Hypothek aus schwachem zweitem Viertel ist für Phoenix zu hoch

Das war zu wenig: Mit 70:83 (24:43) hat Phoenix Hagen am 3. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga gegen Science City Jena verloren. Den hohen Rückstand aus dem zweiten Viertel federten die Feuervögel im Laufe des Spiels etwas ab, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Vor 2.445 Zuschauern in der Arena am Ischeland wurde Hagens Kapitän David Bell mit 20 Punkten Topscorer der Partie.

Das Personal:

Phoenix begann mit Richard Williams, David Bell, Jonas Grof, Owen Klassen und Trent Plaisted. Jeremy Dunbar musste nach seinem easyCredit BBL-Debüt in Bremerhaven mit Rückenproblemen passen. Für Jena starteten Marcos Knight, Julius Jenkins, Wayne Bernard, Immanuel McElroy und Kenneth Frease.

Der Spielverlauf:

Den ersten Treffer der Partie erzielte Klassen für Phoenix. Sein Team verteidigte konzentriert und ließ fast drei Minuten keinen Punkt der Gäste zu. Dann jedoch fand Jena die Lücken, Frease, Knight und Jenkins trafen zum 2:6 (4.). Hagens Center Plaisted glich mit zwei verwandelten Freiwürfen aus (6.). Die Feuervögel gingen kurz in Führung, die sie dann aber wieder verloren. Ein Dreier von Klassen brachte ein 15:17 nach dem ersten Viertel.

Die Partie wurde nun fahrig. Zunächst blieb Phoenix nach Korbleger von Marcel Keßen zum 17:19 dran (12.). Danach gab es für die Hausherren kaum noch einen Weg zum gegnerischen Korb. Jena setzte sich so mit einem 8:0-Lauf zweistellig ab (15.). Lebenszeichen sendeten die Feuervögel etwa mit einem Dreier von Williams 22:29 (27.). Letztlich dominierten aber die Gäste, die bis zur Pause auf 24:43 enteilten.

Blitzschnell meldete Hagen sich zurück: Ein hart erkämpfter Korbleger von Adam Hess und ein Dreier von Chris Hass zum 29:43 euphorisierten die Halle (21.). Letzter drehte jetzt auf, verkürzte mit acht Punkten in unter zwei Minuten auf 34:45 (23.). Das hohe Hagener Tempo führte aber auch zu einigen Unkonzentriertheiten, die Jena eiskalt nutzte. Die Thüringer entkamen bis Viertelende auf 45:64.

Die Feuervögel kämpften wacker und reduzierten den Rückstand leicht. Gerade Bell punktete noch ordentlich. Jenas Center Frease musste nach disqualifizierendem Foul an Klassen vorzeitig vom Feld (34.). Am Ergebnis endete das nichts mehr. Dass Hagen das letzte Viertel mit 25:19 und damit auch die zweite Halbzeit insgesamt gewann, war nur eine Randnotiz.

Das Fazit:

Phoenix begann mit geordnetem Spielaufbau und gestaltete das erste Viertel ausgeglichen. Dann kam der Einbruch: Das 9:26 im zweiten Viertel blieb bis zum Ende eine zu hohe Hypothek. Die schwache Zweier-Wurfquote (36 Prozent Hagen, 56 Prozent Jena) offenbarte, dass auch in der zweiten Halbzeit die Treffer der Feuervögel einfach nicht fallen wollten. Auch unter den Körben (40 zu 46 Rebounds) zeigte sich Jena überlegen. Owen Klassens Double-double (13 Punkte, 11 Rebounds) war schließlich nur für Statistiker relevant.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Jena. Wir sind das Spiel konzentriert angegangen und haben zunächst so gespielt, wie wir es vorhatten. Leider haben wir dann einige einfache Würfe am Brett liegengelassen. Wie in Bremerhaven im vierten Viertel haben wir jetzt im zweiten Viertel mit minus 17 Punkten die Kontrolle verloren. Aus der Halbzeit sind wir sehr aggressiv herausgekommen, haben alles gegeben und auch die zweite Halbzeit gewonnen. Wenn du aber das Rebound-Duell verlierst, zu viele Turnover hast und schlechte Wurfquoten, kannst du kein Spiel gewinnen.“

Björn Harmsen (Science City Jena): „Ich bin sehr, sehr stolz auf meine Jungs. Nach der anfänglich schwierigen Phase im Spiel haben sie alles rausgeholt und den Fokus hochgehoben. Wir haben clever gespielt. Es ist ja unsere Stärke, dass einige Jungs schon lange dabei sind. Unser wichtigstes Ziel war, keine Stimmung entstehen zu lassen. Von Anfang an wollten wir mit einer aggressiven Verteidigung Hagen das Leben schwer machen. Das ist uns gelungen. Mit der Führung zur Halbzeit hatten wir ein gutes Polster, das auch veranwortlich dafür war, dass wir das Spiel nach Hause gebracht haben.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Science City Jena 70:83 (24:43)

Phoenix Hagen: Bell (20/2), Hass (14/2), Klassen (13/1, 11 Reb.), Williams (9/1), Hess (6, 4 St.), Keßen (4), Plaisted (2, 9 Reb., 4 Ass.), Grof (2), Jasinski.

Science City Jena: Knight (17, 8 Reb., 5 Ass.), McElroy (11/1, 10 Reb.), Clay (11), Jenkins (10/1), Haukohl (8), Frease (8), Mackeldanz (8), Schmidt (6/1), Reyes-Napoles (4), Bernard.

Stationen: 4:6 (5.), 15:17 (10.), 17:27 (15.), 24:43 (20.), 36:51 (25.), 45:64 (30.), 55:73 (35.), 70:83 (40.).

Zuschauer: 2.445

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Cemile Giousouf zum Tag der Deutschen Einheit

An diesem Montag feiert die Bundesrepublik Deutschland zum 26. Mal den Tag der Deutschen Einheit. Dazu erklärt die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„In den letzten 26 Jahren ist Deutschland zusammengewachsen. Wirtschaftlich hat die vereinte Bundesrepublik Deutschland mit der Angliederung der „neuen“ Bundesländer eine Leistung erbracht, die weltweit beispiellos ist. Wir können stolz auf das sein, was wir gemeinsam geleistet haben, leisten und in Zukunft leisten werden. So entspricht die wirtschaftliche Stärke Ost-Deutschlands beinahe dem EU-Durchschnitt, wo einst Planwirtschaft herrschte florieren Start-Ups und unsere Unternehmen sind international wettbewerbsfähig. Durch die Tatsache, dass Deutschland wirtschaftlich so gut da steht wie selten zuvor, zeigt sich zu was die Bürger der geeinten Bundesrepublik fähig sind.
Diese Kraft müssen wir in Zukunft in ganz Deutschland nutzen. Durch unsere Leistungsfähigkeit muss es uns möglich sein Solidarität aus der ganzen Republik für die ganze Republik herzustellen.

Trotz unserer wirtschaftlich sehr positiven Stellung mehren sich in der letzten Zeit die Rufe nach erneuter Abschottung. Rufe des Extremismus und des Fremdenhasses sind in ganz Deutschland klar und deutlich zu vernehmen.
Unsere Geschichte zeigt uns anhand vieler Beispiele wohin diese Rufe führen können. Lassen wir diese Rufe dort, wo sie bedauerlicherweise schon einmal aufgetreten sind: In der Vergangenheit.

Denn ich bin stolz einen weltoffenen und erfolgreichen Wahlkreis in einem gesamtdeutschen Parlament vertreten zu dürfen und wünsche allen Hagenern und Bürgern des Ennepe-Ruhr-Kreises einen schönen 26. Jahrestag der Deutschen Einheit.“

Wieder auf dem Spielplan im Theater Hagen: „Von Babelsberg nach Hollywood“

Am Mittwoch, 5. Oktober 2016, mit Beginn um 19.30 Uhr, findet die Wiederaufnahme der beliebten und erfolgreichen Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ statt.

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Gesangssolisten des Hagener Theaters sowie Gastsänger, Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert werden.

Weitere Termine: 29.10. (19.30 Uhr), 31.12. (15 und 19.30 Uhr) 2016; 6.1. (19.30 Uhr), 26.2. (18 Uhr) 2017

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

LKW überfährt Ampelmast und flüchtet

Hagen. Am Samstag, gegen 19.00 Uhr, meldet ein Zeuge der
Polizei, dass er hinter einem LKW herfahre, der zuvor in
Hagen-Wehringhausen an der Kreuzung
Konrad-Adenauer-Ring/Eugen-Richter-Straße einen Ampelmast um- und
dann weitergefahren sei. Die Einsatzkräfte der Polizei stellten kurz
darauf den flüchtigen LKW an der Kreuzung Emilienplatz in der Hagener
Innenstadt. Als sie den Fahrzeugführer ansprachen, kam ihnen schon
deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Der nicht Deutsch sprechende
Fahrer wurde daraufhin mit zur Wache genommen und eine Blutprobe
durchgeführt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Nach
Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte er die Polizeiwache
wieder verlassen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca.
6000,-EUR.

Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus

Hagen. Am Freitag, den 30.09.2016, gegen 21.30 Uhr hörte
ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Bauernstraße in
Hagen-Loxbaum den Alarm eines Brandmelders. Die Kräfte der
alarmierten Feuerwehr fanden im Erdgeschoss eine Wohnung vor, aus der
starker Qualm drang. Daraufhin traten sie die Wohnungstür ein und
entdeckten in der Küche angebranntes Essen auf dem dortigen Herd. Die
dichte Rauchentwicklung hatte sich bereits bis ins Wohnzimmer
ausgedehnt, in dem der Wohnungsinhaber tief und fest schlief. Er
wurde unsanft geweckt und musste anschließend mit einer
Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbracht werden. Weiterer
Sach-/ Personenschaden entstand zum Glück nicht.

NRW: Oberleitung abgerissen – Zug mit 20 Reisenden musste evakuiert werden

Heute Morgen (02. Oktober) riss die Regionalbahn 11213 (Essen – Münster) ein Stück der Oberleitung herunter. Bahnmitarbeiter und Bundespolizisten evakuierten 20 Reisende aus dem Zug.

Gegen 08:45 Uhr wurde die Bundespolizei über
einen Bahnbetriebsunfall im Bereich der Bahnstrecke an der
Burggrafenstraße in Essen informiert. Vor Ort stellten Einsatzkräfte
fest, dass die Regionalbahn 11213, auf dem Weg von Essen nach
Münster, einen Teil der Oberleitung heruntergerissen hatte.

Bahnmitarbeiter stellten die Oberleitung ab und erdeten einen Teil
des Streckenabschnitts. Da der Zug nicht mehr betriebsbereit war
wurden 20 Reisende aus dem Zug evakuiert.

Im Bereich der Elisabethstraße wurden die Reisenden aus den
Gleisanlagen geführt. Die Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr
für ein.

Wodurch die Oberleitung heruntergerissen wurde und die
Schadenshöhe, müssen nun weitere Ermittlungen ergeben.

Durch den Vorfall kam es zu betrieblichen Einwirkungen auf den
Bahnverkehr.

VIDEO | Geburtstagsaktion: Die Sparkassenstiftung hat aufgestockt

Die Sparkasse HagenHerdecke hat am Samstag viele Ehrenamtler im Sparkassen-Karree begrüßt, die bereits von der Jubiläumsaktion „175 mal € 1.000,00“ der Sparkassen-Stiftung profitieren konnten. Der Betrag wurde nochmals aufgestockt: insgesamt € 225.000,00 standen nun zur Verfügung. Die Stiftung der Sparkasse Hagen will weitere Vereine motivieren, sich zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen zu bewerben.