Phoenix Hagen schnuppert in Berlin an der Sensation

Ein starkes Schlussviertel hätte fast zum ersten Saisonsieg von Phoenix Hagen geführt, und das ausgerechnet auswärts bei ALBA BERLIN. Letztlich unterlagen die Gäste am 8. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga knapp mit 77:81 (31:41). Nach einem 17-Punkte-Rückstand kämpften sich die Feuervögel eine Minute vor Ende auf zwei Punkte heran und boten den 7.788 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena überraschende Spannung.

Das Personal:

Hagens Headcoach Ingo Freyer blieb mit David Bell, David Godbold, Chris Hass, Owen Klassen und Trent Plaisted seiner Starting Five aus dem Würzburg-Spiel treu. Jeremy Dunbar (Sprunggelenksverletzung) fiel aus. Nach auskuriertem Muskelfaserriss gehörte Richie Williams wieder zum Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Für die Gastgeber begannen Ismet Akpinar, Dragan Milosavljevic, Dominique Johnson, Niels Giffey und Elmedin Kikanovic. Mit Handverletzungen fehlten die Forwards Malcolm Miller und Tony Gaffney.

Der Spielverlauf:

Die Feuervögel erwischten einen schwierigen Start. Ihre schnellen Würfe fanden ihr Ziel nicht, die Berliner gingen mit 7:0 in Führung (5.). Hagens erste Punkte erzielte Klassen per Freiwurf. Der erste Treffer aus dem Feld durch Adam Hess zum 12:5 (7.) war der Beginn einer kleinen Aufholjagd: Bell und Plaisted erhöhten auf 12:9 (9.). Kurz vor Viertelende sorgte Berlins Peyton Siva, der im Fallen einen Dreier traf und auch den Bonus-Freiwurf versenkte, für einen Zwischenstand von 18:11.

Jetzt platzte auch der Knoten bei Chris Hass. Erst eröffnete der Flügelspieler mit dem 20:13 das zweite Viertel für Hagen (12.). Später brachte er Phoenix mit zwei Treffern hintereinander zum 25:22 wieder ganz nah an die Gastgeber heran (16.). Auch nach Hess’ Dreier zum 33:29 war ein Ausgleich nicht weit entfernt (17.). Für Berlin punktete der eingewechselte Bogdan Radosavljevic fleißig. Hagen dagegen tat sich in der Offense wieder schwer, sodass es mit 41:31 in die Kabine ging.

Von 43:31 auf 46:40 in unter zwei Minuten: Das war vor allem Owen Klassen zuzuschreiben, dem in dieser Zeit drei Korbleger und ein Defensiv-Rebound gelangen. ALBA BERLIN schien nun aber drauf und dran zu sein, den Sieg festzuzurren. Mit bis zu 17 Punkten lagen die Albatrosse vorn, erstmals nach Treffer von Kikanovic zum 59:42 (27.). Die Feuervögel legten noch einmal etwas an Intensität zu und kämpften sich auf 66:56 zurück (30.).

Im Schlussviertel wurde es dann eng, als die Dreier der Feuervögel endlich zuverlässig fielen. Hass zum 74:67 (36.), Bell zum 74:70 (37.), Hess zum 77:73 (38.) – der Rückstand schrumpfte. Klassens Korbleger zum 79:77 eine Minute vor Ende machte den Ausgang völlig offen. Doch der entscheidende Treffer wollte Hagen nicht mehr gelingen. Berlin stand in der Defense sicher und gewann mit 81:77.

Das Fazit:

Zu Spielbeginn und Mitte des dritten Viertels sah es gar nicht gut aus für die Feuervögel. Mit Leidenschaft und hohem Einsatz erhielten sie sich aber bis zuletzt die Chance auf einen Sieg. Die zweite Halbzeit entschied Phoenix sogar mit 46:40 für sich. Bei den Gastgebern spielte sicher auch eine Rolle, dass sie noch am Mittwoch im EuroCup eine doppelte Overtime für den 124:115-Sieg gegen Lietuvos Rytas Vilnius gebraucht hatten. Hagens Topscorer Owen Klassen sicherte sich mit 16 Punkten und 11 Rebounds ein Double-double. Neben dem Kanadier trafen auch Bell, Hass und Hess (je 13) sowie Marcel Keßen (10) zweistellig, was für den 19-Jährigen ein Career-High bedeutete.

Die Trainerstimmen:

Ahmet Caki (ALBA BERLIN): „Nach dem harten EuroCup-Spiel vor zwei Tagen waren meine Spieler heute müde. Hagen spielt einen ungewöhnlichen Basketball, der sehr gefährlich ist. Sie haben talentierte Spieler, die gut punkten können. In den ersten 25 Minuten haben wir defensiv einen guten Job gemacht. Aber in den letzten 15 Minuten sah das Spiel komplett anders aus. Nachdem ich anfing durchzuwechseln, verloren wir oft den Ball und damit auch den Rhythmus auf beiden Seiten des Feldes. Aber ich bin froh, dass wir in der entscheidenden letzten Minute das Spiel wieder kontrolliert und diesen wichtigen Sieg nach Hause gebracht haben.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Berlin, aber auch an meine Spieler, dass sie es in der schwierigen Situation, in der wir sind, trotzdem geschafft haben, hier in Berlin eine Chance auf den Sieg zu haben. Und das alles ist uns trotz unserer Schwierigkeiten und unserer Verletzten gelungen. Unser Kapitän David Bell musste 37 Minuten spielen, weil seine Mitspieler im Aufbau den Ball verloren haben. Am Ende hatte er in der Defense leider nicht mehr genug Energie.“

Die Statistik:

ALBA BERLIN – Phoenix Hagen 81:77 (41:31)

ALBA BERLIN: Kikanovic (18), Milosavljevic (17/3), Siva (16/4), Radosavljevic (12), Johnson (7/1), Carter (4), Vargas (3/1), Akpinar (2), Giffey (2), Atsür, Schneider.

Phoenix Hagen: Klassen (16, 11 Reb.), Bell (13/2, 9 Ass.), Hass (13/3), Hess (13/3), Keßen (10), Godbold (6), Plaisted (4, 7 Reb.), Jasinski (2), Grof, Zahner-Gothen.

Stationen: 7:2 (5.), 18:11 (10.), 25:20 (15.), 41:31 (20.), 52:42 (25.), 66:56 (30.), 72:64 (35.), 81:77 (40.).

Zuschauer: 7.788

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Berufsbildungswerk zeigt seine Vielfalt



Das Interesse war groß: Zum Berufserkundungstag des Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein kamen viele Besucher. „Es war eine Menge los“, so das positive Fazit von Ausbildungsleiter Alfons Schach zum jährlichen Tag der offenen Tür. An dem informieren sich stets viele Jugendliche mit Körperbehinderungen oder Autismus-Spektrum-Störungen über die Ausbildungsmöglichkeiten im Volmarsteiner BBW.

Die Einrichtung bietet ihnen eine Auswahl unter 30 verschiedenen Berufen. Diese gehören zu den Bereichen Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik. Neu am BBW ist die Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer. Sie bietet gute berufliche Perspektiven: „Ein guter Gärtner findet immer eine Stelle“, meint Ausbilder Nico Waschulczig zugespitzt. Im Sommer haben die ersten jungen Leute ihre Ausbildung begonnen. Sie lernen u.a. Platten legen, Mauern ziehen oder Teiche anlegen.

Zu den Besuchern des Berufserkundungstages gehörten Jugendliche, die sich mit ihren Eltern im BBW umschauten, aber auch ganze Klassen von Förderschulen aus der Region. Sie nutzten die Führungen durch Werkstätten und Wohnbereiche sowie den Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg, um sich ein umfassendes Bild von der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu machen. Dafür sorgten auch Mitmach-Möglichkeiten sowie externe Aussteller wie eine Fahrschule, zwei Unternehmen, die Fahrzeuge umbauen, oder ein Händler für behindertengerechte Fahrräder.

„Das BBW ist ungemein vielseitig – das möchten wir an diesem Tag in einer großen Gemeinschaftsaktion zeigen“, betonte BBW-Leiter Mathias B. Weber. Daran sind stets alle Mitarbeitende aus den Bereichen beteiligt – also Ausbildung, Berufskolleg, Lernort Wohnen und den Fachdiensten. Sie machen die Vielfältigkeit des Hauses aus.

Amprion lädt zur Bürgersprechstunde ein

 

 

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion lädt für Dienstag, den 8. November 2016 zu einer Bürgersprechstunde im Kanu-Club-Hagen 1953 e.V., Seestraße 2 B, 58089 Hagen ein. Thema ist die 1. Planänderung in den Antragsunterlagen für die Freileitung Bl. 4319 in Hagen. Konkret geht es um den Wegfall zweier Masten (29 und 36), die Änderung einiger Maststandorte (27 bis 40) sowie die Änderung der Mastart. Die Bezirksregierung Arnsberg hatte die Unterlagen zu der 1. Planänderung bereits offengelegt. Amprion bietet die Bürgersprechstunde an, um die Unterlagen noch einmal im persönlichen Gespräch zu erläutern.

 

Der Abschnitt, in dem sich die 1. Planänderung befindet, liegt auf Hagener Stadtgebiet und ist ein Teilstück der geplanten 380-Kilovolt (kV)-Höchstspannungsfreileitung von Kruckel (Dortmund) in NRW nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz. Amprion hatte am 29. Juni 2015 das Planfeststellungsverfahren für den Genehmigungsabschnitt A1 von Kruckel (Dortmund) nach Garenfeld (Hagen) beantragt. Die 1. Planänderung ergibt sich aus der Berücksichtigung zahlreicher Einwendungen.

 

Amprion-Mitarbeiter beantworten Fragen zu kleinräumigen Planänderungen

 

Mitarbeiter des Übertragungsnetzbetreibers Amprion erläutern in der Zeit von 17.30 bis 20.00 Uhr vor Ort in der Bürgersprechstunde die konkreten kleinräumigen Planänderungen im persönlichen Gespräch und stehen für offene Fragen zur Verfügung.

 

Einwendungen können bei der Bezirksregierung eingereicht werden

 

Die Offenlage der Unterlagen zur 1. Planänderung durch die Bezirksregierung Arnsberg fand im Zeitraum vom 18. bis zum 31. Oktober 2016 (einschließlich) statt. Von Beginn bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, bis zum 14. November 2016, können Einwendungen zur Planänderung an die Bezirksregierung gerichtet werden.

Detaillierte Information zur Bekanntmachung der 1. Planänderung finden Sie unter dem Link:

http://www.bezregarnsberg.nrw.de/themen/g/genehmigung_hochspannungsfreileitungen

 

Zum Hintergrund

 

Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf des Leitungsbauprojektes sind im Energieleitungsausbaugesetz von 2009 festgeschrieben. Durch den Ausbau der Leitung von Dortmund über Dauersberg und weiter bis Frankfurt soll die Energieversorgung zwischen erzeugungsstarken und verbrauchslastigen Regionen sichergestellt werden. Der Bau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung von Kruckel (Dortmund) nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz ist auf einer Gesamtlänge von etwa 113 Kilometer erforderlich. Weitere Information zu den verschiedenen Trassenabschnitten finden Sie im Internet unter: http://netzausbau.amprion.net/.

Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen

Auf der A 1 im Bereich Schwerte ereignete sich  ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach jetzigem Ermittlungsstand übersah ein 44-jähriger
Sattelzugfahrer aus dem Kreis Unna ein Stauende und fuhr auf einen
wartenden LKW auf. Aufgrund dieser Kollision wurde dieser LKW auf
einen weiteren Lastkraftwagen aufgeschoben. Der auffahrende
LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem
Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zu diesem Zweck
musste die A 1 für circa 45 Minuten voll gesperrt werden. Im
Anschluss konnte der Verkehr auf einem bzw. auf zwei Fahrstreifen an
der Unfallstelle vorbeifließen. Bei dem Unfall entstand ein
Gesamtsachschaden in Höhe von 140000 Euro. Hinter der Unfallstelle
staute sich der Fahrzeugverkehr auf eine Länge von 11 Kilometer.

Rettungshubschrauber-Einsatz in Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) Am Freitag wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu einer
Landeplatzsicherung für einen Rettungshubschrauber nach Möcking
alarmiert.

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Dieser wurde angefordert, da aufgrund mehrerer Paralleleinsätze im
Ennepe-Ruhr-Kreis zu diesem Zeitpunkt ein bodengebundener Notarzt
nicht zeitnah verfügbar war.
Eine 94-jährige Patientin wurde nach einem Sturz vom Rettungsdienst
versorgt und nach der Versorgung durch den Notarzt in ein Hagener
Krankenhaus gebracht.
Nachdem der Rettungshubschrauber wieder sicher gestartet war, endete
der Einsatz nach etwa 60 Minuten.
*** Bitte beachten Sie das mitgesendete Bildmaterial. Dieses darf
unter Angabe „Foto: Feuerwehr Breckerfeld“ zweckgebunden für die
Publikation der vorstehenden Pressemitteilung verwendet werden. Jede
weitere Verwendung für redaktionelle Zwecke bedarf unserer

Feuerwehr rettet zwei Personen aus verrauchtem Bereich

 

Herdecke. Zwei Personen wurden von der Feuerwehr bei einem
Wohnungsbrand im Philipp-Nicolai-Weg um 13:15 Uhr erfolgreich aus der
verrauchten Nutzungseinheit gerettet. Die beiden Personen wurden
leichtverletzt.

Ein Kellerbrand war der Feuerwehr zunächst von einem Nachbarn
gemeldet worden. In dem laut Meldung stark verrauchten Keller sollten
sich definitiv zwei Personen befinden. Daraufhin ließ der
Einsatzleiter der Feuerwehr auf der Anfahrt die Alarmstufe auf
Stadtalarm mit Sirene und SMS-Alarmierung erhöhen.

Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass es sich um ein
Mehrfamilienhaus mit 15 gemeldeten Personen handelte. Es brannte
jedoch nicht im Keller sondern in einer Wohnung im Untergeschoss. Ein
aufmerksamer Nachbar (51) hatte einen Rauchmelder wahrgenommen und
die Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Wehr nach 4 Minuten
stand der Nachbar vor der Wohnung im Untergeschoss. Vor ihm lag
zwischen Treppenraum und Wohnung eine bewusstlose männliche Person
(37). Aus der Wohnung drang Brandrauch. Ein Trupp der Feuerwehr ging
unter Atemschutz vor und rettete die Person ins Freie. Danach ging er
in die verrauchte Wohnung und rettet aus dem Wohnzimmer eine
weibliche Person ins Freie (31).

Beide Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt. Aufgrund der
ersten Meldung entsendete die Leitstelle mehrere Rettungsdienstkräfte
und Notärzte aus dem EN-Kreis und der Stadt Hagen (4 Rettungswagen
und zwei Notärzte). Auch der organisatorische Leiter Rettungsdienst
und der leitende Notarzt wurden seitens der Leitstelle alarmiert.
Beide Patienten wurden schließlich mit leichten Verletzungen in das
Gemeinschaftskrankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr suchte derweil zwei Keller nach weiteren Personen
und Schadensmerkmalen ab. Dies verlief negativ. Danach wurde die
Wohnung weiter abgesucht. Dabei wurde festgestellt, dass auf dem
eingeschaltetem Herd Fett gebrannt hatte. Die Wohnung wurde
anschließend von der Feuerwehr entraucht.

Die Polizei war mit mehreren Kräften vor Ort. Ein erweiterter
Löschzug der Feuerwehr war mit 27 ehrenamtlichen Kräften 60 Minuten
im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 20 Kräften vor Ort.

50-jährige findet Geldbörse und gibt sie bei der Polizei ab

Nicht immer mit ehrlichen Leuten hat die Polizei ja von Berufs
wegen zu tun. Heute war es einmal anders. Am Vormittag erschien eine
50-jährige Ennepetalerin mit ihrem Sohn auf der Polizeiwache und gab
eine Geldbörse ab, die sie zuvor auf dem Parkplatz eines Discounters
im Heilenbecke Center gefunden hatte. In der Geldbörse befand sich
das ganze Leben seines Besitzers in Form von Ausweis, Papieren und
diverser Karten. Ferner auch ein nicht ganz unbedeutender
dreistelliger Geldbetrag in Euro. Für die Finderin bestand zu keiner
Zeit ein Zweifel diese Fundsache an offizieller Stelle abzugeben.
„Das hätte ja auch mir passieren können,“ gab die Dame zu Protokoll,
„da wäre ich auch froh, wenn jemand die Börse bei der Polizei
abgibt.“ Umgehend benachrichtigten die Beamten den Inhaber der
Geldbörse, der den Verlust noch gar nicht bemerkt hatte. „Ehrlich
währt am längsten,“ ein  Sprichwort, dass heutzutage nicht immer
gelebt wird.

Dreister Dieb

Hagen. Am Donnerstagvormittag zeigte ein 38-jähriger
Hagener einen Vorfall an, der sich bereits am Vorabend ereignet
hatte. Der Geschädigte befand sich gegen 18.50 Uhr in einem
Supermarkt an der Berliner Straße in der Nähe der Kasse. Aus diesem
Grund hatte er sein Portemonnaie in der Hand und ein besonders
dreister Unbekannter nun nutzte die sich ihm bietende Gelegenheit. Er
griff blitzschnell zu, bekam einen Fünfziger sowie zwei Fünfer zu
fassen und lief mit seiner Beute aus dem Geschäft in Richtung
Corbacher Straße davon. Der 38-Jährige war von dem Geschehen so
geschockt, dass er erst am nächsten Tag die Anzeige erstattete. Er
beschreibt den Täter als etwa 1,80 Meter große und dunkel gekleidete
männliche Person. Hinweise bitte an die 986 2066.

Junge Frau vermisst – Wer hat sie gesehen?

Hagen. Seit dem 13.10.2016 wird die 17-jährige Ikram C. vermisst. Sie
verließ das Elternhaus ohne Angabe von Gründen und ist seither nicht
mehr erreichbar. Es besteht die Möglichkeit, dass sie sich in
hilfloser Lage befindet. Ikram ist 160 cm groß und schlank. Sie trägt
lange, dunkelbraune Haare und war zuletzt mit einer Blue Jeans
bekleidet. Sie führte eine beigefarbene Handtasche mit sich. Hinweise
bitte an die Polizei Hagen (02331 986 2066).

Erhöhte Vorsicht – Wildunfälle in Hagen

Hagen. In den letzten vier Wochen kam es zu acht
Wildunfällen im Stadtgebiet. Die vielen Grün- und Feldflächen in
Hagen führen vermehrt zu Wildwechsel auf den Straßen. Die meisten
Unfälle ereignen sich, vor allem aufgrund der Zeitumstellung, in den
frühen Morgen- und Abendstunden. Besonders im Bereich der Wälder und
Felder suchen Tiere Nahrung und Schutz. Dabei laufen sie auf die
Fahrbahn und werden zur Gefahr für Verkehrsteilnehmer. Gerade hier
sollten Auto- und Motorradfahrer konzentriert und langsam fahren und
sich auch von fehlenden Warnschildern nicht täuschen lassen. Bei Wild
am Fahrbahnrand oder auf der Straße sollte man sofort die
Geschwindigkeit verringern, abblenden und bremsbereit bleiben. Meist
laufen die Tiere in Gruppen umher. Wenn es dennoch zum Wildunfall
kommt, ist die Polizei zu rufen.

Cemile Giousouf: Bremst Rot-Grün die Automobilzulieferer in Südwestfalen aus?

Zum aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, dass sich der grüne Umweltminister aus NRW, Johannes Remmel, mit seinem niedersächsischen Amtskollegen Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) im Bundesrat für eine Empfehlung ausgesprochen haben, dass Verbrennungsmotoren nach 2030 nicht mehr zugelassen werden sollten, nimmt die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf Stellung:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Ein Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2030 wäre für die Automobilzulieferindustrie in Südwestfalen verheerend. Fast 500 Betriebe mit mehr als 31.000 Beschäftigten sind in Südwestfalen direkt vom Automotive-Sektor abhängig. Allein in Hagen und im EN-Kreis erwirtschaften diese Unternehmen jährlich mehr als 500 Mio. Euro.

Dieses Pfund setzen die Umweltminister aus NRW und Niedersachsen leichtfertig aufs Spiel. Ministerpräsidentin Kraft lässt die grünen Irrläufer gewähren. Damit setzt sie die wirtschaftliche Zukunft unserer Region aufs Spiel. Mit einem CDU-Ministerpräsidenten gäbe es so etwas nicht!“

Röspel verspricht: „Zusammen für die Zukunft arbeiten“

Mit 73 von 76 abgegebenen Stimmen ist der SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel von der Delegierten-Konferenz seiner Partei zum Direkt-Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2017 im Wahlkreis 138 gewählt worden. „Ich sehe dieses Ergebnis als Auftrag, mich weiter für die Interessen der Menschen in Hagen, Breckerfeld, Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal einzusetzen“, versprach der 52-jährige Abgeordnete, der dem Bundestag bereits seit 1998 angehört, bei der Versammlung im Alten Stadtbad in Haspe.

„Zukunft schafft man nicht mit Links“, hatte vor einigen Wochen CDU-Generalsekretär Tauber behauptet. „Wer denn sonst, etwa die Konservativen oder sogar die Rechten?“, hielt Röspel dem entgegen und stellte an vielen Beispielen aus der 150-jährigen Geschichte der SPD klar: „Es waren immer nur die Linken, also die Sozialdemokratie, die die Zukunft gemacht haben!“ Aber man dürfe sich nicht mit dem abfinden, was man erreicht hat. Die „Wirtschaftsweisen“ hatten in ihrem gerade vorgelegten Jahresbericht eine weitere Deregulierung der Wirtschaft und die Rente mit 71 gefordert. Das könne sich ein „verbeamteter Wirtschaftsprofessor“ gut vorstellen, konterte Röspel und verlangte: „Arbeit muss gerecht und fair sein.“ Der Markt könne das nicht schaffen.
Die SPD-Unterbezirke Hagen und Ennepe-Ruhr hatten schon vor der letzten Wahl gefordert, die Rente dürfe nicht unter 50 Prozent absinken, erinnerte Röspel: „Aber das schaffen wir nicht mit rechts, sondern nur mit einer linken Regierung.“ Auch müsse die paritätische Krankenversicherung wieder hergestellt werden. Deshalb müsse die von der SPD geforderte Bürgerversicherung kommen.
Dass es den Städten inzwischen „ein wenig besser“ gehe, sei allein der SPD in der Bundesregierung zu verdanken, betonte Röspel: „Aber es reicht noch lange nicht.“  CDU und CSU hätten sich „viel zu lange“ gegen die Förderung durch den Bund gestemmt. Auch das Thema Bildung sei noch lange nicht erledigt. Unter Bundeskanzler Willy Brandt sei das BAFöG eingeführt und die Grundlage geschaffen worden, dass seither viele Arbeiterkinder studieren könnten. Dennoch studierten auch heute nur 20 Prozent der Arbeiter-Kinder, während rund 80 Prozent der Akademiker-Kinder ein Studium begännen.
Die CDU habe schließlich nach jahrelangem Druck zugestimmt, die Schulgebäude-Sanierung mit Bundesmitteln zu unterstützen, lehne die Schulsozialarbeit aber nach wie vor ab, ärgerte sich Röspel: „Wir brauchen aber nicht nur dreieinhalb Milliarden für Steine, sondern auch für unsere Kinder!“
Nur mit der SPD gebe es eine gute Zukunft, zeigte sich René Röspel sicher und rief den Delegierten zu: „Ich will mit Euch zusammen für die Zukunft arbeiten!“