorgung des Kindes durch die Besatzung eines Rettungswagens. Der
Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 5000 Euro.

Dachstuhlbrand vernichtet Wohnung

Herdecke. Am Sonntagmorgen kam es in der Schmalen Straße in
Herdecke zu einem Dachstuhlbrand. Die Wohnung im Dachstuhl brannte
nahezu komplett aus, auch die zwei darunterliegenden Wohnungen sind
unbewohnbar. Das Nachbargebäude konnte von der Feuerwehr vor den
Flammen geschützt werden. Menschen wurden glücklicherweise nicht
verletzt. Lediglich ein Hamster fiel dem Brandrauch zum Opfer.

Nach dem Eintreffen, der um 7:43 Uhr alarmierten Freiwilligen
Feuerwehr Herdecke, gingen die Einsatzkräfte umgehend mit mehreren
Feuerwehrleuten unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude.
Aufgrund der Uhrzeit musste davon ausgegangen werden, dass sich noch
drei Personen in der Wohnung aufhielten. Dies bestätigte sich zum
Glück nicht. Der Wohnungsinhaber erschien im späteren Verlauf des
Einsatzes vor Ort. Er hatte glücklicherweise nicht zu Hause
übernachtet.

Als die Wohnung nach Personen durchsucht war, wurde umgehend mit
der Brandbekämpfung begonnen. Dies gestaltete sich sehr schwierig, da
die Flammen im Wesentlichen in einem Spitzboden oberhalb der
Dachgeschosswohnung loderten und zunächst nicht erreichbar waren. Die
Drehleiter konnte erst im späteren Verlauf eingesetzt werde, da die
„Schmale Straße“ ihrem Namen alle Ehre macht. Das Fahrzeug musste
schließlich in Millimeterarbeit rückwärts in die Sackgasse
eingefahren werden, um von außen das Dach zu öffnen und so auch das
Feuer zu bekämpfen.

Parallel zu der eigentlichen Brandbekämpfung im Dachgeschoss und
über die Drehleiter wurden auch im Außenbereich Löschrohre
vorgenommen, um eine Brandausbreitung auf das Nachbargebäude zu
verhindern. Dies gelang den Einsatzkräften zum Glück. Im Inneren des
Nachbarhauses entstand kein Sachschaden. Die Erdgeschosswohnung des
Brandhauses ist jedoch unbewohnbar. Da der Brandherd schwer zu
erreichen war, drang viel Löschwasser aus den fünf Löschrohren auch
in die beiden untenliegenden Wohnungen ein.

Da das Freilegen der Glutnester in der Dachhaut für die
Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz sehr kräftezehrend war,
mussten viele Feuerwehrleute nacheinander eingesetzt werden. Allein
im Innenangriff mit Atemschutzgeräten waren rund 20 Feuerwehrleute
eingesetzt. Zahlreiche Einsatzkräfte unterstützten die Löschmaßnahmen
zudem von außen.

Um diesen Einsatz bewältigen zu können, wurde die Herdecker Wehr
durch die Nachbarwehren aus Witten und Wetter sowie die
Kreisfeuerwehrzentrale unterstützt. Sie bekämpften aktiv den Brand,
während andere den Brandschutz für das Herdecker Stadtgebiet
sicherstellten. Die Johanniter Unfallhilfe und das DRK sorgten für
die Verpflegung der Feuerwehrleute.

Auch der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, drei
Notärzten, dem Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie dem
leitenden Notarzt vor Ort, da zunächst von einigen Verletzten
ausgegangen wurde. Im Verlauf des Einsatzes konnten diese jedoch
glücklicherweise unverrichteter Dinge wieder einrücken. Nur um die
medizinische Versorgung der eingesetzten Feuerwehrleute bei dem
gefährlichen Einsatz sicherzustellen, blieb ein Rettungswagen bis zum
Abschluss der Löscharbeiten vor Ort.

Neben dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Marion Rosenkranz
machte sich auch die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke Dr. Katja
Strauß-Köster vor Ort ein Bild von der Lage und dankte den
Einsatzkräften und Anwohnern für ihren Einsatz. Die Anwohner hatten
die rund 100 Einsatzkräfte mit Getränken und Snacks versorgt sowie
ihre Sanitäreinrichtungen zur Verfügung gestellt. “ Es ist schön,
dass die Bürger bei solch dramatischen Ereignissen zusammenhalten!“,
lobte Einsatzleiter Christian Arndt die Hilfsbereitschaft. Für die
Anwohner der betroffenen Gebäude wurde an der Einsatzstelle ein Bus
der Verkehrsbetriebe bereitgestellt, in dem diese sich aufhalten
konnten.

Die Hauptstraße in Herdecke musste aufgrund des aufwändigen
Einsatzes von der Polizei bis ca. 11:00 Uhr voll gesperrt werden.
Dadurch wurde auch der Busverkehr behindert.

In der Frühphase des Einsatzes kam es zu einer erheblichen
Rauchentwicklung. Anwohner wurde daher über die Medien aufgefordert,
Fenster und Türen geschlossen zu halten. „Dabei handelte es sich um
eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der giftige Brandrauch zog zum Glück
hoch in den Himmel. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand daher zu
keiner Zeit!“, erklärte ein Feuerwehrsprecher den Grund der Warnung.

Gegen 12:00 Uhr war der Einsatz vor Ort zunächst beendet. Die
Feuerwehr Wetter übernahm die Brandwache, damit die Herdecker
Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht werden konnten. Parallel nahm
die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Bilderbuchkino in der Stadteilbücherei Hohenlimburg

Zum Bilderbuchkino in die Hohenlimburger Stadtteilbücherei am kommenden Dienstag, 15. November, um 16 Uhr sind wieder alle Kinder ab vier Jahren zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern eingeladen. Passend zur Jahreszeit dreht sich dieses Mal alles um das Thema „Sankt Martin“.

Eine ehrenamtliche Vorlesepatin der Bücherei vom Förderverein „HohenlimBuch“ liest die Geschichte „Das schönste Martinslicht“ von Ursula Wölfel vor, während die Kinder die Bilder aus dem Buch anhand von Dias auf einer großen Leinwand sehen.

Martin hat eine Martinslaterne gebastelt. Die leuchtet nun in den schönsten Farben. Als er sie zum ersten Mal beim Martinssingen stolz vor sich her trägt, trifft er den kleinen Thomas, dessen Laterne in Flammen aufgegangen ist. Thomas gehört zu den Kindern aus der Erlenstraße, die einfach hierher zum Singen gekommen sind, obwohl es doch gar nicht ihr Gebiet ist. Das findet Martin ganz schön frech. Trotzdem tut der Junge Martin leid. Spontan schenkt er ihm seine neue Laterne, rennt nach Hause und weint bitterlich. Erst dort versteht er, dass ein Geschenk nicht immer leicht fällt, aber vielleicht gerade dadurch seinen besonderen Wert erhält. Eine Geschichte, in der die Legende vom heiligen Martin wieder lebendig wird.

Die kostenlose Veranstaltung dauert circa 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Lust hat, kann anschließend noch ein Bild zu der Geschichte malen. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-4477.

Sonntagmorgen: Straßenraub im Wasserlosen Tal

Hagen. Am Sonntagmorgen, gegen 03.30 Uhr, befand
sich ein 46-jähriger Hagener auf dem Heimweg. Zwischen dem
„Wasserlosen Tal“ und der Straße „Am Waldesrand“, auf dem Fußweg/
Treppenaufgang hinter der Stadthalle, wurde er von zwei männlichen
Personen angesprochen und zu Boden geschubst. Anschließend
entwendeten die Täter das Portmonee des Hageners. Eine
Personenbeschreibung liegt nicht vor. Hinweise an die Polizei Hagen,
02331-9860.

Verkehrsunfall mit verletzter Fußgängerin

Hagen. Am Samstag, um 18.00 Uhr, befuhr eine
71-jährige Hagenerin mit ihrem PKW die Karl-Ernst-Osthaus-Straße. An
der Einmündung zur Straße „Am großen Feld“ bog sie nach links in
diese ab. Dabei übersah sie eine 62-jährige Frau aus Hagen, die die
Straße in Gehrichtung Haßleystraße überqueren wollte. Die Fußgängerin
stürzte und wurde dabei verletzt. Nach erfolgter Erstversorgung durch
die Besatzung eines Rettungswagens wurde sie einem Krankenhaus
zugeführt.