FTB beeindruckt russische Besucher

Eine zehnköpfige Delegation aus Russland hat sich im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein informiert. Großes Interesse zeigten die Besucher — alles Fachkräfte aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Soziales — am Thema „Barrierefreiheit“. „Sie waren beeindruckt davon, dass Barrierefreiheit hierzulande eine staatliche Angelegenheit ist“, so FTB-Wohnberater Rainer Zott.

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Er führte die Gruppe zusammen mit seinem Kollegen Hans-Werner Geburek durch die Hilfsmittel-Ausstellung. Dort lernten die russischen Besucher Alltagshilfen kennen, die z.B. das Öffnen von Flaschen, Konservendosen oder anderen Behältnissen erleichtern. In der alters- und behinderungsgerechten Musterwohnung verschafften sie sich einen Überblick, wie Küche, Wohn- sowie Schlafzimmer und Badezimmer alten- bzw. behindertengerecht gestaltet werden können.

Die Volmarsteiner Wohnberatung wird vom Ennepe-Ruhr-Kreis und den Pflegekassen finanziert. Außerdem betreibt das FTB im Auftrag des Landes die „Agentur Barrierefrei NRW“. Die Agentur ist das Kompetenzzentrum in Nordrhein-Westfahlen für alle Fragen der Barrierefreiheit und berät kostenfrei Menschen mit Behinderungen, deren Interessenvertreter sowie Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

Für die russische Delegation war die Führung im FTB eine wichtige Station auf ihrer Fortbildungsreise in Deutschland. Auf dem Programm steht auch der Besuch der Rehacare in Düsseldorf, der größten Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration.

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