Harte Zeiten! Phoenix Hagen braucht jetzt seine Fans!

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(TV58.de / Jan-Philipp Leicher) „Phoenix Hagen“, das steht für attraktiven und offensiven Basketball in Hagen. Seit 7 Jahren spielt nun Phoenix Hagen in der ersten Basketball Bundesliga. Doch seit dem Sommer 2016 gibt es finanzielle Probleme die nicht so einfach zu lösen sind.

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© Jan-Philipp Leicher

Patrick Seidel, der seit kurzem in die Volmestadt als Geschäftsführer für Phoenix Hagen gekommen ist, wusste von Anfang an dass dies keine leichte Aufgabe wird. Man sah, dass Phoenix finanziell nicht gut aufgestellt ist und dort auch schwere Probleme anstehen. Aus diesem Grund wendete man sich an Dr. Dirk Andres, der schon in solchen Situationen Erfahrung hatte. Man beantragte am Amtsgericht Hagen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Für die Verwaltung des Insolvenzverfahrens ist Dr. Jan Jansen verantwortlich.

Der Geschäftsführer Patrick Seidel sprach im allgemeinen von einer guten Arbeit mit dem Personal und Verantwortlichen, nannte aber relevante Gründe für dieses Vorgehen:

Die Ticketeinnahmen sind rapide zurück gegangen. Patrick Seidel sprach von einem Fehler die Tickets am Anfang der Saison zu erhöhen. Daraus lässt sich schließen, dass die Zuschauerzahlen gesunken sind. Das zweite Problem ist, dass es keine höheren Sponsorengelder gibt, d.h. die vollen Sponsorengelder die eigentlich bis Ende der Saison gezahlt werden müssten sind nicht eingegangen. „Wir versuchen die Sponsoren neu zu motivieren, um weitere Sponsorengelder zu erhalten“, so Dr. Dirk Andres.

Um verlorene Fans oder neue Fans anzuwerben gibt es schon Gespräche mit dem verantwortlichen Fanclub (Tornados Hagen). Geplant seien öffentliche Veranstaltungen, um für Phoenix Hagen zu werben. Außerdem sprach Dr. Dirk Andres an, dass man versuche den ganzen „Werkzeugkasten“ des Insolvenzverfahrens anzuwenden.

Nicht nur die Fans stehen im Vordergrund, sondern auch die Spieler. Die Spieler wurden informiert, dass sie weiterhin ihre Löhne bekommen. Der Gesamteindruck von den Spielern war sehr sozial. „Es gibt im Moment niemanden der unseren Verein verlassen will…“ hieß es in der Pressekonferenz.

Ziel wird es sein, Mitte des nächsten Jahres aus diesem Verfahren heraus zu kommen. Laufende Ziele sind aktiv mit den Sponsoren und Fans zusammen zu arbeiten. Die Planungen und Ergebnisse werden die nächsten Tage offen gelegt. Ein weiteres Ziel wird sein, die Pro A Lizenz zu erreichen. Der sportliche Aspekt wird sein, in der ersten Liga zu bleiben.

So oder so: es stehen harte Zeiten an, für Fans und die Verantwortlichen bei Phoenix Hagen. Man darf gespannt sein wie Phoenix durch dieses Verfahren kommt, vielleicht gibt es ja noch das große Wunder. Das wird es aber nicht ohne die Fans geben.

 

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