Diebe nutzten hilflose Lage aus

Hagen. Am 06. August fuhr ein Mann gegen 01.40 Uhr mit einem Linienbus
von der Hagener Innenstadt ins Volmetal und hantierte noch eine Weile
an seinem Mobiltelefon herum. Nach einigen Minuten fielen dem
32-Jährigen die Augen zu und erst im Ortsteil Dahl wurde er wieder
wach. Sein Telefon war zu diesem Zeitpunkt allerdings verschwunden.
Mehrere Fahrgäste aus dem hintersten Bereich des Busses waren bereits
ausgestiegen. Die Bilder der Überwachungskamera belegten, dass ein
junger Mann die hilflose Lage des 32-Jährigen ausgenutzt und sein
Handy entwendet hatte. Noch im Bus reichte er es an einen Mittäter
weiter und der packte es in seinen Rucksack. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft verfügte ein Richter die Öffentlichkeitsfahndung
anhand der Bilder. Hinweise im Zusammenhang mit den beiden
mutmaßlichen Tätern bitte an die 986 2066.

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Pokalspiel des BVB gegen Union Berlin – Polizei bereitet sich auf das Spiel vor

Dortmund. Der Dortmunder Polizei steht am morgigen Mittwoch (26.10.2016) ein
größerer Einsatz aus Anlass folgender Spielbegegnung bevor: In der
zweiten Runde des DFB Pokals trifft der BVB auf die Gäste aus Berlin.
Die Anhängerschaften beider Vereine stehen sich rivalisierend, zum
Teil feindschaftlich gegenüber.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass es ab den frühen
Nachmittagsstunden zu Anreisebewegungen aus Berlin kommen kann und
sich eine größere Anzahl von Fans bis zum Spielbeginn am Abend in der
Innenstadt aufhalten könnte.

Um von vorneherein einigen Schwierigkeiten erst gar nicht zu
begegnen, sind verschiedene Verhaltensregeln dringend einzuhalten: –
Bitte reisen Sie in den Veranstaltungsbereich mit ÖPNV (U-Bahn) an
und auch wieder ab. Die Parkflächen im unmittelbaren Umfeld des
Stadions sind stark frequentiert. Dies führt oftmals zur Wildparkerei
und langen Wartezeiten die auch Auswirkungen auf den fließenden
Verkehr haben! Am Spieltag findet zudem parallel eine Messe im
Veranstaltungsbereich statt. –  Der Gebrauch von Pyrotechnik ist
strikt untersagt – die Dortmunder Polizei wird konsequent
einschreiten! – Es ist verboten Rücksäcke oder ähnliche Behältnisse
in den Veranstaltungs- raum, bzw.- ins Stadion zu transportieren.
Hierfür gibt es im begrenzten Maße entsprechende Abgabestellen im
Umfeld des Stadions. –  Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über
alle für das Spiel und die Reise wichtigen Informationen!

Hagen steht zusammen: „2-für-1-Aktion“, Fan-Talk und Foto-Box

Was in Bonn seinen Anfang genommen hat, soll am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen s. Oliver Würzburg noch einmal getoppt werden: Die Fans und die Mannschaft von Phoenix Hagen sind eine Einheit und wollen am Sonntag ab 18 Uhr in der Arena am Ischeland den langersehnten ersten Saisonsieg gemeinsam feiern. Bei der knappen Niederlage im NRW-Derby in Bonn zeigte das Team von Ingo Freyer eine erfrischende Leistung und jede Menge Charakter. Ebenso stark war der Support der Fans, die über die gesamte Spielzeit wie eine Wand hinter ihrer Truppe standen.

Für das kommende Spiel bietet Phoenix Hagen als Dankeschön eine „2-für-1-Ticket“-Aktion in allen Kategorien an. Jeder, der eine Karte in der Phoenix-Geschäftsstelle (Funckestraße 38/40) oder an der Abendkasse kauft, erhält gratis eine zweite Karte für eine Begleitperson. Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht. „Wir wollen damit nicht unsere Dauerkartenbesitzer verärgern. Wir denken natürlich an eine Kompensation, spätestens bei den dann generell angepassten Preisen zur neuen Spielzeit“, sagt Phoenix-Geschäftsführer Patrick Seidel. Er ergänzt: „Wir brauchen jetzt sofort ein positives Zeichen – und eine volle Halle gegen Würzburg wäre ein solches Zeichen. Es ist uns leider nicht möglich, von heute auf morgen das Preissystem zu ändern.“

Rund um das Spiel gegen Würzburg bietet der Club weitere Angebote für die Fans an. Vor der Partie stehen Geschäftsführer Patrick Seidel und der langjährige Hallensprecher Hans-Uwe Schröer im Foyer der Arena am Ischeland für Fragen zur Verfügung. Die Halle öffnet wie gewohnt um 16:30 Uhr. Kurz danach beginnt der Dialog mit den Fans. Gerne können vorab Fragen an die E-Mail-Adresse info@phoenix-hagen.de gesendet werden. Aufgrund des aktuellen Arbeitsaufwandes bittet Phoenix Hagen aber um Verständnis, dass diese Fragen erst gesammelt am Sonntagnachmittag beantwortet werden können.

Nach dem Spiel wird dank der Unterstützung von Phoenix-Partner go4it! ab sofort wieder regelmäßig ein Fan-Talk mit einem Spieler oder Verantwortlichen von Phoenix Hagen stattfinden. Dieser beginnt etwa 15 Minuten nach Spielende. Im Foyer wird es nach der Partie zudem einen Treffpunkt geben, an dem ein oder zwei Spieler zusammen mit den Cheerleadern für Fotos mit den Fans zur Verfügung stehen. Die Bilder werden gleich vor Ort ausgedruckt. Phoenix-Fotograf Jörg Laube setzt dafür nicht nur seine Foto-Box ohne Berechnung ein. Er übernimmt auch die Kosten für das Fotomaterial und den Toner bei den kommenden drei Heimspielen!

Werner Hahn und Ricardo Fernando verlassen das Theater Hagen! Caron und Trafton sollen bestellt werden.

Gleich zwei schwere Schläge für die Hagener Theater-Kultur!

Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH wurde in der heutigen Sitzung darüber informiert, dass Werner Hahn, der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz, das Theater Hagen zum Ende der laufenden Spielzeit verlassen wird.
Werner Hahn ist seit dem 15. August 1982 am Theater Hagen, zunächst als lyrischer Bariton, seit der Spielzeit 2000/01 als Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz, beschäftigt. Darüber hinaus wirkt er als Regisseur, Autor und Darsteller.
Ab August 2017 wird Werner Hahn, der in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden ist, auf eigenen Wunsch dem Theater Hagen nicht mehr angehören. Damit setzt er einen Schlusspunkt hinter seine bisherige Tätigkeit, um, wie er sagt, „auf der Zielgeraden seines Berufslebens noch einmal neue Wege auszuprobieren“. In aller Deutlichkeit verneint er jeden Zusammenhang mit dem Ende der Ära Hilchenbach und der Neubesetzung der Intendantenposition und betont, dass sein „Entschluss nur in Überlegungen zu seinem persönlichen Lebensweg begründet ist“. Wohin sein Weg in Zukunft führen wird, dazu hüllt sich Werner Hahn noch in Schweigen.
Der Aufsichtsrat nahm diese Entscheidung mit größtem Bedauern entgegen und würdigte die Leistungen von Werner Hahn für das Theater Hagen und sein Wirken in der Stadt. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Sven Söhnchen, sieht das Theater nun in der Pflicht, das von Werner Hahn aufgebaute und mit seiner Person untrennbar verbundene Kinder- und Jugendtheater weiterzuführen, die gesetzten Impulse in der Stadt Hagen und der Region zu erhalten und weiter zu entwickeln – eine weitere schwierige Aufgabe für das Theater Hagen.
Der Aufsichtsrat wurde ebenfalls darüber informiert, dass ab der Spielzeit 2017/2018 Ricardo Fernando nicht mehr als Ballettdirektor in Hagen zur Verfügung stehen wird. Weitergehende Informationen konnten zum jetzigen Zeitpunkt dem Aufsichtsrat noch nicht vorgelegt werden. Für die Fortsetzung der in den vergangenen Jahren kontinuierlich und höchst erfolgreich geleisteten Arbeit muss nun ebenfalls eine Nachfolge gefunden werden.

Caron und Trafton sollen bestellt werden.

In der heutigen Sondersitzung des Aufsichtsrates der Theater Hagen gGmbH Aufsicht hat sich auf Empfehlung der Findungskommission Frau Dominique Caron vorgestellt.
Dominique Caron ist seit September 2011 Intendantin der Eutiner Festspiele und konnte dort im letzten Jahr zusammen mit den Gesellschaftern (Land Schleswig-Holstein, Landkreis Ostholstein und Stadt Eutin) und dem Publikum das 65-jährige Bestehen des inzwischen wieder sehr erfolgreichen Sommerfestivals feiern. Frau Caron stammt ursprünglich aus Paris, hat sowohl die französische als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft, studierte am San Francisco Konservatorium Musikwissenschaft und an der San Francisco State University Linguistik und Theaterwissenschaft. Ihr beruflicher Weg führte sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, an das Nationaltheater Mannheim und an das Theater Gießen. Vor ihrem Engagement in Eutin war sie am Theater Dortmund Referentin der Oper und dann kommissarische Intendantin in unserer Nachbarstadt. Frau Caron hat sich nicht nur durch die Leitung der Festspiele Eutin, durch ihre Inszenierungen und ihre Crossover-Projekte einen Namen gemacht, sondern kann vor allem Erfolge beim Publikum aufweisen, die sich letztlich in den Auslastungen zeigen. Neben den fachlichen Voraussetzungen und den vorliegenden Berufserfahrungen überzeugten die Findungskommission zudem die ausgezeichneten Referenzen. Frau Caron berichtete von den derzeitigen Vorbereitungen für die Spielzeit 2017 der Eutiner Festspiele, die weitgehend abgeschlossen seien. Insofern stünde sie ab November für die Planung und Vorbereitung des Hagener Spielplanes mit allen Beteiligten vor Ort vollständig zur Verfügung. Ihre Präsenz in der Volmestadt sagte Frau Caron – bis auf die Theaterferien und einigen Abstimmungsgesprächen in Eutin – auch für 2018 zu.
Der Aufsichtsrat folgte mit seiner Beschlussfassung der Empfehlung der Findungskommission, dem Rat der Stadt Hagen vorzuschlagen, Frau Dominique Caron als Intendantin und damit als Nachfolgerin von Norbert Hilchenbach ab der Spielzeit 2017/2018 für das Theater Hagen zu bestellen. Ebenfalls empfiehlt der Aufsichtsrat dem Rat der Stadt Hagen, Herrn Joseph Trafton zum Generalmusikdirektor der Stadt Hagen zu bestellen. Herr Trafton hatte sich in einem hochkarätigen Bewerberfeld durchgesetzt und soll ebenfalls ab der Spielzeit 2017/2018 die Nachfolge von Florian Ludwig antreten.

 

Konzert „Tango meets Choro“ in der Musikschule

Unter dem Titel „Tango meets Choro“ findet ein außergewöhnliches Konzert am Donnerstag, 27. Oktober, um 18 Uhr im Vortragssaal der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, statt. Neben Weltmusik aus Südamerika auf akustischen Instrumenten gibt es Eigenkompositionen des Duos Jonas Liesenfeld (Violine) und Alexander Thinius (Gitarre) zu hören. Beide sind auch Dozenten an der städtischen Musikschule. Der Eintritt beträgt 6 Euro (3 Euro ermäßigt). Die Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.

„Zigeuner-Boxer“ – Monolog von Rike Reiniger

Premiere: Samstag, 29. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Lutz


Am Samstag, 29. Oktober 2016 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Lutz) findet die Premiere des Monologs „Zigeuner-Boxer“ von Rike Reiniger statt.

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Hans will vergessen. Die schrecklichste aller Erinnerungen will er vergessen. Jene Augenblicke im KZ, die über Leben und Tod entschieden. Über Leben und Tod von Ruki Trollmann, dem Zigeuner-Boxer. Doch die Bilder sind nicht auszulöschen. Immer wieder kommen sie hoch, selbst die vom frühen Beginn ihrer Freundschaft: als ihm Ruki einen Apfel schenkte, als Rukis Boxkarriere begann, als diesem der Meistertitel aberkannt wurde. Und natürlich die spätere Begegnung im KZ. Aber Hans kann nicht vergessen. Er selbst ist die Erinnerung.
Rike Reinigers Monolog basiert auf der Biografie des sinto-deutschen Boxers Johann »Rukeli« Trollmann. 1933 gewann er die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht, wenige Wochen später – kurz nach Hitlers Machtergreifung und auf dessen persönliches Betreiben hin – wurde ihm der Titel wieder aberkannt. Eine Zeit schlimmster Demütigungen begann, die 1944 mit dem Tod im KZ Wittenberge endete. Das Stück ist ein starkes Plädoyer gegen das Vergessen.

Diese Inszenierung (von Rike Reiniger) ist eine Übernahme vom Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel. Den Monolog gestaltet Andreas Kunz, der zuletzt in dem Stück „Krähe und Bär“ von Martin Baltscheid auf der Lutz-Bühne zu erleben war.

Im Anschluss an die Premierenvorstellung sind Rike Reiniger und Rita Vowe-Trollmann, die Tochter Johann Trollmanns, als Gesprächspartnerinnen zu Gast im Lutz.

Ab 14 Jahren


Weitere Termine: 4.11. (19.30 Uhr); 6.12. (12 Uhr) 2016; 17.3. (19.30 Uhr); 28.6. (19.30 Uhr), 29.6. (12 Uhr) 2017

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

HERR UNSER HERRSCHER, WIE HERRLICH IST DEIN NAME – CHOR- UND BLÄSERKONZERT ZUM REFORMATIONSFEST

… mit mehrchörigen Motetten und Geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Johann Pachelbel, Johann Christoph Bach und Lothar Graap

Vokal-Ensemble 443 Dortmund

Barbara Frühauf-Kamp, Orgel

Posaunenchor der Matthäus-Kirchengemeinde

Leitung: Ernst Ruhwedel

Johanniskantorei Hagen

Leitung: Manfred Kamp

Eintritt frei – Es wird um eine Kollekte

für die Kirchenmusik gebeten.

Städtische Mitarbeiter bilden sich im Qualitäts- und Prozessmanagement fort

Zwölf Mitarbeiter der Stadt Hagen nahmen erfolgreich an einem Lean-Six-Sigma-Training teil und erhielten von Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie von Trainer Ingo Kregel (zertifizierter „Black Belt“ von der Fachhochschule Südwestfalen) die entsprechende Teilnahmebescheinigung für das „Green-Belt“-Seminar.

Das Konzept „Lean Six Sigma“ vereint verschiedene Aspekte des Qualitäts- sowie Prozessmanagements. Bei der Stadt Hagen wird diese Methode genutzt, um Arbeitsprozesse und deren Ergebnisse zu analysieren und nachhaltig zu optimieren. Das fünftägige Seminar fand – bereits zum zweiten Mal – im Rahmen der Exzellenzinitiative mit der FH Südwestfalen statt. Stefan Keßen, Leiter des Fachbereichs Personal und Organisation der Stadt Hagen, zeigte sich zufrieden über die Kooperation: „Die Zusammenarbeit mit der FH Südwestfalen im Rahmen der Exzellenzinitiative bietet die optimale Unterstützung, um Prozessmanagement verwaltungsweit umzusetzen.“

Die Theorie des sogenannten „DMAIC-Zyklus“ (aus dem Englischen; auf Deutsch: „Zyklus zum Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Steuern“) konnte durch viele praktische Beispiele ergänzt und veranschaulicht werden. Hierzu trugen beispielsweise auch zwei Studenten der FH Südwestfalen bei, die im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums bei der Stadt Hagen Erfahrungen in der Anwendung des DMAIC-Zyklus sammelten und neben Ingo Kregel entsprechenden Input an die Teilnehmer geben konnten.

Eine weitere Bereicherung erfuhr das Seminar durch zwei Mitarbeiter der Viega GmbH. Die Viega GmbH zählt neben der Kirchhoff Automotive Group ebenfalls zu den Kooperationspartnern der Exzellenzinitiative. Durch ihren beruflichen Hintergrund konnte immer wieder Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft angesprochen und thematisiert werden. Dieser Austausch ist ein weiteres Beispiel für die gelungene Kooperation der Partner der Exzellenzinitiative.

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„Silberiger“ EM-Tag für deutsche Federfußballer

(ktr) Gleich zweimal durften die deutschen Doppel an Tag 4 der Europameisterschaft im ungarischen Kistelek den Gewinn der Silbermedaille bejubeln. Damit hat sich der DFFB nach Silber mit der Herren-Mannschaft und Bronze im Mixed-Doppel vor den abschließenden Einzeln bereits vier Medaillen gesichert.

Die Damen mit Franziska Oberlies und Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe hielten erst Frankreich mit 21:14, 21:19 auf Distanz und triumphierten dann mit 21:12, 21:12 über die Slowakei. Auch gegen Italien und Serbien gab es glatte Zweisatzerfolge. Allein die Ungarn sollten den Siegeszug der beiden jungen Deutschen stoppen. Mit 7:21, 12:21 unterlagen Franziska Oberlies und Lina Marie Kurenbach deutlich, durften aber immerhin die Silbermedaille bejubeln.

Ihnen stand das Herrendoppel mit Christopher Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode in nichts nach. Ohne Satzverlust marschierte das Gespann durch die Vorrunde, setzte sich nacheinander gegen die Slowakei, Italien und Rumänien durch. Im Viertelfinale warf das Duo dann Österreich mit den Holzapfel-Brüdern locker 21:5, 21:5 aus dem Rennen.

Und in der Runde der letzten Vier konnten die Finnen Teemu Marjamäki und Petri Väkeväinen klar mit 21:16, 21:8 auf Distanz gehalten werden. Im Endspiel endete dann jedoch der Siegeszug von Christopher Zentarra und Sven Walter. Die ungarischen Titelverteidiger Gabor Toth und Gabor Herceg waren beim 17:21, 17:21 nicht zu bezwingen. Somit blieb Christopher Zentarra und Sven Walter – wie schon im Mannschaftswettbewerb – „nur“ der zweite Platz.

MIT: Flexi-Rente leitet einen längst fälligen Mentalitätswechsel ein

(CDU Kreisverband Hagen) >>Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) begrüßt den Beschluss des Bundestages zur Flexi-Rente: „Es ist ein großer Erfolg für die MIT, dass die Flexi-Rente vom Bundestag beschlossen wurde“, sagt MIT-Vorsitzender Purps. Die Flexi-Rente leite einen längst fälligen Mentalitätswechsel in der Rentenpolitik ein. Bisher werde so getan, als gehörten die 65-Jährigen zum „alten Eisen“. Nun würden die Menschen in die Lage versetzt, länger zu arbeiten. Christoph Purps der MIT Hagen: „Wir müssen Alter neu denken. Das geht nicht von heute auf morgen. Die Flexi-Rente ist aber ein erster Schritt. Damit geben wir den Menschen endlich das Recht, selbst zu entscheiden, wie lange sie arbeiten wollen.“
Wer länger arbeitet, soll nach dem Gesetz mehr Rente erhalten, wenn er weiter in die Rentenversicherung einzahlt. So profitiert der Arbeitnehmer auch von den Beiträgen, die sein Arbeitgeber für ihn zahlt und die die Rentenversicherung bislang einbehalten hat. Ferner müssen Arbeitgeber für Mitarbeiter, die über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, künftig keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zahlen. Damit werden zwei zentrale Forderungen der MIT umgesetzt. MIT-Vorsitzender Purps ist erleichtert, dass das Gesetz nach drei Jahren zäher Verhandlungen verabschiedet wurde: „Von der Flexi-Rente profitieren alle Seiten: Der Staat nimmt mehr Steuern ein, der Arbeitgeber kann seine Fachkräfte länger im Betrieb halten und der Arbeitnehmer kann seinen Renteneinstieg nach seinen Wünschen freier gestalten.“
Das Gesetz tritt ab 2017 in Kraft. Schon 2014 sind auf Druck der MIT die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für die Flexi-Rente geschaffen worden. Seitdem ist es erlaubt, Arbeitsverträge im Rentenalter unendlich oft zu befristen. Damit wird der Einsatz von „FlexiRentnern“ für Arbeitgeber erst attraktiv.
MIT-Chef Purps kündigt an, dafür zu kämpfen, dass die Regelung auch auf Beamte übertragen wird: „Es ist nicht einzusehen, dass rüstige Beamte mit 67 in Zwangspension geschickt werden, wenn sie gerne weiterarbeiten wollen und der Dienstgeber ihre Expertise dringend braucht.“<<

Cemile Giousouf zu den rot-rot-grünen Gedankenspielen von René Röspel (SPD)

Die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Giousouf, die den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen im Deutschen Bundestag vertritt, kommentiert die rot-rot-grünen Gedankenspiele des SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Unser Landesvorsitzender Armin Laschet hat es auf der Landesvorstandssitzung der CDU gestern wieder gut auf den Punkt gebracht: Während Innenminister Jäger DIE LINKE vom Verfassungsschutz beobachten lässt, schmieden seine Kollegen aus der Partei -allen voran die aus NRW- schon Bündnisse mit der linken Partei. So auch der Kollege Röspel, der am Wochenende verkünden ließ, dass die Große Koalition ihm nicht sozial genug arbeite! Diese Aussage ist schon mehr als merkwürdig: Alle politischen Schritte werden im Vorfeld schließlich in einem Koalitionsvertrag gemeinsam beschlossen. Ich stehe zur Großen Koalition: Wir haben in den vergangenen drei Jahren viel für die Menschen erreicht. Erst in der letzten Woche hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD das Gesetz zur „Flexi-Rente“ im Bundestag beschlossen, das den Renteneintritt flexibilisiert. Wir haben wie abgesprochen den Koalitionsvertrag zusammen Punkt für Punkt abgearbeitet: So haben wir die Pflege gestärkt, das Bafög erhöht und komplett durch den Bund übernommen, das Kindergeld und Freibeträge erhöht etc. Solche Aussagen von Herrn Röspel widersprechen nicht nur den Fakten, sondern sind schlichtweg falsch!“

Unfall mit Verletztem – Mann aus Fahrzeug gerettet

Hagen. Am Montag kam es zu einem Unfall auf
der Frankfurter Straße. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 35-Jährige in ihrem
Daimler die Frankfurter Straße entlang. Vor ihr wollte nach jetzigem
Ermittlungsstand ein 43-Jähriger mit seinem VW nach links in eine
Parkbox einbiegen. Dabei kam es zum Unfall. Die Daimler-Fahrerin fuhr
dem abbiegenden VW in die Fahrerseite. Durch den Aufprall verzogen
sich die Karosserien der Fahrzeuge. Die Feuerwehr konnte den Mann aus
seinem verformten VW retten. Die Polizei ließ beide Autos
abschleppen. Der VW-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Es
entstand ein Sachschaden von zirka 10.500 Euro. Das
Verkehrskommissariat ermittelt.