Kindertrödelmarkt in der Kinderoase

Ein Kindertrödelmarkt findet am Samstag, 29. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der Kinderoase, Tondernstraße 24, statt. Es werden Bücher, Spiele und Kinderkleidung angeboten. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen. Für einen Stellplatz für den eigenen Tisch ist eine Platzgebühr von 3 Euro zu zahlen, ebenso wie eine Kuchenspende. Anmeldungen für den Kindertrödel werden bis Freitag, 21. Oktober, unter Telefon 02331/54744 (von 14 bis 16 Uhr) entgegengenommen.

Kein dummer Jungenstreich

Hemer. In der Nacht zum heutigen Samstag, 08.10.2016, ließen es sich
Unbekannte nicht nehmen, sechs 35 cm lange, scharfkantige, vermutlich
aus einem Galvanobetrieb stammende Gegenstände, auf der Hauptstraße
in Höhe 152 auf die Fahrbahn zu legen.

hemer

Bei einer Länge von 210 cm übersahen Polizisten in der Nacht
dieses Hindernis auf der Fahrbahn und fuhren am Streifenwagen einen
Reifen „platt“. Ermittlungen werden aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zur Herkunft dieser Gegenstände machen können
oder Hinweise zu den „Auslegern“ machen können, werden gebeten, sich
mit der Polizei in Hemer in Verbindung zu setzen.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Übertäter niemals einen Notfall
haben, bei dem es um Minuten geht und sich ein Einsatzfahrzeug von
Feuerwehr oder Polizei einen „Platten“ fährt.

„Hagen stellt sich vor“: Unternehmen können sich auf dem Weihnachtsmarkt 2016 präsentieren

Hagen. Auch in diesem Jahr möchte die HAGENagentur zusammen mit der Freiwilligenzentrale Hagen erneut allen Hagener Unternehmen, Partnern, Vereinen und Institutionen die Gelegenheit geben, sich den Besuchern und Gästen des Hagener Weihnachtsmarktes zu präsentieren. Interessierten steht daher wieder ein Stand in Eins-a-Lage auf dem Friedrich-Ebert-Platz vom 17. November bis zum 22. Dezember 2016 kostenlos zur Verfügung.
Die Teilnehmer können je nach Wunsch einen halben Tag (11.00/12.00 Uhr bis 16 Uhr bzw. 16.00 Uhr bis 20.30/21.00 Uhr) oder einen ganzen Tag (11.00/12.00 Uhr bis 20.30/21.00 Uhr) den Stand nutzen, um ihre Einrichtung oder ihre Produkte und ihr Unternehmen vorzustellen.
Um den gemeinsamen Auftritt zu optimieren und ein größeres Kundeninteresse hervorzurufen, werden alle Teilnehmer gebeten, sich mit einer besonderen Aktion am Stand zu präsentieren. Dies können zum Beispiel Verlosungen, Glücksräder, Kinderschminken, Lesungen, Laiendarsteller und so weiter sein. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Anmelden kann man sich unter http://www.hagen-online.de/wm. Dort finden sich alle Informationen, ein aktueller Aufstell- und Einsatzplan sowie ein Formular mit dem man sich für einen Wunschtermin anmelden kann. Nach der Anmeldung wird die Standbelegung von der HAGENagentur koordiniert.

Rundgang durch die Stadtbücherei

Zu einer kostenlosen Führung durch ihre Räumlichkeiten lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 13. Oktober, um 16 Uhr ein. Die Teilnehmer erfahren alles Wissenswerte über das Ausleihen von Büchern, Zeitschriften, DVDs und Hörbüchern sowie über das Angebot für den E-Book-Reader. Nach einem Rundgang durch die Bibliothek und einer kleinen Schulung am Online-Katalog sind sie in der Lage, ihre Lieblingslektüre selbst zu finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist  nicht erforderlich. Weitere Infos erteilt Kerstin Lochmann von der Stadtbücherei unter Telefon 02331/207-5703.

Herbstferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs „Eilper Welle“

Der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“ hat für die Herbstferien ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geplant.

Am Samstag, 8. Oktober, beginnt das Ferienprogramm für Kinder ab neun Jahren um 11 Uhr mit einem Ausflug in den Wald. Das Wildgehege wird besucht und es kann Fußball gespielt werden. Abschließend findet ein gemeinsames Grillen statt. Ende der Veranstaltung ist um 16.30 Uhr und der Teilnehmerbeitrag beträgt 1,50 Euro.

Am Montag, 10. Oktober, wird die Veranstaltung „Basteln mit Michaela“ für Kinder ab 6 Jahren von 14 bis 17.30 Uhr angeboten. Passend zur Jahreszeit können hier Windlichter gestaltet werden.

Der Tagesausflug zum Jugendzentrum Boele am Dienstag, 11. Oktober, beginnt um 11.45 Uhr und endet um 17.50 Uhr in Eilpe. Bei der „Boelympiade“ werden lustige Wettkämpfe mit der Chance auf kleine Preise bestritten. Die Teilnehmergebühr beträgt 1,50 €.

Am folgenden Mittwoch, 12. Oktober, findet von 10 bis 17.30 Uhr ein Ausflug in den Erlebnispark Gevelsberg statt.   Der Ausflug kostet 3,50 € kostet und Verpflegung, Wechselkleidung und Stoppersocken  müssen mitgebracht werden.

Auch am 14. Oktober ist das Haus lange geöffnet. Von 14.30 bis 18.30 Uhr sorgt Andre für einen sportlichen Nachmittag.

Ein gemeinsames Mittagessen wird am  Samstag, 15. Oktober, für einen Teilnehmerbeitrag von 0,50 € gekocht. Beginn der Kochveranstaltung ist um 11.30 Uhr und das Haus bleibt bis 15 Uhr geöffnet.

Für alle Kinder ab neun Jahren findet Dienstag, 18. Oktober, ein Ausflug zum Dortmunder Flughafen statt. Von 13.30 bis 18.45 Uhr können spannende Eindrücke gesammelt werden. Der Teilnehmerbeitrag ist in Höhe von 3,50 € zu zahlen.

Der Mittwoch, 19. Oktober, bietet gleich zwei Programmpunkte. Von 9.30 bis 14.30 Uhr findet eine Aktion für Mädchen ab sieben Jahren statt, bei der der Kinder- und Jugendpark Haspe besucht wird. Dort gibt es ein gemeinsames Frühstück und eine anschließende Bastelaktion. Als zweiter Programmpunkt wird mit den Jugendlichen ab zwölf Jahren Pizza gebacken. Ende der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr.

Ein Billardturnier ist für Freitag, 21. Oktober, von 12 bis 17.30 Uhr, geplant. Teilnehmen dürfen Kinder ab 13 Jahren. Die Teilnehmer können Pokale gewinnen.

Das Ferienprogramm endet mit einem Mädchensamstag am 22. Oktober. Von  12.30 bis 16.30 Uhr können Stofftaschen bemalt oder beklebt werden. Dazu gibt es leckere alkoholfreie Cocktails.

An beiden Feriendonnerstagen sind Haus und Garten der „Eilper Welle“ für die Kinder und Jugendlichen geöffnet. Am 13. Oktober können von 14 bis 20.30 Uhr alle Möglichkeiten im und am Haus genutzt werden und am 20. Oktober von 15.30 bis 20.30 Uhr.

Auch am Samstag nach den Herbstferien, 29. Oktober, bietet die „Eilper Welle“ eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche an. Ab 11.30 Uhr ist wieder ein gemeinsamer Kochmittag geplant.

Für alle Aktionen ist eine Anmeldung erforderlich. Der Treffpunkt zu den Aktionen ist die „Eilper Welle“. Detaillierte Informationen und Anmeldungen können beim Team des Kinder- & Jugendzentrums Eilpe, In der Welle 35, Telefon 02331/72537 erhalten werden. Anmeldungen werden auch per E-Mail  unter jz-eilpe@stadt-hagen.de entgegengenommen.

Emster AWO lädt zum Langschläfer-Frühstück

 

 

Die Tradition der sonntäglichen Frühstücke wird im Emster Kulturhof erfolgreich weitergeführt. Jürgen Kitzig, Vorsitzender des Emster Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt, lädt zum sommerlichen Langschläfer-Frühstück am kommenden Sonntag, den 09. Oktober 2016 in die Begegnungsstätte.

Ab 09:30 h kann Jedermann, im Kreise von Freunden, Bekannten und Verwandten ein leckeres Frühstück einnehmen und somit erholsam in den EM-Endspiel-Sonntag kommen . Das Frühstück kostet 6,00 Euro – Tischreservierungen werden vom Ehepaar Kitzig unter der Rufnummer 02331 57064 entgegengenommen.

Langschläfer-Frühstück

So., 09.10.2016

09:30 h – ca. 13:00 h

AWO-Begegnungsstätte

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

6,- Euro

Reservierung unter 02331 57064

Junge Artisten bringen Publikum ins Staunen

 

Eine Stichflamme schoss aus dem Mund des jungen Artisten. Bei diesem Kunststück der Feuerspucker-Gruppe ging ein staunendes „Oooh!“ durch die Manege des inklusiven Zirkus BraWatuVo. Über 200 Besucher kamen zur Vorstellung, die im Hochseilgarten auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein stattfand.

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22 Kinder und Jugendliche mit teilweise schweren Behinderungen aus Einrichtungen der Stiftung und 12 Kinder ohne Behinderungen aus der Nachbarschaft hatten seit Februar fleißig geprobt. Bevor Zirkus-Direktorin Judith Vesper die Manege freigab, erklärte sie den Zweck der Vorstellung für die jungen Hauptakteure. „Bei uns können sie ihre eigenen Stärken und Schwächen erfahren und so Selbstvertrauen entwickeln“, betonte Judith Vesper, die in der Behindertenhilfe der Stiftung als Diplom-Heilerziehungspflegerin arbeitet.

Ob Feuerspucker, Leiterakrobaten, Clowns, Zauberer, Tänzer oder Trapezkünstler: Die Artisten im Alter von 5 bis 20 Jahren bekamen für ihren Einsatz viel Applaus. Den Zirkus BraWatuVo gibt es seit 2005. Einmal jährlich gibt es eine große Vorstellung – immer in anderer Besetzung. Der Name „BraWatuVo“ fasst die Entstehungsgeschichte des Zirkus zusammen. Dabei steht „Bra“ für Brahmsee, weil dorthin der erste Zirkus-Freizeit  führte. „Watu“ ist die Abkürzung für die Kinder von der Außenwohngruppe „Am Wasserturm“. Und „Vo“ steht kurz und knapp für Volmarstein.

Brennende Couch entzündet Kellerraum in Wehringhausen

Hagen. In den frühen Morgenstunden des Samstag kam es vor
einem Mehrfamilienhaus in der Schwanenstraße zu einem Brand einer
dort abgestellten Couch. Von dort griff der Brand dann jedoch auf
einen benachbarten Kellerraum über, sodass das Haus komplett geräumt
werden musste. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle
und gelöscht. Bewohner wurden nicht verletzt und konnten nach einer
gründlichen Belüftung des Gebäudes wieder ihre Wohnungen betreten.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derweil noch an, die
Kriminalpolizei ist eingeschaltet. Wer Hinweise zur Brandursache
geben kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 02331 986 2066 bei
der Polizei Hagen zu melden.

Bauarbeiten am Brückenbauwerk „Rummenohler Straße“ über Sterbeckebach

Hagen. Im Zuge der Umgestaltung des Bahnüberganges „Heedfelder Straße“ in Hagen Rummenohl durch die Deutsche Bahn AG erneuert der Wirtschaftsbetrieb Hagen für die Stadt Hagen das Brückenbauwerk „Rummenohler Straße im Zuge der B 54“ über den Sterbeckebach. Die Bauarbeiten für das Brückenbauwerk beginnen am 05.10.2016 und enden voraussichtlich Ende Juni 2017.
Für die Dauer der Bauzeit wird eine einspurige Verkehrsführung auf der B 54 eingerichtet, die mit einer Lichtsignalanlage geregelt wird. Der Verkehr wird aufgrund der Baustellensituation immer nur für eine Fahrtrichtung möglich sein, das gilt auch für die Heedfelder Straße. Sobald die Verkehrsführung eingerichtet ist, wird die Schrankenanlage für den Bahnübergang außer Betrieb genommen und die Sicherung des Bahnüberganges wird durch Sicherungspersonal der Deutschen Bahn AG oder durch eine mobile Schrankenanlage erfolgen.

Das Ersatzbrückenbauwerk im Zuge der „Rummenohler Straße“, B 54 wird in 3 Bauphasen erstellt. Zuerst wird das neue Bauwerksteil in Fahrtrichtung Schalksmühle erstellt, danach das in Fahrtrichtung Hagen und zum Abschluss der Gehwegbereich vor dem Hotel Dresel auf dem zuerst erstellten Bauwerksteil.

Der WBH bittet für die auftretenden Verkehrsbehinderun-gen während der einzelnen Bauphasen um Ihr Verständnis und ist bemüht, etwaige Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Frühwarnsystem für drohende Ausbildungsabbrüche – schon über 500 Auszubildende haben es genutzt

Vor wenigen Wochen hat für viele Jugendliche die Berufsausbildung begonnen. Die erste Phase ist manchmal leider auch die der Ernüchterung und der Ausbildungsabbrüche. Diese sind häufig vermeidbar. Ein neues Projekt soll als Frühwarnsystem dienen. „Es liegt im Interesse aller, die vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen zu reduzieren – gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftebedarf zunimmt“, so Michael Stechele, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hagen. „Wir können ein Mittel zur Vorbeugung anbieten“. „PraeLab“ (Prävention von Lehrabbrüchen) heißt das Konzept, das speziell geschulte Bildungs- und Beratungsexperten Abbruchrisiken früh erkennen lässt und vorzeitige Beendigungen im Ausbildungssystem verhindert.

Im Rahmen von PraeLab findet eine Qualifizierung der Beratungsfachkräfte, Lehrkräfte an Berufsschulen und Schulsozialarbeiter statt. In Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis wurden sechs Lehrer und Schulsozialarbeiter geschult. Im ersten Jahr konnten sie zusammen mit Expertin und Berufsberaterin Brigitte Scholz das Projekt in 41 Fachklassen der Berufsschule umsetzen. 558 Schülerinnen und Schüler haben davon bereits profitiert. Ausbildungsabbrüche hat es bei ihnen nur noch vereinzelt gegeben.

Im Zentrum von PraeLab steht eine Online-Befragung, mit der Azubis ihre Kompetenzen und ihr Abbruchrisiko selbst einschätzen können. Danach folgt eine Einzelberatung. Hierbei wurden verblüffende Erkenntnisse gewonnen, insbesondere für die Jugendlichen, die mit ihren charakteristischen Merkmalen konfrontiert wurden und sehr präzise bevorstehende oder latente Probleme und auch Potentiale aufgezeigt bekamen. Mit dieser Diagnostik wurden lösungsorientierte Beratungsansätze für jeden Einzelfall entwickelt.

Ende Oktober startet das Projekt ins zweite Jahr. Erneut werden Auszubildende in ihrem ersten Ausbildungsjahr teilnehmen. Die Berufskollegs haben wieder ihre volle Unterstützung signalisiert. Begleitet wird das Projekt von der Hochschule der
Bundesagentur für Arbeit (BA). Der Bezirk Hagen und EN ist einer von drei
Erprobungsstandorten landesweit.

In den vergangenen Jahren wurden rund 25 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst, zwei Drittel davon bereits im ersten Ausbildungsjahr. Der PraeLab-Ansatz soll diese Quote deutlich reduzieren. Die Gründe für die bisher hohe und in einigen Branchen zum Teil noch deutlich höhere Abbruchquote sind sehr unterschiedlich. Betriebliche wie persönliche Ursachen und auch berufswahlbezogene Probleme spielen eine Rolle. Besonders ungünstig ist dabei, dass mehr als jeder zweite betroffene Auszubildende innerhalb der nächsten zwei Jahre nicht wieder
in eine Ausbildung kommt.

AWO am Hüttenplatz feiert zünftiges Oktoberfest

Die blau-weiße bajuwarische Raute ist am kommenden Samstag, 08.10.2016, ab
14:30 h das vorherrschende Symbol in der Begegnungstätte der Hasper
Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Hüttenplatz.

Die Begegnungsstätten-Mitarbeiterin Gisela Ruttkowski und ihr Team der
ehrenamtlichen Helfer sorgen für beste entsprechende kulinarische
Begleitung. Zeitgleich sorgt der beliebte Alleinunterhalter Egon Müller für
die musikalische Schunkel- und Tanzmusik.

Oktoberfest in AWO-Begegnungsstätte am Hüttenplatz

Sa., 08.10.2016

14:30 h – Ende offen

1,50 Euro Eintritt

AWO Haspe

Hüttenplatz 44

58135 Hagen

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG JUNIOR TOSCANELLI – MALEREILEXIKON

Am Sonntag, dem 9. Oktober findet im 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Junior Toscanelli – Malereilexikon“ statt. Junior Toscanelli ist früh durch seine Ausstellungen im Düsseldorfer Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, im Lehmbruck Museum, Duisburg, im Bonner Kunstmuseum sowie zahlreichen anderen in- und ausländischen Museen und Galerien als einer der „malerischsten Maler“ seiner Generation bekannt geworden. Toscanelli malte sich an Courbet ebenso wie an Polke oder Richard Hamilton ab, an seinem Lehrer Markus Lüpertz genauso wie an Picasso. Die Bilderfindungen der großen Malerei aller Epochen waren immer ein gültiger Ansatz für seine eigene Malerei.  In seinem MALEREILEXIKON setzt Toscanelli diese Denkweise nun in einer neuen, grandiosen Werkgruppe fort. Das 1971, nach 15 Jahren Arbeit vollständig erschienene „Kindlers Malerei Lexikon“ ist auch heute noch das Standardwerk zur Malerei schlechthin. Insgesamt 4.200 Reproduktionen, davon 1.200 in Farbe, sind in dem Lexikon enthalten, das bereits 1956 in Angriff genommen wurde. Bilder aus allen Epochen, von der Prähistorischen Zeit mit ihrer Höhlenmalerei über die Antike und ihren Mumien- oder Vasenbildern bis zur Renaissance, dem Barock oder dem Impressionismus, der Abstraktion und der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Toscanelli malt dieses Lexikon neu: malt sein eigenes MALEREILEXIKON! Beendet ist dieses „malerische Großunternehmen“ zwar erst, wenn alle 4.200 Bilder fertig sind. Dennoch hat der Künstler sein Projekt so angelegt, dass auch Zeitschnitte gemacht und Auswahlkonvolute präsentiert werden können.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.