Die Csárdásfürstin – Premiere 12. November 2016 19.30 Uhr Theater Hagen, Großes Haus

 

Operette von Emmerich Kálmán – Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach

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Am 12. November 2016 findet mit Beginn um 19.30 Uhr die Premiere der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

Mit diesem Werk steht eine der beliebtesten Operetten auf dem Programm des Hagener Theaters, deren Gesangsnummern wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Tanzen möchte‘ ich, jauchzen möcht‘ ich«, »Nimm Zigeuner deine Geige« unvergesslich sind. »Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät?« – diese Zeilen aus dem dritten Akt treffen sehr genau die turbulente Stimmung, in der dieses 1915 in Wien uraufgeführte Werk entstand: Hatte Kálmán den ersten Akt gerade fertiggestellt, als der Erste Weltkrieg ausbrach, fiel die weitere Arbeit in die ersten Monate des Krieges.

Die Operette dreht sich um ein Paar, das erstmal keines werden soll: Edwin, Spross des Wiener Fürstenhauses von und zu Lippert-Weylersheim, liebt Sylva Varescu, Chansonette in einem Budapester Varieté. Er soll zum Militär, sie will nach Amerika, um als Künstlerin Karriere zu machen. Vor dem Abschied gibt er Sylva ein formelles Heiratsversprechen. Was er nicht weiß: Sein Vater hat bereits Edwins Verlobung mit seiner Cousine Komtesse Anastasia durch eine Anzeige bekannt gegeben. Als Sylva davon erfährt, reist sie enttäuscht ab. Doch die Trennung ist nicht endgültig. Ausgerechnet auf der Feier von Edwins Verlobung mit Stasi taucht Sylva wieder auf – am Arm des Grafen Boni, als dessen Gattin sie sich ausgibt. Sofort macht sich Edwin neue Hoffnungen… Wird es ein Happy End geben?

Kálmán gilt als Mitbegründer der sogenannten »silbernen« Operettenära. Tänze und ungarische Volksmusik, Csárdás und Walzer, eine Ausgelassenheit, die immer wieder auch melancholisch getönt ist, mischen sich in seiner berührenden wie mitreißenden Musik.

Für die Inszenierung zeichnet der aus Berlin stammende und dort lebende und arbeitende Holger Potocki verantwortlich, der zuletzt am Hagener Theater Regie bei der Tschaikowski-Oper „Eugen Onegin“ und davor bei Gounods Oper „Faust“ führte. Das Bühnen- und Kostümbild gestaltet der derzeitige Ausstattungsleiter am Theater Münster Bernhard Niechotz, der zum ersten Mal am Theater Hagen arbeitet. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Steffen Müller-Gabriel, die Choreographie kreierte Alfonso Palencia.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett (Anhilte), Werner Hahn (Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim), Veronika Haller (Sylva Varescu), Maria Klier (Komtesse Stasi), Kenneth Mattice (Edwin Ronald), Richard van Gemert (Graf Boni), Thomas Weber-Schallauer (Eugen von Rohnsdorff), Rainer Zaun (Feri von Kerekes) u.a.; Chor, Ballett und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Termine: 18.11, 30.11.; 8.12, 14.12., 20.12, 30.12. 2016; 14.1., 28.1.; 4.2., 19.2. (15 Uhr); 26.3. (18 Uhr); 2.4. (15 Uhr) 2017 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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