Offene Probe und Werkstattgespräch zur Operette „Die Csárdásfürstin“

von Emmerich Kálmán am Samstag

5. November 2016, 10.45 Uhr,

Theater Hagen (Theatercafé, Großes Haus)

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Die zweite Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“. Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 5. November 2016, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Operette, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Holger Potocki, dem Bühnen- und Kostümbildner Bernhard Niechotz, dem musikalischen Leiter Steffen Müller-Gabriel sowie der Dramaturgin Ina Wragge Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

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Ennepetal – Frontal zusammengestoßen

Ennepetal. Daimlerfahrer vorläufig festgenommen Am
01.11.2016, gegen 19.05 Uhr, befährt ein 27-jähriger georgischer
Staatsbürger mit einem Pkw Daimler die Kölner Straße in Richtung
Schwelm. In einer Rechtskurve kommt das Fahrzeug nach links ab und
prallt frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw Hyundai einer
50-jährigen Ennepetalerin. Bei dem Zusammenstoß erleidet der
Beifahrer in dem Pkw Daimler schwere Verletzungen. Der Daimlerfahrer
und drei Mitfahrer in dem Pkw Hyundai werden leicht verletzt. Sie
werden alle mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der
Unfallaufnahme bemerken die Beamten bei dem Daimlerfahrer
Alkoholgeruch. Sie nehmen ihn vorläufig fest und ordnen eine
Blutprobenentnahme an. Weiterer Ermittlungen dauern an.

Zwei Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Die Löschgruppe Grundschöttel wurde an Allerheiligen um 18:25 Uhr
zu einem Papiercontainerbrand in der Straße „Zum Kloster“ Ecke Hover
Weg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle
brannte der Inhalt des Containers in voller Ausdehnung. Durch den
Angriffstrupp wurde das Feuer gelöscht und der Inhalt des Containers
anschließend umgeschichtet, damit alle Glutnester abgelöscht werden
konnten. Weitere Maßnahmen waren durch die ausgerückten neun Kräfte
nicht erforderlich und der Einsatz konnte nach einer guten Stunde für
beendet erklärt werden.

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Weiter ging es für die Feuerwehr Wetter (Ruhr) am heutigen
Mittwoch um 11:21 Uhr. Im Berufsbildungswerk der Evangelischen
Stiftung Volmarstein, Am Grünewald, hatte die automatische
Brandmeldeanlage ausgelöst. Durch die ersten Kräfte konnte schnell
Entwarnung gegeben werden. Durch einen, ohne Grund, eingeschlagenen
Druckknopfmelder wurde der Alarm ausgelöst. Die Einsatzstelle wurde
an den Sicherheitsbeauftragten übergeben und alle Kräfte konnten nach
einer halben Stunde den Einsatz für beendet erklären.

Smolensker Studentinnen im Hagener Rathaus zu Gast

Eine Gruppe von zehn Studentinnen aus Hagens Partnerstadt Smolensk ist zurzeit in Hagen zu Gast.

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Im Rahmen ihres Aufenthaltes wurden sie heute (2. November) von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer im Rathaus an der Volme begrüßt. Dr. Fischer führte die Studentinnen und ihre interessierten Gastfamilien im Anschluss durch das Rathaus. Der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen hat für diesen Austausch ein abwechslungsreiches Programm organisiert.

VHS besucht Ausstellung in der Alten Synagoge Hohenlimburg

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 5. November, von 10.30 bis 12 Uhr, wieder zu einer Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46, ein. Referent ist Horst Gerber, Studiendirektor a. D., und seit Jahren bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung ehrenamtlich tätig. Er wird Interessierte sachkundig durch die Ausstellung führen, durch die das Judentum lebendig wird: Es wird ein Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste gegeben. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke.
Der Eintritt ist frei. Informationen zur Anmeldung unter der Vortrags-Nr. 1360 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Galakonzert der Heiderose

Am 5. November 2016, 18:00 Uhr, in der Hagener Stadthalle.

Der MGV Heiderose Hagen-Boelerheide feiert seinen 120-sten Geburtstag. Lauschen sie den schönsten Arien der großen Opern und den beliebtesten Kanzonen der Musikgeschichte! Unsere drei Tenorsolisten, von denen einer unser Chorleiter Stefan Lex sein wird, standen bereits auf zahlreichen bekannten Bühnen in deutschen Theatern. Gemeinsam mit der Heiderose werden herausragende Lieder und Arien, vor allem der italienischen Oper, dargeboten. Sichern Sie sich schon jetzt Karten bei den Sängern der Heiderose oder per Vorbestellung unter: http://www.heiderose.net. Mitwirkende sind, neben den drei Tenören, die hinreißenden Damen und hervorragenden Musikerinnen des Ensemble Pomp-A-Dur unter der Leitung von Sigrid Althoff, die ihre Auftritte in beschwingter Eleganz und atemberaubender Virtuosität präsentieren

Mit der VHS zu den Bunkern in der Hagener City

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 5. November, von 13 bis 16 Uhr wieder zu einer Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt. Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

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Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.
Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1053 (Telefon 02331/207-3622).

Studienkundliche Inforeihe „Abi – und dann?“

  • Karriere mit Studium bei der Bundeswehr

  • Duales Studium bei der Polizei

Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen stehen am Donnerstag, 3. November 2016, die beruflichen Möglichkeiten mit Studium bei der Bundeswehr und der Polizei im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr (Bundeswehr) und 16 Uhr (Polizei) im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur, Körnerstraße 98 – 100, in Hagen.

An den Universitäten der Bundeswehr stehen 30 Master- und Bachelorstudien-gänge zur Auswahl. Im Rahmen der Ausbildung zum Offizier ist das Studium fester Bestandteil. Die Abschlüsse an den Bundeswehr-Akademien sind mit öffentlichen Universitäten uneingeschränkt vergleichbar und international anerkannt.

Doch nicht nur die militärische, sondern auch die zivile Karriere mit Studium ist bei der Bundeswehr möglich. Die Laufbahnausbildungen für den gehobenen techni-schen Verwaltungsdienst mit integriertem Bachelor-Ingenieurstudium oder für den nichttechnischen Verwaltungsdienst mit dualem Studium werden von Corinna
Petter
vom Karriere-Beratungsbüro der Bundeswehr Hagen vorgestellt.

Fragen zum Arbeitsmarkt für Akademiker beantwortet Berufsberater Werner
Waßmuth
.

In einer weiteren Veranstaltung wird die Ausbildung für den Polizeidienst präsentiert. Hier werden die Zugangsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren, die Inhalte des dualen Studiums und die anschließenden Karrierechancen dargestellt. Referenten sind Sylvia Deitmer und Jens Rabe vom Polizeipräsidium Hagen.

Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich speziell an Schulabgänger der Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Düsteres Kapitel der „Traumfabrik“ Hollywood

Am Donnerstag, 3. November, zeigt das Kino Babylon in Kooperation mit der VHS um 19:30 Uhr den Film „Trumbo“ aus der englischsprachigen Filmreihe. In den 1940er Jahren läuft es grandios für Dalton Trumbo (Bryan Cranston). Er ist einer der bestbezahlten Drehbuchautoren Hollywoods und wird als heißer Kandidat für den Oscar gehandelt. Doch mit dem Kalten Krieg und dem Aufstieg des Kommunistenhassers Senator McCarthy endet Trumbos Aufstieg. Als sich Trumbo weigert, vor dem berüchtigten Komitee für unamerikanische Umtriebe auszusagen, landet er auf der „Schwarzen Liste“ und verliert seinen Studiovertrag.
Der Film ist ein packendes Biopic über ein düsteres Kapitel der Traumfabrik Hollywood, mit Bryan Cranston (Breaking Bad) in der Titelrolle.
Nähere Informationen gibt es beim Kino Babylon oder bei der VHS unter Telefon 02331-2073622.

„Mörderischer Herbst“ in der Stadtbücherei

Die Kriminalliteratur ist fester Bestandteil des etwa 200.000 Medien umfassenden Bestands der Hagener Stadtbücherei – und erfreut sich immer weiter wachsender Beliebtheit. Dem trägt eine Reihe von Veranstaltungen vom 7. bis 13. November unter dem Motto „Mörderischer Herbst“ in der Stadtbücherei auf der Springe Rechnung, und die die Nervenstärke der Zuschauer auf die Probe stellen wird.

In den 1960er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts erlebten die Kriminalromane von Edgar Wallace einen regelrechten Boom. Allein 38 von ihnen wurden verfilmt. „Die toten Augen von London“ mit Klaus Kinski, Joachim Fuchsberger und Karin Baal entstanden 1961. Der Bibliothekar Andreas Ringenberg beschreibt am 9. November um 19 Uhr auf unterhaltsame Weise den Weg von der Romanvorlage zum Film, gibt Hintergrundinformationen zur Musik und Making of und weiß von manchen Schwierigkeiten mit den Schauspielern zu berichten. Im Anschluss bietet der Film gruselige Unterhaltung.

Zigarette im Mund, rauchige Stimme – Mechthild Großmann ist einem breitem Publikum vor allem als Staatsanwältin im Münsteraner Tatort bekannt. Dabei verfügt die Schauspielerin über ein viel breiteres Repertoire. Sie spielte in Rainer Werner Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“, war über Jahrzehnte mit dem Tanztheater Pina Bausch, Wuppertal, verbunden und ist immer wieder auf der Theaterbühne zu erleben. In Hagen stellt sie am 11. November um 19.30 Uhr die Hörbuchproduktion „Der Schneeleopard“ von Tess Gerritsen vor, der sie mit ihrer unverkennbaren Stimme besonderen Charakter verleiht. Die Lesung ist bereits ausverkauft.

Auch bereits ausverkauft ist die „Mörderische Weinprobe“ am 12. November um 18.30 Uhr, in der kurze Kriminalgeschichten renommierter Krimiautoren, ausgesucht und vorgelesen werden vom Bibliothekar Markus Suplicki. Peter Lollert vom Wehringhauser Bioladen verfolgt bei dieser Weinprobe nicht nur die Spur des Mörders, sondern beschreibt die Finessen der verkosteten Weine, berichtet Bemerkenswertes über Aromen, biologischen Anbau, Reifung und Veredelung. Zwischen den einzelnen Weinen sorgen ausgesuchte Käse- und Wurstspezialitäten dafür, dass Geist und Zunge auf den nächsten Gang vorbereitet werden.

„Die Buchprüfer – dem Mörder auf der Spur“ ist der Titel einer Matinee am 13. November um 11 Uhr. WDR-Journalist und Kulturkritiker Stefan Keim moderiert eine Runde, die mit Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Hagens Polizeipräsident Wolfgang Sprogies, Hermann Backhaus (Märkische Bank) und Regina van Dinther (Präsidentin des Chorverbandes NRW) prominent besetzt ist. Musikalisch umrahmt vom Gitarrenduo Kreuzer/ Wagener stellen die Gäste ihre 2016 erschienenen Lieblingskrimis vor.

Wem das nicht spannend genug ist, dem sei das „Rendezvous mit einem Mörder“ empfohlen. In dieser einwöchigen Aktion vom 7. bis 15. November werden Bücher für nur 50 Cent verkauft, von denen nichts weiter zu erkennen ist, als der erste Satz. Dieser steht auf dem eingepackten Buch, weckt die Neugier und lädt zum Blind Date mit einem Buch ein. Weitere Informationen unter hagen-medien.de oder unter Telefon 02331/207-3591.

Unfall mit leichtverletztem Autofahrer

Hagen. Am Dienstagnachmittag ereignete sich an der
Wehringhauser Straße ein Verkehrsunfall, bei dem der 23 Jahre alte
Fahrer eines Seats leicht verletzt wurde. Gegen 17.10 Uhr hatte der
junge Mann in Höhe der Haltestelle „Volkshochschule“ seinen Wagen am
Fahrbahn abgestellt und gerade die Tür geöffnet, um auszusteigen. Im
selben Augenblick sah er nach eigenen Angaben die Scheinwerfer eines
Fahrzeugs und bevor er die Tür wieder schließen konnte, stieß ein
Linienbus dagegen. Dadurch verletzte sich der 23-Jährige leicht am
Arm, er wollte nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt
aufsuchen. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden
in Höhe von ca. 4000 Euro.

Vorlesespaß zu Sankt Martin

Um die Geschichte „Martin und Cemile – eine Sankt-Martin-Geschichte“ geht es beim nächsten Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 3. November, um 16 Uhr. Wie feiern eigentlich Christen Sankt Martin und Weihnachten? Martin erklärt seiner türkischen Freundin Cemile diese beiden Feste und Cemile erklärt ihm das türkische Ramadan-Fest. Ein Buch über Toleranz, Freundschaft und Verständnis im Umgang mit anderen Kulturen. Für jeden Besuch beim Vorlesespaß gibt es neuerdings einen Stempel in das persönliche Vorlesespaß-Ticket. Wer es schafft, sechs Stempel zu sammeln, bekommt eine kleine Überraschung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-3591 oder unter hagen-medien.de.

Einbruch in Dahl – Täter dringen in Supermarkt ein

Hagen. Am Dienstag, 01.11.2016, erhielt die Polizei
Kenntnis von einem Einbruch. Zwischen Montag, 31.10.2016, und
Dienstag schlugen Unbekannte eine Fensterscheibe eines Supermarktes
in Dahl ein. Nach bisherigen Ermittlungen verschafften die Täter sich
auf diese Weise Zugang zum Geschäft. Dort beschädigten sie eine
weitere Glasscheibe und stahlen diverse Tabakwaren. Anschließend
entkamen die Einbrecher mit dem Diebesgut. Die Kriminalpolizei nahm
die Ermittlungen am Tatort auf. Zeugenhinweise werden unter 02331 /
986 2066 entgegen genommen.

Mitgliederversammlung des DRK Ortsvereins Hagen-Vorhalle e.V.

Hagen. Auf ein sehr erfolg- aber auch arbeitsreiches Jahr 2015 konnten die Mitglieder des DRK Ortsvereins Hagen-Vorhalle e.V. bei Ihrer Mitgliederversammlung im Rotkreuzhaus in Hagen-Vorhalle, Reichsbahnstr. 6, zurückblicken.

In seinem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 zog der Vorsitzende Klaus Meyer eine sehr positive Bilanz über die 32.134 Std ehrenamtlich in ihrer Freizeit geleistete Arbeit der 50 aktiven Helfer/innen. Enthalten sind ein erheblicher Anteil zur Betreuung von Flüchtlingen , Ausbildungslehrgängen und Rufbereitschaftsstunden.

Wir haben auch Kreisverbandsübergreifend Wachen und Veranstaltungen betreut. Mit dem KV Dortmund ( BVB, Westfalenhallen ) , dem OV Herdecke, OV Wetter und dem OV Hemer .

Dem Vorstand wurde eine ordnungsgemäße Arbeit bescheinigt und von der Versamm-lung die Entlastung erteilt.

Wahlen:

Für weitere 3 Jahre wiedergewählt sind:

Der Vorsitzende Klaus Meyer,

der Justitiar Carl Peter Piepenstock und

die Schriftführerin Jasmin Meyer

Der Ortsverein Hagen-Vorhalle e.V. bedankt sich bei seinen aktiven Helfern für die geleistete Arbeit, sowie bei seinen Fördermitgliedern für ihre regelmäßigen Geldspenden in Form ihrer Mitgliedsbeiträge. Ohne Ihre Unterstützung wäre weder die Arbeit hier vor Ort noch die weltweiten humanitären Tätigkeiten unseres Roten Kreuzes möglich!

Tödlicher Unfall am Einkaufszentrum Eilpe

Hagen. Am Mittwochvormittag gegen 10.20 Uhr ereignete sich
auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums Eilpe ein schwerer
Verkehrsunfall. Eine 79 Jahre alte Frau stand mit ihrem Rollator
hinter dem Pkw ihres Ehemanns, als ein Lkw zur Anlieferung rückwärts
den Eingangsbereich ansteuerte. Dabei geriet die Passantin unter den
von einem 28-jährigen Mann gefahrenen Zwölftonner und wurde schwer
verletzt. Sie verstarb wenig später am Unfallort. Die
Unfallsachbearbeitung sicherte Spuren am Unfallort und veranlasste
das Auslesen der Fahrtenschreiberdaten. Für die Dauer der
Unfallaufnahme sperrten Polizeibeamte den Parkplatz zwischen dem
Getränkemarkt und der Hasselstraße.

Ausbildungsangebot deutlich rückläufig – mehr unversorgte Jugendliche

Am Ende des Ausbildungsjahres zieht die Arbeitsagentur Hagen Bilanz.
„Ein massiver Rückgang bei den betrieblichen Ausbildungsstellen kennzeichnet die ohnehin schwierige Situation in der Volmestadt. Abwanderungstendenzen großer Ausbilder in der Region machen sich auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar“, resümiert Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, die Entwicklung. „Doch ist auch die Zahl der jungen Menschen, die eine betriebliche Berufsausbildung anstreben, wegen der verlockenden Angebote von Universitäten und Berufskollegs erneut gesunken. Ein Studium zu beginnen oder weiterhin die Schule zu besuchen wünschen sich viele Jugendlichen – und häufig auch ihre Eltern. Jedoch merken einige nach ein paar Wochen, dass dieser Weg nicht der
richtige für sie war. Schade, denn das hätte durch eine andere Entscheidung verhindert werden können.“

Einerseits gibt es in Hagen eine hohe Nachfrage von gut qualifizierten Bewerbern für anspruchsvolle Ausbildungsberufe, insbesondere im kaufmännischen Bereich, die nicht ausreichend vorhanden sind. Nicht zum Zuge gekommene Bewerber beginnen eher ein Studium, als dass sie auf einen weniger attraktiven Ausbildungsberuf zurückgreifen. Andererseits gibt es Besetzungsprobleme bei Berufen, die in den Augen der Jugendlichen nicht so „sexy“ sind. Die Zahl der unbesetzten Stellen hat sich mehr als verdoppelt. Fatal ist es, wenn diese Stellen unbesetzt bleiben. Für die Wirtschaft bedeutet dies, dass sie in zunehmendem Maße auch „schwächeren“ Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance geben muss. Hierfür empfiehlt die Agentur für Arbeit den Unternehmen die „assistierte Ausbildung“.

Die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt ist in den beiden Regionen Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis inzwischen sehr unterschiedlich. Die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen ist in Hagen leider deutlich um 189 oder 17,8 Prozent auf 875 zurückgegangen. Hier ist der Unterschied zum EN-Kreis besonders deutlich, da es dort eine Zunahme um 215 oder 13,2 Prozent auf 1845 gegeben hat.

Ende September waren in Hagen noch 47 und damit 26 Stellen mehr unbesetzt als 2015. Stellen im Verkauf, in der Nahrungsmittelbranche und im Handwerk können sofort noch vermittelt werden. Ein Ausbildungsbeginn ist jetzt noch möglich. Auch hier ist die Entwicklung in den Regionen vergleichbar, aber unterschiedlich stark ausgeprägt. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind sogar 127 Ausbildungsstellen übrig.

In Hagen nahmen bis zum Ende des Beratungsjahres 2056 Bewerber die Berufs-beratung in Anspruch. Damit sank ihre Zahl im Vergleich zu 2015 leicht um 1,6 Prozent oder 33. Rund 18 Prozent der Bewerber haben einen Hauptschulabschluss, 33 Prozent verfügen über den Realschulabschluss und 43 Prozent über Fachhochschul- oder Hochschulreife. Die Zahl der Bewerber sank in Hagen mit 1,6 Prozent etwas weniger als im Ennepe-Ruhr-Kreis (2,7 Prozent).

Die Zahl der unversorgten jungen Menschen ist in Hagen mit 119 um ein Fünftel höher als im Vorjahr (im EN-Kreis mit 107 ein Fünftel niedriger). Hier verfügen fast alle Jugendlichen mindestens über den mittleren Bildungsabschluss. Viele werden aber erst nach den Sommerferien so richtig munter und wollen dann doch noch
eine Ausbildung beginnen. Zwar ist es dafür grundsätzlich noch nicht zu spät, aber meistens zu spät für die Erfüllung bestimmter Berufswünsche.

Auch für das nächste Ausbildungsjahr vermittelt die Agentur für Arbeit Hagen
Ausbildungsstellen. Sie hält eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten und Alternativangeboten auch für „schwächere“ Jugendliche und für Arbeitgeber bereit. So appelliert Weichert an die Unternehmen: „Jeder Ausbildungsplatz ist wichtig. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, das Matching von Angebot und Nachfrage zu optimieren. Dazu benötigen wir aber insbesondere die Unterstützung der Wirtschaft in Hagen: Melden Sie der Agentur Ihre Ausbildungsstellen!“

Das Resümee der Ausbildungsmarktpartner für die Region Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis:

  • Anne Sandner, stellv. DGB-Regionsgeschäftsführerin Ruhr-Mark: „Trotz großem und anzuerkennendem Engagement der Akteure ist leider festzustellen, dass die gemeldeten Stellen statt der anvisierten Steigerung sogar noch im großen Maße rückläufig sind. Zahlreiche Appelle und zusätzliches Akquisitionspersonal zur Ansprache der Betriebe bringen anscheinend nicht die erhoffte Wirkung. Deshalb können weder die proklamierte schlechte Schulbildung noch die Akademisierungsdebatte darüber hinweg täuschen, dass es an der Ausbildungsbereitschaft vieler Betriebe mangelt. Der oft zitierte Fachkräftemangel scheint demnach wohl eher ein abstraktes Problem zu sein. Aber tausenden jungen Menschen Jahr für Jahr keine
    berufliche Perspektive bieten zu können, ist sowohl eine volkswirtschaftliche als auch eine soziale Katastrophe. Es ist wohl wieder an der Zeit, über andere Modelle zur Steigerung der Ausbildungsplätze zu diskutieren.“

  • Dr. Bettina Schwegmann, Geschäftsführerin des Märkischen Arbeitgeberverbandes: „Die Bilanz des Ausbildungsjahres 2015/2016 in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis ist aus Sicht des Märkischen Arbeitgeberverbandes unbefriedigend. Die Zahl der Bewerber ist zwar demographisch bedingt im Vergleich zu 2014/2015 leicht gesunken; im Gleichschritt ging aber auch die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen noch einmal zurück. Diese Entwicklung ist problematisch. Trotzdem ist das Potenzial für mehr betriebliche Ausbildung in unserer Region auf jeden Fall vorhanden. Das zeigt der Befund, dass im Berichtsjahr 2015/2016 entgegen dem Trend die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze in der Gesamtregion leicht gestiegen ist.“

  • Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark: „Wir möchten insbesondere die Unternehmen, die unbesetzte Ausbildungsstellen haben, ermuntern, über die Berufsfelderkundung Schüler und Schülerinnen bereits während der Schulzeit zu sich zu holen und so Interesse an dem eigenen Unternehmen und den Berufen zu wecken. Hierfür stellt die Region im Rahmen der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ein Portal zur Verfügung: www.berufsfelderkundung-ha-en.de. Unternehmen können sich dort über das Instrument Berufsfelderkundung informieren und sich mit konkreten Angeboten registrieren. Im Stadtgebiet Hagen, weil überdurchschnittlich von den sinkenden Zahlen betroffen, werden wir verstärkt für 2017 werben.“

  • Thomas Haensel, Geschäftsführer Bildung der SIHK: „Die betriebliche Berufsausbildung hat für die Schüler nicht an Strahlkraft verloren. Zum Stichtag 30.09.2016 konnten im Kammerbezirk der SIHK zu Hagen 3389 Ausbildungsverträge neu eingetragen werden. Davon entfielen 1275 auf gewerbliche Berufe und 2114 auf den kaufmännischen Bereich. Dies spricht für die große Stabilität des heimischen Ausbildungsmarktes. Trotz der rückläufigen Schulabgängerzahlen ist es der SIHK gelungen, durch gezieltes Ausbildungsmarketing die Jugendlichen für die duale Berufsausbildung in den heimischen Unternehmen zu interessieren. Die vorzügliche Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen findet ihren Ausdruck darüber hinaus darin, dass im Rahmen der Endspurtaktion mehr als 110 noch unbesetzte freie Ausbildungsplätze für das laufende Jahr 2016 zur Verfügung gestellt wurden. Besonders positiv ist aus Sicht der SIHK, dass im Berichtsjahr 56 neue Ausbildungsbetriebe gewonnen werden konnten.“