Dominique Caron als neue Intendantin für das Theater Hagen vorgeschlagen

Nach intensiver Beratung hat sich die vom Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH eingesetzte Findungskommission mehrheitlich entschieden, dem Aufsichtsrat die Nachfolgebesetzung für den scheidenden Intendanten Norbert Hilchenbach vorzuschlagen.
Die Findungskommission empfiehlt dem Aufsichtsrat, dem Rat der Stadt Hagen vorzuschlagen, Dominique Caron, derzeit Intendantin der Eutiner Festspiele, als neue Intendantin der Theater Hagen gGmbH zu ernennen.

Manege frei für inklusiven Zirkus „BraWatuVo“



Feuerspucker, Leiterakrobaten, Clowns, Zauberer, Tänzer oder Trapezkünstler: Im inklusiven Zirkus „BraWatuVo“ ist eine Menge los. Die jungen Artisten im Alter von 5 bis 20 Jahren laden für kommenden Freitag, 30. September, um 15.30 Uhr zur Aufführung ein. Sie findet im Hochseilgarten auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein statt. Der Eintritt ist frei. „Wir haben ein buntes Programm“, verspricht Zirkus-Direktorin Judith Vesper. Sie ist Diplom-Heilpädagogin in der Volmarsteiner Behindertenhilfe.

In der Manege stehen 22 Kinder und Jugendliche mit teilweise schweren Behinderungen, die in Einrichtungen der Stiftung leben. Sie treten gemeinsam mit 12 Kindern ohne Behinderungen aus der Nachbarschaft auf. Seit Februar haben alle für den großen Auftritt geprobt.

Die Vorstellungen des inklusiven Zirkus „BraWatuVo“, der seit 2005 besteht, sind traditionell gut besucht: Jährlich kommen 300 bis 400 Besucher und sorgen für eine tolle Zirkus-Atmosphäre. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung in der Pausenhalle der Oberlinschule statt.

Übrigens: Der Name „BraWatuVo“ fasst die Entstehungsgeschichte des Zirkus zusammen. Dabei steht „Bra“ für Brahmsee, weil dorthin der erste Zirkus-Freizeit führte. „Watu“ ist die Abkürzung für die Kinder von der Außenwohngruppe „Am Wasserturm“. Und „Vo“ steht kurz und knapp für Volmarstein.

Piratenpartei Ennepe-Ruhr zum notwendigen Strategiewechsel beim Breitbandausbau:

>Strategiewechsel im Breitbandausbau

Die Meldungen der letzten Tage lassen befürchten, dass der
Breitbandausbau im EN-Kreis weniger Fortschritte macht als erhofft. Die
Piratenpartei im Kreis regt deshalb an, jetzt zu überprüfen, ob die
gewählte Ausbauförderungsstrategie noch zielführend ist.

Bei der bisherigen Strategie stand die Förderung der Eigenausbaupläne
privater Anbieter im Vordergrund. Jetzt steht aber fest, dass NetCologne
die Ausbaupläne der Telekom durchkreuzt hat und vermutlich weniger
Haushalte mit neuen Anschlüssen versorgt werden können.

Statt wie bisher nur auf die Deckung von Finanzierungslücken zu setzen,
möchten die Piraten, dass der Kreis selbst als Betreiber von
Glasfasernetzen auftritt und so einen längst überfälligen
Technologiesprung herbeiführt. Bei dieser Strategie geht es um die
Gründung oder Beteiligung an einer Gesellschaft, die den Ausbau
nachhaltiger Infrastruktur betreibt. Dabei kommt bevorzugt der Ausbau
mittels Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) zum Einsatz. Die AVU als
kommunaler Energieversorger hat bereits umfangreiche Erfahrung und
Expertise beim Bau von Glasfasernetzen, dieses Potenzial sollte genutzt
werden. Durch den Eingriff in den Markt bringt der Kreis dabei direkt
den Ausbau in Gang und regt darüber hinaus die privaten Anbieter zum
Ausbau ihrer Netze an. Diese setzen bisher vorrangig auf das günstige
DSL-Vectoring, welches  jedoch nur für allenfalls die nächsten fünf
Jahre eine Lösung darstellt. Wenn FTTH eine ähnliche Entwicklung wie das
jetzt physikalisch ausgereizte Kupfernetz erfährt, stellt es dagegen
eine Lösung für die nächsten 50 Jahre dar.

Dazu stellt Chris J. Demmer fest: „Die Breitband-Studie der NRW.Bank von
April 2015 sagt ganz klar: Vectoring ist kein nachhaltiger Ausbau und
blockiert sinvolle Investitionen in die Zukunft. Daran sollten die
Städte sich nicht beteiligen.“

Die Piraten in den Städten und im Kreis werden sich nun daran begeben,
politische Mehrheiten für diesen Strategiewechsel zu finden.<<

Tag des Flüchtlings rund um die Johanniskirche


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Unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ wird am Freitag, 30. September, im Rahmen des interkulturellen Woche der „Tag des Flüchtlings“ rund um die und in der Johanniskirche am Hagener Markt gefeiert.

13 Veranstalter, darunter der darunter Ev. Kirchenkreis, Diakonie, Caritas, Stadt Hagen, Johanniter, AWO, Freiwilligenzentrale, Hagen ist Bunt u. A., haben sich zusammengetan, um ein buntes  und informatives Programm für die Menschen der Stadt auf die Beine zu stellen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz wird die Veranstaltung um 15.30 Uhr eröffnen – umrahmt von arabischer und türkischer Musik. Neben dem Kunstprojekt Memories steht zauberhafte Unterhaltung mit einem Magier auf dem Programm. Außerdem gibt es neben Kaffee und Kuchen auch viele Spiele für Kinder. In der „Lebendigen Bibliothek“  – einem kleinen Zelt – haben die Besucher des Festes die Möglichkeit, mit Männern, Frauen und Familien ins Gespräch zu kommen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

„Schon im vergangenen Jahr haben wir ein schönes Fest gefeiert“, sagt Christina Biere, Pfarrerin der Ev. Stadtkirchengemeinde und Mitorganisatorin. „Inzwischen hat sich viel verändert und stabilisiert, so dass in diesem Jahr viele der Geflüchteten schon aktiv bei diesem Fest mitmachen“, freut sie sich. „Mittlerweile können viele Menschen sogar schon dolmetschen“, ergänzt Heike Spielmann, Leiterin der Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr.

Nach wie vor gleiche die Arbeit für und mit den Flüchtlingen einem Marathon, so Spielmann. Eine große Herausforderung sei nach wie vor, die verschiedenen Ebenen von der Kommune über die Wohlfahrtspflege bis hin zu Land und Bund übereinander zu bringen. „Das große Pfund hier bei uns in Hagen ist die tolle Kooperation der verschiedenen Institutionen.“

Für den kommenden Freitag rechnen die Organisatoren mit bis zu 400 Besuchern. „Bei hoffentlich schönem Wetter wird das ganz sicher ein abwechslungsreicher und fröhlicher Tag“, ist sich Christina Biere sicher.

Giousouf: Deutsche Islamkonferenz vor neuen Herausforderungen

Berlin. Bilanz nach zehn Jahren Islamkonferenz ist gute
Basis für die Zukunft

Am morgigen Dienstag feiert die Deutsche Islamkonferenz (DIK) ihr
10-jähriges Bestehen. Dazu erklärt die Integrationsbeauftragte der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf:

„Die Gründung der Deutschen Islamkonferenz durch den damaligen
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble war ein wahrer Meilenstein der
Integrationspolitik. Die Bundesregierung hat damit die Initiative
ergriffen, Muslimen in Deutschland den Weg zur gleichberechtigten
Teilhabe zu ebnen. Den religiösen Bedürfnissen der Muslime und
muslimischen Verbänden wird seitdem auf Augenhöhe begegnet. Diese
religionsfreundliche Politik hat unser Zusammenleben positiv
beeinflusst. Die Islamkonferenz bleibt auch zukünftig ein wichtiges
Gremium, um gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu
finden. Dazu gehört die Integration der vielen Flüchtlinge
muslimischen Glaubens und die Abwehr von Radikalisierung und
islamistischem Terror. Diese Themen sollten in Zukunft Schwerpunkte
der Arbeit sein.

Die Islamkonferenz hat in den letzten zehn Jahren wichtige Themen
vorangebracht. Die DIK hat die Etablierung von bekenntnisorientiertem
islamischem Religionsunterricht in einzelnen Bundesländern angestoßen
und begleitet. Das gleiche gilt für die Lehre islamischer Theologie
an unseren Hochschulen. Die Islamkonferenz hat darüber hinaus
wichtige Studien zu Glaube und Sozialstruktur der Muslime in
Deutschland in Auftrag gegeben und damit überhaupt die
Wissensgrundlage für weitergehende Politikvorschläge geliefert. Die
wichtige Zusammenarbeit von muslimischen Verbänden und
Sicherheitsbehörden im Rahmen der Präventions- und
Deradikalisierungsarbeit knüpft außerdem an die 2011 geschlossene
„Initiative Sicherheitspartnerschaft“ an. Gemeinsam arbeiten wir
jetzt an den wichtigen Themen muslimische Wohlfahrtspflege und
Seelsorge in öffentlichen Einrichtungen.

Wir haben mit der Islamkonferenz ein Gremium, um das uns andere
Länder beneiden. Sie muss sich jedoch wandelnden Herausforderungen
immer wieder anpassen. So ist es wichtig, dass die DIK die Vielfalt
des Islams in Deutschland widerspiegelt. Das gilt sowohl für die
zunehmende Zahl der Muslime aus arabischen Herkunftsländern, als auch
mit Blick auf die vielen nicht in Verbänden organisierten Muslime,
die ein unterschiedliches Religionsverständnis haben.

Die DIK ist der Ort, um die Zukunftsfragen aufzugreifen, die junge
Muslime in Deutschland bewegen. Dazu gehören die Frage, welche
Bedürfnisse die junge Generation von Muslimen in Deutschland hat und
in welche Richtung sich der Islam in Deutschland aus Sicht der
Muslime bewegt. Aber auch wie wir gemeinsam die Feinde unserer
freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekämpfen und Vorurteile
und Hürden abbauen können.“

Veranstaltung „Frauen brauchen Unterstützung“

Wetter (Ruhr) Unter dem Motto „Frauen finden Unterstützung“ findet am Mittwoch, 28. September, von 19.30 bis 21 Uhr ein Infoabend im Bürgerhaus Wetter, Kaiserstraße 132 statt. An diesem Abend erhalten Interessierte Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen, die häusliche Gewalt erleben. Dazu wird der aktualisierte „Wegweiser – Frauen finden Unterstützung“ vorgestellt. Besonders aufgegriffen werden die Belastungen geflüchteter Frauen. Ehrenamtlich Tätige können Tipps im Umgang mit geflüchteten und traumatisierten Frauen und Infos zu entsprechenden Beratungsstellen erhalten. Für Fragen stehen dazu an diesem Abend Vertreterinnen des Runden Tisches EN (Petra Bedow) und der Frauenberatung EN sowie Vertreter der beiden Ruhrstädte (Christel Hofschröder aus Herdecke und Ursula Noll aus Wetter) zur Verfügung. Ferner nehmen die Koordinatoren der Flüchtlingsbetreuung in Wetter und Herdecke an der Veranstaltung teil. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

 

Straßenarbeiten in Wetter

Wetter (Ruhr).Für die Tiefbauarbeiten an Versorgungsleitungen in der Straße Am Böllberg ab der Einmündung Albringhauser Straße bis zur Einmündung Karl-Schwerter-Straße wird die Straße für den Durchgangsverkehr bis zum 28.10.2016 eingeengt.

Für den Kanalanschluss an der Straße An der Kohlenbahn in Höhe der Hausnummer 20 wird die Straße für den Durchgangsverkehr bis 5.Oktober halbseitig gesperrt.

Vom Dortmund Airport nach Georgien

Neue Verbindung mit Wizz Air nach Kutaissi
Dortmund. Erstmalig haben Reisende die Möglichkeit, vom Dortmunder Flughafen nach Georgien zu fliegen. Das neue Reiseziel heißt Kutaissi und befindet sich im Westen des Landes. Mit der neuen Destination im Streckennetz von Dortmund erhält Nordrhein-Westfalen nun einen direkten Anschluss an Kutaissi. Gestern um 18:25 Uhr startete der erste Flieger auf der neuen Streckenverbindung vom Dortmund Airport. Insgesamt 120 Passagiere waren mit an Bord des Airbus 320 der Airline Wizz Air. Guido Miletic, Leiter Marketing und Sales vom Dortmund Airport, zeigte sich zufrieden mit der Auslastung auf dem Erstflug: „Wir freuen uns, dass das neue Destinationsangebot bereits in Dortmund und der Umgebung bekannt ist und viele Menschen die erste Gelegenheit für eine Reise vom Dortmunder Flughafen nach Georgien nutzen.“
Gabor Vasarhelyi, Pressesprecher von Wizz Air, erklärte: „Wir freuen uns, ab heute vom Dortmunder Flughafen aus eine weitere Strecke bedienen zu können. Mit dem neuen Destinationsangebot nach Kutaissi wird das Angebot von Wizz Air vom Dortmunder Flughafen auf insgesamt 19 Ziele in nunmehr 11 Länder Zentral- und Osteuropas ausgebaut. Unsere Crew begrüßt die Reisenden freundlich an Bord und bietet einen ausgezeichneten Service. In Kutaissi angekommen, erwartet die Reisenden eine einzigartige Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten, einer traditionsreichen Kultur sowie einer faszinierenden Umgebung, die zum Skifahren und Wandern einlädt. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Küche und den Weingebieten ist Kutaissi eine Reise wert.“
Ab sofort gehen sonntags und mittwochs Flieger vom Dortmunder Flughafen in die zweitgrößte Stadt Georgiens. Flugtickets sind unter www.wizzair.com ab €29.99* verfügbar.
Wizz Air ist die größte Low Cost Airline-Gruppe in Zentral- und Osteuropa und bietet mit einer modernen Flotte von 72 Airbus A320 und A321 von 25 Basen über 450 Strecken und verbindet so 126 Destinationen in 38 Ländern. Rund 2.800 Mitarbeiter sorgten mit hervorragendem Ser-vice und sehr niedrigen Ticketpreisen dafür, dass sich im Geschäftsjahr 2015 (31.3.2016) über 20 Millionen Passagiere für Wizz Air entschieden haben. Wizz Air ist an der Londoner Börse notiert.
*one-way, inklusive Steuern und Gebühren

Bezirksvertretung Mitte geht gegen die Verschmutzung am Hagener Friedenszeichen an

„In diesem Zustand stellt das Friedenszeichen in Hagen keine Werbung für die gute Sache dar“, sagt Bezirksbürgermeister Arno Lohmann und steht mit dieser Meinung nicht allein. Im Rahmen einer gemeinsamen Begehung der Hagener City machten Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte und der Stadtverwaltung in der vergangenen Woche auch Halt am denkmalgeschützten Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße.

Passanten bemängeln schon seit längerem, dass die am selben Ort in zentraler Lage aufgestellte Fußgänger-Informationstafel ständig mit Texten und Aufklebern zu plakatiert sei und somit als Infotafel nicht mehr nutzbar wäre. Eigentümerin der Infotafeln in der Hagener City ist die Firma Ströer/DSM, welche in Hagen die Außenwerberechte besitzt. Bereits mehrfach hat die Werbefirma auf eigene Kosten die Infotafel am Friedenszeichen reinigen lassen – und am nächsten Tag war diese jeweils wieder beklebt. Vor diesem Hintergrund hat die Firma Ströer/DSM inzwischen bei der Hagener Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung erstattet.

Ferner sollen Kerzen, die als Mahnung für den Frieden aufgestellt werden, zukünftig nur noch unter Aufsicht brennen gelassen werden. Anwohner hatten sich darüber beschwert, dass sich an den zum Teil unbeaufsichtigt brennenden Kerzen bereits kleine Kinder und Hunde verletzt hätten und der Wind das Kerzenwachs an die Schaufenster der umliegenden Fachgeschäfte wehen würde.

Sowohl Bezirksvertretung als auch Stadtverwaltung machten deutlich, dass sie das Ansinnen der Friedensfreunde gerade in der aktuellen weltpolitischen Lage nachvollziehen und unterstützen. Eine Verschmutzung der Fußgänger-Informationstafel und der denkmalgeschützten Pflasterung sei hingegen, so die einstimmige Meinung der politischen Vertreter aller Parteien der Bezirksvertretung, nicht akzeptierbar und darüber hinaus der guten Sache abträglich.

„Ja, sauber! Altenhagen“ – Reinigungsaktion startet auf dem Friedensplatz

„Ja, sauber! Altenhagen“ – unter diesem Motto bringen Stadtverwaltung und Helfer seit heute morgen Altenhagen auf Vordermann.

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Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Bezirksbürgermeister Arno Lohmann haben um 8.30 Uhr im Beisein von Akteuren und Interessierten am Friedensplatz den Startschuss für die städtische Reinigungsaktion gegeben. Der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) ist bis zum 30. September von 7 bis 15 Uhr mit 25 Fahrzeugen im Quartier unterwegs. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH), die Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) sowie andere städtische Mitarbeiter und Organisationen unterstützen die Aktion.

„Für die Menschen in Hagen viel erreicht“

>>Die Kooperation von CDU, Grünen und FDP, zusammen mit Hagen Aktiv, hat sich im Rat mit 8 Gruppierungen und zwei Einzelmitgliedern sehr gut bewährt und für die Menschen in der Stadt viel erreicht. Das ist das gemeinsame Resümee der Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Röspel, Joachim Riechel, Claus Thielmann und Dr. Josef Bücker. Mit 32 von 62 Stimmen verfügt dieser Gesprächskreis über eine stabile Mehrheit im Rat. Das war nicht immer so. Die Zusammenarbeit ist erst im Lauf der Wahlperiode gewachsen. Eine Zäsur sei für Hagen Aktiv Fraktionschef Dr. Josef Bücker der Haushaltssanierungsplan 2016/2017 gewesen: „Mit gerade einmal sechs Jahren Fraktionserfahrung hatten wir die Wahl: Machen wir Oppositionspolitik oder springen wir in die Verantwortung. Wir haben den Sprung gewagt, weil wir damit Bürgerinteressen unmittelbar einbringen können und die Allianz uns den nötigen Freiraum lässt.“ CDU, Grüne und FDP hatten mit der Unterstützung des ersten überparteilichen OB-Kandidaten Erik O. Schulz bereits vor der Kommunalwahl 2014 zusammengearbeitet.

Mit dem Haushaltssanierungsplan 2016/2017 haben die vier Fraktionen im März 2016 einen wichtigen Markstein gesetzt: Jeder, so der Grünen-Fraktionssprecher Joachim Riechel, „hat dabei einen erheblichen Anteil zum Erfolg beigetragen. Hagen Aktiv und uns war es besonders wichtig, die soziokulturelle Infrastruktur bis hin zu den Hagener Kulturzentren vor Zerstörungen zu bewahren.“ CDU und FDP waren in diesem Bereich eher zu Einschnitten bereit, wie auch zur Einführung einer Energie- und Bewirtschaftungsumlage beim städtischen Sportanlagen. „Denn für die CDU war am wichtigsten, dass wir keine weiteren Steuererhöhungen mehr beschließen“, wie Röspel betont: „Da haben wir sogar in diesen hässlichen Apfel gebissen.“ „Auch die FDP war zu größeren Einsparungen bereit, insbesondere bei der Politik selbst“, wie Claus Thielmann klarstellt. „Die Verkleinerung des Rates auf 52 Mitglieder ist vor dem HSP zweimal knapp gescheitert. Mit den Stimmen von Allianz und Hagen Aktiv ist sie seit der letzten Ratssitzung endgültig beschlossene Sache.“

Bewährt hat sich diese Zusammenarbeit auch bei der Rettung der Enervie. Teile des Rates wollten das „Tafelsilber“ mit Instrumenten aus den 1970er Jahren auf eine Reise ins Ungewisse schicken: „Wir haben vom Beteiligungscontrolling, vom Unternehmen und von der Verwaltung die relevanten Informationen eingefordert“, wie Dr. Bücker hervorhebt. „Anschließend haben wir gemeinsam nach der sachlich besten Entscheidung gesucht, statt lauten Parolen oder roten Bauchgefühlen zu folgen.“ „Wäre der Rat damals der SPD mit ihrer Tafelsilber-Debatte gefolgt, wäre die Stadt nun um beinahe 100 Millionen Euro Schulden reicher und die Enervie vielleicht trotzdem nicht gerettet“, wie Röspel kritisiert. Als sich SPD und Linke der notwendigen Gründung der großen Netzgesellschaft verweigerten, hätten sie mit der Zukunft des Unternehmens und der Mitarbeiter gespielt. Die „Allianz der Vernunft“ war für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Claus Thielmann „in diesem Augenblick nicht nur eine Vokabel, sondern schlichtweg eine Notwendigkeit!“ „Nun muss es darum gehen, dass sich die Enervie ein neues Unternehmenskonzept gibt,“ ergänzt Grünen-Fraktionssprecher Joachim Riechel.

Gleichermaßen erfolgreich haben die vier Fraktionen auch den gordischen Knoten bei den Kultursparmaßnahmen im Umfang von 2,25 Millionen Euro durchschlagen, wie Riechel meint. „Was der Rat beinahe drei Jahre vor sich herschob, bearbeiteten wir in vier intensiven Monaten der Beratung und Verhandlung. Jetzt haben die Kultureinrichtungen Planungssicherheit – und das Theater weiter eine Zukunft.

Neben den sieben gemeinsamen Anträgen und anderen Aktivitäten mit Allianz und Hagen Aktiv haben die einzelnen Fraktionen ihre eigenen Schwerpunkte mit dieser Mehrheit verwirklicht.

Christdemokratische Schwerpunkte

Die Christdemokraten haben mit 27 Anträgen und zahlreichen Beschlussvorschlägen gezielt Schwerpunkte gesetzt: „Die seit 2013 aktive CDU-Arbeitsgruppe zum Freizeit- und Naturraum Hengstey- und Harkortsee, arbeitet seit einem Jahr gemeinsam mit der Allianz und Hagen Aktiv. Zusammen haben die Mitwirkenden eine Menge Ideen entwickelt und sie im April dem Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt. Sie sind nun Teil der städtischen Aktivitäten. Dass Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit seinen guten Kontakten in den Regionalverband Ruhr, zur Bezirksregierung, zum Ennepe-Ruhr-Kreis und den anderen Nachbarkommunen jetzt eine Bewerbung zur Regionale ins Spiel bringt, begeistert mich. Nie war unsere Naherholungsperle der Veredelung näher als jetzt. Parallel wollen wir um das Hengsteybad herum eine kontinuierliche Entwicklung mit Vereinen und Einrichtungen am Südufer anschieben. Dazu braucht es erst einmal eine bessere Sicht auf die Seen.“

„Mit unserem Antrag aus dem Sommer 2015 zum Modell eines eigenen Jobcenters für Jugendliche nach Mannheimer Modell haben wir bei Jobcenter und Verwaltung neue Kreativität freigesetzt“, wie Röspel zurückblickt. Eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe aus Mitgliedern von Sozial- und Jugendhilfeausschuss sucht seither mit dem Jobcenter und dem Fachbereich Jugend & Soziales nach Realisierungsmöglichkeiten. Im Oktober oder November soll es eine Vorlage geben. Ich habe gehört, in diesem Arbeitskreis ist die Einigkeit inzwischen deutlich größer als im Rat. Es wäre ein gutes Signal für die Jugendlichen in der Stadt.“

Begeisterung schwingt mit, wenn Röspel über das „jüngste Baby“ spricht: In den nächsten Wochen werden wir intensiv über eine neue Gesellschaft zur Wiederbelebung von brachliegenden Gewerbe- und Industrieflächen diskutieren. Das von meinem Stellvertreter und Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Dr. Stephan Ramrath, angestoßene Projekt, soll auf den Namen „HAIFA“ hören, was für Hagener Industrieflächenagentur stehen wird. HAIFA soll die Stadt endlich in die Lage versetzen, alte Gewerbeflächen zu sanieren und sie dann wieder für hochwertige Nutzungen anzubieten. Damit würden wir aus der Abhängigkeit von Investoren befreien, die auf Brachflächen gerne Einzelhandelsflächen errichten. Das Schicksal der Brandt-Brache ist da nur das letzte und prominenteste Beispiel.“

Jüngst im Rat gebilligt wurde das von der CDU-Fraktion vorgeschlagene Konzept zur Vermarktung der Namensrechte von städtischen Sportanlagen. In Bearbeitung bei der Verwaltung finden sich derzeit beispielsweise die CDU-Vorschläge zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans, um die Finanzamtsschlucht wieder für den LKW-Verkehr zu öffnen. Der Auftrag, einen Breitbandatlas für Hagen zu erstellen, soll Internet-Problemen wie die im Lennetal künftig im Vorfeld vermeiden helfen.

Grüne Akzente

„Die Grünen Akzente in der Zusammenarbeit sind noch nicht alle in Beschlüsse gemündet, aber durchaus erkennbar“, meint Joachim Riechel. „Schon zu Beginn der Wahlperiode ist es gemeinsam gelungen, den Fortbestand des Wasserwerks Hengstey in Hagener Hand zu sichern, was in unserer Partei ein wichtiges Anliegen ist. Ebenfalls aus grünen Anregungen rührt her, dass sich der Rat auf die rückwärtige Öffnung des Bahnhofstunnels festgelegt hat. Mit der Initiative für neue Haltepunkte der Bahn beispielsweise in Eilpe, wollen wir die Stadtteilzentren besser anbinden. Um die Schadstoffbelastung der Hagener Luft in den Griff zu bekommen, unterstützen wir ausdrücklich den Auftrag an die Verwaltung, einen Masterplan Grün aufzulegen. Durchsetzen konnten wir die städtische Unterstützung beim Aufbau freier W-LAN-Netzwerke in Hagen durch die Freifunk-Initiative. All das wird nun auf dem Verwaltungsweg abgearbeitet.

„Unser Kernthema „Stärkung des Radverkehrs“ haben wir mit erfolgreichen Anträgen in der BV Mitte schon deutlich vorangebracht“, wie Riechel bilanziert. Gleichzeitig kündigt er an, „dass in einer mittlerweile gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Allianz und Hagen Aktiv konkrete Beschlussvorschläge für eine gesamtstädtische Radverkehrskonzeption erarbeitet werden.“

Deutliche Überzeugungsarbeit leisteten Grüne und Hagen Aktiv nach Aussagen Riechels derzeit in Sachen Baumschutz: „Wir wollen mit CDU und FDP zu einer gemeinsamen Lösung zu finden und sehen im Entwurf einer neue Baumschutzsatzung aus dem Landschaftsbeirat eine ideale Gesprächsgrundlage.“

Erkennbar Position bezogen haben die Grünen im Rathaus auch in anderer Form: „Selbst, wenn Resolutionen immer etwas Symbolhaftes haben, – gemeinsame Ratsbeschlüsse zum kritischen Umgang mit den Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA oder die Solidaritätserklärung mit den internationalen Anrainerstädten der belgischen Schrottreaktoren Tihange und Doel hätten wir alleine sicher nicht bewirken können“, resümiert Riechel.

Hagen Aktiv: Artenschutz und Integration im Vordergrund

Hagen Aktiv hat in zwei Jahren laufender Ratsperiode Schwerpunkte vorerst im Bereich Natur- und Umweltschutz sowie Neustrukturierung bzw. Optimierung der Verwaltungsarbeit gesetzt.

„Mit der beschlossenen Erstellung eines Stadtgrünentwicklungsplanes, auch „Masterplan Grün“ genannt, wird ein stadtweit einsetzbares Instrument vorliegen, welches den Pflegezustand des städtischen Grüns auf einem gleichbleibend hohen Niveau hält“, so der stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses, Dr. Josef Bücker. Weiter sei inzwischen die Umsetzung des Beschlusses zum Artenschutzmanager gediehen. „Hier erwarten wir bis zum Jahresende erste konkrete Ergebnisse, insbesondere zu Aufgabenspektrum und Fördermöglichkeiten“.

Ein weiteres wichtiges Thema sei die Einführung eines zentralen Vertragsmanagementsystems gewesen. „Hiervon erhoffen wir uns vor allem Konsolidierungspotential für die kommenden Haushalte. Der bessere Überblick über die Risiken der einzelnen Vertragsgestaltungen ermöglichen zum einen bessere Kostenkontrolle und schaffen mehr Transparenz“, so Dr. Bücker weiter. „ Zum anderen wird die Gefahr vermindert, Vertragsoptionen nicht rechtzeitig zu beachten und dadurch „draufzahlen“ zu müssen“.

Ein besonderes Augenmerk wird Hagen Aktiv in der kommenden Zeit auf das Thema Integration von Flüchtlingen und Migranten legen. „Der vielschichtigen Problematik, die sich auf verschiedenen sozialen Ebenen auswirken wird, gilt es mit neuen Ansätzen zu begegnen“, führte Dr. Bücker hierzu aus. „Im Schulausschuss haben wir als ersten Aufschlag deshalb beantragt, Zuwanderer- und Flüchtlingskinder bereits im Vorschulalter verbindlich in eine Sprachenschule zu schicken, damit sie dem späteren Regelunterricht von der ersten Stunde an folgen können.“

FDP: Liberale und zukunftsweisende Konzepte

Claus Thielmann sieht einen wichtigen Schwerpunkt in den Bereichen Stadt- und Verkehrsentwicklung: „Als FDP-Fraktion haben wir lange für die Bahnhofshinterfahrung gekämpft. Nun muss auch die Weiterentwicklung des Umfeldes endlich konsequent angegangen werden. Für das Gelände hinter dem Bahnhof müssen wir jetzt Nägel mit Köpfen machen. Wir werden dafür sorgen, dass hier Gewerbeflächen am Bedarf geplant werden und eine Fernbushaltestelle die Anbindung Hagens an den überregionalen Verkehr verbessert. Überhaupt wird es Zeit, dass wir uns in Hagen wieder intensiv Gedanken über die Verkehrsentwicklung machen. Mit unseren Partnern in der Allianz wollen wir nicht nur endlich eine sinnvolle Radverkehrsentwicklung angehen – auch problematische Knotenpunkte wie an der Altenhagener Brücke müssen zukünftig neu gedacht werden.“

Nachholbedarf sieht Thielmann bei den elektronischen Bürgerdiensten: „Diese werden in einer vernetzen Welt immer wichtiger. Die FDP im Rat hat in den letzten Jahren hier viele kleine Verbesserungen vorangebracht wie den Mängelmelder oder die Kaminampel. Und das schönste dabei: Dafür sind nur geringe Kosten entstanden. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. Insbesondere machen wir uns dafür stark, dass dieses Thema strukturierter angegangen wird und gleichzeitig eine umfassende Modernisierung der Verwaltung angestoßen wird“, beschreibt Thielmann diese Herzensangelegenheit der Liberalen.

Bei der Konsolidierung der problematischen Hagener Finanzsituation sieht Claus Thielmann die Mehrheit im Rat auf einem guten Weg: „In der Allianz verstehen wir uns vor allem auch als Motor für einen konsequenten Spar- und Sanierungskurs bei den kommunalen Finanzen. Wir sind stolz, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern gelungen ist, ein zukunftsweisendes Paket zur Haushaltssanierung auf den Weg zu bringen. Diesen Weg wollten wir konsequent weitergehen.“

Und manchmal, so Röspel, habe sich die Mehrheit aus Allianz und Hagen Aktiv bewährt, um die Verwaltung vor unsinnigen Anträgen zu schützen, wie bei der Unterbringung der Flüchtlinge. „Seit September 2015 hat die ganze Verwaltung, angefangen beim OB-Büro über die Kämmerei, den Fachbereich Jugend & Soziales, die Immobilienverwaltung und die Feuerwehr Überragendes geleistet. Da brauchte es im September 2016 keine Belehrung durch Anträge, die nur zusätzliche Kraft in der Verwaltung gebunden hätte. Und genau die haben wir verhindert.“

Insgesamt, so formuliert es der Grünen-Fraktionssprecher Joachim Riechel stellvertretend für alle: „Die Allianz ist keine Koalition, sondern im Wesentlichen eine Zweckgemeinschaft, um mit Stimmen der jeweiligen Partner nicht nur eigene Ziele wirksam durchzusetzen. Wir wollen zugleich dem parteilosen Oberbürgermeister den Rückhalt für eine erfolgreiche Führung der Stadtverwaltung sichern. Dabei ist in den vergangen Jahren viel Vertrauen und eine kontinuierliche Verlässlichkeit gewachsen, die ich über einen so langen Zeitraum im Rat noch nicht erlebt habe.“

Für die Zukunft wünschen sich die Beteiligten, „noch eine verbesserte Zusammenarbeit auf der Fachebene. „Manchmal hakelt es noch“, so Röspel. Trotzdem werde es auch in Zukunft immer einmal auch Abstimmungen geben, in denen man sich nicht einig wird, wie Dr. Josef Bücker erläutert. „Wir haben einen modus vivendi gefunden – denn nichts ist schlimmer als ein fauler Kompromiss. Der stinkt nachher allen!“ „An der Diskussion um die Mitwirkungsrechte des Umweltausschusses haben wir aber auch gesehen, dass wir noch Verbesserungspotential bei der Koordination haben“, ergänzt Grünen-Sprecher Joachim Riechel. „Es gibt in Sachen Qualität eben nichts, was man nicht noch ein bisschen besser machen kann, so Claus Thielmann: „Wichtig ist, dass wir weiter daran arbeiten!“<<

Bunker-Tour durch Hagen

Eine Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt findet am Samstag, 1. Oktober, von 13 bis 16 Uhr statt. Diese historische Führung wurde von der Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen organisiert.

Die Führung beginnt im Bunkermuseum, Bergstraße 98, vor dem sich die Teilnehmer mit dem Gästeführer Rouven Recksick treffen. Das Kellergeschoss des Museums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass die Atmosphäre der Bombennächte nachgefühlt werden kann. Nach der einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße, wo sich heute die Polizeiwache befindet. Auch wird der Bunker in der Körnerstraße besichtigt, der 1945 von einer Bombe getroffen und nun zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

In den Kosten von 18 Euro für die Tour ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Eine rechtzeitige Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1052 wird empfohlen und unter Telefon 02331/207-3622 entgegengenommen.

Neue Kurse für Babymassage am Ev. Krankenhaus Haspe

Zwei neue Kurse zum Erlernen der Babymassage bietet das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe ab dem 11. Oktober an. Der erste Kurs findet jeweils dienstags von 9.30 bis 11.00 Uhr statt. Der zweite Kurs startet ebenfalls dienstags von 11.15 bis 12.45 Uhr.

Geborgenheit und Sicherheit – das braucht Ihr Nachwuchs von Anfang an. Babymassage gibt dem Kind Halt und wirkt positiv auf seine gesamte Entwicklung. Der intensive Körperkontakt stärkt zudem die Bindung zwischen Eltern und Baby. Untersuchungen zeigen: Babys, die häufig gestreichelt werden, sind weniger anfällig für Stress und besonders an ihrer Umwelt interessiert. Sie entwickeln ein Ur-Vertrauen in die Welt, das ihnen niemand mehr nehmen kann.

Eine Babymassage unterstützt darüber hinaus den Aufbau der Muskulatur, regt die Durchblutung an und festigt Haut und Gewebe. Während der Babymassage kommt das Kind zur Ruhe und ein geregelter Schlafrhythmus stellt sich ein. Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung, der Aufbau der Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. Von Kopf bis Fuß: Babymassage wirkt auf Körper und Seele.

Einmal pro Woche dienstags vormittags treffen sich die Teilnehmer im Ev. Krankenhaus am Mops. Nach fünf Treffen sind die Eltern selbst in der Lage, die Babymassage zu Hause bei ihrem Kind anzuwenden. Babymassage eignet sich für Kinder ab der 4. Lebenswoche. Die Kosten betragen 50 Euro. Infos und Anmeldung: Sr. Heike Spiecker Tel.  0 23 33 – 25 22.

Japanisches Papiertheater zu „Hänsel und Gretel“

Zu einer Aufführung von „Hänsel und Gretel“ mit einem japanischen Papiertheater sind Kinder ab vier Jahren mit ihren Familien am Donnerstag, 29. September, um 15.30 Uhr in die Stadtteilbücherei Hohenlimburg eingeladen.

Das Papiertheater, auch bekannt unter dem Namen „Kamishibai“, erobert in den letzten Jahren zunehmend nicht nur die Büchereien, sondern findet auch in Schulen, Kindergärten oder Kirchengemeinden immer mehr Freunde. Die Kinder schauen auf große Bildkarten, während der Erzähler die Geschichte lebendig werden lässt. Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit, selbst Bilder zu der Geschichte zu malen. Für Eltern gibt es Kaffee, Tee oder kalte Getränke und dazu selbstgebackenen Kuchen zu kleinen Preisen im parallel stattfindenden Lesecafé, das an diesem Tag länger geöffnet ist. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

FFC Hagen gewinnt 18. DM-Titel

(ktr) Ganz unfreiwillig hat der FFC Hagen beim Saisonfinale der Federfußball-Bundesliga und damit im Kampf um die deutsche Meisterschaft noch einmal für Spannung gesorgt. Nach dem lockeren 21:5, 21:4 gegen den FFC Hagen 3 und dem mühelosen 21:14, 21:10 gegen den TV Lipperode 3 schien im Spitzenspiel gegen Verfolger Flying Feet Haspe alles nach Plan zu verlaufen. Mit 21:18 sicherte sich der Titelverteidiger den ersten Durchgang. Doch im zweiten Durchgang verdrehte sich Europameister David Zentarra beim Stande von 6:5 das Knie und schied verletzt aus. Ohne ihren Hauptangreifer mussten Stefan Blank, Christopher Zentarra und Max Duchene dann den zweiten Durchgang mit 17:21 abgeben. Und auch im dritten Satz hatten die Hasper um Philip Kühne, Marcel Scheffel und Torben Nass beim 21:15 die Nase vorn. Damit hatten die Hasper nach Punkten mit dem FFC Hagen gleichgezogen, zumal sie auch das andere Spitzenspiel gegen den TV Lipperode mit 21:15, 21:19 für sich verbuchten.

DM 2016 - Copyright Karsten-Thilo Raab.jpg

Doch der FFC Hagen brachte schließlich dank eines 21:11, 21:6 Erfolges über CP Gifhorn 2 und einem 21:11, 21:19 über CP Gifhorn den nunmehr 18. DM-Titel dank des besseren Satzverhältnisses unter Dach und Fach. Getrübt wird die Freude allerdings durch die Knieverletzung von David Zentarra. Ob eine OP notwendig ist, wird sich im Laufe der Woche klären. Und auch, ob der Start bei dem EM Ende des Monats in Ungarn gefährdet ist.

Vizemeister wurde Flying Feet Haspe, dass den Vorjahreszweiten TV Lipperode auf Rang 3 verwies.Philip Kühne, Marcel Scheffel und Torben Nass blieben beim Saisonfinale ungeschlagen und verbuchten neben den beiden Siegen in den Spitzenspielen sichere Erfolge gegen CP Gifhorn 2 (21:5, 21:12), die eigene Zweitvertretung (21:17, 21:19), den FFC Hagen 3 (21:4, 21:18) und den TV Lipperode 2 (21:14, 21:15).

Als Siebter beendete Flying Feet Haspe 2 die Saison. Zum Abschluss unterlagen  Daniel Nass, Franziska Oberlies, Lina Marie Kurenbach und Wolfgang Nass unglücklich 30:32, 18:21 gegen CP Gifhorn und die eigene erste Mannschaft, landeten aber Siege gegen den FFC Hagen 2 (19:21, 21:15, 21:15) und CBC Wuppertal (21:18, 21:16).

Durchwachsen fiel die Bilanz des FFC Hagen 2 aus. Das Trio mit Florian Krick, Karsten-Thilo Raab und Frida Varga kassierte drei Niederlage, siegte aber gegen TV Lipperode 3 (21:14, 21:17) und CP Gifhorn 2 (21:6, 21:13) und schob sich auf Rang 8 im Gesamtklassement. Derweil blieb der FFC Hagen 3 mit Arne Twer, Constantin Trimborn und Kushtrim Mekolli zum Abschluss ohne Sieg und musste sich entsprechend mit Rang 11 bescheiden.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Eine Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke findet am Sonntag, 2. Oktober, statt. Diese Veranstaltung wird vom Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geo Touring und den Hohenlimburger Kalkwerken organisiert. Das Programm dauert von 11 bis 15 Uhr und beginnt vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oegerstraße 39, mit einer kurzen Einführung durch die Diplom Geologin Antje Selters über die Entstehung von Massenkalk.

Es geht auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Damals lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst nach fossilen Schätzen und Mineralien zu suchen.

Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren können sich für die Exkursion anmelden. Die Kosten betragen15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Jugendliche. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk zum Betreten des Steinbruchs tragen. Außerdem sollten sie an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien denken, die im Anschluss mitgenommen werden dürfen. Eine Anmeldung zu der Exkursion erfolgt unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177.

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A 45

Mehrere Verletzte und rund 15.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz
eines Verkehrsunfalls am Sonntag (25.9.) auf der A 45.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 59-Jähriger aus
Recklinghausen gegen 7.55 Uhr mit seinem Mercedes auf der A 45 in
Richtung Frankfurt. Hinter der Anschlussstelle Meinerzhagen wechselte
er vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Dort fuhr er auf den
vorausfahrenden Opel eines 72-Jährigen Mannes – ebenfalls aus
Recklinghausen – auf. Nach dem Zusammenstoß prallte der Mercedes in
die rechte Schutzplanke, schleuderte von dort auf die Fahrbahn zurück
und blieb schließlich auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Den 59-Jährigen sowie seine 61-jährige Beifahrerin aus
Recklinghausen brachten Rettungswagen zur stationären Behandlung in
ein Krankenhaus.

Die 71-jährige Beifahrerin (aus Recklinghausen) im Opel blieb
unverletzt. Der 72-jährige Fahrer konnte nach ambulanter Behandlung
aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000
Euro.

Während der Unfallaufnahme musste der linke Fahrstreifen in Höhe
der Unfallstelle bis etwa 10 Uhr gesperrt werden.

Stadtmarketing Wetter lädt ein zur letzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr

 

 

Am Sonntag, 9. Oktober lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zu seiner letzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr inklusive Kaffee und Kuchen ein.

Nachdem die erste Nachmittagstour großen Zuspruch gefunden hat, bietet der Stadtmarketing erneut für alle Interessierten, die sich gern erst etwas später auf Erkundungstour begeben möchten, eine Kaffee-und-Kuchen-Rundfahrt an.

Start und Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Bahnhof in Alt-Wetter.

Die Besichtigung des Rathauses einschließlich Ratssaal, der Gang durch die historische Freiheit mit seinen schönen Fachwerkhäusern, der Mechanischen Werkstätten, der Burgruine und der Ev. Reformierten Kirche sind nach wie vor feste Bestandteile des Programms. Im komfortablen Bus geht es dann auf Richtung Wengern, wo ebenfalls Halt gemacht wird, um den historischen Dorfkern und die Ev. Kirche zu besuchen. Nach der ersten Hälfte der Rundfahrt werden die Gäste in einem Wetteraner Restaurant mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, um anschließend im zweiten Teil der Tour gestärkt die wunderschöne Landschaft unserer Stadt, während der Fahrt über die Ortsteile Albringhausen, Esborn, Voßhöfen in Richtung Volmarstein, genießen zu können. Viel Informatives und geschichtlich Interessantes werden die Gäste über unsere schöne Harkortstadt erfahren, was sie vielleicht noch nicht wussten und so manches Döneken zum Schmunzeln wird ebenso nicht fehlen und bestimmt allen Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

Startpunkt: Bahnhof Alt-Wetter, Abfahrt: 14 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden

 

Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Kaffee und Kuchen, für Familien 25 € (max. 2 Erw./2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

 

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335-802092, per E-Mail kontakt@stadtmarketing-wetter.de

Jugendrat Eilpe/Dahl spendet Fahrräder

Große Freude an der Offenen Ganztagsschule der Goldbergschule, Franzstraße 77: Der Jugendrat Eilpe/Dahl hat zwei Fahrräder gespendet, um Kindern die Möglichkeit zu geben, das sichere Fahrradfahren zu erlernen. Die Räder haben kindgerechte Größen und sind verkehrssicher ausgestattet, auch zwei Helme und Fahrradschlösser sind übergeben worden. Bereits im Vorjahr erhielt die Astrid-Lindgren-Schule eine solche Fahrradspende. Aufgrund des großen Erfolgs der Aktion wurde sie in diesem Jahr wiederholt.

Mord am Hellweg mit Horst Eckert

Der mehrfach preisgekrönte Romanautor Horst Eckert liest bei der zweiten Veranstaltung des Krimifestivals „Mord am Hellweg“ am Dienstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, aus seinem aktuellen Roman „Wolfsspinne“.

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Eckert hat unter anderem mit „Die Zwillingsfalle“ und „Schwarzer Schwan“ zwei mitreißende Kriminalromane vorgelegt. Sein Politthriller beschäftigt sich mit dem Fall des 2011 aufgeflogenen NSU-Trios und der Gefahr, die vor dem Hintergrund der Flüchtlingszuwanderung von einem „NSU 2.0“ ausgehen könnte.

Für die diesjährige „Mord am Hellweg“-Anthologie „Glaube.Liebe.Leichenschau“ hat sich Eckert außerdem vor Ort einen Eindruck vom mörderischen Potenzial Hagens verschafft und stellt an diesem Abend die exklusiv verfasste Kurzgeschichte „Der Heiler von Hagen“ vor.

Karten gibt es im Vorverkauf für 12,90 Euro oder 10,90 Euro (ermäßigt) und an der Abendkasse für 16 beziehungsweise 14 Euro. Die Karten und alle Informationen gibt es im Kulturzentrum Pelmke unter Telefon 02331/336967 und im Kunstquartier, Museumsplatz 1, unter Telefon 02331/207-3138.

„Klang + Dinner“–Konzert in der Rohrmeisterei Schwerte

 

Westfalen Winds und das Symphonische Blasorchester Witten „BloW“ gastieren am 27.11.2016 in der Rohrmeisterei Schwerte zu einem unterhaltsamen wie anspruchsvollen Konzert mit lateinamerikanischen Rhythmen, armenischen Melodien, slawischem Kolorit und den kulinarischen Köstlichkeiten der prämierten Rohrmeisterei-Küche. Beginn ist 18:30 Uhr.

Erstmals gastieren gleich zwei sinfonische Blasorchester in der Rohrmeisterei Schwerte und werden ein klanglich kulinarisches und anspruchsvolles Programm mit Hochgenuss am 27.11.2016 präsentieren. Unter dem Dirigat von Wittens Musikschulleiter Michael Eckelt eröffnet das Symphonische Blasorchester Witten „BloW“ als eines der wenigen sinfonischen Blasorchester im Ruhrpott das Konzert. In ihrem diesjährigen Jubiläumsjahr „10 Jahre BloW“ erleben die Konzertbesucher neben einer aufregenden Mischung aus Klassik, Musical und Popmusik auch die Aufführung von „LIGNUM“, dem neusten Werk des deutschen Komponisten Thiemo Krass, das eigens für das Orchesterjubiläum geschrieben wurde.

Das sinfonische Auswahlorchester „Westfalen Winds“ blickt dieses Jahr auf 20 Jahre erfolgreicher Orchesterarbeit zurück. Der Klangkörper besticht durch sein bemerkenswertes und in NRW einzigartiges Orchesterkonzept. Mit internationalem Renommee, hoher künstlerischer Reputation und außerordentlicher Qualität setzt sich „Westfalen Winds“ vor allem aus den Topmusikern der nordrhein-westfälischen Orchesterlandschaft zusammen und bietet im zweiten Konzertteil unter der künstlerischen Leitung Ulrich Schmidts ein feuriges Programm mit lateinamerikanischen Rhythmen, armenischen Melodien und slawischem Kolorit als Vorgeschmack auf den „World Music Contest 2017“ in Kerkrade (NL), an dem „Westfalen Winds“ zum zweiten Mal in der Höchststufe teilnehmen wird.

EMSTER STAMMTISCH-RUNDE

ab 29.09.2016 / 18:00 h

jeden Donnerstag

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Fußgängerin angefahren und abgehauen

Hagen. Die Unfallsachbearbeitung sucht Zeugen eines
Vorfalls, der sich am Sonntagmorgen in Altenhagen zugetragen hatte.
Gegen 06.00 Uhr wollte eine 23 Jahre alte Frau in Höhe der
Königstraße die Berghofstraße queren. Zeitgleich fuhr ein Mercedes
mit Hagener Kennzeichen die Berghofstraße aufwärts und gab der jungen
Frau nach deren Angaben durch Handzeichen zu verstehen, dass sie über
die Straße gehen könne. Allerdings verlangsamte der Autofahrer seine
Fahrt nicht genügend und stieß die Fußgängerin zu Boden. Als sie sich
wieder aufgerappelt hatte, stieg der Fahrer aus, beschimpfte und
beleidigte sie und weitere Personen aus dem Fahrzeug machten sich
über sie lustig. Danach fuhr der Wagen weg und die 23-Jährige ging
zum nahe gelegenen Krankenhaus. Aufgrund mehrerer Prellungen und
starker Schmerzen wurde sie vorsorglich stationär aufgenommen.
Gegenüber den alarmierten Polizeibeamten beschrieb sie den Fahrer als
25 bis 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß mit dunklen Haaren und
Dreitagebart. Er trug eine schwarze Lederjacke und außer ihm befanden
sich drei weitere Personen in dem dunklen Mercedes. Hinweise bitte an
die 986 2066.

Creedence Clearwater Revived (USA/UK) featuring Johnnie Guitar Williamson Hagen, Stadthalle

Sonntag, 13. November 2016 ,19.45 Uhr

Vorprogramm: BEAT-CLUB LEIPZIG

Hagen. – Die Woodstock-Legende CCR galt in den 1960/70ern als eine der erfolgreichsten Bands der Welt. Hits von CCR waren z.B. Suzie Q., Proud Mary, Bad Moon Rising, Who’ll Stop the Rain, Hey Tonight, Have You Ever Seen the Rain u.v.m. Seit fast 20 Jahren tourt mit CCR – Creedence Clearwater Rivived, eine Formation die sich dem Mythos der legendären Band verpflichtet fühlt.
Frontmann Peter Barton, der stimmlich dem Sänger der Urbesetzung, John Fogerty, verblüffend ähnelt, huldigt dem Swamp Rock mit Country Einflüssen derart überzeugend, dass die Konzertbesucher häufig glauben die Originalstimme zu hören. Peter Barton spielte über 20 Jahre bei „The Animals“. Der amerikanische Gitarrist Johnnie „Guitar“ Williamson war ebenfalls eine Zeit bei den Animals und spielte einige Jahre bei der Kult-Rockband „Titanic“. Chris Allen (bass, voc) war zwei Jahrzehnte mit den „Troggs“ und der „Denny Laine“ Band unterwegs.
Creedence Clearwater Revived tourten in den letzten Jahren durch ganz Europa. In dieser Besetzung hat die Band als Headliner zuletzt 100.000 Leute in Samara (Russland) begeistert, 80.000 in Warschau, 50.000 in Turin und 35.000 in Rom. Sie traten in der Silvesternacht im polnischen TV vor einem Millionen-Publikum live auf.
Im September 2014/2015 waren sie auf ausgiebiger Tournee durch Australien. Creedence Clearwater Revived, diese Band knüpft nahtlos an die Tradition der Ur-Besetzung an. Es gibt sie immer noch die musikalische Konstante, sie ist der schweißtreibende Rhythmus einer Band, die zu den einflussreichsten der Musikgeschichte zählt.
Im Vorprogramm, das bereits um 19.45 Uhr beginnt, ist die Leipziger Band „Beat Club“ zu erleben. Seit 1987 lassen sie bei ihren mitreißenden Auftritten die Zeiten der legendären Radio-Bremen Sendung „Beat Club“ wieder auferstehen. Bereits nach kurzer Zeit wurden viele der Original-Künstler auf die Band aufmerksam. Inzwischen haben sie mit fast allen bekannten Bands der damaligen Zeit, wie z.B. Equals, Rattles, Rubbetes, Slade, Spencer Davis Group, T-Rex, Mungo Jerry oder Suzie Quatro, gemeinsam auf der Bühne gestanden. Der „Beat Club“ wird den Fans schon mal mächtig einheizen, bevor dann CCR auf die Bühne kommt.

Karten für Creedence Clearwater Revived, Sonntag, 13. November 2016, 20 Uhr, in der Stadthalle Hagen, sind erhältlich bei Tourist Information Hagen, Rathausstr. 13; beim Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der CashBox in Iserlohn, telefonisch unter 0221-2801 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.