Federfußball-EM in Kistelek: DFFB-Auswahl bejubelt gleich zwei Medaillen

 

(ktr) Tag zwei der Europameisterschaft im ungarischen Kistelek brachte für die deutschen Federfußballer gleich zwei Medaillen. Die Herren-Mannschaft holte Silber und das Mixed-Doppel mit Torben Nass und Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe bejubelte die Bronzemedaille.

Für die Herrenmannschaft mit Christopher Zentarra, Stefan Blank (beide FFC Hagen), Sven Walter (TV Lipperode) und Torben Nass (Flying Feet Haspe) stand schon nach dem ersten Wettkampftag mit vier Siegen in vier Spielen fest, dass sie eine Medaille holen würden. Offen war nur die Farbe. Und dass es diesmal nach Gold greifen wollte, unterstrich das deutsche Quartett dann im Spiel gegen Italien. Mit 21:5, 21:6 wurden die Südeuropäer vom Parkett gefegt. Damit kam es zum erwarteten Showdown um die kontinentale Krone gegen Ungarn. Wie vor zwei Jahren bei der EM in Polen sollte der Titelverteidiger jedoch nach einem absolut hochklassigen Finale am Ende mit 21:16, 21:19 das bessere Ende für sich haben.
Dabei hatte die DFFB-Auswahl im ersten Durchgang nach einer famosen Aufholjagd fast noch einen 13:18 Rückstand gedreht. Der zweite Durchgang entwickelte sich dann zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich lange kein Team entscheidend absetzen konnte. Somit blieb Deutschland einmal mehr „nur“ die Silbermedaille.
„Leider hat uns in den entscheidenden Momenten wieder einmal das berühmte Quäntchen Glück gefehlt“, konstatierte dann ein enttäuschter David Zentarra, der aufgrund seiner Knieverletzung zuschauen musste und als Coach am Seitenrand fungierte. Lobende Worte fand er hingegen für die Abwehrarbeit des DFFB-Quartetts: „Die Defensive war heute wirklich sensationell und hat die Ungarn immer wieder vor große Probleme gestellt. Schade, dass es trotzdem nicht gereicht hat.“
Jubeln durften unterdessen Torben Nass und Lina Marie Kurenbach. Nach der Auftaktniederlage gegen die Franzosen Justine und Anthony Nguyen zeigte sich das Mixed-Doppel im entscheidenden Spiel gegen Polen hoch konzentriert und siegte 21:11, 21:7. Ein Erfolg, der gleichzeitig den Gewinn der Bronzemedaille sicherstellte. Die abschließende 11:21, 9:21 Niederlage gegen den neuen Europameister Ungarn mit Reka Kunic und Gabor Toth hat dann auch nur noch statistischen Wert.

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„Aktionstag Blauer Engel“: Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen starten die neue Mini-Expo

 

Anlässlich des ersten „Aktionstags Blauer Engel“, der bundesweit am 25. Oktober stattfindet, informieren zehn Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen mit der neuen „Mini-Expo Blauer Engel“ über die Produktvielfalt des Umweltzeichens und seine ökologischen Vorteile.

Mit modellhaften Aufstellern verschiedener Produkte und einer interaktiven Magnettafel zeigen Umweltberaterinnen und Umweltberater, wie modernes umweltfreundliches Wohnen und Einrichten mit dem Blauen Engel heute aussieht. Denn bei über 12.000 Produkten mit dem Umweltzeichen gibt es für alle Wohnbereiche umweltfreundliche Alternativen, z.B. emissionsarme Sofas, Babybetten und Regale, energiesparende Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Telefon, Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher oder umweltfreundliche Büroartikel wie PC, Drucker und Aktenvernichter.

Der Startschuss für die Aktion der Verbraucherzentralen fand heute in Hagen statt. Dort stellte Ingrid Klatte von der Verbraucherzentrale Hagen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die neuen Exponate vor: „Mit dieser kleinen Ausstellung kann ich viel einfacher veranschaulichen, warum es so sinnvoll ist, bei neuen Anschaffungen auch die Umweltaspekte im Blick zu haben. Auf jedem Aufsteller stehen die drei wichtigsten Umweltvorteile auf der Rückseite.“ Dr. Ralf Rainer Braun, Leiter des Umweltamtes Hagen und stellvertretender Vorsitzender der Jury Umweltzeichen begleitete die Aktion gemeinsam mit dem Umweltdezernenten der Stadt Hagen, Thomas Huyeng, und Philip Heldt von der Verbraucherzentrale NRW.

Teilnehmende Verbraucherzentralen und Termine in Nordrhein-Westfalen:

  • Bielefeld: Termin folgt in Kürze
  • Brühl: 25.10., 9:00 – 13:00 Uhr
  • Dortmund: 27.10., 09:00 Uhr
  • Düsseldorf: 25.10. – 15.11.
  • Hagen: 24.10. – 04.11.
  • Iserlohn: 13.10. – 11.11.
  • Kamen: 25.10. – 31.10.
  • Marl: 24.10. – 11.11.
  • Paderborn: 29.10.
  • Unna: 25.10., 09:30 – 13:30 Uhr

Zurzeit gibt es rund 12.000 Produkte mit dem Blauen Engel von 1.500 Unternehmen in 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel, der 2018 sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind: BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und Vertreter von zwei Bundesländern – aktuell Bayern und Berlin sowie ein Jugendvertreter.

 

DOKOM21 schließt Unternehmen in Gewerbegebieten Sudfeld und Herbeck ans Glasfasernetz an

Hagen. In den Gewerbegebieten Sudfeld und Herbeck rollten in den vergangenen Monaten die Bagger: Der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 verlegte dort in Kooperation mit der HAGENagentur und dem Energieversorger Enervie insgesamt 3.000 Meter Glasfaserkabel. Inzwischen sind die ersten Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen und profitieren von hohen und stabilen Bandbreiten. „Mit Highspeed auf der Daten-Autobahn unterwegs zu sein, ist im Wettbewerb ein entscheidender Vorteil und schafft somit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft der hier angesiedelten Firmen“, stellt Thomas Hennecke, Vertriebsleiter Region Südwestfalen bei DOKOM21, heraus.
Hagen
Unter anderem zählt die Federnfabrik August Habighorst GmbH zu den Unternehmen, die sich an der Glasfaseroffensive beteiligt haben. Der über 100-jährige Metallwaren-Produzent besaß vorher eine Kupferleitung und arbeitete mit einem Mbit pro Sekunde im Download. „Wir gehen jetzt mit der 30-fachen Geschwindigkeit ins Netz und das lässt sich noch beliebig steigern. Die Wartezeiten, bis sich Internetseiten aufgebaut haben oder bis große Zeichnungsdateien heruntergeladen sind, haben sich für unsere Mitarbeiter drastisch reduziert. Das wirkt sich natürlich positiv auf unsere Geschäftsprozesse aus und spart Zeit“, berichtet Torsten Fels, einer der Geschäftsführer der Federnfabrik Habighorst. Das Hagener Traditionsunternehmen stellt Stanz- und Stanzbiegeteile sowie Drahtbiegeteile, aber auch Federn wie z. B. Schenkelfedern, Zugfedern oder Druckfedern her.
Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der HAGENagentur, freut sich, dass es in dieser Kooperation gelungen ist, die neuen Gewerbegebiete Sudfeld und Herbeck mit Glasfaser auszustatten. „Die dort ansässigen Unternehmen sind bereits heute in der Lage, ihre Prozesse zukunftsorientiert zu gestalten. Sie sind damit im Gigabit-Zeitalter angekommen.“
DOKOM21 hat die Glasfaserkabel mit der sogenannten „Fibre To The Building-Technik“ bis in die Unternehmen hinein verlegt. Auf dieser Basis werden die Unternehmen direkt mit dem Glasfaserkabel angebunden. Damit können den Gewerbetreibenden Bandbreiten von bis zu zehn Gbit pro Sekunde im Up- und Download zur Verfügung gestellt werden. Der Energieversorger ENERVIE hat dazu einen Teil seiner Leerrohrtrassen für die Verlegung der Kabel bereitgestellt.
„Zurzeit ist DOKOM21 intensiv mit den weiteren Ausbauplanungen, im Hagener Lennetal beschäftigt, um auch weitere Unternehmen mit einer guten Glasfaserinfrastruktur breitbandig anzubinden. So befindet sich die Buschmühlenstraße in der Umsetzung. Wir freuen uns, dass wir den Glasfaserausbau damit weiter vorantreiben können“, betont Hennecke. In den vergangenen Jahren hat DOKOM21 über 70 Millionen Euro in den Ausbau der technischen Infrastruktur investiert und inzwischen über 720 Kilometer Glasfasertrassen  erstellt.
Die Dienstleistungen von DOKOM21 reichen von Telefonanschlüssen, Internetzugängen über Voice-over-IP-Lösungen und Festverbindungen für Standortvernetzungen bis hin zu Kabel-TV und Mobilfunk. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft. Das Anschlussgebiet umfasst neben Dortmund die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede und Unna sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.

 

Taschendieb setzte geklaute EC-Karte ein – Kripo bittet um Mithilfe

Hagen. Im Juni entwendete ein bislang unbekannter Taschendieb in einem
Einkaufszentrum in Hohenlimburg das Portemonnaie einer 81 Jahre alten
Kundin. Mit seiner Beute gelang es dem Täter, an einem Geldautomaten
eines Kreditinstitutes in Iserlohn bei zwei Auszahlungen insgesamt
2000 Euro zu abzuheben. Die Überwachungskamera hatte dabei Fotos von
dem mutmaßlichen Täter gemacht. Wer kennt die abgebildete Person oder
kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen. Hinweise bitte an jede
Polizeidienststelle oder die Kripo Hagen unter 02331-986 2066.

Riegel vor! – Sicher ist sicherer

Hagen. Zum vierten Mal beteiligt sich die Polizei Hagen an der
landesweiten Aktionswoche zur Verhinderung und Bekämpfung des
Wohnungseinbruchsdiebstahls. Um jetzt mit dem Beginn der dunklen
Jahreszeit den Einbruchschutz von Haus und Wohnung zu verbessern,
können Sie den Ermittlungsbehörden helfen:

–  Seien Sie ein aufmerksamer Nachbar

–  Melden Sie verdächtige Beobachtungen

–  Sichern Sie ihr Heim

–  unsere Kollegen beraten Sie kostenlos

riegelvorgruppenbildsparkasse

Bei der Auftaktveranstaltung im Foyer der Sparkasse Hagen und Herdecke gaben
am Montagvormittag der Leiter der Direktion Kriminalität,
Kriminaldirektor Helgo Borgmann und Kriminalhauptkommissarin
Christiane Buss, Leiterin des Kommissariats Kriminalprävention /
Opferschutz interessierten Bürgerinnen und Bürgern Auskünfte über die
Sicherung des Wohnraums. Unterstützt wurden sie von den
Sicherheitsberatern KHK Thomas Roth und POK Thomas Genster sowie dem
Bezirksbeamten PHK Dietmar Hopp. Für den reibungslosen Ablauf der
Veranstaltung sorgte der Pressesprecher der Sparkasse, Thorsten
Irmer. Termine für ein Beratungsgespräch mit den Fachleuten der
Polizei können Sie unter der Rufnummer 986 1535 vereinbaren.

Jazzband trifft Orchester | Frederik Köster

Sonderkonzert mit dem ECHO-Jazz-Preisträger Frederik Köster, seiner Band „Die Verwandlung“ und dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig

Programm: Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“

Frederik Köster „Homeward Bound Suite“ (Uraufführung)

Dienstag, 1. November 2016, 18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

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»Eine der größten Trompeten-Entdeckungen der letzten Zeit« lobte der WDR das Spiel von Jazztrompeter Frederik Köster. Zahlreiche Preise, darunter der ECHO JAZZ, der neue deutsche Jazzpreis und der WDR Jazzpreis, sprechen eine eindeutige Sprache: Frederik Köster, der aus Olsberg im Sauerland stammt, ist einer der großen Nachwuchsmusiker in der Jazzszene. Er kommt nun mit seiner neuen Band »Die Verwandlung« nach Hagen, die schon dem Namen nach auf die stilistische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit hinweist und ebenfalls aus preisgekrönten Musikern besteht. Am 1. November 2016 (18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) werden, gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig, die vier Musiker (Frederik Köster, Sebastian Sternal, Klavier; Joscha Oetz, Kontrabass; Jonas Burgwinkel, Schlagzeug) ein Werk von Frederik Köster zur Uraufführung bringen, das er „Homeward Bound Suite“ genannt hat. In diesem Stück verarbeitete er Erinnerungen an seine Jugend im Sauerland und Eindrücke von Land und Leuten; Titel wie »Land der 1000 Berge« oder »Wurzeln und Flügel« geben vielfältige Eindrücke voller Heimatliebe wieder.

Mit Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ erklingt außerdem ein großer Klassiker der Musikliteratur. Die Orchesterbearbeitung von Maurice Ravel sprüht nur so vor Einfallsreichtum und Raffinesse. Ein bunter Reigen an Bildern von alten Schlössern und Gnomen über das Ballett der unausgeschlüpften Küken und dunkle Katakomben bis hin zum großen Tor von Kiew macht den imaginären Rundgang durch die musikalischen Bilder spannend und abwechslungsreich.

Schritt für Schritt – Nachhaltige Integration in Arbeit kann gelingen

Nürnberg. Um die geflüchteten Menschen, die längere Zeit oder sogar für
immer in Deutschland bleiben, bestmöglich in den Arbeitsmarkt zu
integrieren und die Chancen Geringqualifizierter auf einen
nachhaltigen (Wieder-)Einstieg zu verbessern, sind erhebliche
Anstrengungen und eine gute Zusammenarbeit vor Ort erforderlich.
Vorstand und Verwaltungsrat der BA, das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF), die Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
sind sich einig: Wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist eine enge und
frühzeitige Verzahnung von Sprachförderung, betrieblicher Praxis und
Qualifizierung. Deshalb haben sich die Partner auf ein
Kooperationsmodell verständigt, das auf bewährten Förderansätzen
aufbaut. Ziel ist es, in einem stufenweisen Aufbau
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Qualifizierung zu
verknüpfen. Die Qualifizierungsschritte sollen möglichst viele
Geflüchtete und Geringqualifizierte zum Berufsabschluss führen.

Das Kooperationsmodell hat im Idealfall vier Phasen, die eng
miteinander verzahnt sind. Das Modell ist für Arbeitssuchende und
Arbeitgeber flexibel gestaltet, ein Einstieg ist in jeder Phase
möglich.

– Phase I: Spracherwerb – Am wichtigsten für eine erfolgreiche
Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache im
Integrationskurs. Dies gilt für alle Zuwanderergruppen
gleichermaßen – nicht nur für geflüchtete Menschen, sondern auch
für gering qualifizierte Zuwanderer, die bereits in Deutschland
leben und Zugang zu Integrationskursen haben.
– Phase II: Sprachkurs plus erste Praxiserfahrung im Betrieb –
Nach etwa drei Monaten findet zeitgleich zum Integrationskurs
eine von der BA geförderte Erprobung bei einem Arbeitgeber
statt.
– Phase III: Einstieg in Arbeit – Anschließend folgt die
Integration in ein sozialversicherungspflichtiges
Beschäftigungsverhältnis. Neben der Beschäftigung soll mit
Einverständnis des Arbeitgebers berufsbegleitend die
Qualifikation verbessert werden. Durch den Erwerb einer
zertifizierten, berufsanschlussfähigen Teilqualifikation wird
der Grundstein für eine darauf aufbauende weitere Qualifizierung
oder auch eine Ausbildung gelegt. Arbeitgeber werden bei der
Qualifizierung unterstützt und können für die Weiterbildungszeit
einen finanziellen Zuschuss zum Entgelt erhalten.
– Phase IV: Die berufliche Zukunft gestalten – Nach einer
individuellen Standortbestimmung geht es darum, nachhaltig am
Arbeitsmarkt zu bestehen und den Qualifizierungsweg
fortzusetzen: Durch weitere berufsanschlussfähige
Teilqualifikationen, die Aufnahme einer Ausbildung oder einer
(betrieblichen) Umschulung, flankiert durch
umschulungsbegleitende Hilfen und optional begleitet durch eine
berufsbezogene Sprachförderung.

Peter Clever, Vorsitzender des Verwaltungsrats der BA, stellt
fest: „Die Integration in Ausbildung und Beschäftigung ist für jeden
Flüchtling wie auch für jedes einzelne Unternehmen eine anstrengende
Herausforderung. Es bedarf durchdachter Unterstützung bei
Sprachförderung und fachlicher Qualifizierung.   Eine vorgeschaltete
Praxiserprobung ist für beide Seiten unerlässlich. Das
branchenübergreifend einsetzbare Kooperationsmodell zeigt einen
praxisnahen Weg auf, arbeitsbegleitend eine Qualifikation zu
erreichen. Besonders überzeugend finde ich, dass es für Flüchtlinge
ebenso passt wie für viele Einheimische, die bisher keinen Weg zu
einem Berufsabschluss gefunden haben.“

Annelie Buntenbach, stellvertretende Vorsitzende des
Verwaltungsrats, sagte: „Unser Modell schließt eine Lücke sowohl für
geflüchtete Menschen als auch für Geringqualifizierte. Besonders
wichtig dabei ist der Aspekt der Anschlussfähigkeit. Das bedeutet,
dass auf den ersten Bildungsmaßnahmen aufbauend weitere
Qualifikationen erreicht werden können. Ziel ist am Ende ein
qualifizierender Abschluss, um beruflich im Fachkräftebereich Fuß
fassen zu können“.

Detlef Scheele, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit,
betont: „Arbeit und gesellschaftliche Integration gehen Hand in Hand.
Nach unseren Erfahrungen ist ein „Work-First“-Ansatz – schneller
Kontakt mit der Arbeitswelt und ein echtes Gehalt vom Arbeitgeber –
in Verbindung mit Qualifikation und einer langfristigen
Beschäftigungsperspektive der beste Weg. Das ist unser Plan. Nur so
können wir es schaffen, dass Geflüchtete und auch Geringqualifizierte
dauerhaft und möglichst als Fachkräfte beschäftigt werden.“

BBW-Teilnehmer sorgen für zusätzlichen Farbtupfer in Kleingartenanlage

Freude im Kleingärtnerverein Volmarstein: Auf ihrer Anlage Im Hilingschen haben Teilnehmer des Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein alle fünf Stromkästen kunstvoll bemalt. Das bringt weitere Farbtupfer in die kleine Gärtner-Idylle. „Uns gefällt das sehr gut“, sagt Vereins-Kassierer Heino Mitterer, „hoffentlich verblassen die Farben nicht so schnell.“ Bislang waren die Stromkästen im ursprünglichen unauffälligen Grauton nicht aufgefallen.

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Bemalt haben sie drei junge Männer, die aufgrund von besonderen Vermittlungs-Schwierigkeiten beim Jobcenter als langzeitarbeitslos gelten. Sie gehören zu einer Gruppe, die im Rahmen des NRW-weiten Modellprojektes „Chance Zukunft“ von Mitarbeitern des Volmarsteiner BBW betreut werden. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfonds. Ziel ist es, die jungen Leute wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Je nach Einzelfall beginnen die Hilfsangebote weit vor der Vermittlung, weil die Teilnehmer aufgrund ihrer langen Arbeitslosigkeit oft keinen geregelten Tagesablauf mehr kennen.

„Die Verschönerungsaktion an den Stromkästen hat unsere Teilnehmer weitergebracht“, erklärt Mariusz Ledzion, BBW-Mitarbeiter beim Projekt „Chance Zukunft“. Ihre Aufgabe bestand darin, Schablonen für Motive wie Vögel und Blumen zu erstellen, die sie anschließend auf die Kästen „gezaubert“ haben. Außerdem kauften sie selbstständig die benötigten Farben. „Das hat alles gut geklappt“, freute sich Mariusz Ledzion über die gelungene Projektplanung und –ausführung.

Zwei Ladendiebe gestellt – Kuriose Ausrede

Hagen. Am Freitag, 21.10.2016, stahlen ein 34-Jähriger und
eine 21-Jährige in einem Supermarkt. Gegen 17.20 Uhr rief ein
Detektiv die Polizei. Er hatte zwei Täter nach einem Ladendiebstahl
gestellt. Der Dieb lieferte der Polizei prompt eine Ausrede. Weil er
sich ein neues Auto gekauft habe, fehle ihm nun das Geld zum
Einkaufen. Die Beamten ermittelten die Personalien der Diebe und
nahmen die Frau aufgrund bestehender Haftgründe vorläufig fest. Die
Kriminalpolizei ermittelt.

Alleinunfall in der Selbecker Straße – Eine Person verletzt

Hagen. Am Samstag, 22.10.2016, kam es zu einem Unfall in
der Selbecker Straße. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr die
19-Jährige mit ihrem Nissan in Richtung Eilpe. Aus bislang
ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug.
Anschließend rutschte sie über die Gegenfahrbahn in den
Straßengraben. Ein Notarzt behandelte die Leichtverletzte vor Ort und
transportierte sie in ein Krankenhaus. Der Nissan musste abgeschleppt
werden. Es entstand ein Schaden von zirka 7.000 Euro. Das
Verkehrskommissariat ermittelt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 30. Oktober findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Karel Appel – Der abstrakte Blick“ statt. Karel Appel ist der wichtigste niederländische Künstler der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. 2016 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Das Hagener Emil Schumacher Museum präsentiert aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Karel Appel Foundation, Amsterdam, sowie dem Gemeentemuseum, Den Haag, einen neuen Blick auf das international bedeutende Werk. Insbesondere mit der Kunst der Fünfzigerjahre und der Künstlergruppe CoBrA verbunden, erstreckt sich das Œuvre des Malers über mehr als sechs Jahrzehnte. Die Einzelausstellung des von Emil Schumacher sehr geschätzten Zeitgenossen beleuchtet sein Werk aus überraschenden Blickwinkeln neu. Appels eigenständige Interpretationen klassischer Themen wie Akt, Porträt, Landschaft und Stadtansichten zeigen den abstrakten Blick des Künstlers auf die gegenständliche Welt.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

VIDEO | Daniela up2date – die Dritte!

Und wieder schickt die Schauspielerin Daniela Schwerdt ihre Freunde und Fans mit einem persönlichen Einblick in ihr Leben in eine tolle Woche. Diesmal trifft sie in der Volme Galerie Hagen ihren Kollegen Frank Montenbruck (U.a. bekannt aus der Serie „Stromberg“). Viel Spaß mit „Daniela up2date 3“! #danielaschwerdt #frankmontenbruck #hansleicher#tv58de #up2date #danielaup2date

Betrunkener baut Unfall – Führerschein sichergestellt

Hagen. Am Samstag, 22.10.2016, kam es in Wehringhausen zu
einem Unfall unter dem Einfluss von Alkohol. Gegen 11.50 Uhr wollte
ein 38-Jähriger mit seinem Mercedes von der Lange Straße in die
Gutenbergstraße einbiegen. Dort wartete ein 23-jähriger Seat-Fahrer.
Als der junge Mann plötzlich losfuhr, kam es zum Unfall. Vermutlich
hatte er den vorfahrtberechtigten Mercedes-Fahrer übersehen. Während
der Unfallaufnahme nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der
Umgebungsluft wahr. Ein Alkoholtest verlief bei dem 23-Jährigen
deutlich positiv. Auf der Wache Innenstadt entnahm ihm ein Arzt eine
Blutprobe. Auch den Führerschein stellten die Polizisten sicher. Es
entstand ein Sachschaden von zirka 3.000 Euro. Den Verkehrssünder
erwartet nun eine Strafanzeige.

Weihnachtsbaum-Spender gesucht

 

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne einen standesgemäßen Weihnachtsbaum? Irgendwie unvollständig. Damit Weihnachten in Wetter auch in diesem Jahr wieder mit allem „Drum und Dran“ gefeiert werden kann, sucht die Stadt Wetter (Ruhr) Menschen mit einem Herz für die Weihnachtszeit – und vor allem mit einem passenden Weihnachtsbaum. Dieser sollte möglichst gerade gewachsen und etwa zehn bis zwölf Meter groß sein, um auf dem Bahnhofsvorplatz in Alt-Wetter für eine entsprechende Weihnachtsstimmung zu sorgen. Wer einen solchen Baum zur Verfügung stellen kann und möchte, wendet sich bis Freitag, 4. November, an Melanie Auras von der städtischen Wirtschaftsförderung unter Tel. 840183 oder per Mail: melanie.auras@stadt-wetter.de. Das Technische Hilfswerk Wetter unterstützt die Aktion durch das fachgerechte Fällen des Baumes, den Transport und das Aufstellen vor Ort. Die Firma Elektro Jüdith GmbH beteiligt sich, wie schon in den Vorjahren, durch das Anbringen der Beleuchtung.

 

Kellerbrand im Mehrfamilienhaus

Hattingen. Am heutigen Sonntag wurde ein Wohnungsbrand in
einem Mehrfamilienhaus in der Bochumer Straße gemeldet. Bei
Eintreffen befand sich der Großteil der Bewohner bereits vor dem
Gebäude. Im 2. Obergeschoss hielten sich jedoch noch mehrere Personen
auf. Der Einsatzleiter setzte direkt zwei Trupps unter Atemschutz
ein. Der erste Trupp ging in den Keller vor, da hier das gemeldet
Feuer erkundet werden konnte. Die Personenrettung übernahm der zweite
Trupp. Da der Treppenraum nicht verraucht war, konnten die Personen
hierdurch unverletzt ins Freie geführt werden. Gleichzeitig konnte
der Entstehungsbrand im Keller schnell mit einem C-Rohr gelöscht
werden. Zwei Aspekte haben bei diesem Einsatz dazu geführt, dass
Schlimmeres vermieden wurde. Durch das schnelle Eingreifen der
Hattinger Feuerwehr konnte der Brand noch in der Entstehungsphase
gelöscht werden. Zum anderen setzen die Einsatzkräfte einen
sogenannten Rauchvorhang an der Kellertür der die Ausbreitung des
Brandrauchs in den Treppenraum verhinderte. Nach Beendigung der
Löschmaßnahmen setzten die Brandschützer einen Hochleistungslüfter
zur Entrauchung des Kellers ein. Anschließend wurden Co-Messungen im
Gebäude durchgeführt. Da diese ohne Befund waren, konnte die
Einsatzstelle nach einer Stunde an die Polizei übergeben und die
Sperrung der Straße aufgehoben werden. Neben dem Löschzug der
Hauptwache waren die Freiwilligen Einheiten aus Mitte und Welper
sowie die Sondereinsatzgruppe „Information und Kommunikation“ des
Löschzuges Bredenscheid im Einsatz.