Feuervögel setzen kämpferisches Zeichen in Bonn

Am 6. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga unterlag Phoenix Hagen bei den Telekom Baskets Bonn mit 85:95 (53:51). Vor 4.890 Zuschauern im Telekom Dome zeigten die ersatzgeschwächten Feuervögel dabei eine starke Leistung. Erst als in der Schlussphase die Hagener Fehlerquote zu hoch wurde, konnte sich Bonn entscheidend absetzen.

Das Personal:

Phoenix Hagen musste auf die verletzten Richard Williams (Oberschenkel), Jonas Grof (Sprunggelenk) und Julian Jasinski verzichten. Dafür kehrte Jeremy Dunbar nach Rückenproblemen zurück in den Kader. Bei Bonn fehlte Yorman Polas Bartolo (Fingerverletzung). Die Gastgeber starteten mit Josh Mayo, Ryan Thompson, Florian Koch, Ojars Silnis und Julian Gamble. Hagen begann mit David Bell, David Godbold, Chris Hass, Owen Klassen und Trent Plaisted.

Der Spielverlauf:

Phoenix Hagen präsentierte sich von Beginn an als verschworene Einheit, die den unter der Woche bekannt gewordenen wirtschaftlichen Problemen des Klubs den Kampf ansagte. David Bell und Pascal Zahner-Gothen teilten sich in Abwesenheit der verletzten Richie Williams und Jonas Grof die Aufbauposition. Die Gäste präsentierten sich kampfstark, drückten aufs Tempo und profitierten von ordentlichen Wurfquoten. Marcel Keßen beendete das erste Viertel mit einem Halbdistanzwurf zum 28:27 für Phoenix.

Die Partie blieb weiter eng. Zwei Dreier von Konstantin Klein brachten Bonn einen 47:43-Vorsprung (18.), doch der starke David Bell wusste eine Antwort. Die Mannschaft von Ingo Freyer ging mit einer 53:51-Führung in die Pause. Bell kam dabei auf 14 Punkte, Owen Klassen steuerte elf Zähler bei. Bester Bonner Werfer war Ryan Thompson (13). Wichtige Werte zu diesem Zeitpunkt: Hagen verlor in der ersten Hälfte nur sechs Bälle und traf 42 % seiner Distanzwürfe.

Bonn konnte jetzt defensiv zulegen. Hagens Turnover-Rate stieg an und auch die verbliebenen freien Würfe fanden ihr Ziel nicht mehr. Der auffällige Filip Barovic traf zum 63:59 für Bonn (25.), doch Marcel Keßen gelang nach einer Auszeit der 63:63-Ausgleich. Wieder war es Konstantin Klein, der seinem Team mit zwei Dreiern etwas Luft verschaffen konnte (69:63, 27.). Diese Führung verteidigte Bonn bis in die letzte Viertelpause (74:68).

Offensiv bekamen beide Teams nun Probleme. Die Partie verlor zunehmend ihren Rhythmus. Phoenix Hagen litt zudem unter den vierten Fouls von Owen Klassen und Trent Plaisted (31.). Als die Hagener Fehlerquote immer höher wurde, fand Bonn offensiv wieder in die Spur. Julian Gamble und Konstatin Klein stellten das Ergebnis auf 81:71 (34.). Näher als bis auf sechs Punkte kamen die Hagener nun nicht mehr heran. Die Telekom Baskets Bonn siegten letztlich mit 95:85.

Das Fazit:

Phoenix Hagen zeigte eine beherzte Leistung und setzte ein klares Zeichen nach den schweren letzten Tagen. Lange Zeit zeigten die Feuervögel ihre beste Saisonleistung, bevor sich das Fehlen beider Aufbauspieler gegen Ende des Spiels doch deutlich bemerkbar machte. Die hohe Foulbelastung, die Ballverluste in der zweiten Hälfte und eine deutlich sinkende Trefferquote waren letztlich die Hauptgründe für die Niederlage. Konstantin Klein setzte Phoenix mit seinen Distanzwürfen zudem schwer zu. Neben dem herausragenden Teamgeist wussten vor allem die Youngster Pascal Zahner-Gothen und Marcel Keßen mit ihren auffälligen Vorstellungen zu gefallen.

Die Trainerstimmen:

Predrag Krunic: „Meine Mannschaft hat vor allem in der zweiten Halbzeit gut gekämpft. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit wenig Intensität gezeigt und besonders in der Teamverteidigung zu viele Fehler gemacht. Hagen hat, auch in ihrer aktuell schwierigen Situation, einen guten Basketball gespielt.“

Ingo Freyer: „Durch unsere kurze Rotation hat uns am Ende die nötige Kraft gefehlt. Besonders im dritten Viertel haben wir uns zu viele Turnovers geleistet. Wenn wir das hätten abstellen können, hätten wir eine Chance auf den Sieg gehabt. Kompliment an die Leistung meines Teams. Keßen und Zahner-Gothen haben letzte Saison noch in der NBBL gespielt und waren heute beide sehr gut. Ein besonderer Dank geht an unsere Fans, die uns in dieser schweren Situation super unterstützt haben.“

Die Statistik:

Telekom Baskets Bonn: Barovic (24, 7 Reb.), Klein (16/4, 7 Reb.), Thompson (15/2), Koch (9/1), Mayo (9/1), Silins (8/1), Gamble (8), Richter (5/1), DiLeo (1).

Phoenix Hagen: Bell (18/1), Klassen (17/2, 8 Reb.), Plaisted (16, 8 Reb.), Hass (12/2), Keßen (8), Hess (5), Dunbar (5/1), Godbold (2), Zahner-Gothen (2).

Stationen: 12:17 (5.), 27:28 (10.), 37:38 (15.), 51:53 (20.), 63:61 (25.), 74:68 (30.), 83:75 (35.), 95:85 (40.).

Zuschauer: 4.890

Feuerwehr Wetter rückt zweimal zu Brandeinsätzen aus

Wetter (Ruhr). Zwei Mal wurden die ehrenamtlichen Kräfte
der Feuerwehr Wetter (Ruhr) am diesem Wochenende zu Brandeinsätzen
alarmiert. Am Samstag gegen 14:00 Uhr wurden die Einheiten aus
Wengern, Esborn, sowie Alt-Wetter zur Osterfeldstraße gerufen. Im 1.
Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses hatten die Rauchmelder
ausgelöst. Aufmerksame Nachbarn handelten sofort richtig und
verständigten über Notruf die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte nach
kurzer Zeit vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass zum Glück
kein Brand in der Wohnung ausgebrochen war. Angebranntes Essen im
Backofen hatte die Rauchwarnmelder zum Auslösen gebracht. Die
Feuerwehr brauchte hier nicht weiter tätig werden. Nach dreißig
Minuten war dieser Einsatz für die eingesetzten Kräfte beendet. Hier
hat sich wieder einmal das Vorhandensein von Rauchwarnmeldern auch in
Privatwohnungen bezahlt gemacht. Durch ihr frühzeitiges Warnen
konnten die Bewohner vor großem Schaden geschützt werden.

Der zweite Alarm erreichte die Feuerwehr dann am Samstag um 16:55
Uhr. Über Funkmelder und Sirenen wurden alle drei Löschzüge der Stadt
in die Kaiserstraße gerufen. Hier sollte eine Wohnung in einem
Wohnhaus brennen. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang im Erdgeschoss
schwarzer Qualm aus dem Fenster. Alle Bewohner hatten das Haus
bereits verlassen bzw. waren zum Glück nicht zuhause. Die Erkundung
ergab, dass es in der Küche der Wohnung brannte. Um die
Rauchausbreitung in das Gebäude nach Möglichkeit zu verhindern, ging
ein Trupp unter Atemschutz über den Balkon in die Küche vor. Dort
wurde die brennende Dunstabzugshaube mit einem C-Rohr gelöscht.
Gleichzeitig wurde das restliche gesamte Gebäude kontrolliert. Die
zwei Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht, waren aber nicht
verletzt und konnten vor Ort verbleiben. Nachdem die Küche nochmals
mit einer Wärmebildkamera überprüft wurde, konnten alle Einsatzkräfte
von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach zwei Stunden wieder
einrücken.

Mozart-Vesper und Haydn-Messe in der Johanniskirche

Das festliche Kirchenkonzert am 20. November um 17.00 Uhr mit der „Vesperae sollenes“ von Wolfgang Amadeus Mozart und der „Nelson-Messe“ von Joseph Haydn wird der Höhepunkt der diesjährigen kirchenmusikalischen Veranstaltungen in der Johanniskirche Hagen am Markt sein.

Unter der Leitung von KMD Manfred Kamp musizieren Anna Feith (Sopran), Dominique Aline Bilitza (Alt), Dávid Szigetvári (Tenor), Peter Schöne (Baß), das Johannis-Vokalensemble, Mitglieder der Johanniskantorei, das Forum vokale Arnsberg und die „Capella westfalica“ auf historischen Instrumenten.

Karten zu 13, / 18,- / 23,- / sind im Vorverkauf bei der Buchhandlung „Lesen und Hören“,

Dahlenkampstraße 4, Tel. 02331/3488588 und an der Abendkasse zu 15,- / 20,- / 25,- €

erhältlich.

Kartenreservierungen über das Internet per e-mail unter: reservierungen@johanniskantorei.de

Theater an der Volme-Programm vom 3. bis 13. November

Do, 03.11., 19:30 Friedel Hiersenkötter (Gastspiel)

Sa, 05.11., 19:30 Stutenbissig (Schauspiel)

So, 06.11., 18:00 Udo Jürgens – Bis ans Ende meiner Lieder (Revue)

Fr, 11.11., 19:30 PREMIERE Trinkhalle am Eck (Schauspiel)

Sa, 12.11., 19:30 Mama und Luigi – Liebe auf Italienisch (Schauspiel)

So, 13.11., 15:00 Agatha Christie bittet zum Tee (Lesung)

So, 13.11., 18:00 Mama und Luigi – Liebe auf Italienisch (Schauspiel)

Infos und Tickets: http://www.theaterandervolme.de

Erzählcafé: 70 Jahre Kommunalwahl in Hagen

Im Rahmen einer Themenreihe der Volkshochschule Hagen findet der erste Gesprächsabend mit dem Thema „70 Jahre Kommunalwahl in Hagen: 1946-2016“ mit dem Historiker Jörg Fritzsche im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, am Freitag, 28. Oktober, um 17 Uhr statt.

Wie in vielen Städten der britischen Besatzungszone erfolgte auch in Hagen der politische Neubeginn in den ersten Nachkriegsjahren nur langsam. Nur nach und nach erlaubte die Militärverwaltung einen demokratischen Wiederaufbau und setzte dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen. Ein erster Schritt hierfür war die Bildung eines „Stadtausschusses“ im Juni 1945. Dieser sollte mit beratender Stimme der Militärverwaltung zur Seite stehen. Diesem „Vertrauensausschuss“ folgte im Dezember eine ernannte Stadtvertretung, der nach dem britischen Demokratisierungsprogramm eine zentrale Rolle zukam. Zuvor waren bereits die Bildung von politischen Parteien und ihre Betätigung zugelassen worden. Vorläufiger Höhepunkt in dieser Entwicklung war am 13. Oktober 1946 die erste demokratische Kommunalwahl seit mehr als 13 Jahren, mit der Hagener Kommunalpolitiker von nun an maßgeblich für die Lösung der Alltagsprobleme der Nachkriegszeit mitverantwortlich waren.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1200 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Bilderbuchkino in der Hohenlimburger Stadtteilbücherei

Zum Bilderbuchkino sind Kinder ab vier Jahren mit ihren Eltern oder Großeltern am Dienstag, 25. Oktober, um 16 Uhr in die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, eingeladen.

An diesem Nachmittag lesen die Vorlesepatinnen des Fördervereins HohenlimBuch die bekannte Geschichte „Armer Pettersson!“ von Sven Nordqvist vor. Herbst in Schweden. Es ist nass und kalt. Pettersson hat schlechte Laune und will nichts als in Ruhe gelassen werden. Aber genau das hat Findus nicht vor. Wie er aus dem griesgrämigen wieder einen fröhlichen Pettersson macht, erfahren alle teilnehmenden Kinder an diesem Nachmittag.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert etwa 45 Minuten. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4477.

Monströse Klanggeschichten in der Stadtbücherei

In ein Gruselkabinett verwandelt sich am Dienstag, 25. Oktober, um 16 Uhr die Musikabteilung der Stadtbücherei auf der Springe. Kinder von vier bis acht Jahren und deren Begleitung werden zusammen mit Musikbibliothekarin Juliane Streu Monster kennenlernen, Monster jagen, mit Monstern tanzen, Monstergeräusche aufspüren und Büchereimonster Max bei einer spannenden Monstergeschichte lauschen.

Monster faszinieren Kinder, denn das Unerklärliche dieser Gestalten lässt Raum für Fantasien. Und ein bisschen gruseln macht ja jedem Spaß, unter anderem deswegen wird wohl auch das Fest der Gruselgestalten „Halloween“ in Deutschland immer beliebter.

Gerne dürfen die Kinder als Monster oder sonstige Gruselgestalt verkleidet zu den Klanggeschichten kommen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen bei Juliane Streu unter juliane.streu@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-5736.

Themenführung zum Mittelalter im Wasserschloss Werdringen

Eine Themenführung zum mittelalterlichen Werdringen findet am Sonntag, 30. Oktober, um 15 Uhr im Wasserschloss Werdringen statt.

Geschichte und Heimatkunde werden bei der circa 90-minütigen Führung auf spannende Weise vereint, indem das mittelalterliche Leben im Wasserschloss, aber auch Machtverhältnisse und regionale Konflikte zwischen den Herrschern erläutert werden. Als besondere Aktion gibt es eine Vorführung einer mittelalterlichen Blide. Dies ist ein Katapult, das genutzt wurde um schwere Steine zu schleudern, die fremde Burgmauern zerstören konnten. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz.

An der Ritterfigur im Museum wird außerdem erläutert, wie die Ritter damals in die Schlacht zogen und welche Waffen und Ausrüstung sie getragen haben. Auch wird geklärt, wie man damals Ritter werden konnte und welche Tugenden ein Ritter haben musste. Zum Schluss können sowohl Kinder als auch Eltern einen Helm aufsetzen, das Schwert führen und sich wie ein Ritter aus dem 13. Jahrhundert fühlen.

Die Kosten der Führung für Erwachsene liegen bei 3 Euro und für Kinder bei 1,50 Euro, die zusätzlich zum regulären Eintrittspreis gezahlt werden müssen. Alle Informationen erhält man unter Telefon 02331/3067266, unter E-Mail kultur@stadt-hagen.de oder auf der Website der Museums unter www.museum-werdringen.de.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht sind alle Interessierten herzlich ein zum Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 30. Oktober in die Kirche St. Michael, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Beginn 19.00 Uhr. mit dem Thema: „Ich rede gut über dich “ Frau Cordula Aßmann, Chefredakteurin von Radio Hagen wird diesen Gottesdienst mitgestalten. Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein. Die illuminierte Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre

Krimilesung mit Mechthild Großmann

Mechthild Großmann, auch bekannt als die Staatsanwältin aus dem Münsteraner ARD-Tatort, liest am Freitag, 11. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Hagen aus Tess Gerritsens Kriminalroman „Der Schneeleopard“.

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Mechthild Großmann ist seit 1976 Mitglied des Tanztheaters „Pina Bausch“ und ihre erste Filmrolle war 1976 in Rainer Werner Fassbinders Verfilmung von „Berlin Alexanderplatz“. Doch bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rolle als rauchende Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münsteraner „Tatort“. Mechtild Großmann ist aber nicht nur für ihre tiefe rauchige Stimme bekannt, sie verleiht auch Hörbuchproduktionen ihren Charakter.

„Der Scheeleopard“ ist ein Thriller, in dem die Bostoner Polizei einem heimtückischen Mörder auf der Spur ist. Die Verbindungen reichen bis zu einem zurückliegenden Fall vor fünf Jahren in Afrika, wo Teilnehmer einer Safari auf unerklärliche Weise verschwunden sind.

Karten können ab sofort in der Stadtbücherei auf der Springe im Vorverkauf für 10 Euro erstanden werden. An der Abendkasse kosten die Eintrittskarten 12 Euro.

Diskussionsrunde „Rassismus in Deutschland – war da was?“

Zu einem Vortrag unter dem Titel „Rassismus in Deutschland – war da was?“ mit anschließender Diskussion lädt der Integrationsrat Hagen am Donnerstag, 3. November, um 17 Uhr in das Trauzimmer im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein.

In den vergangenen Monaten wurden die gesellschaftlichen Diskussionen um die Themen Flucht, Migration und Integration zunehmend polarisiert geführt und haben einen teilweise unverhohlenen Rassismus deutlich werden lassen. Nicht nur Vertreter von Pegida und AfD, auch Politiker und Medien, Arbeitskollegen, Freunde oder Familienangehörige aus der gesellschaftlichen Mitte argumentieren zunehmend rassistisch – vor allem gegenüber Menschen muslimischen Glaubens – und plädieren für eine weitgehende Abschottungspolitik Deutschlands und Europas. Was aber ist genau Rassismus, wie zeigt er sich im Herbst 2016 und was können wir dagegen tun – am Arbeitsplatz, im Familien- und Freundeskreis, in der Bildungsarbeit und in der Schule? Diesen Fragen gehen Redner Mehmet Güneysu, Vorstandsmitglied des Landesintegrationsrats, und andere Experten zu dem Thema an diesem Abend nach.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte sowie an die interessierte Öffentlichkeit ab 18 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

DA-SEIN bietet neuen Kurs zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung an

 

Hagen. Der ambulante Hospizdienst DA-SEIN bietet ab November einen neuen Kurs zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung an. Geschult wird nach dem „Celler Modell“, alle Interessierten sind herzlich zu einer Informationsveranstaltung hierzu am Dienstag, 25. Oktober, eingeladen. Diese findet um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten von DA-SEIN (Bergstr. 121) statt (Informationen und Anmeldung unter 02331/ 3751199).

Die Ehrenamtlichen begleiten Schwerstkranke und deren Angehörige. Sie geben den Sterbenden Zuwendung, schenken ihnen Zeit und zeigen so, dass sterbende Menschen und deren Angehörige zu uns und unserer Gesellschaft gehören. Sie sind offen für Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen. Sie erfahren in der Begleitung der betroffenen Menschen Bereicherndes und Erfüllendes über sich selbst. Auf der anderen Seite sind sie aber auch schwierigen Situationen und Beziehungen ausgesetzt. Daher sollten die Kursteilnehmer neben einer großen Sensibilität auch über ein gewisses Maß an Belastbarkeit verfügen“, so DA-SEIN.

„Mini-Expo Blauer Engel“ in der Stadtbücherei auf der Springe

Die Ausstellung „Mini-Expo Blauer Engel“ wird am Montag, 24. Oktober, von 14 bis 17 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe vorgestellt. Die kostenlose Ausstellung macht mit interaktivem Informationsmaterial rund um den „Blauen Engel“ auf den Aktionstag zur Umweltfreundlichkeit aufmerksam, der am Dienstag, 25. Oktober, bundesweit stattfindet. In der folgenden Woche ist die Ausstellung dann in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Hagen, Hohenzollernstraße 8, zu finden. Für Umweltfragen stehen die Mitglieder der Verbraucherzentrale zur Verfügung.

Stadtsaal in Wetter: Nach der Sanierung kommt die Unterhaltung

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Immer an der Wand lang: Um den Brandschutz zu erneuern und die Wärmedämmung auf den neuesten Stand zu bringen, wurde in den letzten Monaten die Akustikwand im Stadtsaal ausgetauscht und die Entrauchungsanlage erneuert. Die neue Wärmedämmung soll die Heizkosten senken. Nach den Sanierungsarbeiten in Höhe von rund 109.000 Euro können sich die Besucher wieder auf viele kulturelle Highlights im Stadtsaal freuen. Und der neue Anstrich sorgt auch gleich für eine ansprechende Atmosphäre im Veranstaltungssaal. „Das war ein enger Zeitplan für die Arbeiten, aber es hat ganz gut geklappt“, zieht Bürgermeister Frank Hasenberg eine positive Bilanz.

Die Arbeiten an der Akustikwand hat ein Raumakustikexperte begleitet: Der leichte Nachhall ist verschwunden und laut Experte ist die Akustik jetzt sogar noch ein wenig besser. Neu daher kommt auch der Thekenbereich und die Küche. Hier waren die Mitglieder der Lichtburg als Betreiber des Stadtsaales aktiv. „Es ist ein gutes Zeichen, dass sich sowohl die Stadt und die Lichtburg hier engagieren.“

Mit den diesjährigen Arbeiten ist allerdings erst die erste Etappe der Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen, zwei weitere folgen: Für das kommende Jahr stehen die Dachsanierung (Umwandlung eines Kaltdaches in ein Warmdach) und die Fassadensanierung im Stuhllagerbereich an. „Das kann allerdings im laufenden Betrieb geschehen“, erklärt Bauleiterin Andrea Golüke von der Stadt Wetter (Ruhr). In 2018 stehen die Bodenerneuerung im Erdgeschoss und die Sanierung der Toiletten auf dem Plan. Insgesamt kosten die Maßnahmen 300.000 Euro. Eine Investition, die sich lohnt: „Nach einem klaren politischen Votum bleibt der Stadtsaal in städtischer Hand. Deshalb konnten wir jetzt hier auch modernisieren. Wir brauchen den Stadtsaal, es gibt dazu keine Alternative“, so Bürgermeister Hasenberg.

Schlägerei am portugiesischem Volkstrauertag

Hagen. Im portugiesischen Zentrum in Hagen-Haspe fand eine
Feier anlässlich des portugiesischen Volkstrauertages statt. Zwei männliche
Personen, die nicht eingeladen waren begehrten Einlass. Das fanden
andere Gäste der Party wiederum nicht gut und es kam zu einem
verbalen Streit. Die beiden Beschuldigten (22 / 24 Jahre)fingen
daraufhin an Gäste an zu pöbeln. Das führte zu einer „Schlägerei“ mit
den Gästen der Party.

Gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten pöbelten beide BES
weiter herum, drohten weitere Straftaten an und verweigerten die
Feststellung ihrer Identität.

Deshalb wurden sie dem Polizeigewahrsam Hagen zugeführt.

Verkehrsunfall mit drei schwer Verletzten

Ennepetal. Am Samstag, um 19:50 Uhr, befährt ein
18-jähriger Schwelmer mit seinem Pkw Fiat die Heilenbecker Straße in
Ennepetal in Fahrtrichtung B483. Im Fahrzeug befindet sich eine
16-jährige Beifahrerin aus Ennepetal. Der Schwelmer beabsichtigt an
der Einmündung zur B483 nach rechts in Fahrtrichtung Schwelm
abzubiegen. Hierbei übersieht er eine 54-jährige Schwelmerin, die mit
ihrem Pkw Mercedes Smart die B483 in Fahrtrichtung Schwelm befährt.
Im Einmündungsbereich kommt es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Es
laufen Betriebsflüssigkeiten aus. Beide Fahrzeuge müssen vor Ort
abgeschleppt werden. Bei dem Verkehrsunfall werden insgesamt alle
drei Personen verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser nach
Remscheid und Wuppertal verbracht. Es entsteht ein Sachschaden von
13000 Euro.

Musik mit Herz und Leidenschaft: Ungarischer Stargeiger gastiert im Stadtsaal Wetter (Ruhr)

Leidenschaftliche Spielfreude, virtuose Technik und brillante Musikalität: Freunde der klassischen Musik können sich auf ein Konzertereignis der Extraklasse mit dem Stargeiger und Echopreisträger Jószef Lendvay freuen, der am 24. November mit seinem sechsköpfigen Ensemble „SoLiszti“ im Stadtsaal gastieren wird.

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Die Stadt Wetter (Ruhr) und die Musiklandschaft Westfalen freuen sich, mit dem weltbekannten ungarischen Geiger ein weiteres kulturelles Highlight in der Veranstaltungsreihe „Klassik an der Ruhr“ präsentieren zu können. „Das ist ein großer kultureller Mehrwert für unsere Stadt“ freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg. „Bereits die beiden ersten „Klassik an der Ruhr“ – Konzerte mit Justus Frantz und der Philharmonie der Nationen waren ein großer Erfolg.

Beim Pressegespräch überschlagen sich die Lobpreisungen für den Zigeunermusiker aus Ungarn nahezu: „Ich habe ein Konzert Lendvays verfolgt und war absolut hingerissen von seiner Leidenschaft und Virtuosität“, so Peter Uphoff von der städtischen Wirtschaftsförderung. Und Monika Schmohel, Managerin des RuhrtalCenters, ergänzt: „Seine Musik kommt aus dem Herzen, er nimmt die Zuschauer emotional mit. Das begeistert auch viele Menschen, die sonst mit Klassik nicht viel am Hut haben.“

Jószef Lendvay, der bereits beim ersten „Klassik an der Ruhr“-Konzert in der Reme-Halle im Schöntal die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinriss, stammt aus einer Zigeunerfamilie und lernte das Geige spielen von seinem in Ungarn sehr bekannten Vater. Eine klassische Ausbildung führte Jószef Lendvay dann zum Bela-Bartok-Konservatorium und an die Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Dank seiner herausragenden Technik gewann er sogar zweimal die Tibor-Varga-Auszeichnung – den „Gral“ der Violinisten. „Lendvay hat in allen berühmten Konzertsälen der Welt gespielt – von der Carnegie Hall in New York bis zum Concertgebouw in Amsterdam“, so Dirk Klapsing von der Musiklandschaft Westfalen. Der frisch renovierte Stadtsaal in Wetter steht am 24. November auf der Tourliste des Ungarn und seines Ensembles „SoLiszti“.

Die Zuschauer können sich am 24. November ab 20 Uhr unter dem Motto „Romanza all`Ungarese“ auf rund zweieinhalb Stunden furioser Musik freuen. Im ersten Teil spielen die Musiker mit Jószef Lendvay als Solist und Moderator klassische Werke. „Die Stücke variieren, aber ich denke, dass die Vier Jahreszeiten von Vivaldi gespielt werden und vielleicht etwas von Liszt und Bach“, erläutert Klapsing. Nach der Pause stehen die musikalische Genialität der ungarischen Roma und die osteuropäische Folklore im Mittelpunkt.

Neben Monika Schmohel vom RuhrtalCenter unterstützt auch das Stadtmarketing als Sponsor erstmals ein Konzert aus der Reihe „Klassik an der Ruhr“.

Karten zum Preis von 29 Euro gibt es ab Freitag im Vorverkauf beim Stadtmarketing Wetter, Kaiserstraße 78, bei der Bücherstube Draht, Bismarckstraße 52, unter der kostenlosen Tickethotline 02861 7038586 und online unter www.musiklandschaft-westfalen.de.

Eines ist übrigens sicher: das klassische Musikerlebnis in Wetter bleibt erhalten, die Reihe „Klassik an der Ruhr“ wird im nächsten Jahr fortgesetzt.