Zweites Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Enrica Ciccarelli ( © Roberto Cifarelli )

Dienstag, 25. Oktober 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Mihhail Gerts, Solistin: Enrica Riccarelli, Klavier

Programm Karl Halle: Souvenir op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“); Scherzo op. 4 (Orchesterfassungen von Christoph Maria Wagner)

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

HALLE & KOLLEGEN”

Großbritannien hat der Stadt Hagen einiges zu verdanken. Das liegt an Karl Halle, oder Charles Hallé, wie er dort genannt wird. In Hagen geboren und aufgewachsen, zwang ihn die Revolution von 1848 zur Übersiedlung nach England, wo er eine steile Karriere hinlegte. Als begnadeter Pianist und Dirigent wurde er europaweit bekannt und verkehrte mit Größen wie Franz Liszt und Johannes Brahms. In Manchester gründete er 1858 ein eigenes Orchester, das seinen Namen bis heute trägt, und damit zu den ältesten professionellen Ensembles in England gehört. Höchste Zeit also, dass sich das Orchester seiner Heimatstadt mit ihm befasst und neu – von Christoph Maria Wagner – instrumentierte Versionen seiner Klavierstücke „Souvenir“ op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“) und Scherzo op. 4 spielt. Hallés persönlicher Freund Edvard Grieg ist bis heute das musikalische Aushängeschild Norwegens. Bekannt und beliebt wurde er durch den »nordischen« Tonfall seiner Musik, die viele Elemente der Volksmusik aufgreift. Das zu den großen romantischen Konzerten gehörende Klavierkonzert a-Moll op. 16 zählt mit seiner wunderbaren Verbindung von Virtuosität und Ausdruckstiefe zweifellos dazu. Die namhafte italienische Pianistin Enrica Ciccarelli, die mit Griegs Konzert im Jahr 1999 im Concertgebouw Amsterdam debütierte, wird den anspruchsvollen Solopart im zweiten Sinfoniekonzert am 25. Oktober 2016 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) interpretieren. In England wurde das Werk Ludwig van Beethovens durch Charles Hallé erst richtig bekannt. Beethovens im Vergleich eher selten zu hörende achte Sinfonie steht zu Unrecht im Schatten der überschäumenden siebten Sinfonie. Der Komponist selbst soll die Achte aber höher geschätzt haben, denn auch sie überzeugt mit Lebensfreude und einer guten Prise Humor. Davon kann man sich beim Besuch dieses Sinfoniekonzerts unter der musikalischen Leitung des ersten Kapellmeisters Mihhail Gerts selber einen Eindruck verschaffen.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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