Umbauarbeiten in der Orthopädischen Klinik Volmarstein schreiten gut voran

Ein wichtiger Meilenstein

Warme Farben, ein offener Info-Bereich, neue Aufnahmebüros und ein neues Leitsystem – die neue Ambulanz der Orthopädischen Klinik Volmarstein empfängt die Patientinnen und Patienten freundlich und modern.

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„Die sogenannte Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) ist ein wichtiger Meilenstein unserer Umbaumaßnahmen“, so Matthias Mund, kaufmännischer Bereichseiter der Klinik. Ziel der neuen ZPA ist, Wartezeiten zu verkürzen, Abläufe reibungsloser zu gestalten und die Patientenzufriedenheit zu steigern. „Alle sind mit sehr viel Herzblut dabei“, freut sich Karin Streck, die die ZPA leitet. Verschiedene Abteilungen, die bisher zum Teil sogar in unterschiedlichen Etagen arbeiteten, sind nun nicht nur räumlich, sondern auch als Team zusammengerückt. Die administrative Aufnahme, wo die Patientinnen und Patienten die Aufnahmeverträge unterzeichnen und ihre Daten ins System gepflegt werden, ist nun im Ambulanzbereich zu finden. Die Mitarbeiterinnen arbeiten hinter Glastüren, so dass wartende Patienten erkennen, wann frei ist. Direkt daneben ist jetzt ein offener Infobereich. Hinter dem roten Tresen arbeiten zwei Kolleginnen, die nicht nur alle Fragen beantworten, sondern auch die Abläufe in der Ambulanz steuern. Die pflegerische Aufnahme ist weiterhin in ihren Räumen direkt gegenüber der neuen Information. In der Ambulanzpflege unterstützen zwei Kolleginnen die Ärzte bei der Untersuchung und Behandlung der Patienten. Neue Stationen Bereits im Mai wurde eine neue Station mit 21 Betten eröffnet. Auch hier schaffen Möbel aus Holz und warme Farben eine gute Atmosphäre. Ein offener Pflegstützpunkt – gekennzeichnet durch große grüne Flächen und besondere Beleuchtung – zeigt den Patienten und Angehörigen sofort, wo sie Hilfe finden. Die neue Station macht in der Umbauphase den nächsten Schritt möglich: Zurzeit werden die Patientenzimmer in der 3. Etage erneuert. Hier entsteht eine Komfortstation. Klinikleitung und Mitarbeitende konnten sich im Musterzimmer schon einen Eindruck von der stilvollen Einrichtung verschaffen. „Für den Zeitraum, den die Patienten bei uns verbringen, möchten wir eine Umgebung schaffen, die auf die persönlichen Bedürfnisse unserer Gäste zugeschnitten ist – und diese sind individuell sehr verschieden“, so Matthias Mund. Mit der neuen Komfortstation kann die Fachklinik in Volmarstein bald diesen besonderen Wünschen noch besser gerecht werden. Ab 2017 werden auch die Patientenzimmer in der 1. und 2. Etage umfangreich modernisiert.

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„Strange Days“ im Kunst-Schaufenster

Neue Ausstellung in der Rathaus Galerie Hagen

Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der Rathaus Galerie Hagen wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet. Bislang haben Kunstschaffende aus unterschiedlichen Kunstrichtungen ihre Arbeiten gezeigt: Gemälde, Fotocollagen, Skulpturen aus Holz und Metall, Lampen aus Strohhalmen oder Landschaftskollagen aus kunstvoll gerostetem Metall.

Seit dem 10.11.2016 und noch bis zum 07.01.2017 zeigen Andrea Hüsken und Michael Schlieper ihre Werke unter dem Titel „Strange Days“.

Natürliches Material, organische Formen und Oberflächenstrukturen spielen eine zentrale Rolle für die Malerei von Andrea Hüsken. Leichte durchscheinende Flächen werden von plastischen und schweren Formen überlagert, Risse und lineare Strukturen entstehen. Der Malgrund, mal Leinen, mal Papier, wird überspachtelt, einzelne Bereiche werden mit Papier und Leinen abgedeckt, mit Sand und Erde überlagert und wieder übermalt, während andere Stellen offen sichtbar bleiben.

Seit 2010 experimentiert Andrea Hüsken zudem mit dreidimensionalen Objekten. Die Kleinskulpturen zeigen menschliche Figuren gefangen in ihrer Isolation und Verletzlichkeit. Auch hier werden unterschiedliche Materialien und Techniken verarbeitet: Papier, Band, Textilien, Sand und Farbe. Einschnürungen und Umwickelungen winden sich zu Körpern, die Oberflächen sind rau, durchzogen von Durchbrüchen und lassen Einblicke in tieferliegende Schichten zu.

Michael Schlieper, Fotograf und Zeichner, ist seit seiner frühen Jugend künstlerisch tätig. Der heute in ­Breckerfeld lebende Kreative gründete 1973 zusammen mit Gerda Busch die Galerie Hagener Kunstkabinett, 1992 folgte die Galerie Michael Schlieper, die mit Emil Schumacher eröffnet wurde. 1996 gründete Michael Schlieper die Galerie MS für aktuelle Gegenwartskunst in Hagen.

Auch mit der Musik ist der Künstler eng verbunden – er gründete in den 70er Jahren mehrere Jazz-Clubs.

Bei der Ausstellung im Kunst-Schaufenster zeigt er großformatige Werke aus seiner Arbeit mit der digitalen Fotografie.

Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung durch Centermanager Christoph Höptner und Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums Hagen im Rahmen einer offiziellen Vernissage.

Bund unterstützt Haus Harkorten mit 240 000 Euro

Am Donnerstag Nachmittag hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden, berichtet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Umso mehr freue ich mich, dass Haus Harkorten mit insgesamt 240 000 Euro von diesem Programm profitiert.“
Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Insgesamt stellt der Haushaltsausschuss 70,5 Millionen Euro für den Denkmalschutz bereit, mit dem bundesweit 204 Denkmalschutzprojekte gefördert werden sollen.
Eines dieser Projekte ist das 1775 errichtete „Herrenhaus“ auf Gut Harkorten in Hagen-Westerbauer. Zurzeit wird ein Konzept zur künftigen Nutzung erarbeitet. In einem ersten Bauabschnitt sollen nun die dringend erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen an dem mit Schiefer gedeckten Dach durchgeführt werden, für die der Förderantrag gestellt wurde.

Brauksiepe/Giousouf: Bund fördert Sanierung der Christuskirche in Schwelm mit 300.000 Euro

Der Bund wird sich an der Sanierung der Christuskirche in Schwelm mit Mitteln in Höhe von voraussichtlich bis zu 300.000 Euro beteiligen. Das teilten die CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf MdB sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamenta-rische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ralf Brauksiepe MdB heute mit. Zuvor hatte am Donnerstag der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dieser Förderung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI auf Vorschlag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters MdB, zugestimmt.

Giousouf und Brauksiepe hatten sich bei Staatsministerin Grütters im Frühjahr für das Projekt aus dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis eingesetzt. Die Abgeordneten wiesen in ihren Schreiben an die Kulturstaatsministerin unter anderem darauf hin, dass die Schwelmer Christuskirche das zweitgrößte Kirchengebäude in Westfalen ist und 1842-1849 von dem Architekten und preußischen Bauinspektor Friedrich Wilhelm Buchholtz (1795-1873) erbaut wurde, welcher dem Wirkungskreis des preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel zuzuordnen ist.

Beide Abgeordnete zeigten sich sehr erfreut, dass es der evangelischen Kirchengemeinde Schwelm durch eine Förderung durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm VI nun er-leichtert werde, den Turm der Christuskirche denkmalgerecht zu sanieren und das Wahrzeichen Schwelms zu erhalten.

Jörg / Kramer (SPD): „Einsatz für Fördermittel des Landes hat sich gelohnt: 207.000 Euro sind wertvolle Unterstützung unserer Stadtentwicklungspolitik“

Zur erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln des Landes für die Aufwertung der sozialen Infrastruktur von benachteiligten Stadtquartieren erklären die beiden Hagener SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer:

„Der Einsatz für die Fördermittel hat sich gelohnt. Wir freuen uns, dass wir vor Ort mit unserer Bewerbung erfolgreich waren. Die Kinder der KiTa „Am Gosekolk“ werden davon profitieren. So werden bereits zu Beginn des nächsten Jahres 207.000 Euro für den Anbau einer Mensa und eines Aufzugs zur Verfügung gestellt.

Mit dem Sonderprogramm zur Förderung von sozial benachteiligten Stadtquartieren haben wir einen wichtigen Mosaikstein unserer ganzheitlichen Stadtentwicklungspolitik für eine lebenswerte „Heimat vor der Haustür“ geschaffen. Damit ist es möglich, die soziale Infrastruktur in den Quartieren zu stärken. Das reicht von Spiel- und Bolzplätzen über Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen und Schulen bis zu öffentlichen Plätzen und Gemeinschaftsbedarfseinrichtungen, wie z. B. Bürgertreffs.

Der städtische Eigenanteil für die Maßnahme beträgt lediglich 10 Prozent. Wir erreichen damit eine sinnvolle Aufwertung dieses Wohnquartiers, die nur mit eigenen Kräften nicht zu realisieren gewesen wäre. Das macht deutlich, dass es ein kommunalfreundliches Programm, insbesondere für die finanzschwachen Kommunen mit sozial benachteiligten Wohnquartieren, ist. Darauf haben wir in der politischen Abstimmung von Anfang an großen Wert gelegt.“

Im ersten Durchgang werden insgesamt 140 Maßnahmen in 77 Städten mit 25 Millionen Euro gefördert. Das Programm wird im Jahr 2018 fortgesetzt.

 

 

„DER LETZTE VORHANG“ – Gastspiel des Renaissance-Theater Berlin

(Veranstalter: Tournee-Theater EURO-STUDIO/Konzertdirektion Landgraf)

mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warns

Hagener Erstaufführung: Donnerstag, 17. November 2016, 19.30 Uhr, Großes Haus

Am Donnerstag, 17. November 2016 gastiert das Renaissance-Theater Berlin im Rahmen einer vom Tournee-Theater EURO-STUDIO und der Konzertdirektion Landgraf veranstalteten Tournee im Theater Hagen (19.30 Uhr, Großes Haus) und zeigt als Hagener Erstaufführung das Schauspiel „Der letzte Vorhang“ von Maria Goos. Es ist ein packendes Stück über die Liebe und die Leidenschaft zum Theater.- Die ganze Welt eine Bühne: Wie einst Liz Taylor und Richard Burton waren die Schauspieler Lies und Richard ein Traumpaar auf der Bühne. Im Privatleben hatten sie eine kleine Liebschaft, bis Lies heiratete, die Schauspielerei aufgab und mit ihrem gut situierten Mann nach Südfrankreich zog. Richard dagegen blieb dem Theater treu, hat sich aber durch seinen immensen Alkoholkonsum und seine Allüren zum Kollegenschreck entwickelt: Gerade eben haben wieder zwei Bühnenpartnerinnen das Handtuch geworfen – dabei steht die Premiere an. Die kann jetzt nur noch eine retten: Lies. Handelt es sich doch um genau das Stück, das für beide zum fulminanten Karrierestart wurde. Nach über zehn Jahren treffen sie erstmals wieder aufeinander, und was dann zwischen ihnen entsteht, ist hochexplosiv…

Die Niederländerin Maria Goos machte sich als erfolgreiche Autorin von rund 20 Theaterstücken, TV- und Filmdrehbüchern, Regisseurin, Schauspielerin und Leiterin einer Theatergruppe einen Namen. Die deutschsprachige Erstaufführung von „Der letzte Vorhang“ kam, inszeniert von Antoine Uitdehaag, ausgestattet von Tom Schenk, 2011 umjubelt am Renaissance-Theater Berlin mit den herausragenden SchauspielerInnen Suzanne von Borsody und Guntbert Warns heraus, die nun auch auf der Hagener Bühne zu erleben sind.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Herdecke – Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Herdecke. Am 10.11.2016, gegen 14.10 Uhr, erfasst ein
88-jähriger Herdecker mit einem Pkw Opel auf dem Westender Weg in
Richtung Innenstadt einen Fußgänger beim Überqueren des
Fußgängerüberweges. Durch den Aufprall kommt der 66-jährige Herdecker
zu Fall und verletzt sich schwer. Er wird mit einem Rettungswagen zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am 11.11.2016,
gegen 07.11 Uhr, biegt ein 59-jähriger Herdecker mit einem Pkw Toyota
von der Bahnhofstraße nach links auf die Brinkstraße ab. Im
Kreuzungsbereich kommt zu einem Zusammenstoß mit einem Fußgänger, der
zur gleichen Zeit die Fußgängerfurt überquert. Bei dem Unfall zieht
sich der 66-jährige Herdecker leichte Verletzungen zu. Er wird mit
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Kaugummi-Dieb erwischt

Hagen. Einem Ladendetektiv fiel am Donnerstagabend ein Mann
auf, der in einem Supermarkt an der Bahnstraße Kaugummis aus den
Auslagen nahm und unter seine Jacke steckte. Der Zeuge nahm den Mann
mit ins Büro und gegenüber den hinzugezogenen Polizisten räumte er
den Diebstahl ein. Für insgesamt 90 Euro hatte der 44-Jährige
Kaugummipackungen mitgehen lassen. Auf den Grund dafür angesprochen
gab er an, damit seine Drogensucht finanzieren zu wollen. Die Beute
blieb im Geschäft, der Dieb konnte nach der Identitätsfeststellung
seinen Weg fortsetzen.

Ladendiebin eingesperrt

Hagen. Ein Detektiv beobachtete in einem
Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone eine Kundin, die mit drei
hochwertigen Winterjacken in eine Umkleidekabine ging und wenig
später ohne die Kleidungsstücke wieder herauskam. Kurz darauf betrat
eine weitere Kundin mit einer großen Tragetasche die Kabine und
verließ sie wenig später. Diese 24 Jahre alte Frau sprach der
Detektiv im Ausgangsbereich an und bat sie ins Büro. In der
präparierten Tasche befanden sich die Jacken im Wert von 900 Euro.
Die Ware blieb im Geschäft und die 24-Jährige musste mit zur Polizei.
Da sie keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, verbrachte
sie die Nacht im Polizeigewahrsam, die weiteren Ermittlungen dauern
an.

Zu schnell und unter Drogen gefahren – Blutprobe entnommen

Hagen. Am Donnerstag, 10.11.2016, kam es in Hagen zu einem
Verkehrsdelikt durch einen 49-Jährigen mit anschließender
Blutprobenentnahme. Die Beamten führten um 20.00 Uhr eine
Geschwindigkeitskontrolle auf der Feithstraße durch. Zu dieser Zeit
stellten sie einen zu schnellen Audi fest und versuchten diesen
anzuhalten. Mehrere Meter vor der Kontrollstelle bog der Audi-Fahrer
jedoch in eine Einfahrt ein und stieg aus. In einer dunklen
Hofeinfahrt konnten die Polizisten den Mann nach kurzer Verfolgung
antreffen. Der 49-Jährige gab an, dass er den Audi gefahren sei. Ein
freiwilliger Drogentest verlief wenig später positiv. Danach bestritt
er, dass er der Fahrer des Autos war. Eine Richterin des Amtsgerichts
Hagen ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Das
Verkehrskommissariat ermittelt.

Röspel: Auftrag erfüllt – Mittel für Migrationsdienste werden wieder erhöht

Mitte September hörte der heimischen SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel beim Besuch des Jugendmigrationsdienstes (JMD) der AWO in Hagen den Hilferuf nach Aufstockung der Mittel für den schon stark überlasteten Dienst, der sich um die Integration junger Zuwanderer kümmert. Röspel versprach, sich in Berlin dafür einzusetzen und kann nun schon einen Erfolg verkünden: Auf Drängen der SPD sind die Mittel für die JMD um acht Millionen Euro gegenüber dem Regierungsentwurf erhöht worden, davon 6 Millionen speziell für die Beratung und Betreuung von Geflüchteten.
Die Zahl der Menschen, die jedes Jahr aus den unterschiedlichsten Ländern aus den unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland gekommen sind, hat sich seit 2006 verdreifacht, 70 Prozent von ihnen sind jünger als 30. Das ist auch in Hagen zu sehen: Der JMD betreut hier aktuell rund 350 junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Um dieses enorm hohe Pensum zu bewältigen, stehen derzeit insgesamt nur zwei volle Stellen zur Verfügung.

Wegen einer Tube Zahnpasta Ladendetektiv krankenhausreif geschlagen

Hagen. Am Donnerstagabend kam es in der Fußgängerzone zu
einer Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Ladendetektiv.
Der gab an, gegen 19.45 Uhr eine Kundin in einem Drogeriemarkt
beobachtet zu haben, die eine Tube Zahnpasta in die Tasche steckte
und durch einen Seitenausgang ohne zu bezahlen das Geschäft verließ.
Draußen sprach er sie nach seinen Angaben an und forderte sie auf,
mit ins Büro zu kommen. Daraufhin schlug sie ihm mit einem Schirm ins
Gesicht und fügte ihm eine stark blutende Wunde unter dem Auge zu.
Beim Eintreffen der Polizei befanden sich der verletzte 33 Jahre alte
Detektiv und die 58-jährige Frau im Büro. Ein Rettungswagen brachte
den Verletzten zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Tube Zahnpasta
fanden die eingesetzten Polizisten in einem Gebüsch vor dem
Drogeriemarkt. Gegenüber den Beamten äußerte die Frau, nichts
entwendet zu haben und sie sich lediglich gegen das Festhalten durch
den Detektiv wehren wollte.

Fossilien – Versteinerte Schätze

Die spannenden Geheimnisse der Fossilien im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle werden am Sonntag, 13. November, um 15 Uhr bei einer Führung durch über 450 Millionen Jahre Erdgeschichte Westfalens gelüftet.

Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite: Von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sau(ri)erland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten.

Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 4 € für Erwachsene, 2 € für Kinder bzw. 9 € für die ganze Familie.

ÖFFENTLICHE FÜRHUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Hagen. Am Sonntag, den 13. November findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „GILGAMESCH – BAUMEISTER UND SCHUMACHER“ statt. Eine Folge von zehn Holzschnitten von Emil Schumacher, 1948 und 1950 als Illustrationen zum Gilgamesch-Epos entstanden, konnte eigens für eine Doppel-Ausstellung mit graphischen Blättern von Willi Baumeister zusammengetragen werden. Zwei Hauptvertreter der Abstraktion des 20. Jahrhunderts nahmen sich der altorientalischen Dichtung über den mesopotamischen Fürsten an. Feindschaft und Freundschaft, Ruhm und Vergänglichkeit, Leben und Tod – über das Interesse an den zeitlosen existenziellen Fragen dieses Mythos von Weltgeltung kamen sich die beiden Künstler unter dem Eindruck des düstersten Kapitels der deutschen Geschichte nahe.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

VIDEO | Daniela up2date 5

Die Modedesignerin Semiha Bähr eröffnet mit der Vorstellung ihrer Kollektion Bridal Couture 2017 in Bruchköbel. Auch dabei: Semihas Freundin Daniela Schwerdt mit ihrem „up2date“-Team. Mit dem „Daniela up2date 5“ schickt Daniela ihre Freundinnen, Freunde und Fans ins Wochenende. Und bereits am Montag gibt es zu dem Event in Bruchköbel ein sehr ausführliches „Spezial“ zum Start in eine tolle Woche.

Frau verletzt sich bei Unfall – PKW geborgen

bild0009Hagen. Am Donnerstag, 10.11.2016, kam es zu einem Unfall mit einer
verletzten 39-Jährigen. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr die Frau
gegen 17.45 Uhr auf der Heedfelder Straße aus Lüdenscheid in Richtung
Hagen. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihren Fiat
und prallte zunächst gegen die Leitplanke. Anschließend rutschte sie
über einen Waldparkplatz in die dahinter stehenden Bäume. Ein
vorbeifahrender 48-jähriger Hagener verständigte die Feuerwehr und
die Polizei. Nach einer ersten Versorgung vor Ort brachten die
Rettungskräfte die verletzte Fiat-Fahrerin zu Behandlung in ein
Krankenhaus. Ein Abschleppunternehmen musste den PKW bergen. Er war
nicht mehr fahrbereit. Das Verkehrskommissariat ermittelt.

Es wird wieder festlich auf dem 49. Hagener Weihnachtsmarkt

Hagen. „Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild wie Wälderduft die Weihnachtszeit.“ Dieses Zitat des deutschen Dichters Joachim Ringelnatz hat sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz treffenderweise für sein Grußwort der diesjährigen Weihnachtsmarkt-Broschüre ausgesucht. Am kommenden Donnerstag, 17. November, öffnet der 49. Hagener Weihnachtsmarkt in der City seine Pforten und hält diese mit Ausnahme des Totensonntags (20. November) wie immer bis zum 23. Dezember geöffnet. Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer findet am Freitag, 18. November, um 17.00 Uhr an der Konzertmuschel im Volkspark statt – in mittlerweile guter Tradition begleitet durch die Bigband der Feuerwehr Schwelm.

In einem Pressegespräch stellten Bezirksbürgermeister Arno Lohmann, Dirk Wagner als Veranstalter des Weihnachtsmarktes sowie weitere an der Planung beteiligte Partner ihr diesjähriges, wieder einmal sehr umfangreiches Programm vor. Arno Lohmann bedankte sich bei allen Programmplanern für die umfassenden Vorarbeiten, die bereits im Frühjahr begannen. Insbesondere dankte er auch im Namen von Oberbürgermeister Erik O. Schulz allen Vereinen und Einrichtungen, die auch in den Hagener Stadtteilen in diesem Jahr für eine vorweihnachtliche Atmosphäre sorgen werden. Bezirksbürgermeister Lohmann dankte auch der Enervie AG, mit deren Unterstützung in diesem Jahr die Weihnachtsmarktbroschüre produziert werden konnte.

49. Hagener Weihnachtsmarkt

Mit der Beteiligung von 86 Ständen und Fahrgeschäften ist der Weihnachtsmarkt zwischen dem Friedrich-Ebert-Platz und dem Adolf-Nassau-Platz auch 2016 nahezu komplett ausgebucht. Wie immer steht der Hagener Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Familienfreundlich“. Natürlich darf hier auch das beliebte Riesenrad auf dem Friedrich-Ebert-Platz nicht fehlen. Neben Bewährten warten auch neue Stand-Angebote auf die Besucher. Zum Vergnügen der meist jüngeren Nutzerinnen und Nutzer auch wieder dabei: Die 12 m hohe und 35 m lange Weihnachtsrutsche in der Fußgängerzone – ein Vergnügen bei jeder Witterung, dass über die gesamte Laufzeit des Weihnachtsmarktes geöffnet ist. Rasante Abfahrten sind garantiert.

Und gleich noch ein besonderes Highlight für die Kleinen: Am 17./18. Dezember wartet eine große Winter-Wunderwelt für Kinder in der Fußgängerzone vor Thalia auf die jüngeren Gäste.

Wie Dirk Wagner mitteilte, ist der Weihnachtsmarkt 2016 montags – donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr sowie sonntags von 12 bis 20.30 Uhr geöffnet. Damit ist garantiert, dass viel Zeit für einen entspannten Bummel über den Weihnachtsmarkt bleibt. Darüber hinaus können die Ausschänke und Imbisse an den Wochenenden ihre Pforten bei entsprechender Nachfrage auch wieder bis 22:00 Uhr offen halten.

Auf eine Neuauflage dürfen sich die Besucher wieder freuen. Die HAGENagentur und die Freiwilligenzentrale präsentieren sich wie im Vorjahr gemeinsam auf dem Friederich-Ebert-Platz. Kirsten Fischer (HAGENagentur) und Stephanie Krause (Freiwilligenzentrale) sind sich sicher, auch in diesem Jahr wieder viele schöne Seiten des ehrenamtlichen und unternehmerischen Potentials aus Hagen präsentieren zu können. Unter dem Motto „Hagen stellt sich vor“ zeigen dabei gemeinnützig aktive Vereine und Organisationen eindrucksvoll die gesamte Bandbreite ihres ehrenamtlichen Engagements. Und auch Hagens Unternehmen werden ihre starken Seiten im weihnachtlichen Ambiente sicher bestens zum Ausdruck bringen. Das Motto für alle lautet: „Menschen treffen, Hagen kennenlernen.“

Der diesjährige Weihnachtsmarkt wartet mit einer besonderen Premiere auf. Am 1. Dezember heißt es ab 16:00 Uhr erstmals in der Konzertmuschel im Volkspark „Schlager trifft Weihnachten“. Birgit Klimpel präsentiert als Stargast die bekannte deutsche Schlagergröße Olaf Henning – Partystimmung ist also garantiert. Weitere inzwischen weit über die Region hinaus bekannte Schlagersängerinnen und –sänger wie Jasmin Suchan, Andre Wörmann, Thorsten K., Andrea Thomson, Neon, Lea Maria Kaiser oder Julia Bender reisen mit großen Fangemeinden an. Bei diesem Programm ist eins garantiert: Am 1. Dezember wird es auf dem Platz vor der Konzertmuschel so richtig kuschelig.

Zwei ganz spezielle Hagener Angebote runden das Weihnachtsmarktvergnügen ab: Der klassische Bummelpass gewährt Kindern und Jugendlichen eine 50-prozentige Ermäßigung auf zahlreiche Fahrgeschäfte und an vielen Weihnachtsständen. Dieser kostet 11 EURO (bei einem Wert von 22 EURO). Neben dem Bummelpass gibt es dieses Jahr zum Preis von 10 EURO auch wieder den Weihnachtspass, der sich speziell an Erwachsene richtet. Der Weihnachtspass gewährt neben einer Freifahrt auf dem Riesenrad Gutscheine für Imbiss- und Warenangebote und ist an allen Ständen auf dem Weihnachtsmarkt gültig.

An der großen Weihnachts-Tombola am Mittwoch, 21. Dezember, ab 17:00 Uhr nehmen nur die Bummelpässe und nicht die Weihnachtspässe teil. Beide Pässe sind ab dem 14.11 in der HAGENinfo (Körnerstraße 25, Tel. 02331-80 999 80) sowie auf dem Weihnachtsmarkt am Baby-Flug (Volkspark), dem Kinderkarussell Alexius (Hohenzollernstraße) und bei Wagners Kinderkarussell (Adolf-Nassau-Platz) erhältlich.

Die Konzertmuschel wird in diesem Jahr sicher nicht nur am Schlagerabend beben. Ralf Korthaus hat dort erneut ein abwechslungsreiches und weihnachtliches Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. 65 Programmpunkte an 32 Veranstaltungstagen, das ist wieder eine rekordverdächtige Zahl im Volkspark. Auch in diesem Jahr wurde bei der Künstlerauswahl das Hauptaugenmerk nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität gelegt. Ralf Korthaus erläuterte sein Konzept, wonach auch in diesem Jahr besonderer Wert auf eine ausgewogene Mischung der Programmpunkte und natürlich auf einen starken Bezug zur stimmungsvollen Advents- und Weihnachtszeit gelegt wurde. Neben altbewährten Künstlern mit großer Fangemeinde dürfen sich die Besucher auch auf neue und „etwas andere“ Auftritte freuen; so werden beispielsweise am 24. November von der Band CELTIC VOYAGER alte schottische Songs und populäre Irish Folk Klassiker gleichermaßen präsentiert.

Nach langer Zeit wird die Konzertmuschel in diesem Jahr auch wieder an Montagen lebendig. Unter der Überschrift „Weihnachten im anderen Licht“ präsentieren die St.-Michael Gemeinde aus Wehringhausen sowie vorwiegend Wehringhauser Künstlerinnen und Künstler „Motive auf dem Weg nach Weihnachten“. Dekanatsreferent Raphael Gehrmann und Gemeindereferent Wolfgang Herz laden gemeinsam mit den Künstlern am 5., 12. und 19. Dezember jeweils ab 17:00 Uhr dazu ein, sich die gedruckten Kunstwerke an der Konzertmuschel anzuschauen und mit Kirchenvertretern und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Apropos Kirche: auf vielfachen Wunsch sowohl der Schausteller als auch der Weihnachtsmarktbesucher findet am Sonntag, 11. Dezember, ab 11:00 Uhr ein festlicher ökumenischer Gottesdienst mit evangelischen und katholischen Geistlichen ein – musikalisch umrahmt von Mitgliedern der Gospelchöre Mini Voices und Living Voices.

Dienstags von 15:00 bis 18:00 Uhr – das ist die Zeit der jüngsten Weihnachtsmarktbesucher. Im Wechsel werden das Dortmunder Puppentheater (22.11. und 13.12.) und Clown Bubu (29.11. und 20.12.) in der Konzertmuschel die kleinen Gäste verzaubern. Natürlich dürfen weder der Nikolaus am 6. Dezember noch das Weihnachts-feuerwerk am 9. Dezember fehlen. Das Feuerwerk lässt um 19:00 Uhr im Volkspark seine ersten Lichter aufflammen, unter dem Titel „Hagener Feuerzauber“ dürfen sich die Gäste sicher auf einige neue pyrotechnische Überraschungen freuen.

Peter Mook, seit 1997 Leiter des Arbeitskreises Weihnachten, gab bekannt, dass im vergangenen Jahr durch Auszubildende der Stadt Hagen nach dreijähriger Pause wieder eine Umfrage unter 531 Besucherinnen und Besuchern des Weihnachtsmarktes durchgeführt wurde. Die Durchschnittsnoten für den Weihnachtsmarkt und die einzelnen Angebote waren nochmals besser als bei den Vorumfragen. Am beliebtesten ist der Hagener Weihnachtsmarkt außerhalb der Stadtgrenzen in Iserlohn, Gevelsberg und Dortmund. Übrigens: Am liebsten geben die Besucher ihr Geld für Essen, Getränke und Süßwaren aus – und 69 % aller Gäste können den Besuch auf dem Hagener Weihnachtsmarkt empfehlen.

Vorweihnachtliche Angebote in Hagen

Auch außerhalb des Weihnachtsmarktes gibt es in diesem Jahr wieder viel zu entdecken. Das Kultopia hat erneut ein buntes Bastel- und Theaterprogramm für junge Menschen zusammengestellt. Bernd König, Organisator des Kultopia-Kinderprogramms, verwies auf den Startschuss am 27. November mit dem Märchenstück „Weihnachtsbäckerei“ von Tom Teuer. Am 4. Dezember bietet Neknerf Kasperltheater „Hilfe für den Weihnachtsmann“ an, am 11. Dezember stellt das Kindertheater Achim Sonntag fest: „Für Hund und Katz ist auch noch Platz.“ Und der Theaterreigen endet am 18. Dezember mit dem Figurentheater „Stern-schnuppentheater“ und ihrem Stück „Pitti und der Weihnachtsmann“. Alle Veranstaltungen beginnen um 15:00 Uhr (Einlass 14:45 Uhr).

Das Theater Hagen präsentiert in dieser Spielzeit auf der Hauptbühne das weltberühmte Märchen „Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf in insgesamt rekordverdächtigen 38 Vorstellungen. Inszeniert wird das diesjährige Weihnachtsmärchen von Norbert Hilchenbach, die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Andres Reukauf. Darüber hinaus lädt das Theater am 3., 10. und 17. Dezember jeweils um 16.00 Uhr herzlich zum familiären Adventssingen ins Theatercafé ein. Der Eintritt ist frei. Abgerundet wird das vorweihnachtliche Programm unseres Hagener Theaters durch die Weihnachtskomödie „Der Messias“ von Patrick Barlow auf der Lutz-Bühne, von einem Nachtcafé des Theaterchores unter der Leitung seines Chordirektors Wolfgang Müller-Salow am 9. Dezember um 22:00 Uhr im Theatercafé sowie am 18. Dezember um 18:00 Uhr mit dem großen Adventskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen gemeinsam mit dem fünfköpfigen A-Capella-Ensembles Viva Voce.

Natürlich hat sich auch der innerstädtische Einzelhandel in Hagen unter Federführung der City-Gemeinschaft wieder einige Überraschungen für die Besucherinnen und Besucher ausgedacht. Wladimir Tisch, Vorsitzender der City-Gemeinschaft Hagen, verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die bunte und originelle Innenstadt-Beleuchtung, die nicht zuletzt dank der großzügigen Unterstützung durch die Schausteller und das Unternehmen Alliander Stadtlicht ermöglicht wurde. Am 11. Dezember (3. Advent) haben die Fachgeschäfte der Hagener City auch sonntags in der Zeit von 13:00 – 18:00 Uhr geöffnet – Zeit genug also für einen entspannenden Weihnachtseinkauf.

Bezirksbürgermeister Arno Lohmann bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei allen Programmbeteiligten für ihre tolle Arbeit und bei allen Sponsoren und Förderern für ihre großzügige Unterstützung der Vorweihnachtszeit in Hagens City.

Es weihnachtet aber nicht nur in der Hagener City, sondern überall im Stadtgebiet. Zahlreiche Stadtteile präsentieren ihre liebevoll gestalteten Weihnachtsmärkte. Viele Vereine nutzen diese Gelegenheit, in wunderschöner Atmosphäre sich und ihr Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Und so nutzen beispielsweise auch das Freilichtmuseum, das Schloss Hohenlimburg und das Wasserschloss Werdringen ihre zauberhaften Kulissen für anheimelnde Weihnachtsmärkte.

Über all diese Aktivitäten informiert wie in den Vorjahren eine handliche, aber gleichzeitig auch umfassende Weihnachtsbroschüre, die von der Stadt Hagen herausgegeben wird. In dieser ist alles Wissenswerte rund um die Weihnachtsmärkte und die begleitenden Aktivitäten zusammengefasst. Erhältlich ist die Broschüre ab Anfang der kommenden Woche in der HAGENinfo, in den städtischen Bürgerämtern und auf dem Weihnachtsmarkt in der City.

Die Stadtverwaltung hat wie in den Vorjahren alle Informationen im Internet auf der Seite www.weihnachtsmarkt.hagen.de zusammengefasst. Darüber hinaus haben die Schausteller ganz neu ein eigenes Weihnachtsmarktportal eingerichtet – zu finden unter www.hagenerweihnachtsmarkt.de. So kann sich jeder Besucher bereits im eigenen, warmen Wohnzimmer ab sofort über das vielfältige Programm rund um den Weihnachtsmarkt 2016 informieren.

Leserbrief: „Wer nicht ausbildet, wird umgelegt!“

>>In dem Artikel betont Herr Weichert von der Agentur für Arbeit, dass die betriebliche Ausbildung wegen der verlockenden Angebote von Universitäten und Berufskollegs an Attraktivität verliere. Dabei wird im Artikel verschwiegen, dass in diesem Ausbildungsjahr 2.056 junge Menschen sich für die duale Ausbildung angemeldet haben. Leider standen auf der anderen Seite nur 875 gemeldete Ausbildungsstellen zur Auswahl – obendrein 189 weniger als im Vorjahr. Damit ist offensichtlich, dass auch schon rein rechnerisch knapp 1.200 Jugendliche leer ausgehen und darauf angewiesen sind, um nicht „herumzugammeln“, eine Arbeit aufnehmen oder auf die Universitäten und Fachhochschulen bzw. auf die Berufskollegs zu gehen, je nachdem was ihr bisheriger Schulabschluss so hergibt. Andere und das sind immerhin 453, bzw. 22% der BewerberInnen haben den Kontakt zur Agentur für Arbeit abgebrochen und verschwinden aus der Statistik. Das insgesamt führt dazu, dass diese miserable Bilanz dahingehend beschönigt werden kann, indem man nur von 119 „unversorgten“ BewerberInnen sprechen muss.

Natürlich ist es bedauerlich, dass auf der anderen Seite die 47 offenen Stellen anscheinend nicht geeignet besetzt werden können. Allerdings werden für 10 dieser offenen Stellen Jugendliche für die Ausbildung zur BäckereifachverkäuferIn gesucht. Ein Beruf, der beim repräsentativen Ausbildungsreport des DGB, der die Ausbildungsqualität bewertet, am schlechtesten abschneidet – so was spricht sich rum!

Festzuhalten bleibt: die duale Ausbildung ist für junge Menschen attraktiv. Es fehlt an Ausbildungsstellen und nicht an noch mehr Bewerbungen. Zahlreiche Appelle und Absichtsbekundungen der Wirtschaft erzielen nicht die nötige Wirkung. Eine Ausbildungsgarantie muss her! Um hierfür den nötigen Druck aufzubauen, gehört die Forderung nach einer Ausbildungsumlage wieder in die öffentliche Debatte. Betriebe, die nicht ausbilden können oder wollen, beteiligen sich finanziell an der guten Ausbildung ihrer Fachkräfte von morgen durch andere Betriebe. Ein Modell, das in der Bauwirtschaft bereits Erfolge vorzuweisen hat.

Anne Sandner, stellvertretende DGB Regionsgeschäftsführerin<<