„InkHagEN“ startet – Wichtiges Projekt für die Inklusion in Hagen

Die Agentur für Arbeit Hagen startet in Kooperation mit dem Jobcenter Hagen und der Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) das Projekt „InkHagEN“ mit dem Ziel, eine inklusive Arbeitswelt in der Region weiter voranzutreiben. Die Beratung von Menschen mit Behinderungen am Standort Hagen, die Vermittlung in passgenaue Beschäftigung und der Aufbau eines nachhaltigen Arbeitgebernetzwerkes stehen dabei im Vordergrund. Die Potenziale von Arbeitnehmern mit Behinderungen und die Bedürfnisse von Arbeitgebern effektiv zu kombinieren ist das Ziel.

Nach umfassenden organisatorischen Vorbereitungen startet das Projekt am Standort Hagen am 26.10.2016. Die Eröffnung durch die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, das Jobcenter Hagen und die Geschäftsführung sowie Projektverantwortliche der FAW und Maßnahmeteilnehmer findet in den extra umgebauten neuen Räumlichkeiten statt.

Wir werden später ausführlich darüber berichten.

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SPD Hohenlimburg dankt Jubilaren

Im Rahmen ihrer traditionell stattfindenden zentralen Ehrung in der Stadthalle Hagen zeichnete die Hagener SPD ihre diesjährigen Jubilare aus.

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Dazu Hohenlimburgs  Ortsvereinsvorsitzender Mark Krippner: „Die SPD Hohenlimburg sagt allen Jubilaren ein ganz großes Danke für eure jahrzehntelange Treue sowie für euer ehrenamtliches Engagement für die Ziele unsere Partei.

Der Höhepunkt der Festveranstaltung war die Rede  des früheren  Präsident und Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse. In seiner Rede hat Thierse die Genossen aufgefordert wieder verstärkt ihre „sozialdemokratische Haut zu Markte zu tragen, damit die Menschen die SPD-Mitglieder nicht nur als staatliche Akteure, sondern als sozialdemokratische Nachbarn wahrnehmen“ könnten. Thierse bedankte sich bei den Sozialdemokraten für ihre Treue zur Partei. Selbstverständlich übernahm Thierse die  feierliche Auszeichnung der Jubilare. Der aus Berlin  angereiste Thierse überreichte die Ehrennadeln für 70, 60, 50, 40, 25 und 10 Jahre Parteimitgliedschaft, verbunden mit den besten Wünschen der NRWSPD-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidentin, von Hannelore Kraft.

 

Geehrt wurden aus Hohenlimburg die Jubilare Josef Gruber (25 Jahre), Erika Eschenbach und Barbara Immer (40 Jahre).

 

Folgende Genossinnen und Genossen konnten leider an der Jubilar Ehrung nicht teilnehmen:

Sebastian Kock und Tanja Rubelt ( 10 Jahre)

Ralf Bergamann, Brunhilde und Heinz Dieter Kühnholz (40 Jahre)

Schüler Union Hagen fordert Unterstützung für Digitalisierungsinitiative

Das von Ministerin Wanka vorgestellte Investitionspaket zur Digitalisierung der Schulen findet auch in Hagen Anklang, die Schüler Union unterstützt Wankas Vorhaben.

Die Digitalisierung muss mehr Einzug in unsere Schulen finden, vor allem ist hier die Fortbildung der Lehrer wichtig und ich begrüße den diesbezüglichen Einsatz der Bundesministerin“, so Tjark de Vries, Geschäftsführer der SU Hagen.

Der SU-Sprecher macht deutlich, dass es schon zum Teil Beamer, digitale Klassen oder ähnliches gäbe, diese Geräte jedoch zu oft ungenutzt blieben.

Die Schüler hätten ein Recht darauf, dass nicht sie ihren Lehrern die Funktionen eines Tablets erklären müssen, sondern die Lehrer ihnen.

Deshalb ist die Initiative wichtig und gerechtfertigt. Geht es nach dem Willen der Schüler Union, sollen die Hagener Schulen bereits jetzt ihre Wünsche sammeln, um diese gezielt umsetzen zu können. De Vries verwies weiterhin darauf, dass die Landesregierung damit nicht aus der Verantwortung gelassen wird, die Schulgebäude zu sanieren. „Das Sanierungsprogramm der Landesbildungsministerin Löhrmann auf Pump ist einfach zu wenig“, so

de Vries abschließend.

3.000 Leiharbeiter in Hagen – NGG fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit

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Immer mehr „Jobs zweiter Klasse“: Die Zahl der Leiharbeiter in Hagen hat drastisch zugenommen. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben der Arbeitsagentur 2.990 Beschäftigte in Leiharbeit – zehn Jahre zuvor waren es lediglich 1.845. Das macht eine Zunahme von 62 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. In ganz NRW verdoppelte sich die Zahl der Leiharbeiter im selben Zeitraum sogar auf aktuell rund 185.000. Die NGG Südwestfalen spricht von einer alarmierenden Tendenz – und fordert die Politik zum schnellen Handeln auf.

 

„Gerade berät der Bundestag über ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen. Die Zahlen zeigen, dass wir eine Regelung dringender brauchen denn je“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Allerdings müsse am Gesetz noch deutlich nachgebessert werden, um den „Wildwuchs im heimischen Arbeitsmarkt“ wirklich zu bekämpfen. Hierfür sollten sich jetzt die Bundestagsabgeordneten aus Hagen in Berlin stark machen.

 

Bei der Leiharbeit werden Beschäftigte an einen Betrieb verliehen, wo sie dann für den gleichen Job weniger Geld bekommen als das Stammpersonal. Ursprünglich sollte das einmal auf Auftragsspitzen bei den Unternehmen beschränkt sein – „häufig nutzen Chefs das aber zur dauerhaften Lohn-Drückerei“, sagt Isabell Mura. Und die Leiharbeiter bekämen meist keine Chance, ins Stammpersonal aufzurücken. „Gerade in der nordrhein-westfälischen Lebensmittelindustrie wird Leiharbeit zum Problem. Und mit dem Missbrauch von Werkverträgen haben wir es besonders in der Fleischverarbeitung zu tun. Dabei sind Leiharbeiter – genauso wie Werkvertragsbeschäftigte – bei der Altersvorsorge und beim Urlaub schlechter gestellt als die Stammbelegschaft“, kritisiert die Gewerkschafterin. Das neue Gesetz müsse dem Anstieg dieser „2.-Klasse-Jobs“ endlich einen Riegel vorschieben.

 

Der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles sieht im Wesentlichen vor, dass Leiharbeiter spätestens nach neun Monaten in einem Betrieb die gleiche Bezahlung bekommen wie das Stammpersonal. Die Höchstverleihdauer soll auf 18 Monate begrenzt werden. Dies gelte jedoch, so Mura, „nur für Personen, nicht aber für die Arbeitsplätze. Damit können Leiharbeiter im Prinzip alle 18 Monate einfach ausgetauscht werden“. Auch Betriebsräte sollen nach dem geplanten Gesetz lediglich Informationsrechte bekommen, aber keine Mitbestimmungsrechte, bemängelt die NGG.

 

„Trotz allem wäre das Gesetz ein erster Schritt“, betont Mura. „Deshalb darf es im Bundestag auch auf keinen Fall scheitern.“ Die heimischen Parlamentarier seien in der Pflicht, die Interessen der wachsenden Zahl an Leiharbeitern und Werkverträglern zu vertreten. Dafür müsse das Gesetz so scharf wie möglich formuliert sein, fordert die NGG Südwestfalen. Erst dann werde sich der Negativ-Trend in Hagen umkehren – und der Leiharbeiter von heute zum Stammbeschäftigten von morgen.

Einbrüche in Eckesey – Tür gehebelt und Fenster eingeschlagen

Hagen. Am Sonntag, 16.10.2016, erhielt die Polizei Kenntnis
von zwei Einbrüchen. Zwischen Samstag und Sonntag verschafften
Unbekannte sich Zugang zu einem Firmengebäude in der Eckeseyer
Straße. Dort hebelten die Täter eine Tür auf und entwendeten
Lederunikate mit hohem Wert. Ein Fenster eines anderen Betriebs im
selben Gebäude fanden die Beamten zerbrochen vor. Auch hier stahlen
die Einbrecher diverse Gegenstände und entkamen unerkannt. Die
Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise
unter der Telefonnummer 02331 / 986 20 66.

Gefährdung des Straßenverkehrs – Führerscheine beschlagnahmt

Hagen. Am Sonntag, 16.10.2016, beschlagnahmte die Polizei
die Führerscheine zweier Männer. Gegen 15.00 Uhr bemerkten zwei
Polizisten, dass auf der Körnerstraße zwei Motorradfahrer
unangemessen beschleunigten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich viele
Bürger vor Ort. Die lauten Motorengeräusche waren deutlich zu hören.
Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass die Männer (24
und 40 Jahre) leistungsstarke Krafträder fuhren (184 und 174 PS). Die
Beamten ermittelten aufgrund der Umstände eine Gefährdung des
Straßenverkehrs und beschlagnahmten die Führerscheine beider Männer.
Eine Anzeige wurde geschrieben. Das Verkehrskommissariat ermittelt
nun.

Fahrzeugbrand in Wehringhausen – Feuerwehr löscht PKW

Hagen. Am Sonntag, 16.10.2016, brannte ein Auto auf der
Augustastraße. Gegen 05.20 Uhr verständigten Bürger die Feuerwehr und
die Polizei. Eine Fahrzeug stand auf der Straße in Brand. Die
Feuerwehr konnte den in Flammen stehenden VW schnell löschen. Die
Hitze beschädigte auch ein in der Nähe stehenden Skoda. Die
Kriminalpolizei ermittelte noch am Tatort und sucht nun Zeugen.
Sachdienliche Hinweise werden unter 02331 – 986 2066 entgegen
genommen.

Schwerer Unfall in Wehringhausen – Fahrzeug überschlägt sich

Hagen.  Am Montag, 17.10.2015, kam es zu einem Unfall auf der
Eugen-Richter-Straße.

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Gegen 08.15 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit seinem
Mercedes in Richtung Innenstadt. Aus bisher ungeklärten Umständen
verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und  stieß gegen zwei
geparkte VW. Einen schob er in ein städtisches Geländer. Bei dem
Aufprall wurde der Mercedes auf das Dach geworfen. Der Autofahrer und
sein Hund konnten sich aus dem PKW befreien. Die Polizei musste den
Verkehr während der Unfallaufnahme ableiten. Der Unfallverursacher
verletzte sich leicht und ließ sein Auto abschleppen. Es entstand ein
Sachschaden von zirka 46.000 Euro. Das Verkehrskommissariat
ermittelt.

Polizei stellt „eingebrochenen“ Einbrecher – Täter wird mit Drehleiter vom Dach geholt

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Hagen. Am Sonntag, 16.10.2016, fasste die Polizei einen Einbrecher in der
Minervastraße. Gegen 22.10 Uhr meldete eine Zeugin der
Polizeileitstelle verdächtige Feststellungen. Die Frau hatte gesehen,
dass in einer Firma Bewegungsmelder anschlugen. Die Beamten waren
schnell vor Ort und umstellten das Gebäude. Sie konnten beobachten,
wie ein Mann versuchte, einen Automaten und eine Tür aufzuhebeln. Als
der 41-Jährige die Polizisten sah, kletterte er auf das Dach. Dort
konnten ihn die Ordnungshüter nach einer kurzen Verfolgung ergreifen
und festnehmen. Da die Beamten den Einbrecher fesseln mussten und
keine Treppe vom Dach führte, transportierte die Feuerwehr den Mann
mit einer Drehleiter auf die Straße zurück. Später erklärte der Dieb
den Ermittlern, dass er beim Einsteigen ist das Gebäude durch eine
Deckenplatte gebrochen und in einen Raum gestürzt sei. Weil er sich
dabei verletzte, fuhr ein Rettungswagen den 41-Jährigen in ein
Krankenhaus. Die Ermittlungen der Kripo dauern an.