Französischer Abend im Emil Schumacher Museum

Donnerstag, 10.11.2016 | 18.00 Uhr | ESM | Hagen 
Ensemble Café de Paris, feat. Jean-Claude Séférian
Vive la France
PARIS SERA TOUJOURS PARIS – Musettes, Chansons & Wein

Die Reihe Klassik und Jazz im ESM
steht ganz im Zeichen vom Celloherbst am Hellweg.
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Emil Schumacher Museum | Museumsplatz 1 | 58095 Hagen | www.esmh.de
Karten: AK15 €, VVK 12 Euro
VVK: Buchhandlung am Rathaus (02331) 32689 und www.hellwegticket.de
Tel: (02921) 31101, Reservierungen: Celloherbstbüro (02303) 30 50 444
Ermöglicht durch: Förderverein Emil Schumacher Museum e.V.
 
Der Celloherbst am Hellweg 2016 hat dieses Jahr einen ganz besonderen Künstler zu Gast. Der französische Chansonnier Jean-Claude Séférian ist der perfekte Repräsentant des diesjährigen Frankreich Schwerpunktes „Vive la France“ und wir freuen uns ganz besonders, dass er gleich mehrere Konzerte spielt. Insgesamt vier Mal wird Jean-Claude Séférian gemeinsam mit dem Ensemble Café de Paris, in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets auftreten. Der französische Musiker ist im Libanon aufgewachsen. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er in Nizza. Der Liebe wegen zog er nach Deutschland und lebt seitdem gemeinsam mit seiner Frau Christiane Rieger-Séférian, die ebenfalls Pianistin ist, in Münster. Mit seinen französischen Chansons nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise nach Paris, in die Stadt der Liebe, des Chansons und des Savoir-Vivre. Dieses französische Lebensgefühl wird Jean-Claude Séférian mit dem Ensemble Café de Paris zu uns ins Ruhrgebiet bringen.

Anbei ein Foto von Jean-Claude Séférian und Infos zu unserem diesjährigen Frankreich Schwerpunkt.

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Trinkhalle am Eck – Kioskkomödie mit Lokalbezug feiert Premiere

Hagen. Um Heimat, Kaffee und Affären geht es in der Schauspielkomödie „Trinkhalle
am Eck“, die am Freitag, 11. November, um 19:30 Uhr Premiere im Theater an der
Volme feiert.

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In einem kleinen Kiosk, irgendwo in Hagen, hat Funny, die Besitzerin, für jeden ein
offenes Ohr und ein viel zu großes Herz. Daher gerät die Trinkhalle finanziell in
Schieflage. Nicht nur die Bank droht mit der Kündigung der Kredite, sondern auch
das Bauamt hat böse Pläne. Doch für die Anwohner ist klar: ohne Funny und die
Trinkhalle am Eck darf das Leben nicht weitergehen. Also kämpfen der Professor der
Fernuniversität genauso wie der Arbeiter, die verlassene Freundin neben dem
zwielichtigen Möchtegern-Ganoven und die Rentnerin mit der Hundesitterin um das
Weiterbestehen des kleinen Kiosks. Und glücklicherweise ist da ja noch Kira, Funnys
hochnäsige Schwester, die eigentlich niemand leiden kann. Ausgerechnet sie ist es,
die die Trinkhalle am Eck retten könnte. Doch wird sie ihrer Schwester und den
Anwohnern helfen?
Die Premiere ist bis auf wenige Restkarten ausverkauft. Weitere Vorstellungen finden
statt am 19.11., 20.11., 21.12. und 29.12.. Karten gibt es an der Theaterkasse, unter
02331 6958845 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Nähere Informationen unter http://www.theaterandervolme.de.

„Indian Summer“ vom Bismarckturm genießen

Am kommenden Sonntag, den 30.10.2016 öffnet der Bismarckturm zum letzten Mal in dieser Saison seine Pforten. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, den goldenen Hagener Herbst von oben zu erleben.

Die Ehrenamtlichen des Fördervereins Bismarckturm Hagen e.V. sind angesichts des großen Zuspruchs in 2016 zufrieden.

„Insgesamt haben wir in diesem Jahr wieder mehrere hundert Besucher begrüßen dürfen, die das Angebot des Fördervereins angenommen haben und die atemberaubende Aussicht erleben konnten. Besonders begeistert zeigten sich auch in diesem Jahr die vielen auswärtigen Wanderfreunde, die den Bismarckturm als Einstieg zum Drei-Türme-Premiumwanderweg nutzten und unsere Stadt teils zum ersten Mal besuchten,“ freut sich Fördervereinsvorsitzender Stefan Sieling über den Zuspruch.

Auch erfreulich: Viele Hagener Familien mit Kindern haben den Bismarckturm als Ausflugsziel wiederentdeckt.

Und in der dunklen Jahreszeit wird der Turm natürlich wieder als Wahrzeichen der Stadt erstrahlen.

8. Hagener Demenztag steht unter dem Motto „Sexualität und Demenz“

„Sexualität und Demenz“ – unter diesem Motto findet am Freitag, 4. November, von 9.45 bis 14 Uhr der inzwischen 8. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme statt.

Das „netzwerk demenz Hagen“, ein Zusammenschluss von 24 Hagener Sozial- und Einrichtungsträgern unter dem Dach der Stadt Hagen, möchte das Thema Demenz erneut in die Öffentlichkeit bringen und  hat zusammen mit dem Demenz-Servicezentrum Dortmund ein interessantes Programm für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Betroffene, Angehörige als auch für Fachkräfte zusammengestellt.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer als Schirmherr der Veranstaltung wird die zweite Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Hagen, Barbara Wisser, in das bislang wenig öffentlich erörterte Thema einführen. Das Bedürfnis nach Nähe, Liebe und körperlicher Intimität ist ein zutiefst menschliches Gefühl. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung empfinden ebenso und der Wunsch nach Liebe und Sexualität besteht bis ins hohe Alter. Darüber zu sprechen fällt vielen Menschen, auch vielen Pflegeprofis schwer und deshalb wird dieses Thema oft ausgeblendet.

Das „netzwerk demenz“ möchte dieses Tabu brechen und einen offeneren Umgang erreichen. Für den ersten Vortrag „Sexualität von und mit Menschen mit Demenz“ konnte Dr. Dr. Herbert Mück, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, gewonnen werden. Nach der Pause wird ab 12.45 Uhr Nina H. de Vries, Sexualassistentin für Menschen mit einer Demenz, mit ihrem Vortrag „Die schönste Sache der Welt!“ weitere interessante Aspekte und Einblicke in den Bereich der Sexualität und Demenz bieten.

In den Pausen bleibt Zeit für Beratung und Information durch die Mitglieder des „netzwerk demenz“. Bei Bedarf wird eine Betreuungsmöglichkeit für Demenzkranke angeboten. Der Eintritt ist wie immer frei. Weitere Informationen zu der Veranstaltung als auch zum „netzwerk demenz“ erhalten Interessierte bei der Geschäftsführung des „netzwerk demenz“, Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen, Anneli Binna, unter Telefon 02331/207-5700.

Puppenspieltheater in der Hasper Bücherei

Im Rahmen des Kinder- und Jugendbuchfestivals Leselust findet am kommenden Montag, 31. Oktober, um 16 Uhr in der Bücherei Haspe (im Torhaus) ein Puppenspieltheater statt. Das WODO Puppenspieltheater aus Mülheim zeigt allen Kindern ab vier Jahren das Stück „Die Olchis – wenn der Babysitter kommt!“ Die Veranstaltung dauert circa eine Stunde. Der Eintritt ist frei, es wird nur um eine Spende gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-4297.

Vortrag zu den Themen Hospiz und Palliativpflege

 

 

Diese Begriffe tauchen immer häufiger auf, wenn es um die Versorgung von schwerkranken Menschen. Aber was bedeuteten sie überhaupt? Welche Unterstützungsangeboten können in Anspruch genommen werden? Was zahlt die Krankenkasse? Wer fungiert als Ansprechpartner? Wo gibt es in der Umgebung eine solche Unterbringung? Diese Informationen zu haben hilft, wenn man in eine solche Situation gerät. Am Dienstag, 08.November, wird im Mehrgenerationenhaus des Kinderschutzbundes die Hagenerin Ellen Steinbach diese Fragen beantworten und wertvolles Wissen an alle Interessierten weitergeben.

 

Der Seniorennachmittag findet immer von 15 bis 17 Uhr statt. Wie jeden Dienstag gibt es auch Kaffee, Tee und Kuchen. Interessierte eines jeden Alters sind herzlich willkommen.

 

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern.

Diese haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kursus absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen, aber auch zu zeigen wie ein Handy funktioniert oder das Email-Programm auf dem Computer.

 

Anmeldung und Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

In Haspe fliegen wieder die Fäuste

Am Samstag, 05.11.2016 werden ab 18:00 Uhr in der Rundturnhalle Haspe wieder die Fäuste fliegen.

Der Box-Sport-Club Hagen Haspe 1949/97 e.V. veranstaltet die Hagener Fight Night. Dies ist bereits die zweite Heimveranstaltung des Traditionsvereines in diesem Jahr.

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Foto: Verein

Neben heimischen Boxern werden Athleten aus ganz NRW in den Ring steigen und gegeneinander antreten.

„Wir werden dem Boxpublikum Begegnungen auf einen hohem Niveau präsentieren“ so der Geschäftsführer Fatih Kurukafa. Die Rede ist von A-Klasse Kämpfen, also Sportler mit mindestens 15 Siegen und entsprechender

Boxerfahrung, vom Junioren Leichtgewicht bis zum Männer Schwergewicht. Auch Mädchen- und Frauen sollen in den Ring steigen.

Nach den neuen Wettkampfbestimmungen wird im Seniorenbereich ohne Kopfschutz geboxt.

Zusätzliche Unterstützung bekommen die aktiven Hasper Faustkämpfer neuerdings von Salic Nedzad.

Er ist ein ehemaliger Ligaboxer aus dem Ex-Jugoslawien, gilt im Boxsport als alter Hase und wird den ein oder anderen Boxer ausbilden.

Die Rundturnhalle Haspe wird dazu mit Licht, DJ und Musik in eine professionelle Boxarena umgewandelt.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Als besonderer Highlight wird es erstmalig im Anschluss der Boxkämpfe 3 K1 Kämpfe geben. K1 ist ein japanischer Kampfsport, die Techniken aus Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo und Kickboxen miteinander kombiniert.

Ausrichter der Kämpfe wird der FightFitnessCenter Ennepetal sein.

Karten für die große Hagener Fight Night gibt es im Vorverkauf für 10,- Euro bei MAN Becker Truck, Kölner Str. 54, 58135 Haspe. Außerdem wird es Restkarten auch an der Abendkasse geben.

 

A45-Ausbau: Nächster Meilenstein in Sicht

(straßen.nrw). Der nächste Meilenstein für den A45-Ausbau ist in Sicht: Mit den Arbeiten für eine Baustraße bei Wilnsdorf wird der Neubau der Talbrücken Rinsdorf und Rälsbach vorbereitet, der im nächsten Jahr auf dem Programm steht. Der Neubau der Brücken ist Teil des gesamten Ausbaus der A45 auf einer Länge von 123 Kilometern in den kommenden 20 Jahren. In diesem Zusammenhang werden auch 38 Großbrücken auf der gesamten Strecke zwischen Dortmund und der hessischen Landesgrenze saniert und teilweise neu gebaut.

Verkehrsminister Michael Groschek übermittelte die besten Wünsche zum Baustart: „Die A45 ist ein Sinnbild für die dringend erneuerungsbedürftige Verkehrsinfrastruktur in den alten Bundesländern. Hier zeigt sich, warum die vor 50 Jahren gebauten Autobahnbrücken lange vor Ablauf ihrer seinerzeit kalkulierten Lebensdauer erneuerungsbedürftig sind. 1960 lag das zulässige Gesamtgewicht eines Lastwagens bei 24 Tonnen, heute sind es 44 – und Schwerlasttransporte gehen noch weit darüber hinaus. Die Anzahl der Fahrzeuge, die hier täglich fahren, hat sich vervielfacht. Das Siegerland mit seiner boomenden Industrielandschaft braucht aber funktionierende Verkehrsverbindungen. Daran arbeiten wir. Mit der Erneuerung der Brückenbauwerke und dem Ausbau der Strecke wird die A45 über Jahre von Baustellen geprägt sein.“

„Die A45 ist für alle da. Deshalb haben die drei Industrie- und Handelskammern entlang der A45 schon vor eineinhalb Jahren einen Masterplan A45 aus der Taufe gehoben. Mit diesem integrierten Handlungskonzept hat die Wirtschaft ihre Zusammenarbeit für das Mammutprojekt angeboten. Ziel ist, die Öffentlichkeit frühzeitig zu interessieren, zu informieren und den Dialog zu den Planern herzustellen“, sagte Hermann-Josef Droege, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen, vor Journalisten.

Fäll- und Rodungsarbeiten für das „Baufeld“ neben der A45 hatten schon in der vergangenen Wintersaison stattgefunden. Die aktuellen Arbeiten zur Erschließung des Baufeldes von Autobahn und Landesstraße L907 werden bis zum Frühjahr nächsten Jahres dauern. „Danach werden wir die Verkehrsführung für die Baustelle auf der Autobahn einrichten“, kündigt Karl-Hermann Metz, Projektgruppenleiter bei Straßen.NRW für die A45, an: „Die Standspur und der rechte Fahrstreifen der A45 werden dabei in Richtung Frankfurt auf einer Länge von drei Kilometern erneuert“, so Metz. 2,1 Millionen Euro kosten diese Arbeiten. Dann kann mit den eigentlichen Arbeiten für die neuen Brücken begonnen werden. „In spätestens fünf Jahren sollten die neuen Brücken stehen“, sagt Metz, „wir kalkulieren mit Gesamtkosten in Höhe von 116 Millionen Euro.“

Für die Einwohner von Rinsdorf und Obersdorf erfüllt sich ein langgehegter Wunsch: Noch bevor der sechsstreifige Ausbau der A45 beginnt, entstehen bereits auf einer Länge von 1,6 Kilometern die notwendigen Lärmschutzwände. Sie kosten weitere 5,3 Millionen Euro. Und auch an der Entwässerung der Autobahn wird gearbeitet: Eine neue „Regenwasserbehandlungsanlage“ für 3,5 Millionen Euro wird entstehen.

Die beiden Talbrücken Rinsdorf und Rälsbach werden gesprengt. Eine Besonderheit gibt es bei der Brücke Rinsdorf: Das Teilbauwerk in Richtung Dortmund wird neben der vorhandenen Brücke gebaut und nach der Sprengung mitsamt der Pfeiler in ihre schlussendliche Position neben dem Teilbauwerk in Richtung Frankfurt verschoben. „Das wird auf diese Weise zum ersten Mal in Deutschland praktiziert“, betont Projektgruppenleiter Metz.

Polizei klärt rücksichtslosen Überfall auf einen Schwerbehinderten

Hagen. Im September dieses Jahres kam es zu einem
aufsehenerregenden Überfall in der Grabenstraße. Ein Unbekannter
griff den Schwerbehinderten von hinten so brutal an, dass er
notversorgt werden musste. Der Täter erbeutete die Geldbörse des
56-Jährigen und konnte zunächst unerkannt fliehen. Umfangreiche
Ermittlungen führten vor wenigen Tagen zur Ermittlung des polizeilich
bereits bekannten 50-jährigen Tatverdächtigen. Er befindet sich
derzeit in Untersuchungshaft.

A1/A45: Verkehrsbehinderungen am Samstag bei Schwerte

(straßen.nrw). Morgen (29.10.) von 8 bis 11 Uhr ist im Autobahnkreuz Westhofen keine direkte Verbindung von der A1 aus Köln auf die A45 nach Dortmund möglich. Von 11 bis 14 Uhr ist außerdem in der A45-Anschlussstelle Schwerte-Ergste die Auffahrt in Richtung Dortmund gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt in der Zeit Bäume fällen, die nicht mehr standsicher sind.

Jubiläums-Baby am Mops

Mit rosigen Pausbäckchen und schwarzer Haarpracht ist die kleine Semra eine kleine Schönheit. Am 25. Oktober um 10.54 Uhr erblickte das hübsche Mädchen im Ev. Krankenhaus Haspe das Licht der Welt. Als 500. Baby, das in diesem Jahr im Krankenhaus am Mops geboren wurde, freut sich auch das Team der Geburtshilfe mit Mama Ani und schenkte dem Jubiläums-Baby noch einen Gutschein über einen Obstbaum im Babywald.

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Die junge Mutter und ihr 3840g schweres und 53cm großes Töchterchen sind wohlauf und die gebürtige Rumänin freut sich, ihr Glück im Arm zu halten. Den Namen Semra hat das kleine Mädchen von der frischgebackenen Oma gleichen Namens. „Ich bin froh, dass sich hier alle so lieb um meine Enkelin und meine Schwiegertochter kümmern – da muss ich mir keine Sorgen machen!“, lacht die stolze Oma.

Derby – Spielregeln der Polizei

Dortmund. Die Dortmunder Polizei informiert heute (28.10.) noch einmal über
das bevorstehende Derby.

Am Samstag den 29.10. treffen die Revierrivalen des BVB und des FC
S04 zum 149. Mal aufeinander. Innerhalb weniger Tage steht somit ein
weiterer Kraftakt für die Mannschaften, aber auch für die Polizei
bevor.

Wie bei jedem Spiel sind allerdings auch einige Spielregeln zu
beachten.

Der Dortmunder Polizeipräsident, Gregor Lange, gibt zu bedenken:
„Dort, wo so viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, hat
Sicherheit höchste Priorität. Konfrontation und Gewalt haben hier
nichts zu suchen. Die Fans haben es selbst in der Hand dass
zukünftige Derbys mit geringen Einschränkungen stattfinden können.
Gegen Gewalt- und Straftäter werden wir konsequent einschreiten.“

Deswegen setzt die Polizei wieder verstärkt auf Ihre Mithilfe und
ihren persönlichen Beitrag, die unerlässlich zur Einhaltung der
folgenden Spielregeln sind: –   Reisen Sie frühzeitig an! –     Nutzen Sie
den ÖPNV! –     Begeben Sie sich frühzeitig in den Veranstaltungsbereich!
–       Unterlassen Sie das Abbrennen von Pyrotechnik! –        Gefährden Sie
nicht sich und andere! –        Feuern Sie Ihre Mannschaft lautstark an! –
Diffamieren Sie keine Unbeteiligten und den Gegner! –   Distanzieren
Sie sich von Straftätern! –     Seien Sie mutig: Zeigen Sie Zivilcourage
und unterstützen die Arbeit der Polizei!

Dies alles zu beherzigen sollte selbstverständlich sein und hat
auch in der jüngeren Vergangenheit überwiegend geklappt. Die letzten
drei Derbys mit dem neuen Wegekonzept verliefen störungsfreier als
davor. Das gemeinsame Konzept aller Dortmunder Sicherheitspartner
bezogen auf die getrennten Anmarschwege hat sich bewährt und wird
auch diesmal so umgesetzt.

Dass es auch trotz unterschiedlicher Trikotfarben ein friedliches
Miteinander gibt zeigen neben den zehntausenden Fußballbegeisterten
beim jetzigen Derby auch rund einhundert Jugendliche. Bei einer
gemeinsamen Fan-Fahrradtour die am Derbymorgen in Dortmund und
Gelsenkirchen startet und gemeinsam nach Dortmund führt, haben die
Schüler Gelegenheit sich auszutauschen. Besucht wird das DFB Museum,
dann geht’s zusammen ab ins Stadion. (vgl. hierzu lfd. Nr. 1371 – Fan
Fahrradtour – Schüler erleben Toleranz)

Wir wünschen Ihnen einen friedlichen, spannenden und erfolgreichen
Fußballabend! Auf geht’s…

Ruhrpott Klassiker – Borussia Dortmund – Schalke 04 – Mit vollen Bahnhöfen und Wartezeiten ist zu rechnen

Dortmund – Gelsenkirchen. Wie in den letzten Jahren bereitet sich die
Bundespolizeiinspektion Dortmund auch dieses Jahr wieder auf das
traditionsreiche Revierderby am kommenden Samstag vor.

Im Rahmen dieses Großeinsatzes werden wir am kommenden Samstag
(29. Oktober) bereits in den frühen Morgenstunden auf den
Ruhrgebietsbahnhöfen sowie in Dortmund und Gelsenkirchen präsent
sein. Ziel der Bundespolizei ist es eine friedliche und weitestgehend
störungsfreie Anreise -aller- Fußballfans zu gewährleisten.

Das Derby fällt am Samstag mit dem Antik und Sammlermarkt in den
Westfalenhallen und dem üblichen Samstagsreiseverkehr zusammen. Es
muss daher mit einer starken Frequentierung der Dortmunder Innenstadt
gerechnet werden. Dies bedeutet für Innenstadtbesucher und für an-
und abreisende Fußballfans, dass mit vollen Bahnhöfen und
Haltepunkten, gerade am Dortmunder Hauptbahnhof und am Haltepunkt
Signal Iduna Park gerechnet werden muss. Eine frühzeitige An- und
Abreise sollen Reisende in ihre Reiseplanungen einkalkulieren.

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Die Deutsche Bahn AG wird anlässlich der Bundesligabegegnung
wieder zusätzliche Züge einsetzen. Diese verkehren wie folgt:

Anreise:
Gelsenkirchen Hbf       Abfahrt:        14:44 Uhr Gleis 8
Dortmund Hbf            Ankunft:        15:06 Uhr Gleis 26

Gelsenkirchen Hbf       Abfahrt:        15:01 Uhr Gleis 8
Dortmund Hbf            Ankunft:        15:23 Uhr Gleis 26

Gelsenkirchen Hbf       Abfahrt:        15:16 Uhr Gleis 8
Dortmund Hbf            Ankunft:        15:36 Uhr Gleis 26

Abreise:
Dortmund Hbf            Abfahrt:        21:55 Uhr Gleis 26
Gelsenkirchen Hbf       Ankunft:        22:15 Uhr Gleis 25

Dortmund Hbf            Abfahrt:        22:14 Uhr Gleis 26
Gelsenkirchen Hbf       Ankunft:        22:40 Uhr Gleis 25

Dortmund Hbf            Abfahrt:        22:32 Uhr Gleis 26
Gelsenkirchen Hbf       Ankunft:        22:57 Uhr Gleis 25

Weitere Informationen zur Anreise finden sich auch unter
www.bahn.de

Die Bundespolizei wünscht allen Fußballfans ein spannendes
Fußballfest und eine störungsfreie An- und Abreise!

Gefahrenhinweise zum Thema Pyrotechnik: Wir weisen ausdrücklich
alle Fans darauf hin, dass die Verwendung von Pyrotechnik verboten
ist. Gerade in Zügen, auf Personenbahnhöfen und in Fußballstadien
kann der Gebrauch von Pyrotechnik Menschen erheblich gefährden.
Deshalb ist schon das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik
grundsätzlich strafbar und wird durch die Bundespolizei konsequent
verfolgt.

Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen im Hagener Stadtgebiet

Unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters, der Wohnungsaufsicht und der Polizei wieder verschiedene Häuser in den Ortsteilen Mitte, Wehringhausen und Haspe aufgesucht.

Ziel der regelmäßigen Kontrollen ist es, unter anderem den Meldestatus der in den Häusern untergekommenen Familien zu überprüfen. Es wurden bei der aktuellen Kontrolle 15 Personen angetroffen, die nicht gemeldet sind. Die Ausweisdokumente wurden eingezogen, um den Aufenthaltsstatus zu klären. Des Weiteren kommt es zu 13 Zwangsabmeldungen, weil die Personen nicht mehr unter den gemeldeten Anschriften wohnhaft sind und sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. In diesen und auch weiteren Fällen werden Leistungseinstellungen geprüft. Darüber hinaus konnte ein Haftbefehl vollzogen werden.

Die beteiligten Behörden führen diese Kontrollen alle zwei bis drei Wochen durch, um den Überwachungsdruck zu erhöhen und weiteren Leistungsmissbrauch einzudämmen. Seit September 2015 bis heute fanden in dieser Form 27 Kontrollen von 199 Objekten (teilweise auch mehrfach)  in  verschiedenen Stadtteilen statt. Es wurden insgesamt  5.386 gemeldete Personen überprüft, davon hielten sich 704 nicht unter den gemeldeten Anschriften auf. In diesen Fällen fanden teilweise Abmeldungen von Amtswegen statt, bzw. wurden Leistungseinstellungen vom Jobcenter geprüft. Darüber hinaus wurden 318 Pässe von angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen eingezogen. In diesen Fällen fand eine Echtheitsüberprüfung der Ausweise statt, und es erfolgte eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme bzw. Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorlagen. Bei  Auffälligkeiten erfolgten entsprechende Meldungen an das Jugendamt, die Schulen, den Zoll, das Umweltamt und die Bauordnung.

Gegen Würzburg: GEMEINSAM #FÜRHAGEN am längsten Tag

Am Sonntag heißt das Motto GEMEINSAM #FÜRHAGEN. In der easyCredit Basketball Bundesliga erwartet Phoenix Hagen das Team von s.Oliver Würzburg. Sprungball in der Arena im Ischeland ist um 18 Uhr. Ein wichtiger Hinweis für alle Besucher: Phoenix Hagen möchte noch einmal daran erinnern, dass die Partie ursprünglich am Samstag stattfinden sollte und verlegt worden ist.

Der längste Tag des Jahres ist der 30. Oktober sowieso. Die Uhr wird am Sonntag um drei Uhr in der Früh um eine Stunde zurückgestellt. Auch für die Basketballer von Phoenix Hagen ist dieser Tag ein ganz besonderer. Es ist das erste Heimspiel nach Bekanntwerden der vorläufigen Eigenverwaltung. Die Schockstarre ist schnell einer emotionalen Aufbruchstimmung gewichen. Mit dem Rücken zur Wand entwickelt das lebendige, leidenschaftliche Hagener Umfeld immense Kräfte, um einen Neuanfang möglich zu machen.

Am Sonntag sind gleich mehrere Aktionen geplant, um die Fans und den Klub wieder enger miteinander zu verbinden. Um 16.30 Uhr diskutieren Geschäftsführer Patrick Seidel und Hallensprecher Hans-Uwe Schröer im Foyer der Arena am Ischeland mit den Fans. Gerne können vorab Fragen per E-Mail an die Adresse info@phoenix-hagen.de geschickt werden. Diese Fragen werden dann am Sonntag gesammelt beantwortet. Nach dem Spiel wird Phoenix Hagen gemeinsam mit den Event-Spezialisten von go4it! den langersehnten Fan-Talk wieder aufleben lassen – und zwar als dauerhafte Einrichtung. Darüber hinaus stellt Phoenix-Fotograf Jörg Laube seine Foto-Box zur Verfügung. Die Fans können sich nach der Partie kostenlos mit einem Spieler und mit Cheerleadern ablichten lassen.

Zudem weitet Phoenix Hagen seine „2-für-1-Aktion“ beim Spiel gegen s.Oliver Würzburg auch auf die Dauerkartenbesitzer aus. Wer eine Saisonkarte besitzt oder ein Tagesticket für das Spiel gegen Würzburg kauft, bekommt ein zweites Ticket für die Partie am 30. Oktober gratis. Diese Aktion gilt nur für das Würzburg-Spiel, nicht für VIP-Karten und nur solange der Vorrat reicht. Die Freikarten sind aus operativen Gründen allerdings ab sofort nur noch am Sonntag an der Tageskasse erhältlich, die darum bereits um 16 Uhr öffnen wird. Die Kategorie der jeweiligen Freikarte kann von der der Kaufkarte abweichen.

Gegner Würzburg startete mit zwei Siegen und einem 12. Platz in die neue Saison. „Zuletzt gegen  Frankfurt hat Würzburg einen 20-Punkte-Rückstand aufgeholt, das hat sicher Selbstvertrauen gegeben“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer. Rückgrat der Mannschaft von Trainer Douglas Spradley ist der starke Backcourt mit Jake Odum (ehemals Bayreuth) und Vladimir Mihailovic (früher Tübingen). „Aber auch unter dem Korb ist die Mannschaft mit Brendan Lane und Kresimir Loncar, der mit einem deutschen Pass ausgestattet ist, sehr gut besetzt“, so Freyer. Neben Loncar erhalten mit Maurice Stuckey und mit Maximilian Ugrai zwei weitere deutsche Spieler viel Einsatzzeit.

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung fehlt den Würzburgern Sebastian Betz. Auch Marshawn Powell (Handverletzung) konnten bislang nicht eingreifen. Für ihn wurde James Southerland (früher Mitteldeutscher BC) nachverpflichtet. Eine zentrale Rolle kommt auf dem Flügel Lamonte Ulmer bei, der bereits im Vorjahr zum Würzburger Kader gehörte. Der Schwede Charles Barton komplettiert als Aufbau-Alternative die Rotation.

Ingo Freyer hofft indes darauf, dass Jonas Grof nach einer Sprunggelenksverletzung am Sonntag wieder ins Geschehen eingreifen kann: „Er ist wieder ins Training eingestiegen.“  Auch Jeremy Dunbar hat den ersten Einsatz nach seinen Rückproblemen beim Gastspiel in Bonn gut verkraftet. Weiterhin fehlen werden allerdings Richie Williams (Oberschenkelverletzung) und Julian Jasinski (Knieprobleme).

Finanzschwache Kommunen fordern Gerechtigkeit bei Verteilung von Bundesgeldern

Mit einem eindringlichen Appell an die Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU/CSU) und Thomas Oppermann (SPD) fordert das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ eine gerechte Verteilung der von der Großen Koalition in Berlin zugesagten Milliarden Euro Bundesmittel für die Kommunen.
Der überparteiliche Zusammenschluss von 70 Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern, zu dem auch Hagen gehört, widerspricht massiv dem in erster Lesung im Bundestag beratenen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Die Bündnissprecher Oberbürgermeisterin a.D. Dagmar Mühlenfeld (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens und die Finanzdezernenten Uwe Bonan (Mülheim an der Ruhr), Dr. Johannes Slawig (Wuppertal) und Dieter Feid (Ludwigshafen) erwarten von den Fraktionschefs für die weiteren Beratungen in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages ein klares politisches Signal. Angelehnt an eine Lebensweisheit aus Goethes „Faust“ und die Erinnerung an Alexander den Großen beim Trennen kunstvoll verknüpfter, unauflöslich geltender Seile fordern Sie Kauder und Oppermann auf: „Der Worte sind genug gewechselt. Auf eine Reihe von Briefen, Resolutionen und auch persönliche Gespräche mit Ihnen verweisend, bitten wir Sie beide herzlich: Hauen Sie den „gordischen Knoten“ durch und erfüllen Sie das im Koalitionsvertrag verankerte Versprechen, die finanzschwachen Kommunen zu entlasten! Der Verteilungsschlüssel des letzte Woche in erster Lesung im Deutschen Bundestag beratenen Gesetzentwurfes zur finanziellen Entlastung der Kommunen mit fünf Milliarden Euro Bundesmitteln ist falsch. Er stärkt nicht die finanzschwachen, sondern die reichen Städte und Gemeinden. Wenn es gerecht zugehen soll, muss die Verteilung vollständig über die Kosten der Unterkunft erfolgen.“ Würden die von den Gemeinden aufzubringenden Kosten der Unterkunft für Sozialschwache als Verteilungsschlüssel herangezogen, wäre sinnvoll geholfen – so das Aktionsbündnis.
Die Stadt Hagen, Mitglied im Aktionsbündnis, unterstützt dieses Votum an die Fraktionsvorsitzenden der Großen Koalition in Berlin: „Wir vertrauen auf unsere Wahlkreisabgeordneten, dass Sie in ihren Fraktionen eindringlich für eine Änderung des bisherigen Verteilungsvorschlages werben“, so Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen gelingt Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität

Hagen. Bei der Staatsanwaltschaft Hagen und dem
Polizeipräsidium Hagen, Abteilungen für Organisierte Kriminalität,
wurde seit August 2015 ein Ermittlungsverfahren gegen eine im
internationalen Rauschgifthandel agierende albanisch-stämmige
Gruppierung geführt. Die Ermittlungen ergaben, dass sich der familiär
in Hagen ansässige 43-jährige Haupttäter unter falschen Personalien
illegal in Spanien aufhielt. Dort betrieb er mit mehreren Mittätern
professionelle Cannabisplantagen. Staatsanwaltschaft und Polizei
setzten sich daraufhin mit den spanischen Behörden in Verbindung.
Dort leitete die Guardia Civil ein parallel geführtes
Ermittlungsverfahren ein. Seit August dieses Jahres schlugen die
Fahnder dann sowohl in Deutschland als auch in Spanien zu und
vollstreckten in enger Abstimmung mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im
Raum Hagen und in der Region Almeria. Im Rahmen dieser Maßnahmen
konnten neben gefälschten Ausweispapieren, Mobiltelefonen, Unterlagen
und Computern auch mehr als 100 Schuss Munition bei Mittätern aus
Hagen und Düsseldorf aufgefunden werden. In Spanien wurden fünf
videoüberwachte Cannabisplantagen aufgefunden und abgebaut. Neben
anderen Beweismitteln konnten 1700 Cannabispflanzen, fast 6 Kg
Marihuana, 0,5 kg Haschisch, halluzinogene Pilze und eine Pistole
sichergestellt werden. Der 43-jährige Haupttäter und 9 weitere Männer
wurden in Spanien der Untersuchungshaft zugeführt. Die Ermittlungen
dauern an.

Gänsehaut im Kulturhof

Es ist mal wieder soweit: 
Der nächste „Gänsehaut-Nachmittag“ oder auch Kultur-Tatort findet statt am kommenden 
 
Sonntag, den 30.10.2016 um 17:00 Uhr
Kulturhof Hagen – Emst
Auf dem Kämpchen 16
58093 Hagen
gansehaut-30-10-2016
 
Thema: Johann Sebastian Bach in Köthen
Herr Prof. Hauko Wessel, Osnabrück, berichtet eindrucksvoll aus dem Leben von Johann Sebastian Bach. Dazu gibt er musikalische Leckerbissen von Bach auf der Violine zu Gehör. 
 
Erleben Sie einen musikalischen Nachmittag in der gemütlichen Atmosphäre des Kulturhofs
bei einem Glas Wein und genießen Sie die Musik.
 
Veranstalter: Internationales Kammermusikfestival Hagen e.V.
Eintritt: 6,00 €

ZIGEUNER-BOXER, Premiere: Samstag, 29. Oktober 2016 19.30 Uhr lutz

Monolog von Rike Reiniger

ab 14 Jahren

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Hans will sie vergessen – die Erinnerung an seinen Freund Ruki, die wie eine Würgeschlange über ihn kommt. Die Erinnerung an den Beginn ihrer Freundschaft, als Ruki ihm einen Apfel schenkte; an ihre Jugend und die gemeinsame Leidenschaft für den Boxsport; an Rukis Kämpfe und dessen besonderen Kampfstil; an die Zeit, als sich ihre Wege trennten; an den Kampf, als Ruki Deutscher Meister wurde und ihm der Titel von den Nationalsozialisten, wegen »undeutschen« kämpfens, wieder aberkannt wurde; an das Wiedersehen im Konzentrationslager und – die quälendste Erinnerung: an Rukis letzten Kampf. Doch Hans kann nicht vergessen.

Basierend auf der Biografie des sinto-deutschen Boxers Johann »Rukeli« Trollmann hat Rike Reiniger mit Zigeuner-Boxer ein berührendes Stück über eine Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird und die Gräueltaten in der Zeit der NS-Diktatur geschrieben. Es ist ein starkes Plädoyer gegen das Vergessen.

Regie und Bühne: Rike Reiniger

Mit: Andreas Kunz

Übernahme der Inszenierung vom Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel

Weitere Termine: 4.11. (19.30 Uhr); 6.12. (12 Uhr) 2016; 17.3. (19.30 Uhr); 28.6. (19.30 Uhr), 29.6. (12 Uhr) 2017

Im Anschluss an die Premiere sind die Autorin Rike Reiniger und Rita Vowe-Trollmann, die Tochter Johann Trollmanns, als Gesprächspartner zu Gast im Lutz.

theaterhagen|lutzhagen Spielzeit 2016|2017

 

LEBENSLAUF JOHANN »RUKELI« TROLLMANN
Johann Trollmann wurde am 27.12.1907 als Sohn einer Sinto-Familie in Wilsche, Gifhorn, geboren. Da seine athletisch-ästhetische Figur an einen schönen, geradegewachsenen Baum erinnert, gab man ihm den Namen „Rukeli“; „Ruk“ bedeutet in der Sprache des Romanes „Baum“.

Rukeli Trollmann wuchs mit 8 Geschwistern in der Altstadt von Hannover auf. Sein großes Talent zum Boxen zeichnete sich schon sehr früh ab. Bereits mit 8 Jahren stieg er das erste Mal in den Ring. Er gewann die Norddeutsche Meisterschaft und wurde Mitglied des 1922 gegründeten BC-Heros-Eintracht Hannover. In jungen Jahren gewann Rukeli Trollmann viermal die Regional-Meisterschaft, gewann den Norddeutschen Meistertitel und nahm an der Deutschen Meisterschaft der Amateur-Boxer teil.

In der Kulturszene der Weimarer Republik war das Boxen ein beliebtes Freizeitvergnügen. Rukeli Trollmann war ein begnadeter Techniker im Mittelgewicht, sehr schnell auf den Beinen, der seinen eigenen Stil entwickelt hatte und damit seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war. Menschen, die ihn boxen sahen, erzählten, er hätte bereits in den 20er-Jahren wie Mohammad Ali geboxt. Durch den Ring tänzelnd, um Gegnern elegant auszuweichen, ihn müde und mürbe zu machen um dann mit einem außergewöhnlich harten Punch zuzuschlagen. Im
Jahre 1928 strich der Verband unter fadenscheinigen Begründungen seinen Namen aus der deutschen Liste für die olympischen Spiele in Amsterdam und schickte stattdessen einen Kontrahenten, der gegen Rukeli Trollmann, damals immerhin Norddeutscher Meister, schon wiederholt verloren hatte. Er wechselte im Januar 1929 daraufhin von Heros-Eintracht zu dem bekanntesten Arbeiter-Sportverein Hannover, dem BC Sparta Linden. Durch seine Erfolge gab die Sportpresse Rukeli Trollmann den Beinamen „Gipsy“. Er wurde oft als tanzender Zigeuner, der undeutsch boxte, rassistisch diffamiert.

Da er im Juni 1929 von der olympischen Nominierung ausgeschlossen wurde, fasste er daraufhin den Entschluss, Profiboxer zu werden. Sein Manager wurde der Berliner Ernst Zirzow. Rukeli Trollmann war als Profi sehr schnell sehr erfolgreich und machte sich im Profiboxen einen Namen. Seinen ersten Kampf gegen Willy Bolze gewann er durch k.o. in der 4. Runde. Der Boxsport hatte auf einen wie Rukeli gewartet, ein eleganter Boxer, ein echter Fighter, ein gutaussehender Mann, der auch Schlag bei den Frauen hatte; aus solchem Holz werden Stars geschnitzt.

Im Jahre 1930 bestritt er deutschlandweit 13 Kämpfe überaus erfolgreich. Ab 1932 kämpfte er nur noch gegen die Besten, sowohl im Welter-, Mittel- oder auch Halbschwergewicht; u.a. gegen Baisley USA, gegen de Boer Niederlande in Berlin, gegen Russo, Argentinien und gegen Witt in Dresden (sein späterer Gegner, als er 1933 Deutscher Meister wurde).

Seit dem Jahre 1932 kam der deutsche Boxsport an Rukeli Trollmann nicht mehr vorbei. Nach der Machtübernahme der NSDAP im Januar 1933 änderte sich das Leben von Rukeli Trollmann.

Der Boxsport wurde in „Deutscher Faustkampf“ umbenannt. Die Boxclubs in Deutschland wurden neu organisiert und arisiert. Es begann die Ausgrenzung und Verfolgung von nichtarischen Sportlern und Sportlerinnen.

Der Deutsche Meister und dominierende Boxer in Rukeli Trollmanns Gewichtsklasse (Mittelgewicht und Halbschwergewicht) war Erich Seelig. Vor dessen Titelverteidigung wurde Seelig massiv bedroht, auch mit dem Tod und er setzte sich nach Frankreich ab. Er war als Jude seines Lebens nicht mehr sicher. Rukeli Trollmann folgte seinem Beispiel nicht und blieb in Deutschland. Die nationalistische Sportbehörde hatte damit ein Problem, denn er war zu erfolgreich und zu beliebt, als das man ihn ohne ersichtlichen Grund aus dem deutschen Boxsport hätte verdrängen können.

Am 9. Juni 1933 ließ Rukeli Trollmann seinem Widersacher Adolf Witt durch seine taktische Leistung keine Chance auf einen Punktsieg und wurde zum Superstar. Gleichzeit wurde ihm sein größter Erfolg als Boxer zum Verhängnis. Sein Sieg stellte für die Nationalisten eine Bedrohung da, denn Rukeli Trollmann demontierte das Bild von der körperlich überlegenden arischen Rasse. Im Publikum befand sich auch der Vorsitzende des Verbandes „Deutscher Faustkämpfe“ (Radamm). Als klar wurde, wie der Kampf enden würde, gab der den Punktrichtern die Anweisung, den Kampf als „unentschieden“ zu werten. Die Punktrichter folgten dieser Anweisung. Das boxkundige Publikum war jedoch nicht bereit, Teil dieser Manipulation zu werden, denn sie hatten Rukeli Trollmann als weit überlegenen Boxer gesehen. Nach massiven Protesten und Drohungen gegen die anwesenden nationalistischen Funktionäre, wurde Rukeli Trollmann zum Sieger erklärt. Die Freude über den deutschen Meistertitel währte nur kurz. Kurz nach dem Kampf erhielt er einen Brief des Boxverbandes, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass ihm der deutsche Meistertitel wieder aberkannt wird, da beide Boxer ungenügende Leistungen erbracht hätten. Der Titel wurde nicht vergeben.

Auch ohne Meistertitel blieb Rukeli Trollmann ein Publikumsliebling, den die Nationalisten aus dem Verkehr ziehen wollten. Seine Karriere sollte endgültig beendet werden und er sollte nicht mehr im deutschen Ring boxen. Am 21. Juli 1933 stand Rukelis nächster Kampf an, gegen den bekannten und schlagkräftigen Gustav Eder. Der Aussichtslosigkeit seiner Lage bewusst, stieg er mit blondgefärbten Haaren und weiß gepudertem Gesicht in den Ring. Es wurde ihm nahegelegt, dass er mit Entzug seiner Lizenz als Boxer rechnen müsse, sollte er nicht auf seinen Kampfstil verzichten und zigeunerhaft herumtanzen, sondern sich dem Kampf stellen. Er verzichtete auf seine Beinarbeit, ohne die Schläge auszupendeln, stellte er sich dem Kampf. Fuß an Fuß mit seinem Gegner stand er in der Mitte des Ringes, um Schläge einzustecken und auszuteilen. Nach der fünften Runde ging er k.o. und seine Karriere als Boxer war endgültig besiegelt.

In den nächsten Jahren schlug er sich auf Jahrmärkten als Boxer durch und lebte abwechselnd in Hannover und Berlin. In Berlin begegnete er Olga Frieda Bilda, die er im Juni 1935 heiratete. Mit der im gleichen Jahr geborenen Tochter lebten sie in Berlin. Die Verfolgung von Sinti und Roma nahm nach dem Erlass der Nürnberger Rassengesetze am 15. September 1935 immer stärker zu. Im September 1938 ließen sich Rukeli Trollmann und Olga Bilda scheiden. Im gleichen Jahr wurde er für mehrere Monate ins Arbeitslager Hannover-Ahlem verschleppt.

Nach seiner Entlassung lebte er im Verborgenen und hielt sich auch eine Zeitlang im Teutoburger-Wald auf, um einer weiteren Verhaftung zu entgehen. Während des Krieges im November 1939 wurde er zur Wehrmacht einberufen. Er war in Polen, Belgien und Frankreich stationiert. Im Frühjahr 1941 wurde er an die Ostfront versetzt, wo er verwundet wurde.

Im Jahre 1942 kam ein Erlass der Wehrmacht heraus, dass Sinti und Roma aus rassenpolitischen Gründen von der Wehrmacht ausgeschlossen sind. Im Juni 1942 wurde Rukeli Trollmann verhaftet und in der Zigeunerzentrale in die Hardenberg-Str. Hannover, gebracht, wo er schwer misshandelt wurde. Im Oktober des gleichen Jahres wurde er in das KZ Neuengamme bei Hamburg gebracht. Er bekam die Häftlingsnummer 9841 und leistete schwerste Zwangsarbeit. Ein früherer Ringrichter und jetziger SS-Mann Albert Lütkemeyer veranlasste, dass Rukeli Trollmann allabendlich nach der Arbeit, obwohl er starken Gewichtsverlust und kaum noch Kraft hatte, gegen SS-Männer zum Boxkampf antreten musste. Rukeli Trollmann gelang es mit Hilfe des illegalen Häftlingskomitee die Identität eines verstorbenen Häftlings anzunehmen. Um nicht entdeckt zu werden, organisierte man seinen Transport ins Nebenlager Wittenberge. Auch hier wurde er erkannt und musste dort gegen den verhassten Kapo Emil Cornelius kämpfen. Er gewann zwar den Kampf, doch während des Arbeitseinsatzes außerhalb des Lagers wurde er dann von dem Kapo hinterrücks erschlagen. Rukeli Trollmanns Tod wurde als Unfall dargestellt. Sein Leichnam wurde mit vielen anderen Toten des Lagers auf dem Friedhof von Wittenberge verscharrt. Erst der Häftling Robert Landsberger, der bei dem Arbeitseinsatz Zeuge von dem Mord an Rukeli Trollmann wurde, überlebt das KZ und machte nach der Befreiung eine Aussage über Rukelis Tod.

Im Jahre 2003 hat der Bund Deutscher Berufsboxer Rukeli Trollmann den Deutschen Meistertitel nachträglich zuerkannt.

BBW lädt zum Berufserkundungstag ein



Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein lädt am kommenden Donnerstag, 3. November, von 10 bis 15 Uhr zum Berufserkundungstag ein. Der Tag steht unter dem Motto „Zukunft gestalten“. Jugendliche mit Körperbehinderungen oder Autismus-Spektrum-Störungen sowie ihre Eltern haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Ausbildungs-Möglichkeiten zu informieren. Diese Chance nutzen traditionell junge Leute aus der gesamten Region, u.a. aus dem EN-Kreis und Hagen.

Von Handwerk bis Higtech – das Volmarsteiner BBW bietet eine breite Palette von Ausbildungen an. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Druck- und Mediengestaltung sowie Elektrotechnik eine Ausbildung zu absolvieren. Für die Besucher gibt es Führungen, Vorträge, Infostände und Mitmach-Gelegenheiten. Junge Auszubildende mit Behinderung demonstrieren, was sie bereits gelernt haben.

Lions Club Hagen unterstützt Haus Berchum

Die Unterstützung des Hauses Berchum, einer Einrichtung der ev. Stiftung Volmarstein zur Betreuung erwachsener Menschen mit mehrfachen Behinderungen, zählt zu den langfristigsten Activities des Lions Clubs Hagen. Zum Ankauf einer Indoor-Schaukel überreichten Prof. Dr. Günter Fandel und Hans Theodor Freiherr von Tiesenhausen eine Spende in der Höhe von 1.500 €.

In der nunmehr fast 60jährigen Geschichte des Lions Clubs Hagen gab es eine ganze Reihe unterschiedlichster Investitionen, die dem Haus Berchum zur Verfügung gestellt wurden. Waren es in früheren Jahren Urlaube ans Meer, die man finanziell begleiten konnte, folgten später der Ankauf von Unterhaltungselektronik, Optimierung der Arbeitsplätze, ein Snoezelen-Raum, eine kleine Gartenanlage u.a.m

Das Haus Berchum verfügt über insgesamt 40 Wohnheimplätze. Direkt auf dem Gelände befindet sich die Werkstatt, die für alle Bewohner eine angemessene Tagesstruktur vorhält und – den Fähigkeiten angepasste – Handwerkerarbeiten anbietet.

Mit ihrer großen Liegefläche ist die Indoor-Schaukel ein ideales Gerät, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen im Tagesverlauf immer wieder Entspannung zu ermöglichen.

Für die Anschaffung bedankten sich der Vorstand der ev. Stiftung Volmarstein, Pfarrer Jürgen Dittrich, die Betreuungsdienstleiterin Petra Trostmann und Werkstättenleiter Andreas Barth.

Stadtteil-Café mit Kürbis schnitzen und Stockbrot backen


Am Sonntag, den 30.10. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in der Zeit von 15 bis 17 Uhr herzlich zum Stadtteil-Café in die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 ein. Es können Kürbisse geschnitzt und Stockbrot gebacken werden. Zudem kann auch geklönt, gebastelt und gekickert werden. Ehrenamtliche vom Roten Kreuz verwöhnen mit Kaffee, leckeren Waffeln und Kuchen.

 

Neu im Angebot: Märchenzeit in der Kinderbücherei

Am kommenden Samstag, 29. Oktober, können es sich Kinder ab fünf Jahren um 12 Uhr auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich  machen. In der „Märchenzeit“ erzählt die Literaturpädagogin Birgit Overkott mit „Dank des Kranichs“ eines der beliebtesten japanischen Volksmärchen – die Geschichte des Kranichs und zeigt die Bilder zu dieser Geschichte mit Hilfe einer kleinen Papiertheaterbühne.
Die Rettung eines Kranichs und das Auftauchen eines geheimnisvollen jungen Mädchens verändern das Leben eines alten Ehepaares in einem kleinen Häuschen auf dem Lande. Gemeinsam feiern sie ein ganz besonderes Neujahrsfest.
Im Anschluss sind alle Kinder eingeladen, mit Origami-Papier den eleganten Vogel selbst in traditionell japanischer Weise zu falten. Das liebevoll illustrierte Bilderbuch und der kleine Ausflug in die Kunst des Kranichfaltens, führt so Kinder und Erwachsene auf poetische Art in mehrfacher Hinsicht in die Welt des alten Japan.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

DIY Do it yourself inklusiv:  „Jugendliches Wohndesign selbstgemacht!“

Der Kinderschutzbund startet ein neues Programm für Mädchen und junge Frauen mit und ohne Behinderung im Alter von 12 bis 20 Jahren! Dieser Workshop richtet sich an alle Interessierte, die Spaß daran haben gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln und individuelles  Wohndesign zu gestalten! Der Workshop wird an folgenden Terminen stattfinden: Montag den

31.10.,  14.11.,  28.11. sowie 12.12. 2016 in dem Zeitraum von 17:30 bis 19:15 Uhr.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 Euro. Anmeldung und Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für

Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.