Werner Hahn und Ricardo Fernando verlassen das Theater Hagen! Caron und Trafton sollen bestellt werden.

Gleich zwei schwere Schläge für die Hagener Theater-Kultur!

Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH wurde in der heutigen Sitzung darüber informiert, dass Werner Hahn, der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz, das Theater Hagen zum Ende der laufenden Spielzeit verlassen wird.
Werner Hahn ist seit dem 15. August 1982 am Theater Hagen, zunächst als lyrischer Bariton, seit der Spielzeit 2000/01 als Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz, beschäftigt. Darüber hinaus wirkt er als Regisseur, Autor und Darsteller.
Ab August 2017 wird Werner Hahn, der in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden ist, auf eigenen Wunsch dem Theater Hagen nicht mehr angehören. Damit setzt er einen Schlusspunkt hinter seine bisherige Tätigkeit, um, wie er sagt, „auf der Zielgeraden seines Berufslebens noch einmal neue Wege auszuprobieren“. In aller Deutlichkeit verneint er jeden Zusammenhang mit dem Ende der Ära Hilchenbach und der Neubesetzung der Intendantenposition und betont, dass sein „Entschluss nur in Überlegungen zu seinem persönlichen Lebensweg begründet ist“. Wohin sein Weg in Zukunft führen wird, dazu hüllt sich Werner Hahn noch in Schweigen.
Der Aufsichtsrat nahm diese Entscheidung mit größtem Bedauern entgegen und würdigte die Leistungen von Werner Hahn für das Theater Hagen und sein Wirken in der Stadt. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Sven Söhnchen, sieht das Theater nun in der Pflicht, das von Werner Hahn aufgebaute und mit seiner Person untrennbar verbundene Kinder- und Jugendtheater weiterzuführen, die gesetzten Impulse in der Stadt Hagen und der Region zu erhalten und weiter zu entwickeln – eine weitere schwierige Aufgabe für das Theater Hagen.
Der Aufsichtsrat wurde ebenfalls darüber informiert, dass ab der Spielzeit 2017/2018 Ricardo Fernando nicht mehr als Ballettdirektor in Hagen zur Verfügung stehen wird. Weitergehende Informationen konnten zum jetzigen Zeitpunkt dem Aufsichtsrat noch nicht vorgelegt werden. Für die Fortsetzung der in den vergangenen Jahren kontinuierlich und höchst erfolgreich geleisteten Arbeit muss nun ebenfalls eine Nachfolge gefunden werden.

Caron und Trafton sollen bestellt werden.

In der heutigen Sondersitzung des Aufsichtsrates der Theater Hagen gGmbH Aufsicht hat sich auf Empfehlung der Findungskommission Frau Dominique Caron vorgestellt.
Dominique Caron ist seit September 2011 Intendantin der Eutiner Festspiele und konnte dort im letzten Jahr zusammen mit den Gesellschaftern (Land Schleswig-Holstein, Landkreis Ostholstein und Stadt Eutin) und dem Publikum das 65-jährige Bestehen des inzwischen wieder sehr erfolgreichen Sommerfestivals feiern. Frau Caron stammt ursprünglich aus Paris, hat sowohl die französische als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft, studierte am San Francisco Konservatorium Musikwissenschaft und an der San Francisco State University Linguistik und Theaterwissenschaft. Ihr beruflicher Weg führte sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, an das Nationaltheater Mannheim und an das Theater Gießen. Vor ihrem Engagement in Eutin war sie am Theater Dortmund Referentin der Oper und dann kommissarische Intendantin in unserer Nachbarstadt. Frau Caron hat sich nicht nur durch die Leitung der Festspiele Eutin, durch ihre Inszenierungen und ihre Crossover-Projekte einen Namen gemacht, sondern kann vor allem Erfolge beim Publikum aufweisen, die sich letztlich in den Auslastungen zeigen. Neben den fachlichen Voraussetzungen und den vorliegenden Berufserfahrungen überzeugten die Findungskommission zudem die ausgezeichneten Referenzen. Frau Caron berichtete von den derzeitigen Vorbereitungen für die Spielzeit 2017 der Eutiner Festspiele, die weitgehend abgeschlossen seien. Insofern stünde sie ab November für die Planung und Vorbereitung des Hagener Spielplanes mit allen Beteiligten vor Ort vollständig zur Verfügung. Ihre Präsenz in der Volmestadt sagte Frau Caron – bis auf die Theaterferien und einigen Abstimmungsgesprächen in Eutin – auch für 2018 zu.
Der Aufsichtsrat folgte mit seiner Beschlussfassung der Empfehlung der Findungskommission, dem Rat der Stadt Hagen vorzuschlagen, Frau Dominique Caron als Intendantin und damit als Nachfolgerin von Norbert Hilchenbach ab der Spielzeit 2017/2018 für das Theater Hagen zu bestellen. Ebenfalls empfiehlt der Aufsichtsrat dem Rat der Stadt Hagen, Herrn Joseph Trafton zum Generalmusikdirektor der Stadt Hagen zu bestellen. Herr Trafton hatte sich in einem hochkarätigen Bewerberfeld durchgesetzt und soll ebenfalls ab der Spielzeit 2017/2018 die Nachfolge von Florian Ludwig antreten.

 

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3 Kommentare zu „Werner Hahn und Ricardo Fernando verlassen das Theater Hagen! Caron und Trafton sollen bestellt werden.“

  1. das wird zerhackt:
    das lutz ist doch sehr stark mit werner hahn verbunden, obwohl man da auch was vom vedienten ruhestand zu erwägen hat, der gerade solchen leuten fast zu ihrem glück aufgezwwungen werden muss – tja, die „protestantische“ arbeitspflichtpflichtethik, die presönliche bindung an aktive und publikum pflicht ethik die politsche lage pflichtethikk: veantwortung für die res publika.

    zweifelsfrei sind diese rücktriite auch ziemlich politisch angesichts der vetbertieswirtscaftlichung und dauerkaputtsparpolitik fürs theater, die kultur, für die stadt, das land, den bund, die eu, alle auf der welt – neoliberale austeritätspolitik, die fast überall ungebremst unnötgiste überhärten produziert. Ja, wir werden von bösartigsten kriminellen regiert – reglechte massenmörder in vielen realen hinsichten.

  2. das lutz ist doch sehr stark mit wn hahn vbunden, obwohl man da auch was vo vedienten ruhestand zu erwägen hat, dr gede solchen leuten fst u ihrenm glück aufgezwwungen wrden muss – tja, die „protstantsche“ arbeitspflichtpflichtethik, die presönliche bindung an aktve und publlikum pflicht ethik die politsche lage pflichtethikk veantwortorung für die res publika.

    zweifelfrei ind dies rücktriite auch ziemlich politisch angrsichts r vetebrieswirtscaftlichung und dauerkapuutsparpolitik fpürs theater, fi kutur, fürve stadt, da land, de bund, die eu, alle auf der welt – neolbierale austeritätspolitik, die fast übeal ungebremst unnötgste übehärten produzietrt. j, wir werden von bösartigsten kriminellen regiert – rglechte massenmörd n vielen realen hinsichten.

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